Posts by Sir Vivor

    Hier - zwei KInder 4 und 5,5 J. - online Unterricht mit "modules", also normalen Heften. Das funktioniert sehr gut; bin froh, dass sie die das Schreiben per Hand einüben. Täglich online, jeweils zwei Stunden, einmal in der Woche bringen wir die fertigen Hefte zur Schule, und dann geht es in die nächste Woche. Der online-Teil ist wie Schule, die Lehrerin ist halt auf dem Bildschirm zu sehen und zu hören. Die Schüler schreiben und malen in ihren Heften, beantworten Fragen der Lehrerin, tanzen, singen. Alles in allem bin ich mit dieser Art Unterricht zufrieden, aber sehne mich nach dem normalen Unterricht, analog im Klassenraum.


    Die Schüler in der Public School lernen ausschließlich analog - holen ihre Hefte in der Schule ab und bringen sie ausgefüllt zurück.

    Was tun während der Quarantänezeit? Zum Beispiel sich die Wahrscheinlichkeit, an Covid zu sterben, wissenschaftlich ausrechnen zu lassen.


    Die Universität Oxford (in Zusammenarbeit mit "universities of Cambridge, Edinburgh, Swansea, Leicester, Nottingham and Liverpool with the London School of Hygiene & Tropical Medicine, Queen's University Belfast, Queen Mary University of London, University College London, the Department of Health and Social Care, NHS Digital and NHS England") hat einen Risikorechner ins Netz gestellt, mit dem man sein persönliches Risiko berechnen kann, entweder schwer oder tödlich an Covid zu erkranken.


    Da ich überhaupt nicht geimpft bin, hat dieser Test nur eine bedingte Aussagekraft für mich - man muss dort nämlich die Anzahl der eigenen Covidimpfungen eingeben, Null geht eben nicht. Um überhaupt ein Ergebnis zu bekommen, habe ich also bei Impfungen die "1" angeklickt. Und bei der dabei rausgekommenen Wahrscheinlichkeit an Covid zu sterben oder auch schwer zu erkranken, würde ich niemals Lotto spielen, keine Chance auch nur einmal im Leben auf drei Rrichtige.


    Die Wahrscheinlichkeit, vom Blitz erschlagen zu werden liegt dagegen um einiges höher. Und so überlege ich jetzt, mir einen Helm mit Blitzableiter zuzulegen, den ich ständig draussen tragen werde. Das wäre aus logischen Aspekten eher geboten als eine Impfung bei Sterbewahrscheinlichkeit sehr nah bei Null. Es liegt ja auf der Hand, dass so ein Blitzableiter das Risiko, vom Blitz erschlagen zu werden, extrem minimiert. Und warum sieht man nie jemand mit einem Blitzableiter auf dem Kopf, aber Millionen, die sich freiwillig impfen lassen? Wir Menschen sind schon sehr unlogische Wesen.

    Das ist die persönliche Einladung der Mutter Deines Kindes und zugleich die Begründung, warum sie Dich dabei haben will. Die Immi will sicherstellen, dass die Mutter Dich aktuell immer noch will; sie wollen ausschließen, dass irgendjemand auf dem Vater-Ticket einreist, der von der Kindesmutter nicht erwünscht ist, weil er sich beispielsweise nie um das Kind gekümmert oder sogar die KIndesmutter mishandelt hat. Jeder Lebenssachverhalt ist anders, die Begründung ist immer individuell, Meine habe ich selbst vorgeschrieben (drei kurze Absätze mit knapper Begründung), meiner Partnerin auf die PH gemailt und sie ist damit zum Notar gedackelt und mir den abgestempelten Wisch anschliessend zurückgemailt, den ich dem Visaantrag beigelegt habe.


    Beispiele für die Gründe? Gesundheit, Überforderung, Kinder weinen Tag und Nacht, finanzielle Doppelbelastung, kein permanentes Dach überm Kopf in DE...

    Nun senden Sie mir das Passwort per Post.

    Wenn ich das richtig verstehe, dann senden sie es auf die PH? Ich würde dann sicherstellen, dass dieses Passwort längere Gültigkeit hat. Bei mir war das nämlich so, dass sie - keine Bank, es ging um ein Initialisierungs-PW für eine Behörde - das PW zwar per Post auf die PH geschickt haben, aber dieses PW war nur vier Wochen gültig und wenn es nicht benutzt wurde, dann erlosch es automatisch. Und so konnte ich hier auf den PH keinen online-Zugang einrichten, weil der Brief länger brauchte. Als ich jetzt in DE war, habe ich das Problem auf die konventionelle Art gelöst.

    Meines war erst für November. Bei der Immi sagte ich nur kurz, dass ich es später umbuchen muss, bei dem weltweiten Chaos in der Fliegerei könne man eh nichts planen. Die Dame nickte nur kurz: Ja, klar. Und durch war ich.

    Gestern in einem Sari2 store, zwischen all den 3in1, 7in1... Purer, gemahlener Bohnenkaffee, laut Sales lady ist er unverkäuflich - kein Wunder: ohne Zucker.


    24 Sachets kosten 16 pesos, ein Sachet reicht für eine Tasse. Schmeckt halt wie gemahlener Bohnenkaffee. Als Alternative zu all dem ekligen 3in1 trinkbar:


    Ich wurde - in Cebu, Anfang August - doch nach dem Rückflugticket gefragt; die Immi-Dame wollte das auch sehen. Keine Ahnung ob sie mich abgewiesen hätte , wenn ich keins hätte; kann ich mir nicht vorstellen, aber ich wollte jede Aufregung vermeiden, fünf Monate Kampf um meine Rückkehr waren mir genug.

    Ich bin gestern mit Qatar von Berlin nach Cebu eingereist.

    So lief es bei mir auch anfang August, allerdings mit CathayPacific. Ich musste weder Impfpass noch Testergebnis vorlegen - das hatte ich mir im vorweg schriftlich geben lassen. Cebu ist extrem gut organisiert, besser geht's nicht. Dann sich nur noch bei der lokalen LGU nach den Q-Modalitäten erkundigen und dann ist man zuhause. Hier wollten sie nichts von mir wissen: "You can stay at home or wherever, Sir". Ich hatte mein Q-Hotel verlassen, und seitdem bin ich frei, keiner hat sich um mich gekümmert... ich meine staatlicherseits :thumb

    Langsam fragt sich das Ausland, was hier so los ist:


    Und auch mehr als die Hälfte vom Hin-und-Zurück-Ticket (MNL-FRA-CEB), gekauft im Januar über Expedia, ist heute zurückerstattet worden. Dieser Rückflug wurde mehrmals von QatarAirways veschoben, und somit konnte ich es nach der letzten Streichung ohne Strafgebühr stornieren. Dieses Ticket habe ich aber erst storniert, nachdem ich mit CathayPacific in Cebu gelandet war. Bin erstaunt einmal über die kurze Zeit seit dem Storno und zum anderen darüber, dass ich mehr als die Hälfte vom Gesamtpreis erstattet bekam.

    700 Meter über Dumaguete, südliches Negros Oriental. "Kaffeeplantage" ist aber übertrieben. Da stehen etwa drei Dutzend Kaffeesträucher einfach rum. Wollte nur testen, ob sie überhaupt was werden, aber jetzt wo ich wieder zurückbin und die offensichtlich gedeihen, werde ich mir vielleicht doch noch ein paar Setzlinge mehr holen und dann das so richtig anfangen.

    Erst wenn das Fleisch dunkelrot bis braun ist und weich, erst dann sind sie reif. Dann löst sich das Fleich leicht von der Bohne.


    Ich habe mir die Setzlinge - etwa drei Dutzend - mal geholt und sie einfach eingepflanzt, ohne mich weiter drum zu kümmern.

    Hier wird eine professionelle Kaffeeplantage gut erklärt - das nächste Mal mach ich das dann so wie in dem Video erklärt :


    Zuerst (sonnen-)trocknen und dann ab in die Pfanne! Hehe - alles pimaldaumen, nach Augen- und Nasenschein. Ein Tipp zum Schälen: Das Fruchtfleisch löse ich von den Bohnen im Blender: kurz auf der langsamsten Stufe durchdrehen, und die Bohnen werden so von dem Fleisch entfernt. Ein Bekannter hat sich eine Röstmaschine extra aus China kommen lassen; die macht alles voll automatisch und elektronisch (zum Beispiel die Feuchtigkeitsmessung), aber bei meinen Mengen lohnt sich das nicht, ich mach das einfach, als Hobbyröster und Planter. Zählt man bei 700 Metern schon als Hochlandkaffee? ;)


    So sieht er aus, wenn er fertig geröstet ist:


    Und wenn es bei mir schnell gehen soll, dann gehe ich ein paar Schritte in meinen Garten, ernte meine Liberica und Robusta, schäle die Bohnen, schmeisse sie in die Pfanne und während sie geröstet werden, ist das Wasser gekocht. (Ich schwindel hier ein bisschen: Die Bohnen müssen selbstverständlich getrocknet werden, und das dauert zwei bis drei Tage, je nach Sonneneinstrahlung.) Aber sonst ist das der leckerste Kaffee der Welt, weil es der eigene ist. Das erste Mal habe ich meinen Kaffee blind verkostet - habe Freunden kein Wort gesagt, dass es kein gekaufter ist - sie haben aber von sich aus gefragt, woher ich diesen leckeren Kaffee habe. Leider übersteigt meine eigene Nachfrage mein eigenes Angebot bei weitem.


    Unsere - philippinischen - Bekannten halten hier Kaninchen und schlachten sie auch, obwohl sie auch kleine Kinder haben. Wir haben's auch für uns überlegt, aber ich könnte nicht die Blicke meiner kleinen Mädchen ertragen... Ich könnte das meinen Kleinen nicht antun. Die Kaninchen würden bei uns hundert Jahre alt werden. Vielleicht hol ich ein paar als Spielkameraden. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, Kaninchen werden hier gehalten.

    Durchschnittlich sind in den Philippinen nur 72% der Schüler vom letzten Schuljahr in die Klassen eingeschrieben!

    Den Schülerschwund merke ich in der Schule meiner beiden Lütten - Kinder 1 und 2, eine kleine Privat-(Vor)schule in einer Kleinstadt. Heute morgen hat meine ältere alleine Online-Unterricht gehabt, meine Kleine gestern - der allererste Unterricht überhaupt! - zusammen mit fünf Mitschülern. Letztes Schuljahr waren es durchschnittlich bis an die zehn Mitschüler. Habe gehört, dass ein Teil der Schüler auf die Public School gewechselt ist, Wir waren gestern im Schulbüro, es macht traurig so ein Geistergebäude zu erleben. Da wo noch vor kurzem das Leben tobte, heute gespenstische Stillle. Nicht schön.