Posts by raphael00

    Die Beiden sind bisher in dem Glauben, dass es bei dem Standesamt relativ problemlos mit Vorlage ihrer phil. Geburtsurkunde (Birth Certificate) sowie des Ehefähigkeitszeugnis (Cenomar) beim deutschen Standesamt funktionieren sollte, da sie ja kein Visum zur Familienzusammenführung benötigen, da sie ja ohnehin bereits eigenständige AE in D hat.

    Sollen doch einfach mal beim Standesamt nachfragen, vielleicht ist dem ja so

    Ja, als offizielle Behörde haben sie einen echt verantwortungsvollen und verdammt schwierigen Job:

    Zu sehr Panik machen und zu oft Evakuierungen fordern stumpft die Bevölkerung ab, wenn dann nichts passiert ( und zukünftig folgt man den Warnungen nicht mehr; man schädigt die lokale Wirtschaft und Infrastruktur), waren sie zu spät oder gar nicht, kann es unzählige Menschenleben fordern.

    Sie beobachten , stellen ihre Beobachtung dar, und liefern Möglichkeiten, was sich aus den Beobachtungen ergeben könnte. Mehr können und sollten sie auch nicht tun in der Situation.

    Wie gesagt, die Anforderungen für eine Hochzeit auf den Philippinen definiert das lokale ph. Standesamt, und nicht die ph. Botschaft in Berlin. Die ph. Botschaft sagt grundsätzlich, dass alles nach einer Überbeglaubigung noch von ihr oder eines ihrer Konsulate gestempelt werden muss. Kostet ja auch mehr als 20 Euro pro Dokument alleine schon bei den ph. Stellen. Die deutschen Stellen waren billiger, habe aber den Preis nicht im Kopf.

    Bei 35 kg + das normale Gepäck? :floet:floet Meine Frau brachte genau so viel mit, wie Freigepäck erlaubt war und gut! Und selbst davon hat sie nach kurzer Zeit einiges in den Müll gepackt! Gibt doch alles hier zu kaufen!

    Ich vermute mal, dass es die gewissen ph. Produkte sind ... ;-) Meine Frau braucht auch einmal im Monat den Asia-Store und bleibt dabei immer wieder am Chunk-Food Bereich hängen ... Ob es sich aber wirklich rechnet, ph. Produkte mit Zusatzkosten einzuführen, oder ob da nicht wirklich der Asia-Store günstiger ist?.


    Ansonsten: Die Wartezeiten, bis die ph. Frau endlich mal in Deutschland ist, ist doch in der Regel so lange, dass man nicht ganz so wichtige Dinge auch im Vorfeld mitnehmen kann, oder bei einem zukünftigen Urlaub. Ich bin im Vorfeld schon mit voll gefülltem Koffer heim nach DE gekommen, insofern spart man sich dann eine Zusatzlieferung

    Aber irgenwie immer noch ungerecht das NUR ausländische (hochqualifizierte) Bräutigame diesen Weg so gehen können !

    Ich meine, dass der Weg auch gangbar ist für hochqualifizierte deutsche Staatsbürger, die schon lange Zeit im Ausland sind, und wieder in Erwägung ziehen, zurück nach Deutschland zu kommen.

    Nur mal schnell im Ausland sich bewerben, um dann wieder in Deutschland anheuern, ist halt nicht so einfach wie innerhalb eines Landes den Arbeitgeber zu wechseln....


    Und nochwas sagt es mir: Die Dokumentprüfung scheint doch gar nicht so wichtig zu sein, wie viele hier glauben.

    Wenn er jemals auf die Schnapsidee kommt, eine deutsche Heiratsurkunde haben zu wollen, wird ihn vermutlich eine UP trotzdem ereilen, was er sicher nicht vor hat :thumb:D Falls er dafür nicht sogar erst noch Deutscher werden muss ...


    Generell bleibt für mich inzwischen das Geschmäckle: Wenn es ein Profit oder Vorteil für das Land verspricht, dann schaut man über gewisse Dinge hinweg, die man sonst kontrolliert oder als Ausschlusskriterium verwendet.

    Du siehst ja an meinem Beispiel wie es kommen kann, ich kenne hier Auslaender, die sind mit viel Geld hier angekommen, nach einigen Jahren sind sie bettelarm in ihr Heimatland zurueckgekehrt und es sind nicht Wenige. Hier in meiner Strasse wohnte ein Amerikaner, der war verheiratet hat ein Haus und Geld, er hat alles an seine raffgierige Frau verloren. Er hatte dann eine neue Lebenspartnerin, seine Familie hat ihm jeden Monat 50k Peso geschickt, die neue Lebenspartnerin hat ihm 5k gegeben und den Rest behalten. Er wurde obdachlos, einige Pinoys die Mitleid mit ihm hatten, haben ihn vor ca. 1 Jahr zur Botschaft der USA gebracht, die haben ihn in die USA zurueckgebracht.

    Ja, ich meinte mit meinem Verweis ja nur das Beispiel von deinem Beitrag: Wenn eine schon nach 2 Wochen das Konto plündern will, sollte einem doch klar sein, wie alles laufen wird, und man die Konsequenzen ziehen, was derjenige wohl nicht gemacht hatte.

    Aus meiner Erfahrung kann ich bestätigen, dass in einer philippinischen Ehe in der Regel die Frau die Kontrolle über die Finanzen hat. Für meine Mitarbeiter, bis hinauf zu Abteilungsleitern, war es ganz normal, dass sie ihren Lohn zu Hause abgaben und ihnen Missis ein Taschengeld gab. Die Versuchungen waren sonst zu gross , das Geld im Biergarten od. ähnlichem auszugeben......;):happy.

    Hat ja auch erst einmal ganz pragmatische Gründe: Die Rollenverteilung ist ja noch sehr traditionell und der Mann in der Regel auf Arbeit und die Frau regelt den Haushalt. Für die Einkäufe und dergleichen und zum Begleichen von Rechnungen (durchaus noch weit verbreitet an der Haustüre und weniger mit Überweisung) braucht sie nun mal Geld. Insofern geht erst nicht anders.


    Die Versuchungen waren sonst zu gross , das Geld im Biergarten od. ähnlichem auszugeben......;):happy.

    Hab da meine Frau gefragt, die daraufhin lachte und meinte "maybe also" :D


    Egal ob Deutschland oder Philippinen: will man nicht alles selbst machen, dann braucht die Frau halt nun mal auch das Geld, um ihren Beitrag im gemeinsamen Leben zu leisten. Und so sollte es ja auch sein, dass die Frau entsprechend Zugriff dann hat. Wenn man sich hier nicht vertrauen kann, zumindest nicht nach einer Eingewöhnungsphase, dann läuft eh etwas falsch (siehe z. B. Post #9 von Berni 2)

    Und wie macht ihr es in eurer Ehe?


    Es kommt natürlich auch darauf an, wer das Geld nach Hause bringt, wie lange man sich kennt und wer am besten damit umgehen kann! Nach ein paar Jahren Ehe und entsprechend erarbeitetem Vertrauen ergibt sich das meist!

    Am Anfang ist es auch schon eine rein pragmatische Frage, wer das Geld verwaltet: Von den Geldanlagemöglichkeiten hier in DE dürften die meisten ph. Staatsbürger nicht wirklich eine Ahnung haben, dazu noch die Sprachbarriere.

    Bleibt der Punkt mit dem Haushaltsgeld: Hier wird mit wachsendem Vertrauen und vor allem nach der ersten Eingewöhnung (wie sind die hiesigen Preise einzuordnen: billig <--> teuer, ...) das Ziel sein, dass die Frau auch selbstständig frei direkt vom Bankaccount verfügen kann .

    Ich bin kein Paragraphentyp:

    Zu beginn eures Auszuges aus der Behördenwelt heißt es kann, aber am Ende heißt es dann wieder:

    "Die Einreise ist der Schwangeren zu ermöglichen, sobald die Geburt mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist."

    Wenn dann die DBM meint, dass eine UP mit 6 Monaten vorher abzuwarten ist, verstößt dies doch gegen die zitierten Bestimmungen, zumindest wenn sich die Person sich zeitnah nach feststehen der Schwangerschaft entsprechend um die Papiere bemüht hat.

    Zudem dürfte ja die DBM in den allermeisten Fällen die Ergebnisse des Vertrauensanwalts innerhalb von 2 bis 3 Monaten auf dem Tisch haben, insofern sollte sogar eine auf Ergebnissen beruhende Abschätzung der Glaubwürdigkeit der vorliegenden Urkunden möglich sein.

    Wie gesagt, gibt es wie beim deutschen Standesamt auch auf den Philippinen Unterschiede. Wenn du nachdem vorgehst, solltest du auf der sichere Seite sein. Ich hatte damals nur meine Geburtsurkunde vom ph. Konsulat in Stuttgart abnicken lassen, nachdem es durch das Regierungspräsidium überbeglaubigt wurde.


    Was willst du beim Reisepaß übersetzen lassen? Die Felder sind dochauch in Englisch beschriftet

    Ich dachte immer, dass man als deutscher Vater ein Recht darauf hätte, bei der Geburt des Kindes dabei zu sein auf zumutbare Art und Weise. Deswegen verstehe ich die Abhängigkeit von der UP nicht.

    Wenn er der Vater ist, ist das Kind automatisch deutscher Staatsbürger und hat das Recht bei seinem Vater zu sein. So habe ich es bisher verstanden. Kann dieses Recht der Einreise nach Deutschland dann verwehrt werden, wenn in der UP etwas kritisch auffällig ist (also Gefahr für die innere Sicherheit mal außen vor gelassen)? Das Kind ist ja schließlich trotzdem da, der Vater hat trotzdem das Recht, und es sollte auch bei der Mutter sein bzw. von ihr betreut werden.

    Ja, das "Consular Certificate of Legal Capacity to Contract Marriage" muss sein.

    Ansonsten bestimmt das ph. Standesamt, welche Dokumente (Consular Certificate, EFZ, Geburtsurkunde, ….) in welcher Form ist den haben möchte.


    Die Runde mit dem Innenministerium dürfte nur fällig werden, wenn ein Dokument durch die ph. Auslandsvertretung überbeglaubigt werden muss. Weil ohne diesen Stempel gibt es keine Überbeglaubigung durch die ph. Botschaft / Konsulat)

    PS: Die Geburt in Deutschland muss ich zahlen, das ist mir bewusst.:(


    Also so schnell wie möglich beantragen und entsprechend darauf hinweisen! Das mit dem PKV Tarif ist umstritten und funktioniert meist nicht....also darauf einrichten die Geburt selbst bezahlen zu müssen

    An die Experten: Können die beiden nicht vorab auf den Philippinen heiraten (wenn das Standesamt keine UP für das EFZ verlangt)? Wie wäre es denn, wenn die beiden auf den Philippinen heiraten, und sie dann vor der Geburt mittels FZV nach Deutschland kommt? Wäre dies dann nicht auch ein fall für die gesetzliche Krankenversicherung?

    Meine Frau sagt zwar immer no rice no power. Aber bei So was muss sie selbst schmunzeln und sagt that is only rice. Vielleicht hat man, wie der Vorredner schon sagte, eine gewisse Verbundenheit zum örtlichen angebauten Reis. Aber ich zweifle daran, dass sie den Unterschied merkt, wenn es die gleiche Reissorte ist. Und falls Sie aus keiner reisregion kommt: auch die Philippinen importieren einiges an Reis...

    Quote from Rempi

    Trotzdem ist dad Ziel

    des Klimaschutzes, nicht zu schaffen so lange die Umweltverschmutzer nicht beitreten.

    wer ist den die Unweltverschmutzer? Ist die EU schon 0% Emission?

    Da kann man sich jetzt aussuchen, ob man die größter Verursache nach Masse nimmt oder pro Kopf.

    Letztendlich USA sind raus, Saudi-Arabien sind raus, Australien sind raus. China steigert noch immer seine Energiegewinnung mit Kohle, Russland ist auch nicht am an CO2 ...

    Wenn man sich überlegt, dass Deutschland als eine der größten Industrienationen gerade mal 2 % verursacht, naja, Gesamt-EU dürfte auch noch unter 10 % liegen.

    Auf der Homepage steht bis zu 2 Wochen Bearbeitungszeit. Persönliche Erfahrungen war es immer innerhalb einer Woche. Aber bei Wochen mit Feiertagen wird eine Woche zu kurz bemessen sein.

    Was mich überrascht ist, dass die Visagebühr sich nicht (nur) nach dem Aufwand für die Bearbeitung richtet, sondern (auch) nach der Kooperationsbereitschaft der Drittländer.

    Punkt 13) in meinem Link (post #2 EU-Verordnung) lesen....


    Es geht tatsächlich um Migration.. bzw. Staaten die ihre Bürger nicht zurücknehmen wollen. Ich bin jetzt nur überrascht, dass jetzt Schengen Visum und (illegale) Migration vermischt wird, was bisher von den besseren Menschen immer abgelehnt wurde.

    Naja, man missbraucht dann das Schengenvisum für rein politische Zwecke, die nicht direkt im Zusammenhang mit dem Visum stehen. So befürchte ich es.

    Beim Argument mit zurück nehmen: Die Bewerber sind quasi erkennungsdienstlich erfasst (damit sollte es nicht möglich sein, dass illegale Hiergebliebene ihre Herkunft verschleiern). Und bei den kritischen Ländern, was Rückkehrwille betrifft, dürften die meisten ja nur hierher kommen, wenn jemand eine VE abgab, somit auch die Kosten gedeckt sind.

    Insofern wäre da wirklich nur noch, dass die Visapolitik dazu missbraucht wird, bei den illegal eingereisten, also meist dann über die Außengrenze, etwas beim Herkunftsland zu bezwecken.

    Was wiederum eine Bankrotterklärung wäre, weil man den eigenen internen Problemen und den Kontrollverlust nicht mehr Herr wird.


    Naja, wie auch immer. Ich hoffe, dass dies bei den Philippinen jetzt wegen der räumlichen Distanz keine große Rolle spielen wird. Da die EU in der Regel nur per Flugzeug zu erreichen sein wird.