Beiträge von raphael00

    Hat einer noch einen Tipp, wie man am besten einen One Way Flug von Manila nach Deutschland bucht? Ich habe für den 30.4. keinen zumutbaren unter 550 € gefunden. Im Januar bin ich für 560 € mit Turkish Airlines noch hin und zurück geflogen. Wahrscheinlich günstiger wenn sie ihn dort bucht?

    Tipp leider nicht. Als ich meine Frau abholte, war mein Hin- und Rückflug mit China Airlines auch nur 50 Euro teurer als ihr One Way-Flug. Die Kröhnung war Emirates. Bei denen war der One Way Flug sogar teurer als der Hin- und Rückflug ...

    hge, ich schicke ein Dokument zu einem existierenden Vorgang, schließlich besteht ein Visaantragstermin. Werde natürlich ein Anschreiben machen mit Nennung von Tag und Uhrzeit und Name. Ich vertraue da den Fähigkeiten einer deutschen Behörde. Zu ihr schicken klappt nicht mehr, sie fliegt Sonntag nach Manila

    Ich meine, dass die DBM erst nach dem Visa eine interne Vorgangsnummer an legt. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dass man es zur Abholung irgendwo nach Manila senden kann?

    Wir habe letztes Jahr im April geheiratet, habe dann alles in der Zwischenzeit erledigt was zu machen war , wie übersetzen beglaubigen... Jetzt war nur noch die UP eingeleitet vom Standesamt erforderlich. Die hatten sie damals vor der Heirat nicht machen lassen, keine Ahnung warum nicht. Musste auch dann nicht nochmal zum Bürger-Büro um es eintragen zu lassen ( Status ändern von ledig auf verheiratet ). Die Sachbearbeiterin sagt das macht Sie online.

    Ah ok, hört sich jetzt nicht so an, als ob du die Ehe ins deutsche Eheregister hast eintragen lassen. Sondern lediglich dein Status ändern.

    Mal sehen wie lange es jetzt noch dauert, bis sich die Botschaft meldet denn die ABH wird sich ja normalerweise nicht mehr melden oder ?

    Sie sagten nur am Telefon das die Botschaft sich dann mit meiner Frau in Verbindung setzten wird.

    Also wenn die ABH ihren Teil fertig bearbeitet hat und die Zustimmung erteilt hat, kann es quasi über Nacht gehen, dass deine Frau den Anruf bekommt. War bei uns so, meine Frau klingelte mich nachts um 2 Uhr aus dem Bett, weil sie den Anruf verpasste ....


    Was mich doch wundert ist, dass dein Standesamt die Ehe schon registriert hätte. Bei mir hier in Ba-Wü muss dies wohl auch übers Gericht laufen. Ich habe im Mail 2018 die Unterlagen abgegeben. Dann wurde die UP erst mal durchgeführt, Dann Übersetzung, danach habe ich es 1 Monat liegen lassen. Den finalen Antrag für die Registrierung dann in KW1 2019 abgegeben, und als Termin für die Eintragung ins dt. Eheregister wurde vor einem Montag dann der 14. Januar 2020 genannt. Also über ein Jahr, um die Ehe in Deutschland im Eheregister einzutragen ...

    Wichtig ist das Datum der Eheschliessung, denn Ehefaehigkeitszeugnis, deine Geburtsurkunde usw darf nicht aelter als 6 Monate sein, alles ins Englische uebersetzen lassen, mit Apostille versehen, dann alles zur philippinischen Botschaft zwecks dem Red Ribbon, wenn Du dieses hast, Ehefaehigkeitszeugniss zur DBM schicken

    Letztendlich definiert die notwendigen Unterlagen für eine Heirat auf den Philippinen auch das lokale Pendant zum Standesamt vor Ort. Ich habe nur meine Geburtsurkunde sicherhaitshalber vom ph. Konsulat überbeglaubigen lassen, laut meienr Frau wäre bei ihr am Ort nicht mal das notwendig gewesen. Ehefähigkeitszeugnis nicht, weil es von meirn Logik her keinen Sinn machte, da man ja mit diesem zur DBM muss und noch einmal ein ph. spezifisches Dokument ausstellen lassen muss extra für die ph. Behörden.

    Tja, da werden wir es wohl noch mal mit einem komplett neuen Visumantrag versuchen.

    Hätte wenn und aber hilft mir da auch net weiter. Da verbrenne ich lieber nochmal 160€ für nen neuen Antrag als 1600€ für nen Anwalt wo bei beiden Vorgängen der Ausgang ungewiss ist, und zeitlich wir eh nicht mehr ans gewünschte Ziel kommen werden, egal welchen Weg wir gehen.

    Wenigstens scheint der RA seriös zu sein und baut keine Luftschlösser …


    Habt ihr den die Originaldokumente zurück bekommen? Bei mir und meiner Frau wurde letztes Jahr die Rückgabe der VE trotz mehrfacher Aufforderung meinerseits verweigert (begründet derart, dass diese beim abgelehnten Antrag verbleiben, unter anderem auch um Missbrauch zu verhindern). Dieser Visaversuch war im Sommer. Als dann ein Schengenvisa Ende des Jahres bei erneutem Versuch genehmigt wurde ohne Abgabe einer neuen Verpflichtungserklärung, hatten wir das Visa, aber halt keine originale VE mehr. Und bei der deutschen Immigration legte meine Frau dann zuerst nur eine Kopie vor, doch der Beamte fragte nach dem Originaldokument. Da wird sicherheitshalber noch eine neue VE erstellen ließen (eigentlich eher wegen der ph. Immigration bei Ausreise mit Überbeglaubigung in DE beim ph. Konsulat), konnte sie diese dann vorlegen. Keine Ahnung, wie es ohne Original ausgegangen wäre, vor allem halt wegen der braven Mentalität gegenüber den Beamten.

    Nichts anderes habe ich doch gesagt. Du bist doch das beste Beispiel, dass trotz Heirat noch ein Schengenvisum gewährt wurde. Damit ist doch quasi nachgewiesen, dass Schengen immer gewährt werden kann, wenn der Botschaft die Gründe für eine Rückkehr plausibel erscheinen. Dass dies idR bei laufendem Antrag für FZ/Heiratsvisum schwieriger ist, ist unbestritten.

    Dachte ich mir, dass du dieses dann ins Feld führst ;-) Bei mir hätte sich ja die DBM bei erneuter Verweigerung das System der Lächerlichkeit preisgegeben, von daher ja, wenn es absolut keine erkennbaren Hinderungsgründe für die legale Einwanderung gibt, dann rückt man doch mal ab von Rückkehrwilligkeit und lässt den Visakodex gelten (rechtzeitige Ausreise, ob man will oder nicht ...).

    However, dein letzter Satz ist halt genau das, was man der DBM vorwerfen kann oder sogar muss, weil der Sachverhalt anscheinend nur einseitig gewichtet wird, und anscheinend der Fakt außen vorgelassen wird, dass die Aussicht einer legalen Einreise für legalen Daueraufenthalt ein starkes Argument ist gegen einen illegalen Daueraufenthalt, und sich dies zumindest mal gegenseitig aufheben sollte. Es sei den, man stellt halt alle und den Generalverdacht, ein potentieller Gesetzesbrecher zu sein.

    Letztendlich hilft bei dem ganzen Themen nur Transparenz. Aber diese scheint von Seiten der Behörden nicht erwünscht zu sein....


    Ich hoffe nur, dass wenn meine Schwiegermutter mal kommen möchte, die deutschen Behörden keine Angst haben, dass sie mit ihren bald 70 Jahren den deutschen Arbeitsmarkt ins Unglück stürzt

    Das ist aber nicht Gegenstand von 3b); dort geht es um die Einladung von einem Deutschen, der seine philippinische Freundin/Bekannte einladen will. Diese Sondersituation "SchengenVisum nach Heirat" ist dort nicht erwähnt.

    Zum Fachanwalt: das ist dessen private Meinung/Erfahrung. Es gibt keine gesetzliche Grundlage, dass eine Besuchsvisum wegen der Heirat verweigert wird. Es kommt eben nur auf den Nachweis der Rückkehrbereitschaft an; und der ist schwerer zur führen, wenn der Verdacht besteht, dass ein FZ-Visum umgangen werden soll.

    Naja, ich erinnere mich doch an den ein oder anderen Thread hier, wo die Auffassung vertreten wurde, dass bei Beziehungen die DBM von noch weniger Rückkehrbereitschaft aus geht, und die DBM die Befürchtung hätte, dass in Dänemark geheiratet wird und dergleichen.

    Eine gesetzliche Grundlage gibt es nicht, und dennoch wurde im Falle des Zeitungsartikels nach der Hochzeit auf einmal das Schengenvisa verweigert, wo es zuvor noch gewährt wurde. Und dies basierend auf der gleichen rechtlichen Bewertungsgrundlage .... Gut es gab ein Wechsel der Zuständigkeit von schweizer Botschaft zur deutschen Botschaft, aber es hat halt dennoch einen gewaltigen Beigeschmack. Wieso sollte jemand, der zuvor immer wieder fristgerecht zurück kehrte, jetzt auf einmal nicht mehr zurück kehren wollen?

    By the way geht es im Visakodex nicht um Rückkehrwilligkeit, sondern nur darum, fristgerecht den Schengenraum wieder zu verlassen. Das Wort Rückkehrwilligkeit ist hier bereits eine DBM-geschaffene Verschärfung des Visakodex ....

    3b) halte ich nDas sehe ich nicht so... entscheidend ist der plausible Nachweis der Verwurzelung im Heimatland. Durch eine Beziehung zu einem ausländischen Freund gibt es keine Minuspunkte.

    Da gab es letztes Jahr mal den Link hier zu einem Zeitungsartikel, wo es nach der Heirat kein Schengenvisa mehr gab und dabei ein Fachanwalt als Experte zitiert wurde, der eben auch noch zusätzlich diese Meinung vertrat ....

    Slickowan sag mal hast Du dir das hier Leitfaden für die Beantragung eines Schengenvisum hinterlegte PDF mal genau durchgelesen?

    hge : ist jetzt hier off Topic, aber zum Leitfaden (d der Thread geschlossen ist): Ist der Punkt 3b) so wirklich noch zutreffend? Hier suggeriert es, dass man bei einer ernsthaften Beziehung bessere Chancen hat auf ein Besuchsvisum. Aber es ist ja anscheinend ´die letzten Jahre gerade das Gegenteil der Fall: Bei einer Freundschaft mit Beziehungscharakter scheint ja die DBM von noch weniger Rückkehrbereitschaft auszugehen

    GG gilt ja nicht für Filipinos....und deine "nähere" Verwandtschaft ist das ja nicht. Es ist ja "theoretisch" Besuch bei einem Ausländer! Hört sich blöd an, ist aber so!

    Meinem Verständnis nach gilt es aber generell auf deutschem Hoheitsgebiet und für staatliche Stellen, was wiederum beides die DBM wäre. Allerdings werden sicher die Juristen das Vorgehen und die Handhabe geprüft und abgesegnet haben. Schließlich wird ja das Visum nicht deswegen verweigert, weil die Leute arm sind, sondern weil sie keine Rückkehrwilligkeit glaubhaft machen konnten. Da aber die wirtschaftliche Verwurzelung ein ganz zentraler Gesichtspunkt ist, läuft es halt darauf raus, dass arme Leute eine deutlich schlechtere Chance aufs Visa haben, und damit indirekt wegen ihrer Herkunftsverhältnissen nahezu ausgeschlossen werden.


    Leider krankt unser Staat derart, dass man leider gesetzeswidriges Verhalten nur mit großem Aufwand / Mühen im Bereich der illegalen Einwanderung entsprechend sanktioniert und bestraft und man aus diesem "Staatsversagen" präventiv bisher gesetzestreue Menschen in letzter Konsequenz als potentielle Gesetzesbrecher behandelt und schon gar nicht einreisen lässt ...


    Da bei mir sicher irgendwann mittelfristig auch der Besuch der Nanay anstehen wird, bin ich gespannt wie es hier weiter geht. Was ich bereits aus den verschiedenen Fällen mit nehme ist, dass Schengenvisum für 3 Monate nahezu unmöglich ist, unabhängig von der persönlichen Lebenssituation der Antragssteller.

    @Schlickowan: Wie alt ist den die Mutter deiner Frau noch mal?

    Um so mehr finde ich es bedauerlich, dass diejenigen in der DBM, die über den Antrag bzw. die Remo zu entscheiden hatten , es nicht für nötig gehalten haben, diese Information einzuholen, mit welchen Familienmitgliedern die Antragstellerin zusammenwohnt. Wenn diese Information so entscheidend für die Antragstellung war, hätte sowohl der Interviewer als auch später derjenige, der die Remo bearbeitet nachfragen können. Eine Telefonnummer war ja vorhanden; und wir wissen von einem der vorigen Visumleiter, dass dies mal gängige Praxis in der DBM war und daher offenbar nicht gegen irgendwelche Handlungsanweisungen des AA verstößt.

    Dass diese Angaben über die familiäre Situation nicht vorgetragen wurden, lag schlicht daran, dass sie weder auf dem Antragsformular noch auf dem Merkblatt gefordert werden. Dies im Nachhinein nun als Negativum zu werten, ist mE ein bisschen "link", wie man bei uns zu sagen pflegt.

    Mein Eindruck war etwas, dass dieses aufgeführten Ablehnungsgründe auch dem Interviewer geschuldet sein könnten. Banal gesagt: im Interview stellt eine Seite Fragen, die andere beantwortet sie. In der Remo wird der Antragstellerin vorgehalten, sie hätte gewisse Informationen einfach nicht vorgebracht. Die Frage ist, warum Sie diese nicht vorbrachte. Die Antragstellerin wäre ja ganz schön dumm, wenn sie Informationen auf entsprechende Fragen nicht liefert, die zu ihren Gunsten ins Gewicht fallen. Ergo ist mein Verdacht, dass hier mit dem neuen Anbieter und deren Interviewer noch nicht alles rund läuft bzw. noch nicht alles aufeinander abgestimmt ist.

    Im Endeffekt wird vermutlich der Weg übers VG in Berlin zu lange dauern. Daher wäre vermutlich die einzige Chance, rechtzeitig zur Geburt die Schwiegermutter ins Land einzuladen, ein neuer Visaantrag.

    Ich würde ein Einladungsschreiben derart aufsetzen, dass es hier auch quasi durch die ganzen Punkte führt wie familiäre Verhältnisse, Verwurzelung und dergleichen, und dies dann mit Nachweisdokumenten untermauern, und natürlich in Englisch. So kann der Interviewer es auch durchgehen, und entsprechend seine Fragen aufsetzen.

    Für mich ist der Eindruck, dass auf Seiten Interviewer ein Greenhorn saß (bzw. es zwischen DBM und VFS global noch nicht eingespielt ist), dazu die Antragstellerin ebenso das erste Mal da, und vermutlich eher reaktionär sich vershaltend als proaktiv. Vermutlich wurde es schlichtweg nicht abgefragt.

    Willkommen im Club der fragwürdigen Ablehnungen, und viel Erfolg für den weiteren Weg.

    Ich hoffe erst mal, dass du einen Anwalt findest, der überhaupt bereit ist, dagegen vorzugehen. Ich musste selbst letztendlich die Erfahrung machen, dass mit der aktuellen Rechtslage fast schon ein rechtsfreier Raum entstanden ist, weil Anwälte solche Fälle wegen dem immensen Ermessungsspielraum ablehnen.

    Was mir aufgefallen ist beim Durchlesen der Remonstration: So gut wie immer heißt es " die Antragstellerin hat nicht ..... vorgebracht", " hat nicht selbst geltend gemacht". Dies finde ich schon seltsam. Wurde sie nicht danach gefragt? Hat Sie auf die Fragen nicht geantwortet? Wurden die Punkte nur von dir im Einladungsschreiben vorgetragen?

    Weil letztendlich ist ja in der Regel immer etwas da, was es zu bewerten und gewichten gilt.

    Also bei mir und meiner Frau war dann 3,5 Wochen nach Visumtermin das Visum zur Familienzusammenführung durch. Ob da schon Papierdokumente aus Manila vorlagen, weis ich nicht, bzw. ob es hier ein Unterschied gibt zwischen FZV und Heiratsvisa bei der Handhabe. Zumindest denke ich mal, dass bei bereits vorliegender Heirat zumindest mal der Verdacht deutlich kleiner ist, dass jemand unter falschen Tatsachen ins Land geholt werden soll. Und es somit es auch leichter fällt, dies entsprechend zu bearbeiten.


    Die ABH benötigt ja auch Dokumente von dir, da musst du zumindest auch bei der ABH dann vorbei schauen. Ich kann mir gut vorstellen, dass die ABH zumindest mal einen persönlichen Eindruck von dir bekommen möchte (falls ´sie dich vom bisherigen Verlauf noch nicht kennt)

    Wieviel Gepäck akzeptiert den Etihad? Es gibt auch noch andere Fluggesellschaften, die z.B. 2 Gepäckstücke zu je 23 kg = 46 kg + Handgepäck akzeptieren (z.B. Air China, Kuwaitairways, Saudia Air, sicherlich aber noch andere Airlines).

    China Airlines ha auch bei Economy-Class 30 kg Aufgabegepäck, wir nehmen jetzt dann diese Airline, und reisen zusammen am 5. März nach Deutschland ein.