Posts by Moeller

    Hast Du es schon einmal bei einem Money Changer versucht? Ein Brief nach Deutschland bis 10 Gramm kostet 55 P.

    Wer mit einer ausländischen IP Adresse in einem VPN unterwegs ist, macht sich nicht strafbar.


    Wenn Bezahlschranken nicht funktionieren bzw. für bestimmte IP Adressräume nicht eingerichtet sind, ist das Sache des Seitenbetreibers. Durch das blosse Betreten einer Webseite kann kein Vertrag über kostenpflichtige Inhalte zustande kommen.


    Anders sieht es aus, wenn man bewusst falsche Angaben macht, d.h. eine fiktive Adresse in der Ukraine in das Anmeldeformular eingibt. Dann könnte in Deutschland "Computerbetrug" (§ 263a StGB) vorliegen und der Seitenbetreiber zivilrechtliche Ansprüche für den unberechtigten Zugriff auf Inhalte geltend machen.


    Soweit die Theorie, aber in der Praxis müssen die Seitenbetreiber erst einmal an den Übeltäter kommen, der sich hinter dem VPN versteckt.


    Viel wahrscheinlicher ist es, dass die Seitenbetreiber diese Schlupflöcher stopfen bzw. die persönlichen Daten (Adresse in der Ukraine) abfragen und überprüfen. Früher wurde der Zugriff über Cookies kontrolliert, bis zu viele Benutzer herausbekommen haben, wie man das umgehen kann.

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    Als ich 2006 ausgewandert bin, habe ich auch ein Flug mit Rueckflug buchen muessen, obwohl ich Balikbayan war, aber meine Frau war da schon auf den Philippinen. Die Airline hat keinen mitgenommen der kein Rueckflugticket hatte. Ich habe dann das Rueckflugticket an Kirschner zurueckgegeben und habe noch einige Euros bekommen.

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    Wer den Balikbayan-Status hat, sollte zur Sicherheit die Bestimmungen zum Balikbayan-Status ausdrucken und eine Kopie der Heiratsurkunde bereithalten.


    Diese Besonderheiten sind nicht jedem Mitarbeiter am Check-In-Schalter bekannt. Insbesondere wenn man beim Zubringerflug direkt auf die Philippinen durchcheckt, und die Gesellschaft selbst nicht auf die Philippinen fliegt (z.B. Zubringerflug durch die Lufthansa).


    Und dann gibt es natürlich die Fälle mit zwei Pässen aus Deutschland und den Philippinen. Die reisen aus Deutschland natürlich mit ihrem deutschen Pass aus und in die Philippinen mit dem philippinischen Ausweis ein. Ein Rückflugticket wird natürlich hier auch nicht benötigt.


    Ich kenne auch eine Doppelstaatlerin, die nur mit ihrem deutschen Pass reist und den philippinischen Pass schon lange hat nicht erneuern lassen. Das Balikbayanvisum genügt ihr, da sie ohnehin jedes Jahr einmal fliegt. Die Fluggesellschaft macht keine Probleme, die Immigration kann Ärger machen, wenn sie herausbekommen, dass es sich um eine philippinische Bürgerin handelt, die mit ihrem deutschen Pass einreist.


    Man kann die Geschichte mit dem "freundlichen Immi-Beamten" natürlich von zwei Seiten betrachten.


    Auf den Philippinen ist es im Rahmen des Möglichen, dass der "freundlichen Immi-Beamte" für jedes verkaufte Ticket der Cebu Air eine Provision bekommt. Warum holt er keinen Agenten von einer anderen Fluggesellschaft?


    Der Fall hat "Geschmäckle" und die Philippinen machen Fortschritte im Kampf gegen die Korruption. Ich kann mir gut vorstellen, dass das heute nicht mehr geht.


    Die andere Frage ist (kann dino vielleicht beantworten): hat die Immigration Zugriff auf den Buchungscomputer? Dann könnten die Rückflugtickets wenigstens stichprobenartig überprüft werden. Ich bin die letzten 10 Jahre nicht mehr danach gefragt worden, und ich wüsste auch nicht, wie der Beamte der Immigration die Echtheit eines Ausdruckes (etwas anderes gibt es nicht mehr vom Reisebüro in Deutschland) nachprüfen kann.

    Ich bin auch schon mehrmals mit China Air geflogen, und ich wurde nie nach dem Rückflugticket gefragt.


    Fliegen und die ganze Prozedur herum wird immer unberechenbarer. Manchmal dauern der ganze Check-In und alle Kontrollen weniger als eine Stunde, letztes Mal am Düsseldorfer Flughafen über zwei Stunden !


    Daher bevorzuge ich wenn es geht, immer die Bahn. Der Fahrplan ist zwar auch unberechenbar, zumindest in Deutschland, aber wenn der Zug einmal am Bahnsteig steht, dauert das Boarding nur wenige Sekunden.


    Nur auf die Philippinen komme ich nicht ohne Flugzeug. :(

    Nach dieser Information der Botschaft ist ein Erbschein zwingend erforderlich. Ein Erbschein wird nur benötigt, wenn die Erbfolge unklar ist, d.h. kein Testament vorliegt. Bei kleineren Beträgen begnügen sich Banken häufig auch mit einer Haftungserklärung gegenüber eventuellen Miterben (das ist aber eine Kulanzregelung, d.h. ein Rechtsanspruch besteht nicht bzw. muss erst durchgesetzt werden).


    Daher mein Tip für alle Deutschen mit Wohnsitz in Deutschland, ein Testament vor einem Notar aufzusetzen und das im Nachlassgericht hinterlegen zu lassen. Die Namen der Erben müssen so geschrieben werden, wie sie in den amtlichen Dokumenten auftauchen.

    Hat der Erblasser sein Testament nicht hinterlegt, muss es beim Nachlassgericht abgeliefert werden. Hier würde ich die Botschaft noch einmal anfragen, ob das auch bei der Botschaft anstelle des Nachlassgerichtes abgegeben werden kann.


    Wenn die Ehefrau einen philippinischen Pass hat und ansonsten wenig Beziehungen nach Deutschland, um den Nachlass selbst abzuwickeln, kann testamentarisch ein Testamentsvollstrecker in Deutschland bestimmt werden, der sich dann um die Verteilung des Nachlasses kümmert und dem Nachlassgericht darüber Rechenschaft ablegt.


    Ist das Testament beim Nachlassgericht hinterlegt, so wird das Nachlassgericht das Testament automatisch eröffnen, sobald es vom Tod des Erblassers erfährt. Eine persönliche Anwesenheit vor Gericht ist dafür nicht notwendig. In der Regel geht das schneller als ein Erbschein, und es wird nur eine Gebühr für eine einfache Beglaubigung erhoben.


    Ich weiss allerdings nicht, wie der Nachlass auf den Philippinen abgewickelt wird. Ich gehe aber davon aus, dass ein Testament mit beglaubigter Eröffnungsurkunde aus Deutschland hier auch ausreicht (ggf. mit Übersetzung).

    Ich hole einmal den Eingangsbeitrag wieder hervor. Die Anforderungen des TS sind klar formuliert und angesichts der in den Philippinen zur Verfügung stehenden Zeit nachvollziehbar.

    Und es soll nicht so teuer sein.


    Da muss man Kompromisse eingehen. Sicher gibt es viele schönere Strände auf den Philippinen als in Nasugbu. Wenn sie einfach mit dem Nahverkehr zu erreichen sind, sind sie an Wochenenden überlaufen (z.B. Laiya in Batangas). Ich selbst hatte in Calatagan schöne Tage verbracht, aber die Anreise geht die meiste Strecke über Landstrassen.


    Nasugbu ist im Bezug auf die Anforderungen schon grenzwertig, aber noch im Rahmen. Wollt Ihr wirklich baden, oder nur ein paar schöne Stunden zusammen verbringen?

    Dann lasse einmal Deine Liebste entscheiden. Eigentlich stehen philippinische Frauen mehr auf Einkaufsbummel in klimatisierten Shoppingmalls. Am Strand werden sie braun, was dem philippinischen Schönheitsideal widerspricht (Hautärzte mögen darüber noch nicht einmal unglücklich sein). Jedenfalls hatte ich meine Liebste dieses Jahr nicht an den Strand bekommen.


    Nasugbu ist der nächste Strand. Angesichts Eurer knappen Zeit würde ich Euch ein Taxi zumindest für den Hinweg empfehlen. Der Taxikilometer kostet auf der Uhr ca. 15 Peso pro Kilometer, und wird auch von den Taxifahrern brav genommen, wenn nicht gerade Überflutungen und andere Unwetter sowie Berufsverkehr einen Aufschlag bedingen.

    Bei Fahrten ausserhalb Manila kommen noch die Kosten für die Rückfahrt bis zur Stadtgrenze sowie die Autobahngebühren dazu. Viel teurer als der reguläre Preis sollte Eure Fahrt nicht werden.


    Die Überlandbusse in den Philippinen fahren zwar nicht langsamer als ein Auto und halten in der Regel zwischendrin recht selten. Die Herausforderung besteht aber darin, erst einmal quer durch Manila zum Busterminal zu kommen und bis zur Abfahrt des Busses zu warten, das heisst, wenn alle Sitzplätze besetzt sind. Der Bus muss dann erst wieder durch Manila durch bis zur Autobahn.


    Da ist ein Taxi direkt vom Flughafen aus im Vorteil. Auf dem Rückweg habt Ihr das Problem nicht. Da könnt Ihr von Nasugbu mit dem Bus nach Manila (PITX) fahren.


    Wenn Ihr Euch für Nasugbu entscheidet, könnt Ihr natürlich beim Hotel anfragen, ob die einen Shuttle-Dienst haben bzw. vermitteln können. Das muss nicht unbedingt teurer als ein Taxi sein, und der Fahrer steht dann bereits in der Ankunftshalle im Flughafen mit einem Schild mit Eurem Namen. Late check-in sollte auch kein Thema sein, die allermeisten Hotels sind durchgehend besetzt. Und wenn Ihr in der Nacht noch nach Nasugbu fahrt, habt den Vorteil, am nächsten Morgen schon am Strand frühstücken zu können.

    Preislich ist das machbar, aber eben nicht in dem Zeitfenster von 2 Stunden.


    Für Puerto Galeria sieht die Rechnung folgendermassen aus: Taxi von NAIA zum Busterminal Buendia (ca. 300 Peso) - Fahrzeit ca. 30 min oder länger. Es gibt auch einen Linienbus.

    Bus von Buendia nach Batangas Pier (ca. 200 Peso). Fahrzeit ca. 2 Stunden.

    Batangas Pier - Puerto Galera (Fähre ca. 250 Peso + Environmental fee + Terminal fee, ca. 100 Peso). Fahrzeit ca. 1 Stunde.

    Trisikel von Puerto Galera nach Sabang oder White Beach ca. 100 Peso (je nach Eurem Verhandlungsgeschick). Einige Hotels haben eigene Shuttles, nach White Beach fahren auch Jeepneys (30 min).


    Reine Fahrzeiten bereits 4 Stunden, wenn nicht allzuviel Verkehr in Manila und Batangas ist. Dazu kommen die Wartezeiten. Die Busse nach Batangas fahren recht häufig, im Terminal solltet Ihr nicht länger als 30 Minuten warten. Die Fähren von Batangas nach Puerto Galera fahren schon seltener und ihr müsst auch erst einmal durch den Hafen durch. 1.5 Stunden sind hier schon optimistisch.


    Nach Nasugbu sieht die Rechnung nicht viel besser aus, da ein großer Teil der Strecke über Landstraße geht. Bus eher drei Stunden Fahrzeit, dafür entfällt die Fähre. Je nach Lage des Hotels ist das letzte Stück vom Busterminal recht kurz und sogar zu Fuss zu bewältigen.


    Angesichts der drei Tage, die Euch zur Verfügung stehen, würde ich ein Ressort in der Nähe von Manila bevorzugen. Schöne Strände gibt es auch in Viet-Nam. :)

    Deinen Plan halte ich für sportlich. Mit dem öffentlichen Nahverkehr halte ich das nicht für umsetzbar.


    Es gibt einige Strandorte, die von Manila aus direkt mit dem Bus zu erreichen sind, z.B. Nasugbu. Dann müsst Ihr aber erst einmal vom NAIA zum Busterminal PITX in Paranaque. Je nach Verkehr kann das schon eine Stunde dauern und der Bus fährt auch nicht direkt nach Eurer Ankunft im Terminal los. Nach Nasugbu braucht der Bus drei Stunden und mehr, je nach Verkehr in Manila kann schon die erste Stunde für das kurze Stück von PITX bis zum South Super Highway über die ESDA daraufgehen.


    Es wäre auch Richtung Norden denkbar, aber hier habt Ihr das gleiche Problem, dass Ihr erst einmal vom Flughafen zum passenden Busterminal müsst. Die meisten Strände haben leider keine vernünftige Anbindung mit dem Nahverkehr, d.h. eine Strecke mit dem Bus fahren und das letzte Stück mit dem Jeepney oder unter Umständen auch mit dem Trisikel.


    Alternativ wäre ein Taxi direkt ab dem Flughafen, dann entfallen die Wartezeiten. Vielleicht bietet auch Euer gebuchtes Strand-Hotel einen "Pick-up"-Service an. Ist natürlich eine Preisfrage.


    Persönlich würde ich empfehlen, die erste Nacht in Manila zu verbringen, möglichst in Nähe des Busterminals und dann von dort aus am nächsten Tag starten. Für den Rückflug müsst Ihr ohnehin sehr früh am Morgen (gegen 2:00 Uhr) am Flughafen sein. Da stellt sich die Frage, ob sich ein Hotelzimmer überhaupt lohnt.


    P.s. muss es am Strand sein? Oder wollt Ihr einfach nur ein paar Tage in Ruhe entspannen? Dann gibt es genügend Ressorts, die von NAIA aus einfach zu erreichen sind, eingebettet in schöne Landschaften mit Swimmingpools.

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    Im Dezember wurde mir die Rückzahlung zugesagt.

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    Diesen Satz habe ich so interpretiert, dass vom Gegner eine feste Zusage auf Papier oder in einer Email gekommen ist. Wenn dieser Satz allerdings nur als Gesprächsfetzen beim Einkaufen im Supermarkt gefallen ist, muss man das im Zweifel erst einmal beweisen.


    Trotzdem könnte man dann für die Anzahlung einen Mahnbescheid erwirken, wenn dafür keine Gegenleistung erfolgt ist und sich der Gegner mit einer festen Adresse in Europa aufhält. Wie gesagt, kostet nicht viel, und wenn der Gegner nichts unternimmt, bekommt man einen Titel mit 30 Jahren Gültigkeit. Aussitzen und auf Verjährung berufen geht dann nicht mehr.

    Wenn ich den Sachverhalt richtig verstanden habe, geht es nur noch um die Eintreibung einer Forderung, die zwischen den Parteien nicht strittig ist. Auf die Vorgeschichte kommt es dann nicht mehr an.


    Wenn Dein Gegner eine Adresse in Europa hast, kannst Du einen Mahnbescheid beantragen. Das betrachte ich als "sanfte" Methode, denn ein Mahnbescheid ist lediglich eine "offizielle" Erinnerung, Ausstände fristgerecht zu begleichen. Die Kosten sind überschaubar (im zweistelligen Euro-Bereich), und wenn der Gegner zahlt, hat es keine weitere Konsequenzen. Für den Mahnbescheid braucht Du prinzipiell keinen Anwalt, wenn Du alleine mit der Antragstellung klar kommst. Das Mahngericht prüft nicht die Rechtsmässigkeit Deiner Forderung, insofern musst Du auch keine Beweise etc. vorlegen.

    Wenn der Gegner nicht zahlt, musst Du einen Vollstreckungsbescheid beantragen, mit dem Du die Zwangsvollstreckung betreiben kannst ("der Herr mit dem Kuckuck"). Wenn der Gegner Widerspruch einlegt, kommt es zum Prozess.


    Hat Dein Gegner keine Postadresse in Europa oder wenn Du die nicht kennst, bleibt nur die Klage, die öffentlich zugestellt wird und mit einem Versäumnisurteil endet, wenn der Gegner sich nicht meldet. Bis dahin hast Du natürlich kein Geld gesehen, aber Du hast einen Titel, der 30 Jahre lang gültig ist. Wenn Dein Gegner wieder einmal zu Geld gekommen ist, und europäischen Boden betreten hat, kannst Du zuschlagen. Auch der Zugriff auf Einnahmen wie Gehälter und Renten ist möglich.

    Du kannst für Deine Vermögenswerte in Deutschland ein Testament nach deutschem Recht aufsetzen und für die Vermögenswerte in den Philippinen nach philippinischem Recht (siehe Art. 817 Civil Code).

    Deine Frau kann entscheiden, ob sie für die Erbfolge für ihre Vermögenswerte deutsches oder philippinisches Recht anwenden möchte (siehe Art. 15, 17und 815 Civil Code), da sie die deutsche und philippinische Staatsbürgerschaft hat.


    Das solltet Ihr mit einem Notar durchsprechen, der auch die Testamente beurkundet.


    Viel wichtiger wäre die Absicherung für Dich, wenn Deine Frau vor Dir stirbt. Leider kann auch dieser Fall eintreten, und eine harmonische Ehe schützt nicht vor raffgierigen Erben. Im übrigen hat Deine Frau die volle Testierfreiheit und kann ihre Erben selbst festlegen.


    Um Dich abzusichern, kann Deine Frau auf ihre Immobilien zu Deinen Gunsten ein lebenslangen Niesbrauch ("usus fructus") eintragen. Grundstücke und Immobilien mit solchen Belastungen sind in der Praxis nicht verkäuflich.

    Der BGH hat entschieden, das Banken beim Vorliegen eines Testamentes keinen Erbschein mehr fordern können (BGH, Urteil vom 8. Oktober 2013 – Az. XI ZR 401/12).


    Allerdings muss das Testament "sauber" und eindeutig sein. Deswegen mein Vorschlag, das beim Notar aufsetzen zu lassen, und die Erben im Testament eindeutig zu benennen (Schreibweise der Namen wie in den amtlichen Ausweisen). Dann das Testament beim Nachlassgericht hinterlegen lassen. Dann kann es auch nicht "verschwinden".


    In der Regel kostet das weniger als ein Erbschein und schneller geht es allemal. Und die Beratung durch den Notar ist im Preis mit inbegriffen.


    Vollmachten sind Vertrauenssache. Es besteht natürlich immer die Gefahr, dass die Konten nach dem Tod schnell leergeräumt werden.

    Wer in Sorge ist, dass die Ehefrau nach dem Tod erst einmal ohne Geld darsteht, kann ja ein separates Festgeldkonto oder Depot mit einem überschaubaren Betrag anlegen und nur für dieses Konto eine Vollmacht nach dem Tod erteilen.

    Auf den Philippinen gibt es viele sogenannte " Jumper", das sind Leute die ihren Stromanschluss illegal angeschlossen haben. Beim Wasser gibt es auch Leute die illegal abzapfen, was nicht gut ist, da durch sowas Dreck und schlimmere Sachen in die Leitung gelangen.

    Da die Versorger das einfach auf den zahlenden Rest umlegen, ist es unglaublich schwierig dagegen vorzugehen, wenn der eigene ermittelte Verbrauch nicht nachvollziehbar ist. Leider kommt das relativ häufig vor und die Schäden können sich auf mehrere hundert EUR im Monat belaufen.


    Bei Bekannten war es ein monatelanger Spießrutenlauf. Teilweise haben sie aufgegeben und sind umgezogen, in anderen Fällen mussten mühsam und auf eigene Kosten unabhängige Sachverständige gefunden und beauftragt werden. Es war nicht immer Stromdiebstahl, sondern etwa auch defekte Zähler, die die Versorger nicht wechseln wollten.

    Zumindest bei der Batelec konnte ich den defekten Zähler problemlos wechseln lassen. Hat natürlich wie auf den Philippinen üblich, einen Tag gekostet, aber jetzt habe ich ein modernes Meter, wie sie auch in Deutschland vorkommen.


    Im übrigen zeigen altersschwache Zähler eher zu wenig an, als zu viel. Kriechströme durch schlechte Isolierungen können auch zu "Stromverlusten" führen.

    Wir leben seit 7 Monaten auf den Philippinen und da macht man sich natürlich über vieles Gedanken. Wie geht es für meine philippinische Frau weiter, wenn ich sterbe?

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    Erbschein beantragen für die Umschreibung des Bankkontos in D und der deutschen Immobilie.

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    Das scheint mir der Knackpunkt zu sein. Die Gerichte gehen da recht gemütlich heran, und wenn Deine Frau Pech hat, dann wird der ganze Schriftverkehr auf dem Postweg abgewickelt. Die Laufzeiten der philippinischen Post sind in diesem Forum ausführlich diskutiert worden. :sonicht


    Daher würde ich im Rahmen eines Besuches in Deutschland ein ordentliches Testament notariell aufsetzen und das beim Nachlassgericht hinterlegen lassen. Im Falle des Falles braucht Deine Ehefrau nur die Urkunde, dass das Testament eröffnet wurde (geschieht automatisch, wenn das Nachlassgericht vom Tode erfährt) und beglaubigte Kopien des Testamentes. Die kann sie dann bei den entsprechenden Stellen in Deutschland vorlegen (Banken, Grundbuchamt), und die Umschreibung sollte problemlos von statten gehen (wenn das Testament eindeutig formuliert ist). Ein Erbschein muss nicht mehr beantragt werden.

    Die Erbfolge kann der gesetzlichen entsprechen oder Du denkst Dir selbst etwas aus (Pflichtteilsansprüche beachten !). Aber dazu wird Dich der Notar von Amtes wegen ausführlich beraten.

    Interessant ist der "Sys Loss", d.h. der Strom, der bei der Übertragung verloren geht. Auf den Philippinen sind das über 10%, während man in Europa mit etwa 6% auskommt. Ganz ohne Verlust geht es nicht. Herr Ohm lässt grüssen.


    Oder fallen unter "Sys Loss" auch nicht eintreibbare Stromrechnungen oder die Klimaanlage, deren Anschluss sich vor dem Stromzähler befindet?

    Da man sich am Flughafenschalter mit dem Reisepass ausweisen muss, würde ich den Namen bei der Buchung immer genauso angeben, wie er im Pass geschrieben ist.


    Das erspart alle Diskussionen. :)

    @ Moeller,

    wo war der Wochenmarkt Provinz oder Stadt?

    Mango waeren fuer Jan. mit 170,- Peso billig, Kalamansi sind von Nov. bis Maerz immer teuer, ab Maerz kosten sie die Haelfte und sind doppelt so gross.

    Hätte ich dazu schreiben sollen: In Lipa, im Herzen der Provinz Batangas. Langnasenfaktor geht gegen Null. Für Filipinos sind bestenfalls ein paar Peso Rabatt drin, 807 Peso werden dann auf 800 Peso abgerundet.

    Von der Qualität her müsste man das Angebot in Deutschland mit B-Ware vergleichen. Die gibt es auch in Deutschland, zum Beispiel jeden Samstag auf dem Trödelmarkt auf dem Aachener Platz in Düsseldorf. Wer zum Beispiel Marmelade kochen will, kann sich da günstig eindecken. Verkehrschaos um den Trödelmarkt herum wie in einer philippinischen Großstadt. :D


    Irgendwo im Beitrag sind auch Bilder von der Markthalle in Lipa. Das ganze Gebäude bräuchte einmal eine Grundreinigung, die Spinnweben an der Decke werden jedes Jahr länger und schwärzer. :rolleyes:

    Neben dem Wochenmarkt ist ein Parkhaus, auch wenn die Anfahrt mit dem Auto nicht wirklich empfehlenswert ist.

    Wer sich nach Lipa einmal verirren sollte, sollte gleich in der Nähe vom Markt Lomi essen (ein großer Teller, von dem man satt wird, kostet knapp 100 Peso). Sonst gibt es nicht viele Sehenswürdigkeiten, sieht man einmal vom Geburtshaus der ersten Schullfreundin Segunda von José Rizal ab. Golfspieler finden mit dem Golfplatz Malarayat einer der schönsten Golfplätze der Philippinen.

    Wer einen eher philippinenuntypischen Einkaufsbummel in einer Fußgängerzone ohne Gedränge und Trisikels machen möchte, kann das im Lima Outlet Center machen (gehört geografisch aber schon zu Malvar).