Abenteuer unter Palmen - Der grosse Philippinenroman im Stile der Reiseerzaehlungen Karl May’s

  • Inspiriert von dem Faden “Ab wann kann man wieder reisen?” schlage ich vor, dass wir hier den grossen Philippinenroman schreiben. Im Stile der Reiseerzaehlungen Karl May's. Zur Ueberbrueckung der Pandemie. Einige wenige einfache Regeln:

    • Jedes Philippinenforummitglied darf pro Tag nur einen Beitrag in diesem Faden posten
    • Nur Texte hier einstellen, die den grossen Philippinenroman fortsetzen
    • Jeder neue Beitrag muss sich irgendwie an einen der frueheren Beitraege anschliessen, die Geschichte fortsetzen
    • Fuer Kommentare, Kritiken, Vorschlaege, etc., einen anderen Faden eroeffnen, nutzen
    • Der Held und Ich-Erzaehler ist einer Deutscher, den es auf die Philippinen verschlagen hat
    • Ziel ist es, den grossen Philippinenroman am 30. Juni 2022 zu beenden




    Abenteuer unter Palmen


    Ein Reiseroman, geschrieben von den Mitgliedern des Philippinenforums


    Erstes Kapitel - Ankunft in Manila


    Peng! Ein Schuss schnitt durch die schwuele Luft ueber dem Sandstrand. Sofort suchte ich Deckung hinter einer Palme. Gleichzeitig schossen viele Gedanken durch meinen Kopf. Wer war der Schuetze? Wo war mein treuer Fahrer Dong? Und was war mit Joanita passiert?


    Trotz der Anspannung des gefaehrlichen Momentes fiel meine Erinnerung drei Wochen zurueck.


    NAIA. Das grosse Einfallstor in dieses suedostasiatische Paradies. Voller Erwartung betrat ich zum ersten Male dieses geheimnisvolle Land, von dem ich schon so viel gehoert hatte. Der Immigrationsbeamte hatte mir einfach einen Stempel in den deutschen Pass gedrueckt, und so konnte ich fuer 30 Tage bleiben. Waehrend ich am Gepaeckband stand, hatte ich keine Ahnung ueber das Abenteuer, welches mich erwarten wuerde.

  • LVNA

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  • Ich schritt also heraus aus diesem ziemlich in die Jahre gekommenen Bauwerk, dem Terminal 1 des Flughafens der Stadt Manila, einer Stadt, die früher einmal den Beinamen "Perle des Fernen Ostens" trug. Ich wurde erdrückt, von einer unsichtbaren Wand schwül-heißer Luft, einem etwas eigenartigen Geruch und einer fremden Geräuschkulisse. "Sir, you need taxi?", hörte ich von der Seite jemanden sagen. "Taxi-Betrug", dachte ich mir. Eine Masche, die es in so vielen Ländern der Welt gibt. Nur wie komme ich an ein vernünftiges Transportmittel zu meinem Hotel? Weit war es ja ohnehin nicht. Das hatte mir schon Google verraten.


    Etwas zögerlich frage ich nach dem Preis zum Pearl Inn in Ermita, was mir ein Internetforum für meinen kurzen Zwischenstopp empfohlen hatte. Der kleine Mann antwortet schüchtern: "Seben handred". "Scheint ganz in Ordnung", dachte ich mir, "allemal billiger als in Deutschland." Meiner Müdigkeit war es wohl geschuldet, dass ich nicht einmal nachverhandelte, aber sei's drum. Taxifahrer zufrieden, ich zufrieden. Angekommen. Rauf aufs Zimmer und etwas Schlaf nachholen, den ich weder im Flugzeug noch bem umsteigen im Flughafen im Orient erhaschen konnte.


    Die Sonne geht auf. "Scheiße, ich will schlafen! Was soll das?" Ja, klar, die Sonne interessiert das nicht, die macht auch nur ihren Job. Gut, nach einer Dusche und dem Frühstück also raus ins ominöse Ermita zum Geldwechsler. "Dieses Mal vergleiche ich aber und nehme nicht das erstbeste Angebot an", sage ich zu mir. Es geht ja um etwas mehr Geld als nur um 12 Euro.


    Blinkende Schilder, gelangweilte Blicke vom Personal. So unterschiedlich sie alle auch heißen und aussehen mögen, irgendwie sahen sie doch gleich aus, diese Wechselstuben. Kurse vergleichen war erst mal angesagt. Nach einer Tour durch die von Wechselstuben und Geschäften gesäumte Straße sollte es also bei Muhammad sein, einem Mittvierziger mit drahtigem Ziegenbärtchen. Sind die Philippinen nicht ein christlich geprägtes Land? Egal. Muhammad zählt, noch halb im Mittagsschlaf, kurz meine bunten Pesoscheine durch. Die Tür geht auf, ein dicker älterer Herr kommt hinein. "Na, wenn das mal kein Deutscher ist!", denk ich mir.

  • “Moin, moin”, grunzelt mir der Landsmann zu, und wendet sich gleich seinem Geschaeft zu. Er holt einen Batzen von Pesoscheinen aus seiner tiefen Hosentasche und schiebt sie durch das Loch in dem Gitterrahmen, der Muhammad vor den gelegentlichen Ueberfaellen schuetzen soll. Die beiden kennen sich wohl, keine Verhandlung um den Wechselkurs ist noetig. Muhammad enschuldigt sich kurz, um die Euroscheine aus dem Hinterzimmer zu holen. Warum wird hier Geld in die “falsche” Richtung gewechselt? Wird diese Transaktion von der beruechtigten Binondo Central Bank gedeckt?


    Waehrend er auf Muhammad und sein Geld wartet, wendet sich der dicke Deutsche an mich. “Wie geht’s, wie stehts?”, fragt er mich freundlich. “Wohl gerade angekommen?”. “Wie ist das Wetter zur Zeit in Deutschland?”.


    Hans, so stellt sich schnell heraus, ist ein sympathischer Expat, der schon seit Jahrzehnten auf den Philippinen weilt. Wir haben eine kurzweilige Unterhaltung, die aber bald von dem zurueckgekehrtem Muhammad abgebrochen wird. Nachdem Hans sein Eurogeld gegengezaehlt hat, fragt er mich, ob ich schon Plaene fuer den Abend haette. Schnell verabreden wir uns fuer spaeter, und Hans verlaesst die Wechselstube. Auch ich lasse Muhammad mit seinem Ziegenbart zurueck.


    Abends schreite ich durch die Lobby des Pearl Inn’s und dann hinaus in die dunkle Nacht.


    Taxi!


    Die Fahrt nach Makati war unaufregend. Es nieselte ein wenig, so das die Lichter der Megametropole ob der Reflexionen noch vielfaeltiger und buntfarbiger, irrealer als sonst wirkten. Im Hintergrund berichtete der philippinische Sprecher aus dem Lautsprecher des Autoradioempfangsgeraetes enthusiastisch ueber den neuesten Regierungsskandal.


    Am Zielort kletterte ich aus der kleinen Corolla Taxilimousine und betrat die Eurovilla II. Zwei Fahrstuehle auf der rechten Seite. Der linke offensichtlich “Ausser Betrieb”, die Tuer offen, die Kabine dunkel, unbeleuchtet. Der Guard drueckt den Knopf und holt den rechten Fahrstuhl. Ich betrete den alten, winzigen Fahrstuhl der wohl noch aus der Gruendungszeit des Deutschen Klub’s um 1906 herum stammt. Die klapprige Fahrstuhltuer schliesst sich hinter mir und ich werde auf den Penthouseflur befoerdet.


    Am Klubeingang werde ich schon von dem Oberkellner erwartet. Er fuehrt mich vorbei am Tresen. Dort sitzt ein Deutscher, stilvoll gekleidet in hellblauen Barong Tagalog mit weissem Kragen und weissen Manschetten. Er lehnt sich gerade ueber einem Teller mit Nuernbergern, Sauerkraut und Bratkartoffeln und schluerft ein Glass Kalamansisoda – keinen Sirup, gekuehlt aber ohne Eiswuerfel. Ist das Herr Lvna? Ich werde es nie erfahren.


    Weiter geht es durch die Speisehalle in die Bibliothek. Dort erwartet mich schon Hans, mein neuer Freund, der, wie sich bald herausstellt, ein ehrwuerdiges Mitglied dieser alten Institution ist. Waehrend wir platznehmen, schweift mein Blick ueber die Bestaende der beeindruckenden, alphabetisch sortierten Buechersammlung. Irgendwo zwischen einem Konsalik und einem Simmelroman entdeckt mein scharfes Auge ein Lieblingswerk: Winnetou 1 von Karl May. Wirklich gut sortiert, diese deutsche Bibliothek fern der Heimat, in dem auch ein Oelgemaelde des alten Klubbadehauses in Batangas haengt, gemalt von dem beruehmten Nationalkuenstler Fernando Armosolo. Das Bild war vor vielen Jahren Gegenstand eine Kontroverse in der reichen Geschichte des Deutschen Klubs in Manila.


    Mein neuer Freund bestellt uns Bier, San Miguel natuerlich, und kommt gleich zur Sache. Er macht mir einen interessanten Vorschlag.

  • Ein wenig abenteuerlich klingt es ja schon. Es liegt ein Hauch von Wirtschaftskrimi in der Luft. Er offenbart mir, dass er einst als Ingenieur in einem deutschen Unternehmen arbeitete, was man heute vielleicht als Start-up bezeichnen würde. Es ging um den gescheiterten Versuch einer spektakulären Idee: die Wiederbelebung der Zeppeline. Die großen Luftschiffe sollten, mit der Technik des frühen 21. Jahrhunderts ausgestattet, Fracht befördern. Mehrere Versuche der technischen Zusammenarbeit mit bedeutenden Playern der Luftfahrtindustrie und auch die Finanzierungsgesuche gegenüber Investoren und der Politik hinterließen nicht mehr als eine große Halle im tiefen Brandenburg, die heutzutage ein künstlich beheiztes Tropenparadies beheimatet. Doch das originale Tropenparadies wollte ich hier auf den Philippinen finden, was beim Ausblick auf die Skyline des Millionenmolochs Manila ähnlich fern scheint wie die Hallenkonstruktion in Brandenburg.


    Hans geht es aber nicht um den Bau von Hangars oder abgeschirmte Tropengärten, sondern um Zeppeline. Die Baupläne von damals hatte er kurz vor seinem Abgang aus dem insolventen Unternehmen noch schnell kopiert und wollte kleine Prototypen auf den Philippinen bauen. Frachtbeförderung, auch die auf dem Luftweg, ist auf den Philippinen bereits eine umkämpfte Industrie, so erklärte Hans es mir. Sein Traum ist die touristische Erschließung des Luftraums über den Inseln. "Wer soll das bezahlen?", frage ich skeptisch. Hans grinst breit. "Du glaubst nicht, wie viel Geld die Asiaten gebunkert haben!" Das ist eine Ansage, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Diejenigen, die auf den Philippinen die Fäden der Tourismusindustrie zögen: Chinesen, Koreaner, Filipinos. Bis dato war mir nicht bewusst, dass der Tourismus auf den Philippinen so eine Bedeutung hat, dass jemand irgendwelches Schwarzgeld in diese Branche injizieren würde.


    "Nun mal Butter bei die Fische", unterbreche ich ihn während seines Vortrags über die Volkswirtschaft der Philippinen, "was hab ich damit zu tun?" Da ist es wieder, dieses breite Grinsen, was Hans vor ein paar Minuten schon einmal im Gesicht hatte.

  • “Hallo Papi!”, Hans’ breites Grinsen morphierte in ein ehrlich herzliches Laecheln. “Tschuldigung, ich sah deinen Wagen unten auf dem Parkplatz und bin darum kurz hochgekommen. Ich hoffe, ich stoere nicht?”. Hans stellte uns vor: “Meine Tochter, Annabelle”.


    Und wunderhuebsch war sie wirklich. Diskretion verbietet es, den geneigten Leser nun mit anthropologischen Feinheiten zu belaestigen. Nur so viel: diese junge Dame hatte gluecklicherweise absolut nichts von dem dicken Hans geerbt. Eine wahrlich atemberaubende Schoenheit.


    Es wurde schnell offensichtlich, dass Tochter und Vater dringendes zu besprechen hatten. Das Geschaeftliche mit Hans hatte also zu warten. Anstelle dessen, ein neuer Twist. Annabelle wuerde am kommenden Samstag heiraten. St. Augustine, Intramuros. Anschliessender Empfang im Peninsular, Makati. High Society. Der ganze Shebang. Und ich sei natuerlich eingeladen.


    Zurueck im Pearl Inn sortierte ich meine Gedanken. Aus Hans’ Geschaeften konnte ich einfach keinen Sinn machen. Eine Googlesuche foerderte zwar eine Deutsche Zeppelin Gesellschaft, Inc. in Vigan, Ilocos Sur zutage. Weit weg vom Schuss. Und ein komischer Name fuer eine philippinische Firma. Keine Webseite, nur spaerliche Informationen. Aber Vigan ist ja touristisch interessant.


    Also erst einmal die naechsten Tage organisieren. Bis zur Hochzeit am Samstag abend waren es noch vier Tage. Das beste also, erst mal raus aus Manila, zu einen Kurzurlaub irgendwo auf Luzon. Dann Samstag nachmittags zurueck. Hochzeit. Und Sonntag dann weiter, irgend etwas mit Sandstrand, tauchen vielleicht, das Leben geniessen.


    Ich stellte also eine kurze Einkaufsliste zusammen:

    • Feinster Barong, Smoking Hose, Lackschuhe, etc.
    • Hochzeitsgeschenk
    • Fahrbarer Untersatz
    • Hotel in Vigan

    Da es schon spaet war, fast Mitternacht, rief ich einfach meinen Centurion Concierge an.


    Wenn die schwarze American Express Kreditkarte mein Henrystutzen mit 25 Schuss war, dann war der dazugehoerige Centurion Concierge mein Baerentoeter. Nur ein einziger Anruf, und alle Probleme wurden geloest. Kein Problem mit der Hochzeitskleidung, man hatte ja meine Masse, kannte die anatomischen Besonderheiten, stilistischen Vorzuege. Der Barong wuerde aus Pina oder Abaca gefertigt, die Beinkleider ob des Klimas mit hohem Leinenanteil. Sonntag wuerde ich direkt zum Schneider fahren, der bis dann alles bereit haben wuerde. Vielleicht einige letzte Justierungen, und fertig. Das Hochzeitsgeschenk wird natuerlich nicht von der Rustan’s Liste gewaehlt werden, sondern etwas philippinisch-deutsch Originelles. Ob des kurzen Zeitrahmens wuerde es bezueglich der Wagenmarke und -farbe vielleicht einen Ueberraschungsmoment geben. Aber natuerlich 12 Zylinder, sportlich, schnell. Und das Hotel in Vigan werde natuerlich schon im Navi gespeicht sein, wenn der Wagen ueberbracht wird.



    Zweites Kapitel

    Die Nordluzon Rundfahrt


    Um 10 Uhr morgens checkte ich an der Rezeption des Pearl Inn’s aus, und trat hinaus auf die geschaeftige General Luna Strasse. Und da stand er auch schon, mein Prachtwagen fuer die naechsten Tage.

  • Es nieselte leicht aber die Luft war angenehm warm. Die Sonne schien nicht direkt. Trotzdem glänzte der überlange Rolls Royce (war es ein Silver Shadow ?) in edlem Pianoschwarz mit ebenfalls tiefschwarz verdunkelten Scheiben vorne und hinten.

    Der Fahrer war sauber mit dunkler Uniform und Schirmmütze gekleidet und stand neben dem Fahrzeug.

    Fahrer? hatte ich einen Fahrer bestellt? Ich konnte mich nicht daran erinnern aber es war gestern auch schon recht spät gewesen als ich Centurion angerufen hatte

    Die verschiedenen Flüge vom anderen Ende der Welt hatte mich doch nicht etwa vergesslich werden lassen?


    'Good morning Sir' 'I am Your driver for the next weeks or as long as You need my service' strahlte sie mich an


    Sie? ja, tatsächlich jetzt als ich nähergekommen war sah ich es, der Fahrer war eine Sie und nicht mal unattraktiv


    Auf den Philippinen gibt es immer wieder Überraschungen

    Eigentlich war es mir ganz recht mich nicht durch den Verkehr kämpfen zu müssen und sie war ja freundlich. Hoffentlich konnte sie auch mit dem Wagen umgehen. Aber immerhin hatte sie es geschafft den Royce von der Garage vor das Pearl zu steuern. Und die Uniform war massgeschneidert, betonte dezent ihre gute Figur, also dachte ich dass sie auch gut fahren kann. Entweder hatte sie nachgeholfen oder es war Natur. jedenfalls hatte ich auf den Philippinen selten Mädchen mit so grosser Oberweite gesehen (DD amerikanisches Körbchenmass?). Ich tippte auf Mädchen weil sie sah den Händen und dem Gesicht nach so aus als ob sie noch keine Kinder hatte. Bereit dafür schien sie ihrem Lächeln nach jedoch nach zu sein....


    Nächstes Ziel Vigan Ilocos Sur hiess es


    Ich entschied mich etwas mit ihr zu unterhalten, liess mich also auf dem bequemen mit braunem Wildleder bezogenen Beifahrersitz nieder der seltsamerweise immer noch nach Leder roch, wie war das möglich in den Tropen?


    Der Präsidentensitz im Fond sah zwar nicht minder bequem aus und bot auch überreichlich Beinfreiheit bzw es sah so aus als ob die hintere Rückbank sich zu einem Bett ausfahren liess.

    Nicht schlecht dachte ich, wenn man der vielen Staus müde sich etwas ausruhen will ist das praktisch.

    Ein Flachbildfernseher war auch zu sehen sowie ein mit einer Flasche Dom Perignon gefüllter Sektkühler.

    Die Conscierge hatte wirklich an alles gedacht. Obwohl ich mir nicht sicher war ob es auf den Philippinen erlaubt war Alkohol im Auto zu konsumieren?

    :denken


    Katy war 19 Jahre alt, ihre Eltern hatten sich früh getrennt so dass sie bei ihrer streng katholischen Tante aufgewachsen war die sie jeden Sonntag mit in die Kirche nahm und ansonsten dafür sorgte dass sie immer pünktlich von der Schule nach Hause kam, ein spätes Heimkommen oder gar abendliches Ausgehen wurde nicht geduldet, da wurde zur Not jemand geschickt um Katy von der Schule abzuholen.

    Der Onkel war Eigentümer einer Autowerkstatt in Pasay in der die Reichen und Politiker ihre Karrossen warten und reparieren liessen. Nebenher betrieb er auch einen Luxusfahrzeugverleih für ausgewählte Kunden.
    nach der Arbeit war es Katy oft langweilig so dass sie in der Werkstatt half. Mittlerweile hatte sie nicht nur gelernt einfach Arbeiten wie Bremsbelagwechsel und Auspuffreparatur auszuführen sondern sogar schon einmal ein Getriebe eines Hummer repariert, natürlich unter der fachmännischen Aufsicht ihres Onkels der 3 Jahre in den USA in einer Werkstatt gearbeitet hatte wohin er durch einen amerikanischen General der ihn protegiert hatte gelangt war.


    Katy stellte bei der Arbeit sich gut an und machte sich nützlich


    Keiner der Arbeiter ihres Onkels trauten sich ihr zu nähern trotz ihrer Reize weil sie die Arbeit nicht verlieren wollten und der Onkel der sonst keine Kinder hatte immer in der Nähe war


    Immer wenn ein neues Fahrzeug repariert war durfte Katy mitfahren bzw als sie den Führerschein hatte selber steuern. Dadurch hatte sie Erfahrung mit grossen Fahrzeugen und Manilas Verkehr gewonnen so dass ihre Tante ihren Wunsch nach einer Chaffeuruniform zu ihrem 19. Geburtstag gerne erfüllte.

    Für das Geschäft war es auch gut wenn eine attraktive Mitarbeiterin das Fahrzeug vor den Hof fuhr.


    Und als die telefonische Anfrage von Centurion nach einem Luxuswagen mit Fahrer um Mitternacht kam war das genau das worauf sie gewartet hatte. Ohne nachzudenken nahm sie den Auftrag an.


    'Tito, please, give me this chance, please my beloved Tito, I love You forever, let me take this job!

    I will take care, I promise'


    Katy konnte ihren Ohren nicht trauen dass ihr Onkel zustimmte. Vielleicht lag es daran dass er etwas zuviel Mahal na alak gebechert hatte der ihm vom Schatzmeister des Präsidenten gestern geschenkt wurde als er hochzufrieden seinen Maserati Biturbo vom Service geholt hatte

    Der Onkel war für gute Arbeit bekannt und trank normalerweise nie Alkohol aber hatte an diesem Abend wohl eine Ausnahme gemacht


    Ihre Tante schlief schon also packte sie alle ihre Sachen, wusch sich mit dem guten Shampoo was ihr langes bis zum Hintern reichendes leicht welliges Haar dezent nach Magnolienblueten duften liess, nahm Parfüm und alles mit was ihr wichtig war, sie gut aussehem liess und in die Reisetasche passte.


    Schon war es morgen, sie setzte sich zu ihrer Tante die schon begonnen hatte die täglichen 99 Rosenkränze am Hausaltar zu beten, betete ein paar Rosenkränze mit, bekreuzigte sich vor Mutter Maria und Papa Jesus, gab ihrer Tante neben ihr einen Kuss auf die Wange und ging in ihr Zimmer um sich die Uniform anzuziehen die ihr wirklich gut stand.

    Jedenfalls sagte das der Spiegel zu ihr dass sie schön ist und das freute sie


    Sonst sagte ihr das ja niemand teils aus Respekt, teils aus Furcht vor dem Chef


    Und Kontakte mit Jungs hatte sie kaum gehabt weil sie auf eine katholische reine Mädchenschule gegangen war, das war ihrer Tante wichtig gewesen


    Schnell ging sie aus dem Haus damit ihre Tante nicht fragte, nahm die Schlüssel des Royce für besondere Anlässe aus der Werkstatt und ging mit der Uniform angezogen los wie schon öfters um einen Wagen auf den Hof zu stellen oder eine Probefahrt zu machen


    Die Fahrt zum Pearls war nicht schwer zu finden sie hatte zur Sicherheit ein Top Navi das auch mit Kopfhörern zu benützen war um den Kunden nicht zu stören


    Mir gefiel es wie Katy von sich erzählte und ich fühlte mich gut aufgehoben


    Durch ihre für eine Philippina ungewöhnliche Grösse von ungefaähr 170cm hatte sich auch in einem grossen Fahrzeug wie dem Royce die Übersicht ohne ein Kissen auf dem Sitz zu benötigen


    Ihre vollen Lippen glänzten leicht während sie redete , vor allem ihre vollen Unterlippen gefielen mir


    Vom Strassenverkehr war nichts zu hören, nur ab und an das Hupen eines ungeduldigen Trucks der auf der Strasse sein Recht des Stärkeren wahrnehmen wollte


    Als wir auf der Schnellstrasse waren und auf der Fahrbahn vorne etwas Platz war wurde ich in den Sitz gedrückt als der Royce plötzlich beschleunigte


    Hätte nicht gedacht dass ein so schweres Fahrzeug soviel Druck haben kann


    Katy lächelte mich wieder an und sagte: 'jetzt habe ich soviel von mir erzählt, erzähl doch bitte von Dir'


    Die Sonne kam zwischen den Wolken heraus und reflektierten sich silberhell in Emily auf der Kühlerhaube


    Ein Regenbogen war über den Reisfeldern zu sehen


    wir rollten nach Norden und ich fing an zu erzählen

    Bahalag saging basta labing

  • erstmal sagte ich nichts waeren wir geraeuschlos in Richtung Regenbogen rollten.


    Was sollte ich erzaehlen?


    Von meiner Arbeit als Entwicklungsingenieur einer norddeutschen Elektronikfirma die jetzt den groessten Teil ihres Umsatzes mit Kommunikationselektronik macht?


    Davon dass mich die Arbeit schon lange langweilt?


    Von meiner gescheiterten Ehe?


    Davon das ich froh war endlich rauszukommen und die Einladung auf die Philippinen gerne angenommen hatte?


    Sie schaute mich aufmunternd an.


    Also gut ich erzaehlte ihr alles was wichtig war.


    Katy fragte ob ich Kinder haette und noch verheiratet sei.

    Ich bejahte ersteres und verneinte wahrheitsgemaess das Zweite.


    ' Magst Du etwas essen ' fragte sie mich?


    Ich war auch etwas hungrig und wir schauten uns nach einem Rastplatz um


    Vor uns eine Strassenkontrolle, ein traffic enforcer winkte uns zur Seite wo schon zwei Polizeioffiziere warteten.


    An mir hatten die beiden Polizisten gar kein Interesse, sie forderten aber Katy auf auszusteigen und der eine sprach irgendetwas auf Tagalog zu Katy.

    Katy wirkte bedrueckt. Dann kam ein anderer Polizist auf mich zu und sagte dass ein Missverstaendnis passiert sei und ich bitte noch etwas im Wagen warten soll.

    Naja die Klimaanlage funktionierte auch im Stehen also wegen mir dachte ich

    Durchs Fenster sah ich wie ein Auto angerast kam und 2 Maenner ausstiegen.

    Der eine war mit Chaffeuruniform, der andere war einfach aber gut gekleidet mit Seitenscheitel und redete auf Katy ein.

    Sie wirkte immer geknickter.

    Dann ging Katy mit dem Seitenscheitel weg und stieg in sein Auto

    Der Mann mit der Chaffeuersuniform kam zu meinem Wagen.

    'Good day Sir, I am Your driver, Dong, at Your Service'

    Die Hand legte er gruessend and seine Muetze.

    Es haette nur noch gefehlt dass er die Hacken zusammengeschlagen haette dann waere der militaerische Windruck komplett gewesen.

    Er setzte sich wie selbstverstaendlich auf den Fahrersitz

    Auf meinen fragenden Blick hin erklaerte er dass die Cousine des Chefs des Autoverleihs sich selbststaendig gemacht haette aber der Chef sie jetzt wieder nach Hause bringt.


    ' Sachen gibt es' dachte ich mir


    Die Maedels scheinen hier ja echt hinter Weissnasen herzusein sinnierte ich


    'Wohin geht es, Sir?'


    In 3 days I should be in Vigan Ilocos sur. Before we reach there I would like to relax 2 days at a nice beach on the way or nearby


    Do You know a good resort in the area?


    Dong laechelte nur und sagte 'Yes Sir'


    'You will have a good time until Your meeting!'


    War es richtig die Wahl des Erholungsortes Dong zu ueberlassen?


    Oder sollte ich etwas googeln?


    Ich entschied mich fuer Dong


    Er wirkte nett und kompetent


    Trotz der Episode mit Katy vetraute ich weiterhin Centurion


    Wenn es mir nicht gefallen sollte kann ich ja da immer noch anrufen


    Oder Hans fragen


    Ich entschied mich aber dafuer mich ueberraschen zu lassen


    Der Royce setzte sich in Bewegung.


    Jetzt war kein Regenbogen mehr zu sein dafuer das leuchtende Gruen der Reisfelder

    Bahalag saging basta labing

  • ich schlief ein und traeumte von Katy


    Kam mir sehr unwirklich vor das Ganze aber egal


    Langsam wurde es dunkel und ich sah eine Einfahrt ein hohes Tor und die Security liess uns durchfahren nachdem Dong und ein Waechter ein paar Worte gewechselt hatten


    Ich bekam einen Bungalow im Feelgood Resort zugeteilt, so hiess der Laden anscheinend


    War Recht bequem und auf der Terrasse mit Meerblick bekam ich einen Willkommensdrink serviert


    Enjoy Your stay Sir


    Soll mir Recht sein


    Ich schlief gut.


    In meinem Traum kaempften meine Exehefrau und Katy in einem Ring miteinander, bevor ich wusste wer gewann wachte ich auf


    Uff


    Die Sonne lachte schon am Himmel und Voegel begruessten mich, nur ganz in der Ferne hoerte man einen Hahn


    Ja was sind die Phils ohne manok dachte ich


    Ich beschloss ersteinmal schwimmen zu gehen, packte meine Taucherbrille und Schnorchel aus und erkindigte das Riff das dem Wellenbild nach in ungefaehr 100m Entfernung vom Strand sein musste


    Tatsaechlich gab es hier lebende Korallen die Nemofische kamen mir neugierig entgegen


    Ein paar Drueckerfische waren auch zu sehen und wie hiessen diese bis zu einem Meter 20 langen duennen Fische die knapp unter der Wasseroeberflaeche jagten?


    Egal das Riff war erreicht, das Wasser wurde unruhiger aber dafuer konnte man ungefaehr 20 Meter nach unten sehen


    Es waren viele kleine Fische in allen moeglichen Farben zu sehen


    Da unten verkroch sich gerade ein kleiner roter Lapu der dachte dass ich ihn zum Fruehstueck auserkoren hatte


    'Keine Angst Kleiner' dachte ich, 'ich hab keine Harpune dabei und mache das nur wenn ich sehr hungrig bin und das war schon lange nicht mehr der Fall'


    Es gab also auch in Luzon schoene Schnorchelplaetze


    Eine Fadenqualle sah ich auch in der Naehe so dass ich beschloss lieber zurueck zu schwimmen war ja auch schon eine gute halbe Stunde im Wasser unterwegs


    Am Strand waren die Wellen immer noch niedrig und der der weisse Sand blieb an den Fuessen kleben


    'So laesst es sich aushalten' dachte ich


    Am Strand war wenig los, ein Jogger dann ein Paar das Muscheln suchte


    Die Strandfeger hatten ihr Werk schon vollbracht man sah nur ein paar frische Grabstellen


    Ich beschloss erstmal einen Kaffee zu trinken


    An der Strandbar sass eine 10 und laechelte mich an


    Sie sah aus als ob sie mich die ganze Zeit beobachtet haette


    'Hi'sagte sie


    Ich war immer noch etwas nass setzte mich aber trotzdem auf den Stuhl neben ihr


    Mein Name ist Richard stellte ich mich vor


    Ich wusste dass dieser Name vielen ladies in Asien gefaellt

    Bahalag saging basta labing

  • sie laechelte immer noch rueckte aber auf ihrem Stuhl etwas weg als ob sie Distanz ausbilden wollte


    'Seltsam' dachte ich 'vom ersten Eindruck her war sie gewillt aber jetzt 2 wiederspruechliche Signale'


    Ungefaehr 158cm aber wie gesagt eine 10 mit fuer eine Philippina ziemlich gelocktem dunklen Haar.


    Sie nippte an ihrem Capuccino und sagte leise so dass die naechste Kellnerin die ungefaehr 10 m entfernt stand es nicht hoeren konnte:


    'Ich brauche Deine Hilfe. Hier bin ich unter Beobachtung. Kannst Du mir helfen?'


    Ich nickte und schaute in ihre dunklen Augen


    Es ist besser wenn niemand uns zusammen sieht .Deshalb gehe jetzt in Deinen Bungalow.Ich bin in einer halben Stunde bei Dir. Ich weiss wo.


    Sie schaute kurz zu meiner Badehose


    Dann sagte sie laut:


    'Ich glaube es ist besser wenn Sie gehen. Ich habe noch viel zu tun'


    Und setzte ihre Sonnenbrille auf


    Ich verzog mich


    Hatte sie tatsaechlich die Nummer meines Schluesselanhaengers der aus der Badehose ragte gesehen?


    Normalwrweise mache ich den Anhaenger immer weg damit man weniger Ballast beim Schwimmen hat aber heute frueh wollte ich einfach nur erstmal los


    Von Dong hatte ich seit gestern abend nichts mehr gesehen


    Egal mache ich mir halt einen Kaffee im Strandhaus dachte ich, eine kleine Kueche ist ja da


    Ich genoss das heisse Gebraeu auf der Terrasse und beobachtete wie die Wellen mit dem Wind zunahmen.


    Es klopfte an der Tuer

    Bahalag saging basta labing

  • Dong stand vor der Tür,


    'Sir, bitte entschuldigen Sie, haben Sie Drogen in ihrem Gepäck?'


    Ich verneinte überrascht.


    'Nein, damit ich habe ich nichts zu tun'


    Hatte er meinen Barong Tagalog nicht im Wagen gesehen?


    Dong teilte mir mit dass eine Einheit von 5 Mann der PNP am Tor waren

    Sie waren nur deswegen nicht auf das Gelände des Resort gelangt weil die Wachen das Tor partout nicht öffneten und längere Gewehre hatten

    Zufällig hatte Dong gehört dass ein PNPler äusserte dass der Verdacht besteht dass Drogen auf dem Gelände seien


    'Na dann ist gut' meinte Dong


    'Ich werde trotzdem den Wagen startklar machen damit wir schnell abreisen können falls nötig'


    'Geniessen Sie den Aufenthalt Sir' sagte er und verschwand


    Ich hatte schon gehört dass die philippinische Regierung mit Drogendelinquenten nicht zimperlich umgeht aber dachte mir nichts weiter

    Bahalag saging basta labing

  • die halbe Stunde war schon lange vorbei.


    die Lockige hatte es sich wohl anders überlegt


    Ich ging erst mal auf den Strand und beobachtete die See.


    In der Ferne sah ich wie öfter Frachter vorbeiziehen


    In diesem Teil des Meeres gibt es ja einiges an Durchgangsverkehr von Japan nach Singapur, von China nach sonstwohin.


    Zwei Fischerbankas bewegten sich nicht nicht weit vom Riff


    Wahrscheinlich versuchten da ein paar Pinoys meine geliebten Fische zu fangen


    Ich seufzte und ging zurück zum Haus zumal es langsam heiss wurde

    Bahalag saging basta labing

  • es klopfte an der Tür


    Wahrscheinlich Dong um zu besprechen wann genau wir weiterreisen


    Ich öffnete die Tür


    Nein es war die Lockige


    ' ich habe die ganze Zeit an dich gedacht' sagte sie und schmiegte sich an mich


    Sie roch gut


    Welches Parfuem war das? Sampanguita?


    'Was soll das?' dachte ich


    'Aber wenn niemand anderes hier weiterschreibt mache ich es eben'


    Sie zog mich hinter sich her direkt ins Schlafzimmer aufs Bett, fing an mich mit ihren vollen Lippen auf den Mund zu kuessen, dann zog sie sich aus und befreite mich von meinem Hemd und der Badehose mit der ich tagsueber in Strandnaehe meist unterwegs war.


    Ihre Brueste waren rund und nicht haengend


    Als ich sie zaertlich streichelte begann sie zu zittern


    ' ich will Dich spueren' sagte sie und Klein Richard stand bereit


    Sie blas ihn noch etwas dann zog sie mich auf sich


    Langsam drang ich in sie ein


    Mein Name ist Juanita stoehnte sie


    Sie zitterte und verdrehte die Augen.


    Ich konnte die Kontraktionen ihrer Vagina spueren und hielt inne um nicht auch zu kommen


    Dann ging es wieder und ich drang tiefer in sie ein um wieder zu stoppen und dann schneller sich mit und in ihr zu bewegen


    Sie kam schon wieder


    Ich wollte es eigentlich dabei belassen aber sie zog mich schon wieder an sich so dass so dass ich gezwungen war weiterzumachen diesmal tiefer mit kreisenden Bewegungen bis sie mit heftigen Kontraktionen ein drittes Mal kam


    Sie schlief eng an mich gekuschelt ein und ich machte auch ein Nickerchen


    Im Traum sah ich die leuchtendblauen kleinen Fische am Riff die mir sagten dass draussen im dunklen Wasser ein grosser Zackenbarsch von mir gefangen werden will


    Ich sollte ihn aber nicht toeten sonst werde er sich in Sand verwandeln


    Wir wachten auf und es wurde schon Abend


    Juanita sagte mir dass ein reicher Chinese den sie in einem Datingchat kennengelernt habe und den sie noch nie gesehen hat ihr den Aufenthalt in dem Resort bezahlt have bis er kommt.


    Er haette schon vor einer Woche da sein muessen habe sich aber nicht mehr gemeldet.


    Der owner des resorts ist anscheinend ein Freund von ihm und sagte dass noch 3 Tage bezahlt sei und er auch nicht wisse wann er kommt.


    'Ich muss jetzt gehen mein Schatz'

    'Abends hatte er immer angerufen jedenfalls bis vor einer Woche und ich will in meinem Zimmer sein falls er sich doch meldet'


    'Aber ich komme wieder' sagte sie, drueckte mir einen Kuss auf die Lippen und war verschwunden


    Ich beschloss erstmal schwimmen zu gehen

    Bahalag saging basta labing

  • Es wurde schon dunkler


    Richard war immer fasziniert davon wie schnell das in den Tropen geht


    Also das mit der Daemmerung, was habt Ihr denn gedacht? ;)


    Die Wellen waren sanft und er schwamm etwas Richtung Riff


    Nach einer Weile leuchtete das Wasser unter jeder Bewegung seiner Arme gruengelblich auf


    Wunderschoen dachte er, hier ist ein guter Platz, es gibt sogar Leuchtplankton


    Nach einer Weile hoerte das Phaenomen auf und die Sterne waren schon zu sehen


    Was war das? Er sah vor sich etwas Dunkles vor sich das von den Wellen geschaukelt wurde


    War es ein Palmenstumpf?


    Er beschloss sich das naeher anzusehen


    Nach 30 Schwimmstoessen war er da, es war kein Holz sondern ein mit Plastik umwickeltes unregelmaessig geformtes Etwas ungefaehr so gross wie 3 Maennerkoepfe


    Weil das Paket fest mit Plastik umwickelt war konnte er es nicht im Wasser untersuchen und beschloss es mit an Land zu nehmen


    Er legte seine Arme auf das immer Wasser treibende Etwas und nur mit Beinschlaegen war er nach einer Weile an Land


    Es war schon total dunkel


    Weil er nicht gut sah beschloss er das Paket in seinem Zimmer zu untersuchen wickelte es in sein Handtuch und ging in sein Strandhaus


    Kein Mensch war zu sehen


    Auch von der Bar in Naehe der Rezeption war keine Musik zu hoeren


    Seltsam


    Er ging in sein Zimmer und schloss die Tuer sorgfaeltig


    Mit einem Handtuch befreite er das Paket erstmal von Feuchtigkeit und Algen


    Waren aber wenig Algen auch keine Muscheln dran


    War also nicht lange im Wasser gewesen


    Ansonsten war es sorgfaeltig lueckenlos mit Paketklebeband umwickelt


    'Was da wohl drin ist?' dachte er sich

    Bahalag saging basta labing

  • Das Paket hatte eine ja Paketform, keine Beschriftung und war unter dem Klebeband etwas aber nur gering nachgiebig


    Beim Abklopfen ergab es keine Auffaeligkeiten, hoerte sich gleichmaessig dumpf an


    Auch war kein Ticken zu hoeren und sein Handy zeigte keine Magnetabweichung an


    'Da ist kein Metall oder gar eine Bombe drin' dachte er. Da das Paket gut schwamm auch eher unwahrscheinlich. Holz haette anders geklungen. Saegespaene?


    Er beschloss es zu oeffnen um seine Neugier zu stillen


    'Kleck' er mochte das Geraeusch das sein geliebtes Stiletto von sich gab wenn die Klinge wie gewohnt innerhalb von Sekundenbruchteilen eingerastet war


    Er erinnerte sich wie er es zum ersten Mal ausser zum Obstschneiden benutzen musste. Durch die ca. 18 cm lange Klinge konnte man gut und schnell auch grosse Melonen mit dem Ding schneiden. Das war in den 70igern in Italien, genauer gesagt Neapel. Er kam von einem spaeten Besuch bei einer heissen Freundin, hiess sie Franceska? In der Oberstadt zurueck Richtung Hafen wo er in der Naehe ein billiges Zimmer gemietet hatte. Mehr war als Student nicht drin aber nichtsdestotrotz hatte die besagte Franceska mit den Glutaugen Gefallen an dem blonden Tedesco gefunden und ihn zu sich eingeladen zu einem Stuendchen waehrend die Eltern in der Oper waren. Er waere auch gerne noch bei ihr geblieben damals und ihre vollen Brueste nach dem schnellen Sex der ihr aber reichte auf seiner Brust gespuert aber sie meinte dass er jetzt gehen muss und man sich am naechsten abend am gleichen Platz zur gleichen Zeit trifft was sich im hinterher als leeres Versprechen rausstellte.

    Egal, auf jeden Fall wusste er nicht mehr genau wo sein Zimmer war und ging die schmalen steilen Treppen zum Hafen hinunter und schaute sich auf einer kaum beleuchteten Gasse um als ploetzlich ein paar Halbwuechsige ihn umringten und meinten dass er soldi abzuliefern haette. Sein Geld war knapp also zog er das Stiletto, liess es ausfahren, schaute grimmig und die Jungs waren so schnell verschwunden wie sie aufgetaucht waren


    Jetzt sind wir aber wieder in der Gegenwart in einem gut eingerichteten Strandhaus in einem derzeit ungewoehnlich ruhigem Resort an einem schoenen Strand auf Luzon noerdlich von Manila



    Die Klinge war schmal, dadurch liessen sich Schnitte schnell und praezise Fuehren


    Ein paar Schnitte hin und her mit der doppelseitig geschliffenen Klinge und innerhalb von Sekunden war nicht nur das Klebeband durchstochen sondern auch eine dreieckfoermige Probe des Inhalts entnommen


    Die Probe war ungefaehr 3cm breit und 5 cm tief


    Er hatte das Licht absichtlich nicht zu hell gemacht und das Zimmer vorher auf Kameras untersucht

    Es ist ja gaengige philippinische Praxis den Mayor aus den Bergen der mit seinem Liebchen ein Wochenende am Strand verbringt danach mit den Aufnahmen zu erpressen

    So etwas wollte er vermeiden


    Die Probe war schwarzbraun, etwas klebrig und nachgiebig

    Sie roch sehr intensiv, deswegen war das Klebeband um das Paket wahrscheinlich mindestens 10lagig

    Woran erinnerte ihn der intensive fast suessliche Geruch?

    Ja genau Manali in Nordindien, Kulu-valley!

    80iger.

    Da war er mit ein paar Freunden und ihren Instrumenten in einem uralten unverwuestlichen 315 von Mercedes mitgefahren, sie waren alle eine Familie, mit Kindern und Blumen im Haar, unterwegs auf der Reise zum Erleben der Einheit allen Seins

    Es war schon 2 Monate her dass sie Deutschland verlassen hatten, ein Schweizer der Urs mit den blonden Locken der recht gut Bongo spielte war auch dabei und der Hans war in Istanbul geblieben zum Abhaengen. Der Iran war schwer gewesen zu betreten aber wer kann schon eine Gruppe von Hippies stoppen die im Geist von Liebe und Frieden unterwegs sind?

    Das Bakschisch hatte dann die Grenzer ueberzeugt

    In Afghanistan war es auch gut aber teilweise etwas kalt so dass der Weg ueber den Khyberpass angetreten werden musste was der Diesel tatsaechlich schaffte vorallem wenn man bei eisigen Temperaturen erstmal ein Feuerchen aus getrocknetem Ziegendung und Holzstueckchen unter dem Motor entfachte um ihn auf Starttemperatur zu bringen..

    In Indien lief 'My sweet lord' im Kassettentekorder der immer noch funktionierte und morgens wurde meditiert wer mochte..

    21 mal 'Auom' das von der Kehle bis zu den Lippen den Koerper den Geist und das Weltall harmonisierte war der Start in den Tag


    Er sehnte sich nach dieser Zeit zurueck


    Alle waren Brueder und man liebte alle und jeden

    Bahalag saging basta labing

  • Er zog die Erste Hilfe Handschuhe aus dem Verbandskissen das er immer dabei hatte an und untersuchte die Probe weiter, zerdrueckte das gepresste Pulver.

    'Tatsaechlich', dachte er, 'klebrig, harzig, dunkle schwarzbraune Farbe, feinstes Ganja aus Nordindien'

    'Gab es kaum noch in Europa auf dem Markt seit die Hollaender mit Hybridpflanzen staerkere Sorten gezuechtet hatten die auf den Feldern in Spanien, der Schweiz, Albanien, der Ukraine usw angebaut wurden. '

    'Tja', dachte, 'wollte ja keiner hier weiterschreiben. dann driftet es jetzt eben kurz ins Psychodelische ab. '

    Es klopfte an der Tuer

    Er drueckte die Probe zurueck ins Paket, schlang das Ganze in eine Plastiktuete und liess es unter dem Bett verschwinden

    Er oeffnete die Tuer obwohl er nicht wusste wer draussen stand.

    Bahalag saging basta labing

  • In der Abenddämmerung stand eine gut 150cm Person unter einem Hoodie


    Wer könnte da sein?


    An den hervorstehenden Locken erkannte er sie


    Juanita kam rein


    Sie schmiegte sich an ihn, umfasste mit ihren Beine seine und sagte dann:


    'Ich weiss nicht was hier los ist, die Bar ist geschlossen und das Resto auch, nur Frühstück gab es.


    Hast Du was zu essen?'


    Es hatte eine Packung Lays, zwei SanMig light und ein Pack Knoblaucherdnüsse die er gekauft hatte als er mit Dong unterwegs war.


    'Na gut besser als nichts lachte sie'


    Sie machte die Chips leer kippte dazu ein halbes Bier während er sich die Knoblauchnuesse und das andere Bier gab


    'Die selbstgemachten Nüsse schmeckten immer noch am Besten' dachte er


    Plötzlich stürzte sich auf ihn und küsste ihn, dann zog sie ihn ins Schlafzimmer

    Er mochte es es wenn Ihre langen Haare seine Eier berührten als sie ihn ritt


    Sie kam schnell wollte aber nicht aufhören bis sie nach einer Zeit nochmal die Augen rollte den Kopf nach hinten warf und auf ihm zusammensackte


    Er dachte noch was da im Resort wohl los war dann schliefen sie zusammen ein

    Bahalag saging basta labing

  • Im Schlaf hoerte er wie sie ihm ins Ohr fluesterte dass sie morgens in ihrem Zimmer sein musste falls ein Anruf kommt aber versprach zurueckzukommen


    Es war ein ruhiger Morgen


    'Morgens nen Joint und der Tag ist Dein Freund' dachte er und beschloss die Ware zu probieren


    Da er mittlerweile Nichtraucher war blieb bloss noch die Verdampfermethode


    Er broeselte etwas Ganja in eine Eisenpfanne, brachte sie auf Temperatur und atmete den Dampf ein


    Mal sehen was der heutige Tag Gutes bringt dachte er sich


    Ein Strahl der Morgensonne schaffte es durch die vorgezogenen Vorhaenge und meinte er soll es draussen mit Meditation versuchen, es wuerde ein schoener Tag


    Draussen waren keine Putzkraefte zu sehen dadurch wirkte das ganze Gelaende friedrich


    Der Pool sagte: 'komm erstmal zu mir solange noch niemand auf ist'


    Die Blaetter auf der Oberflaeche stoerten etwas aber sonst sah das Wasser sauber aus und Richard beschloss zu folgen


    Er stoss sich ab und beobachtete in Rueckenlage wie die Palmen miteinander chissmissten


    'Habt Ihr gehoert dass die Zweibeiner alle weg sind und wir nur noch Wasser bekommen wenn es regnet? ' sagte eine lange duenne mit etwas mager aussenden Wedeln

    'Und das bei dem wenigen Sand hier!' maulte eine andere kleinere die teilweise im Schatten der duennen stand

    'Alles gut' sagte die groesste und Dickste mit der besten Aussicht 'sie haben uns zwar hierher verpflanzt von unserem Strand aber bis jetzt ging es gut und normalerweise regnet es auch genug. Die Wolken ueber den Bergen sind leicht dunkler deswegen denke ich spaetestens heute abend gibt es ein paar Tropfen. Ansonsten muesst ihr lernen wie unsere Grossvaeter das Wasser innen zurueckzuhalten und es nur ganz langsam herauszulassen. So haben die in weit entfernten Laendern mit ganz wenig Regen ueberlebt und sind dort alt geworden.'

    Das beruhigte die Palmen und ich hoerte nur noch ein friedliches Rascheln im Morgenwind

    Bahalag saging basta labing

  • Ich schwebte im blauen Wasser in Rueckenlage im Pool und beobachtete wie die Berge am Horizont sanft hin- und herschwungen um die Aufmerksamkeit der Sonne auf sich zu ziehen


    'Was ist los hier?' gruebelte ich


    Warum sehe ich kein Personal?


    Die waren doch sonst immer da.


    'Und warum bin ich wieder in meinem Koerper?'


    Ein paar kraeftige Stoesse und ich konnte das Meer vom Rand des Pools aus sehen


    'Ich hoffe dass LVMA nicht sauer ist dass ich seine Geschichte gekapert habe' dachte ich

    Bahalag saging basta labing