Posts by raphael00

    Abgesehen von der Einreise ist dann auch die Frage, ob man sich dann wohlfühlt unter den restriktiven Bedingungen im Land. Man wird sehen...

    Man wird letztlich auch klare und einheitliche Regelungen für innerhalb der Philippinen treffen müssen, vor allem im Bezug auf innerphilippinisches reisen. Wenn man dann nur schwer und unter großen Mühen von A nach B kommt, wird es den "normalen" Touristen auch wieder abschrecken, und selbst mit Bezug zum Land wird man es sich weiter gut überlegen.


    Aber wäre zumindest mal ein erster Schritt zu mehr Normalität beim Reiseverkehr mit ausländischen Gästen.

    In anderen Threads hier gibt es Erfahrungsberichte, dass Officers auch schon bei Schengenvisas nach dem Besuch des CFO fragten. Und auch hge sah es in einem anderen Thread auch nicht kritisch, wenn das CFO-Seminar schon vorab absolviert ist.

    Vielleicht reden wir hier auch aneinander vorbei:

    Ich spreche von dem Nachweis, dass man am CFO-Seminar teilgenommen und es "erfolgreich" absolviert hat. Ich spreche hier nicht vom Sticker, der dann in den Pass kommt. Dieser Sticker kommt ja normalerweise erst in den Pass, wenn man das entsprechende Visum für die dauerhafte Ausreise hat.

    Wenn dieser Sticker dann bei einem Schengenvisum im Pass ist, dann stimmt hier in der Tat etwas nicht und dass macht dann natürlich misstrauisch, und das auch zurecht.

    Frage doch deinen Bekannten, ob der Besuch des CFO-Seminars schon verdächtig sei, oder einfach der fall, dass man den CFO-Sticker im Pass hat und kein passendes Visa dazu.

    Als meine Frau nach unserer Hochzeit Anfang 2018 einen neuen Reisepass beim DFA beantragte, war damals noch das Requirement, dass sie das CFO-Seminar besucht haben musste (unabhängig davon, ob es später ein FZV gab oder nicht). Der Logik hier zufolge hätte ein Passrequirement der DFA dazu geführt, dass durch den BID sie eben diesen Pass im worst case hätte nie benutzen können, weil ja das CFO-Seminar einem schon verd#chtig macht.


    Zum zweiten Punkt: Ich teile deine Einschätzung hier nicht, dass Second inspection nicht stark abhängig vom Zielland und der Visavergabepraxis des Ziellandes ist (ich teile einzig die Möglichkeit, dass die Officers jetzt aufgrund deutlich weniger Reisenden aus Langeweile ihre Landsleute mit der Second Inspection schikanieren) . Vielleicht kannst du mal bei deinem Bekannten nachfragen, ob die Wahrscheinlichkeit einer Second Inspection deutlich höher ist bei einer Reise mit einem Schengenvisum nach Deutschland, oder bei einer visafreien Reise nach Singapur.

    Die persönliche Erfahrung von mir und meiner Frau ist halt keine Statistik. Nur soviel: Nach der Hochzeit mit neuem Pass nach Singapur und meine Frau musste die Second Inspection durchlaufen. Ein halbes Jahr später mit Schengenvisum nach Deutschland, und sie benötigte nur den Pass mit Visum und sonst nichts.

    Man muss ja unterscheiden zwischen CFO-Seminar und dem CFO-Sticker!


    Wenn man beim Besuchervisum nachweist, dass man nur das Seminar gemacht wurde, wird das nicht schaden.

    Soviel ich weiß gibt es aber zur Zeit kein Präsenz-Seminar.

    Ist ja die ganze zeit meine Meinung, dass das absolvierte CFO-Seminar kein Schaden sein sollte ...

    Meinem Verständnis nach gibt es den Sticker für den Pass ja erst, wenn man das entsprechende Visum zum Langzeitaufenthalt im Zielland hat.

    So gesehen ja, es wäre in der Tat dann verdächtig, wenn jemand den Sticker für den Pass ohne das passende Visum hat. Weil es den Zustand eben nicht geben dürfte.

    n den Pass kommt es doch erst bei dem entsprechenden Visum, also normalerweise nicht bei einem Schengenvisum.

    Für was macht man ein CFO Zertifikate, wenn man es nicht in den Pass stempelt? erschießt sich mir gerade nicht...aber es wird in der Datenbank vermerkt und die Immigration wird das sehen, wenn man den Pass einliest. Ist dann dieser Sticker nicht im Pass, macht es möglicherweise aufmerksam auf etwas und es gibt Nachfragen in der 2nd inspection. Ich würde das nicht machen

    In den Pass kommt nur der Sticker rein, nachdem das entsprechende Visa des Ziellandes im Pass ist.

    Für was macht man ein CFO-Zertifikat? Damit man die ph. Bestimmungen für eine dauerhafte Ausreise erfüllt und ohne Probleme dann ausreisen kann. Oder dass man die ph. Bestimmungen für einen neuen Reisepaß nach der Hochzeit mit einem Foreigner erfüllt (war mal eine Zeit lang Requirement). Oder einfach, dass man dieses Requirement für die Ausreise schon erledigt hat, bevor man es irgendwo zwischen Visaerteilung und Ausreise noch unterbringen muss (oder machst du nie etwas vorbereitend für irgendetwas?). Nur so als Beispiel....

    ;an konnte zumindest vor Corona das CFO-Seminar vorab machen, und dann den Sticker später gegen Vorlage des Teilnahmebelegs und des Passes mit dem richtigen Visa einstempeln lassen.

    Man kann natürlich als Immi-Offizier hinter allem das "Böse" sehen und allem dann noch mehr Misstrauen. Vielleicht ticken die Officers ja wirklich so. Und vielleicht misstrauen sie auch ihren Landsleuten vom CFO, dass sie die Sticker einfach so verteilen. Fakt ist zumindest, dass mit dem CFO das Argument einer illegalen Ausreise vorbei an den Bestimmungen flach fällt. Zumindest beim CFO für Ausreise aus Beziehungsgründen, wenn dann auch noch das ganze plausibel gemacht werden kann (in der Regel wird die VE und das Ticket ja vom Partner stammen).


    Meine Einschätzung ist eher, dass die Second Inspection auch stark abhängig vom Zielland sein wird: Reisen in Länder ohne Visaanforderungen werden hier vermutlich anders durchleuchtet als Reisen in Länder mit hohen Anforderungen an ein Visa. Und dann dazu noch eine nachweisbare und belegbare Beziehung als Reisegrund, quasi verifiziert durch die ph. CFO hätte ich eher als +-Argument erwartet.


    Meine Frau ist nach ihrem CFO-Seminar noch zweimal verreist: Nach Singapur mit mir, allerdings getrennt durch die Immigration --> Second Inspection und Diskussíonen, bis sie weitergelassen wurde.

    Dann nach Deutschland mit Schengenvisum, da gab es keinerlei Probleme, ihre Reisepaß hat gereicht. Das CFO-Zertifikat hatte sie in beiden Fällen nicht vorgezeigt (Singapur hatte sie es eh nicht dabei), von daher keine Ahnung, was es bei der Reise nach Singapur ausgelöst hätte. Nur von daher sind durch ein besuchtes CFO-Seminar nicht zwangsweise Probleme zu erwarten.

    Ja, aber Punkt 2 entkräftet sich ja durch den rechtmäßig erworbenen Sticker.

    By the way sollte es ja den Sticker erst geben, wenn die Dame das richtige Visa im Pass hat. Vor Corona konnte man das CFO-Seminar absolvieren, ohne das Visa und bekam dann eine Dokument ausgehändigt, dass die Teilnahme bestätigte und das zum Erwerb des Stickers berechtigte, bei Vorliegen des richtigen Visas.

    Insofern wäre eben dieses Dokument etwas, was ich dann erst verwendet hätte, wenn es eben schon Probleme gibt. Aber muss dann natürlich rein passen zum Gesamtbild.

    Kurze Frage: Ist CFO auch bei Schengen Visum notwendig ?


    LG Alf

    Nein, und wäre eher kontraproduktiv. Die Immi würde dann möglicherweise von permanenter Ausreise ausgehen und es gäbe 2nd inspection

    Verstehe ich nicht ganz. CFO-Sticker heißt ja im Grunde, dass man permanenten Ausreise berechtigt ist. Oder ist dann der einzige Grund, dass der CFO-Sticker nicht zum aktuellen Schengenvisum passt?

    Ist den der Reisepaß bei der DBM verblieben?

    Sorry, gut dass du aufgepasst hast ...


    Natürlich wird die Antragstellerin bei Zustimmung aufgefordert, den Pass zur DBM einzuschicken. Ich hatte wohl gerade einen Blackout.. nochmals sorry!

    Der Ausdruckweise des TS nach scheint ja der Reisepaß bei der DBM verblieben zu sein. Kann (inzwischen) sein, aber ich kenne es halt so, dass man nach positivem Visaentscheid erst noch den Paß wieder dort vorbei bringen muss / dahin schicken muss.

    In "normalen" Zeiten geht das schnell.. 1 bis max 2 Wochen. Wie sich das jetzt in Corona verhält, weiß ich nicht.

    Die Zustimmung geht ja online raus, sodass die DBM zeitnah aktiv werden kann.


    Hat sie denn schon CFO? nicht vergessen...

    Frage mich ob die Botschaft mit der Rücksendung des Reisepasses an meine Verlobte wartet, bis wieder alle Dokumente aus Deutschland zurück sind. Oder versenden die den Reisepass mit Visum bereits nach Eingang der Zustimmung seitens ABH?

    Ist den der Reisepaß bei der DBM verblieben? Normalerweise sind die Bearbeitungszeiten nationaler Visa deutlich länger und ich bin es daher gewohnt, dass man nach positiver Visaentscheid den Pass der DBM zukommen lässt, damit die das Visa einbringt. Vor Corna nahm die sich ein paar Tage Zeit, um dass Visa einzukleben. Geht auch alles über Postweg mit zusätzlichen Versandzeiten

    Meine Frau hat im Frühjahr 2019 ohne wenn und aber und ohne unserem Zutun von unserer ABH (Kleinstadt in Ba-Wü) aus die 3jährige Aufenthaltserlaubnis bekommen. Und auch für Bayern werden sich, so meine Einschätzung, auch Bespiele finden, wo diese Anweisung nicht zur Anwendung kommt ...

    Ich habe an dieser Darstellung massive Zweifel

    Aber Quarantäne wird für viele ein no go sein.

    Entweder man will / muss ganz dolle reisen, dann kann man das auch als notwendig akzeptieren – oder man will es halt nicht doll genug und dann "kummscht ned rein". Ohne wird es nicht gehen.

    Eben, touristisch dient eher zur Erholung und damit wird die Q ein no go für viele sein (schon alleine deswegen, dass der Urlaub der arbeitenden Bevölkerung limitiert ist).

    Die Ausgangsfrage war letztlich, ob es auf den Philippinen eine absehbare Perspektive gibt, dass Leute mit Impfung wieder eine einfache und unkomplizierte Einreise möglich ist.

    Die Antwort, die ich mit nehme, ist irgendwo zwischen klarem nein und bestenfalls erster loser nicht konkreter Ideen. Was ich für mich so auslege, die nächsten 3 Monate nein, und die übernächsten 3 Monate unwahrscheinlich.

    Meine Verbindung zu den Philippinen ist meine Frau, und die sagt selbst zu einem Heimaturlaub bisher ganz klar nein wegen der Quarantäne (mal von den immer wieder temporären Einreiseverbote selbst für sie abgesehen), Insofern habe ich damit keinen wirklichen Schmerz.

    Es gibt selbst zu jetzigen Corona-Zeiten genügend Alternativen, wie ich meinen Urlaub verplane. Insofern für mich alles gut :victory

    Dann hoffen wir mal, dass die Philippinen demnächst mal darauf kommen, dass es vielleicht Geld ins Land bringt, wenn man wieder Touristen ins Land lässt. I

    Es bringt Geld und kostet massiv mehr, wenn es dadurch einen Ausbruch oder Mutanten gibt. Länder wie die Philippinen, ohne Gesundheits- und Impfstruktur und ohne das Geld dafür, sind gut beraten über Jahre keine Touristen ins Land zu lassen. Möchtet ihr zwar nicht hören, ist aber so....selbst ein "hochentwickeltes" Land wie meines, will vorläufig keine Touristen ohne Quarantäne ins Land lassen

    Ich spreche von geimpften Touristen, natürlich unter der Voraussetzung, dass man nach einer Impfung mit sehr hohem Prozentsatz nicht mehr ansteckend ist.

    Gut über einen Schnelltest kann man noch diskutieren, da diese inzwischen nicht mehr viel kosten. Aber Quarantäne wird für viele ein no go sein.

    Ansonsten wird sich Australien irgendwann auch wieder öffnen. Die Frage wird nur sein, was das Kriterium ist: Einreisende müssen geimpft sein, oder jeder Australier, der sich impfen lassen möchte, ist geimpft.

    Zudem zählt ja Australien zu den wenigen Ländern, wo das Virus sehr gut unter Kontrolle hat und dies würde natürlich jeder eingeschleppte Fall gefährden.

    Die Philippinen haben wie die meisten Länder dieser Welt allerdings das Virus nicht wirklich unter Kontrolle. Da wird es dann nicht sonderlich auffallen, ob dann noch einmal bei jedem vielleicht 100t Tourist (willkürliche Zahl) mal doch einer dabei ist mit Coronavirus.

    Gibt es auf den Philippinen Überlegungen, dass das Land irgendwann für geimpfte Personen geöffnet wird, ohne dass man noch Tests oder Quarantäne braucht?

    Nein! Das ist aktuell überhaupt kein Thema!



    LG Carabao

    Dann hoffen wir mal, dass die Philippinen demnächst mal darauf kommen, dass es vielleicht Geld ins Land bringt, wenn man wieder Touristen ins Land lässt. Ich denke, die asiatischen Industriestaaten werden ja auch im Laufe des Jahres ein recht hohes Level an geimpften Personen erreicht haben

    Laut meiner Frau gibt es wohl einen in Amerika praktizierenden natural born Filipino Arzt, der Kontakt mit seinen Kollegen auf den PH hat. Und Laut der Aussage von den Kollegen aus den PH gibt es wohl Behandlungen bei Covid für umsonst (!?!?!?!). So nach dem Motto, "Kommt einer mit Zahnschmerzen attestiert der Arzt ihm Corona und rechnet die Leistung als Coronafall ab und bekommt das Geld vom PH Staat"?

    Meine Frau hatte mir schon vor Monaten berichtet, dass es Ärzte gibt, die aufgrund der besseren Vergütung ganz leicht und schnell mal Corona diagnostizieren (gut nicht so krass, wenn man mit komplett was andrem kommt). Aber Oh-Ton von einer Bekannten mit Erkältung: Sie geht nicht zum Doktor, weil der bloß Corona diagnostiziert (unabhängig ob man es hat).

    Die Frage ist halt nur wieder mal: Wie viele solcher schwarzen Schafe gibt es unter den Ärzten dort, und wie stakt oder auch nicht werden dadurch die Statistiken beeinflusst.

    Ich denke, dass doch vieles daran liegt, dass zum einen die Philippinen wegen dem Kinderreichtum einen deutlich höheren Anteil an jungen und wenig gefährdeten Menschen hat, zum Anderen aber aufgrund die Gesundheitssystems auch wiederum (im Gegensatz zu westlichen Ländern) auch ein nicht unerheblicher Teil der Menschen auch gar nicht so alt wird wie bei und schon zum Teil deutlich vor 80 Jahren an anderen Dingen versterben.

    Es muss nach ALTEW-Standard zertifiziert sein. Fehlt dies, wird es nicht anerkennt, selbst wenn die Sprachschule das ganze Gebäude mit anderen Zertifikaten tapeziert hat.

    Es wird hier sicher keine auch nur annährend gute Sicherheit geben, wo garantiert, dass sie sicher ausreisen kann.

    Dennoch könnte unter günstigen Umständen meiner Meinung nach der CFO-Sticker zu einem Pluspunkt führen. Weil zumindest einmal eine ph. Behörde damit die Beziehung zwischen ihn und ihr quasi bestätigt (sofern das richtige CFO-Seminar absolviert wurde).

    Ohne CFO: Frau ohne ausreichend Mittel reist in ein ihr unbekanntes Land aus um irgendeinen Mann zu treffen

    Mit CFO: Frau ohne ausreichend Mittel reist in ein ihr unbekanntes Land aus um ihren Zukünftigen zu treffen und wo CFO keine Einwände hätte, würde sie in sein Heimatland gehen. Natürlich muss hier dann alles sehr gut belegt und nachweisbar sein.


    CFO baut zumindest mal eine Argumentationskette auf, mit der man argumentieren könnte.

    Allerdings bleibt das Risiko des Offloadings in meinen Augen trotzdem weiterhin sehr hoch: Die BMI muss in diesem Fall den CFO-Sticker nicht beachten (da ja eigentlich nicht für solch einen Grund geschaffen), kann sie also, wie ein Vorredner bereits schrieb, als ganz normale und gewöhnliche Touristin betrachten und damit die gängigen Maßstäbe anlegen.

    Das wirft bei mir die Frage auf, ob bei Heirat dies dann wiederum nicht damit umgangen werden könnte, wenn die Frau die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen würde, sobald möglich. Keine Ahnung, ob der Straftatbestand damit verfallen würde