Posts by raphael00

    Doch es liegt an 2 Dingen!

    1. Am Geld....hier sparen alle Ministerien! Man hat schlichtweg in nahezu allen Ministerien verdrängt neue Beamte einzustellen, während die Babyboomer jetzt in Pension gehen. Egal ob bei Zoll, Polizei usw. fehlen die Beamten! Deshalb kommt es zu massiven Überlastungen in den Dienststellen. Dazu ist "Visapolitik" nicht wichtig für das Land, also wird nachrangig versorgt!


    2. Ist Manila nun nicht gerade der ideale Arbeitsort und ausgeschriebene Stellen werden nur sehr schwer besetzt! Während Botschaften in anderen Ländern mit Bewerbungen übersäht werden, gibt es halt andere Länder wo niemand gerne hin will! Die Philippinen gehören eben dazu! Ist ja auch verständlich...wenn jemand Familie hat wird er ungern dort hinziehen und seine Zeit absitzen. Die Flüge sind lang und umständlich, es gibt bedeutend schönere Länder für Beamte im mittleren Alter! Da nutzt auch die Zulage nichts

    War mit leichtem Sarkasmus. Wenn für Geld da ist, sollte auch für dieses Geld da sein.

    Philippinen sind aber was Stellen im AA angeht, aber sicher noch nicht ganz unteres Ende: Da gibt es vergleichbare wirtschaftliche Länder, wo noch eine massive Gefährdung der Sicherheit da ist.

    Und wenn ich sehe, dass hier in dem Fall anscheinend nicht mal dem Bearbeiter klar war, was eine Barangay clearance ist, kommt wir wieder mein Model der finalen Visabearbeitung hier in Deutschland in den Kopf. Man kann die Entscheider ausbilden auf landesspezifische Besonderheiten und dann auch hier in Deutschland entscheiden. Zumal ja jetzt eh die meisten Dokumente und Fragestunden über einen Dienstleister laufen.

    Die Gegenpartei/der Entscheider entscheidet AUS SEINER SICHT, was rational und logisch ist/erscheint.

    Nun ja, aus eigener Erfahrung aus einem abgelehnten Remonstrationsbescheid meiner Frau muss ich dies bezweifeln. Bei unserer Ablehnung wie auch hier bei der Ablehnung ist für mich der starke Eindruck entstanden, dass nur dies berücksichtigt und gewichtet wurde, was eine Ablehnung untermauert, und damit die Remonstration schlichtweg nicht ergebnisoffen durchgeführt wurde. Das Vorgehen, nicht alle Punkte für und wider zu berücksichtigen, widerspricht meines Erachtens dem Visakodex, wonach alles zu berücksichtigen ist.

    Hier wurde laut TS der Nachweis erbracht, dass mehrere Söhne im Umfeld leben, die DBM behauptet, dass dieser Nachweis des familiären Umfeldes fehlen würde.

    Erschreckend auch die Tatsache, dass die DBM anscheinend nicht weis, was eine Barangay Clearance ist. Diese Leute führen UPs durch, und verifizieren die Echtheit und Korrektheit von Dokumenten. Schwer vorzustellen, dass man dann nicht mal weis, was das ist und die Art der Dokumente noch nie als Supporting Documents bei einer UP relevant waren.


    Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

    Was ist zuerst da: die Henne oder das Ei? Gleiches gilt auch für die DBM, nur dass diese leider am längeren Hebel sitzt ...

    Als ich meine Frau kennen lernte, war meine Einstellung zu deutschen Botschaften neutral, da ich nie was mit denen zu tun hatte.

    Inzwischen ist meine Einstellung derart, dass ich hoffe, niemals wieder eine deutsche Botschaft betreten zu müssen. Und das obwohl ich noch bei der ersten Ablehnung des Visas für meine Frau anhand der Regularien dies als nachvollziehbar einstufte (damals waren wir noch nicht verheiratet und wir kannten uns nicht sehr lange). Hier hat die DBM ganze Arbeit geleistet, wie du sagst: wie es in den Wald hiein ruft, so schallt es raus....


    Transparenz in dem ganzen Prozess würde viel helfen, dies wird aber allem Anschein nach nicht gewünscht. Damit schafft man sich halt ein negatives Image, mit dem man Leben muss.

    Und wenn dann noch Ablehnungsbescheide wie dieser hier oder der damals bei meiner Frau raus kommen, dann ist dies auch vollauf gerechtfertigt.

    Das einzige, was ich hier noch dem Bearbeiter zugute halte ist, dass er womöglich überlastet war, und zur Erhöhung des Durchsatzes vieles schnell schnell geht zu Lasten der Sorgfalt. Nur wenn die Kapa reicht, muss dieses halt von der DBM klar kommuniziert werde, und es muss Abhilfe geschaffen werden. Was anscheinend seit vielen Jahren aber nicht erfolgt ist. Am Geld sollte es ja nicht mangeln, wir sind ja ein reiches Land, zahlen mit die höchsten Abgaben /Steuern auf der Welt und es ist genug übrig, um bei jeder Wahl Wahlkampfgeschenke zu machen, und Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen aufzunehmen.


    Dies widerspricht sich ja. Er muss aus seiner Sicht rational und logisch entscheiden, gleichzeitig äußerst du aber die Befürchtung, dass er dies eben gerade nicht tut.

    Wie vorher schon geschrieben: Wenn man halt nun mal für ein negatives Image sorgt durch eigene Entscheidungen, oder durch Entscheidungen des Dienstherren, muss man mit dem Image leben, und auch über den Dingen stehen. Es sind Beamte, die entsprechend entlohnt werden bei extrem hoher Jobsicherheit.

    Tut mir leid, dass das Visa abgelehnt wurde. Man braucht in der deutschen Politik wirklich kein Wort mehr verlieren über die jetzige italienische Regierung ....

    Danke, dass du deine Erfahrungen und die Informationen teilst, weil der ein oder andere früher oder später auch noch vor der Situation stehen wird.

    Meine Nanay werden wir vermutlich auch in den nächsten 12 Monaten mal einladen wollen.


    Was diese Bearbeiter bei der DBM an geht: hier habe ich mich schon genug im Zusammenhang mit meiner Frau aufgeregt.

    Scheinbar ist es auch zu viel erwartet, dass selbst ein Remonstrationsbescheid fehlerfrei ist, wie auch immer man es schafft, Textbausteine doppelt einzubauen.

    Wir waren auch immer am einem Schalter bis man uns sagte jeder wo anders.... das Problem das die Pinays/Pinoys selber nicht wissen was richtig ist Planlos

    Als ich alleine am Schalter war wollte er wissen wo meine Frau ist... zum Glück konnte er meinen Gedanken nicht sehen

    Das hört sich so an, als ob ihr erst beide beim Schalter für Einheimische wart, und nicht zusammen am Schalter für Foreigners.

    Vielleicht ist es so rum ein Problem (beide am Einhemischen-Schalter), während es beim Foreigner-Schalter keine Probleme gibt

    Ja und? was ist denn falsch an meiner Antwort?

    Naja. sie hört sich so an, als ob du für eine Heirat in Deutschland mit FZV geantwortet hast;-)

    Für eine Hochzeit auf den Philippinen braucht es kein A1, und wenn sein Standesamt auf die UP verzichtet, ist dies innerhalb vom 2 Monaten möglich. Soll danach noch ein FZV kommen, läuft es auf ein Jahr hinaus, ok

    Er will ja auf den Philippinen heiraten ;-) So verstehe ich zumindest seinen Post

    Soweit ich weis muss ich mein Ehefaehigkeitszeugnis zur DBM schicken und es wird ein Legal Capacity for marriage daraus gemacht.

    Ja, das wirst du auf jeden Fall benötigen. Die weiteren Unterlagen definiert das ph. "Standesamt" und auch ob und welche Art der Beglaubigung

    Wie lange dauert das ca. ?

    Mi Express sind deine Dokumente innerhalb einer Woche bei der DBM. Die DBM wird es vermutlich dann auch innerhalb einer Woche hinbekommen (ich hatte damals bei mir vor 18 Monaten die Dokumente von meiner Frau ca. 3 Wochen nach abschicken in Deutschland abholen lassen

    und wie viel Tage vor der Hochyeit muss ich da sein ...

    Du brauchst normalerweise dann die ph. Marriage License. Die müsst ihr beantragen, und ihr bekommt Sie nach 10 Tagen (Soweit ich weis, wird die Hochzeit 10 Tage öffentlich ausgehangen, falls jemand Gründe dagegen haben sollte). Meistens müsst ihr noch vor der Hochzeit ein Marriage-Seminar besuchen. Die Marriage License gibt es in der Regel nach den 10 Tagen und bei der Vorlage des Nachweises des Seminarbesuches (kann man auch innerhalb der 10 Tage machen).

    und und und... evt gibt es schon einen Thread dazu im Forum?


    Danke im Voraus

    Vermutlich, aber finden sich auch generell im Internet Infos.

    Hast du dein Ehefähigkeitszeugnis schon? Viele Standesämter verlangen vor der Ausstellung eine Urkundenprüfung der ph. Urkunden deiner Partnerin, was ca. 6 Monate dann dauert

    Die Scheinehe ist für sich ja nicht strafbar.

    Jein. IN diesem Fall wäre ja die Ehe eingegangen worden zur Erschleichung eines Aufenthaltstitels, was , soweit ich es bisher verstanden habe, wiederum zumindest ein klarer Gesetzesverstoss ist.

    Pragmatisch gesehen: wenn es einem Ernst ist, kennt man ja seinen Partner und sollte es ausräumen können. Trotzdem sollte sowas aber nur aufgrund gut begründbarer Tatsachen erfolgen.

    Bei diesem von hge geposteten Fall hielt ich es zumindest nachvollziehbar, das man nachbohrte

    Ich zitiere


    Die Zulässigkeit punktueller Kontrollen bei Vorliegen eines begründeten Verdachts bleibt gemeinschaftsrechtlich gemäß Art. 16 Abs. 4 der Richtlinie 2003/86/EG unberührt. Eine Nachprüfung darf freilich nur unter Wahrung der Verfassungsgebote geschehen, die Menschenwürde und die Intimsphäre der Betroffenen zu achten und zu schützen (Urteil vom 9. September 2003 - BVerwG 1 C 6.03 - BVerwGE 119, 17 <21>; vgl. auch BVerfG, Beschluss vom 12. Mai 1987 - 2 BvR 1226/83 u.a. - BVerfGE 76, 1 <61>).


    aus BVerwG Urteil vom 30.03.2010 - 1 C 7.09 Rn 20

    Naja, ich fände es schon hinsichtlich Menschenwürde fraglich, wenn ich mich durch so eine Befragung kriminalisieren lassen müsste. Da würde ich zumindest gut Gründe haben wollen, die dies auch rechtfertigt, und sich deutlich von einer Befragung aus Lust und Laune abheben. Wenn man Scheinehe der nachziehenden Person unterstellt, unterstellt man dies ja auch automatisch dem Ehepartner.

    Gab es nicht in den letzten Monaten auch ein Forumsmitglied, dass auch zur Scheinehebefragung musste? Such Mal, vielleicht ist er noch online und kann die paar Infos geben. Er hatte auch einen eigenen Thread erstellt, aber ich glaube nur noch über den positiven Ausgang berichtet, und was bei Ihm der Aufhänger für die Befragung war, aber nicht den Inhalt.

    Im Gegensatz zu dem anderen Fall habt ihr ja noch 10 Tage Vorwarnzeit, er hatte anscheinend nur einen Tag.

    Beim FZV war es im letzten Jahr so, dass man keinen Termin auswählen kann, sondern man quasi einen Termin anfragt und nach bis zu 6 Wochen kommt dann ein Email mit deinem Termin.

    FZV und Schengenvisa werde halt unterschiedlich gehandhabt

    Ich würde die Diskussion suchen. Die Geburtsurkunde und das Cenomar wurden geprüft, also kein Grund, noch einmal zu prüfen. Von daher wäre nur noch die ph. Eheurkunde offen und die Urkunde über die Eintragung bei der PSA. Dies sollte vom Aufwand überschaubar sein

    Wieso nicht einfach auf den Philippinen heiraten? Der einzige Nachteil ist, dass es dann so ca. 2 bis 3 Monate dauern wird, bis die Heiratsurkunde bei der PSA registriert ist, die man wiederum für das FZV braucht.


    PS: OK, vielleicht kommt dann noch die ganze Familie auf die Idee, dass es eine große Hochzeitsfeier geben wird auf deine Kosten

    Sehr oft "verleiben" sich Behörden (zB StA) diese Urkunden aber ein; so auch bei uns. Ich habe die aber nach ca. einem jahr vom StA zurückbekommen, als mir auffiel, dass die Geb-Urkunde nicht zuhause war.

    Wenn es tatsächlich bei Euch gefehlt hat, sollte die DBM ein neues Dokument erstellen können. Ob sie dazu nochmal die Geburtsurkunde braucht, musst du bei denen erfragen. Ist hier noch nie vorgekommen.

    Bei uns war die UP letzten November durch. Als ich dann beim STA war, hatte die gute Dame auch eine Art Prüfbericht von der DBM mit weiteren Erläuterungen ( die eingereichten Dokumente meiner Frau hatten auch den Prüfvermerk). Die UP erfolgte im Rahmen des Antrags auf Eintrag ins deutsche Eheregister. Da dies noch immer am Laufen ist (Termin Mitte Januar 2020, also über ein Jahr Dauer ....), sind die Unterlagen noch bei den deutschen Behörden verblieben.

    Von daher werde ich dann zumindest mal nachhaken, doch eine Kopie mitzunehmen. Es wurde mit Anfang des Jahres schon angeboten, wenn ich will kann ich eine Kopie des Prüfberichtes haben.

    Ich habe hier noch niemanden erlebt, der eine solche Untätigkeitsklage eingereicht hat. Es wurde immer großmäulig angekündigt und dann haben wir nichts mehr davon gehört.


    Hier geht es darum, dass die ABH des TS nicht sehr kommunikativ ist; das kommt immer mal vor; meist dann, wenn die ABHs überlastet sind oder auch die Antragsteller mit ihren Nachfragen etwas nerven oder eben der Sachb etwas nicklig ist.. Dabei kann man ziemlich sicher sein, dass die deutschen Behörden ihre Arbeit machen. Es dauert eben … auch länger als 3 Monate. Wer damit nicht einverstanden ist, sollte Geld in die Hand nehmen und einen fähigen Rechtsanwalt beauftragen.. ich weiß es nicht, bezweifle aber, dass der viel schnellere Bearbeitungszeiten erreichen kann.

    Letztendlich ist es doch auch so, dass im Regelfall der Klageweg auch kein Zeitgewinn bringt. Bis die Klage durch ist, ist in der Regel dann auch der Fall bearbeitet. Insofern dürfte im Regelfall kein Zeitgewinn heraus springen, man hat dazu noch den Aufwand mit RA und Klage und auch ein finanzielles Risiko.

    Am Ende bleibt halt einfach nur der Frust über die Wartezeit und ein gewisses Ohnmachtsgefühl, weil man effektiv nichts wirklich tun kann ...

    Das Standesamt ist ja wirklich kein Experte in dieser Frage; daher ist dessen Aussage wertlos.


    Die Anwendungsvorschriften des AA besagen, dass bei einem Zertifikat, älter als ein Jahr , die Botschaft darauf achten muss, ob die Kenntnisse (A1) noch vorhanden sind und die DBM kann dies dann auch überprüfen. Da aber die Konsularbeamten nicht unbedingt Sprachlehrer sind, wird es bei wackligen Kenntnissen darauf hinauslaufen, dass A1 wiederholt werden muss.

    Aber gilt dies auch, wenn die Betroffene in der Vergangenheit erfolgreich eine B1-Prüfung abgelegt hatte? Ich hatte dies hier immer so verstanden, dass eine erfolgreiche Prüfung auf höherem Level kein "Verfallsdatum" hat.

    Dann wäre nur die Frage, ob die abgelegte Prüfung nach dem geforderten Standard erfolgte und die abnehmende Institution entsprechend zertifiziert war.

    . Die Dame in der Botschaft hatte jedoch gesagt, dass wir mit einem mehrmonatigen Verfahren rechnen müssen. Und nun weiß ich nicht so recht, was ich tun soll. Soll ich die ABH „nerven“ und auf das Zeitproblem aufmerksam machen? Eine Beratungsstelle hat mir nämlich die Auskunft gegeben, dass die ABH in unserer Stadt wohl sehr ausgelastet ist.


    Irgendwelche Ideen?

    Meine Frau bekam beim Interview von der DBM auch etwas gesagt von 3 Monaten. Nach 3,5 Wochen war jedoch die Zustimmung zum Visa erteilt. Es kommt halt auch vieles auf deine ABH an, wie schnell die arbeitet. Meine arbeitete schnell ... Ob die Tatsache, dass meine Frau und ich bereits verheiratet waren, sich auch positiv auf die Geschwindigkeit auswirkte, ist schwer zu sagen