Posts by raphael00

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    aber es gab Probleme weil bei der Geburtsurkunde kein Datum der Ausstellung der Kopie mit drauf stand :( Das hat dann einen Monat Klärung bedurft

    wie hast du das gelöst? Ich hab auch ein Problem mit der Geburtsurkunde meiner Verlobten, das PSA verschickt im Prinzip ja nur Kopien auf Spezialpapier, was nicht gerade der Lesbarkeit dient.

    Das Ausstellungsdatum von diesen PSA-Kopien / -Dokumenten ist in der Zahlenfolge unter dem Barcode integriert. Wenn ich mich richtig entsinne, im englischen Datumsformat mmddjjjj

    Aber Recht hast du, dass ein 3. Versuch auch nichts bringt, wenn sich die Lage der Antragstellerin hinsichtlich Beruf etc nicht ändert. Darüber hat der TS aber keine Angaben gemacht.

    Ja, hier wäre ein bisschen Background-Info hilfreich. Manche Fälle mögen vom Background sozusagen in der "Grauzone" liegen, Da kann es durchaus von der Tagesform des Entscheiders und vor allem auch davon abhängen, wie das ganze "Rübergebracht" wird. Aber leichter wird es mit Sicherheit nicht werden

    Du hattest von FZV gesprochen, da ist solch ein (romantisches :) ) Einladungungsschreiben nicht erforderlich.

    Beim FZV soll man letztendlich erklären, dass beabsichtigt wird, die gemeinsame Lebensführung in Deutschland zu führen.

    Kann man auch hier sicher noch um den ein oder anderen Punkt "erweitern", wenn man schon deswegen ein formloses Schreiben aufsetzte

    Braucht sie nicht, wenn sie FZV zum deutschen Kind beantragt

    Stimmt auch wieder. Mir fehlt hier aber irgendwo ein bisschen der rote Faden. Denn wenn der TS die deutsche Staatsbürgerschaft hat, hätte er doch schon damals bei der Schwangerschaft das ganze Angehen können mit Familienzusammenführung zum ungeboren deutschen Kind.

    Anscheinend wurde die FZ erst mit den aufgetretenen gesundheitlichen Problemen der Ehefrau geplant, und jetzt spielt die Zeit und ihr Zustand zusammen, dass es eine problematische Schiene hat´.

    Die anmerkungen zu einem umzug nach davao oder gen San sind auch nicht hilfreich. Es wuerde die situation noch erschweren.( keine verwandten zur unterstuezung, keine ortskenntnis,islamophobia, religioese diskrimminierung) ich glaube mindanao hat momentan auch schon genug fluechtlinge. Warum verlangt man ein umsiedeln, anstatt das kind beim namen zu nennen es ist brutaler Krieg Im Wohnort meiner tochter und Frau. Und ja sie sind unschuldige Opfer und Taeglich in gefahr durch diesen konflikt, der sich im grunde genommen um Ressourcen interressen und wie immer geld dreht.

    Naja, ich habe nicht den Eindruck, dass dies auf den Philippinen ein Problem ist, zumindest im Norden oben.

    Und ich sehe es als Sache des Islams an, dass der islamistische Terror bekämpft wird und man sich klar gegen dessen Ziele aus spricht (Gottesstaat mit islamischer Rechtssprechung). Da braucht man sich halt nicht wundern, wenn mit zunehmender Fortdauer islamistischen Terrors am Ende doch zu einer ablehnenden Haltung gegenüber auch friedlichen Moslems kommt, so traurig dass alles ist.

    Trotzdem spricht dies alles doch nicht dagegen, seine Familie aus dem Kriegsgebiet zu holen, es gibt ja noch genügend muslimisch geprägte Gegenden, die kein Kampfgebiet sind, falls du bedenken haben solltest bei den bereits vorgeschlagenen Gegenden.


    Ich bin auch kein Freund der ganzen Verfahren mit der DBM. Ich erkenne aber keinen Unterschied zum Verhalten der DBM auch bei anderen Leuten und deren Verfahren. Ich habe eher den Eindruck, dass du den Fehler von vielen begannen hast, und dieses ganze Thema mit all dem Papierkrieg und den Behördenvorgängen unterschätzt hast, und jetzt leider zu der Erkenntnis gelangen musstest, dass es einfach nicht alles auf die Schnelle geht.


    Versuche eine klare Linie rein zu bekommen, wie du die Dinge angehen willst, in welcher Reihenfolge, was du dafür für die Behörden benötigst und welche Zeit die einzelnen Schritte alle dauern.


    Ihr wurdet bereits Anfang 2016 getraut, also vor 2 bis 3 Jahren. Hat deine Frau schon erfolgreich das A1-Zertifikat?

    Wann wurde die UP gestartet? Was war das Problem, wieso diese nicht nach der üblichen Zeit positiv abgeschlossen worden konnte? Sind diese Probleme inzwischen behoben?

    Laut Aussage des von mir befragten Standesbeamten reicht ihm die Heiratsurkunde aus HK. UP hätte er einleiten müssen bei der Heirat in Deutschland oder PH.

    Dein Standesbeamte hat aber bei dem FZV nichts mehr zu sagen … Hier kann dann die DBM oder die ABH eine UP fordern. Und leider wird eine UP in fast allen Fällen gefordert, egal ob jetzt durch Standesamt, DBM oder ABH. Am besten ihr bereitet euch schon mal seelisch und Dokumententechnisch darauf vor. Ist deine Zukünftige spätregistriert? Dann kannst du mit Sicherheit von eiern UP ausgehen, andernfalls nur zu über 95%

    Vielen Dank für die hilfreichen Erläuterungen. Habe das mit meiner Verlobten besprochen und wir sind zu folgendem Ergebnis gekommen:


    Nach der Hochzeit fliege ich nach Deutschland zurück und sie beginnt sofort mit dem Sprachkurs in einer Schule in PH. Die A1-Prüfung wäre dann im Oktober in Manila. So können wir uns 100% auf den Termin FZV im November konzentrieren. Sollten wir Weihnachten zusammen feiern wollen, können wir immer noch ein Schengen-Visum beantragen. So wie ich das herausgelesen habe, sollte das dann kein Problem sein.


    Der Vollständigkeit halber möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass ich in DK einen Wohnwagen auf einem Campingplatz stehen habe.

    Wurde eine UP bereits durchgeführt?

    Wie die Vorredner scho9n sagten: ich würde die Sache mit A1 lernen in Deutschland auf keinen Fall erwähnen. Ich dachte auch, ich kann meine Frau mit Schengenvisum einladen, und dann den Sprachkurs machen. Wurde abgelehnt. Zumal wenn das Sprache lernen über eine Sprachschule läuft, auch ein längerfristiger Aufenthalt notwendig ist.


    Ich würde so vorgehen an Deiner Stelle: Ein Schengenvisum auf 2-3 Wochen, und für die Rückkehrwilligkeit zum einen der FZV-Termin der DBM und zum anderen ein gebuchter Sprachkurs auf den Philippinen, zu dem sie ja pünktlich zurück sein muss. Und wenn ihr dann noch andere Gründe für Rückkehrwilligkeit glaubhaft machen könnt, umso besser.

    Bei meiner Frau wurde dann im 3. Anlauf ein Schengenvisum genehmigt, nachdem quasi alle Voraussetzungen auch für das FZV erfüllt waren (UP, A1-Sprachnachweis) in der Wartezeit auf einen FZV-Termin, zu dem Sie ja dann zurück sein musste).

    PS: Für Ehefrauen entfallen die Visagebühren, also der Part der Kosten bei der DBM (nicht die VFS global-Gebühren). Also am besten gleich eine Heiratsurkunde mit dabei haben (ich denke mal, ihr wollt euren Status eh nicht verheimlichen).


    Wie ist es mit einem Antrag auf ein Touristenvisum für eine Hochzeitsreise z.B. nach DK hinsichtlich der Erfolgsaussicht?

    Oder ist es ratsamer vor dem Termin zum FZV grundsätzlich kein Visum zu beantragen?

    Für eine Hochzeitsreise nach Dänemark könnt ihr die EU-Freizügigkeit geltend machen, nach denen offiziell Ehepartner einem unter anderem ja auch bei Urlauben (eine Form der Dienstleistung) mit begleiten dürfen, selbst wenn sie aus visapflichtigem Nicht-EU-Ausland kommen. Dieses Visa müsst ihr dann aber entsprechend bei der dänischen Botschaft beantragen.

    Bevor meine Ehefrau letztendlich ein Schengenvisa für Deutschland bekam, war dies mein Alternativplan. Ich hatte hier bereits die dänische Botschaft angeschrieben gehabt und nach den notwendigen Unterlagen gefragt gehabt. Und auch zeitnah Antwort bekommen, die nicht 0815 war wie häufiger bei anderen Botschaften.

    Brauchen wirst du hier definitiv auch den Nachweis über eure Ehe, und den Nachweis des gemeinsamen Aufenthaltes. Ob aber die Einreise dann zusammen in Dänemark erfolgen musste, hatte ich nicht mehr abgeklärt, da dann wider erwarten die DBM uns ein Visa aus stellte

    Hm, zur Zeit stellt sich echt fast die Frage, ob man mit negativen Kreditzinsen es noch eher schafft, die Grenze zu erreichen .....


    Aber mal unabhängig von der aktuellen Zinssituation: Dies gilt wirklich erst mit deutschem Aufenthaltstitel dann?

    Stimme in jedem Punkt zu, außer dem letzten! Warum das? Ist nur kontraproduktiv für die Integration und schafft oft Probleme!

    Und dazu braucht es sicher keine Hilfe vom deutschen Ehemann. Sie wird schon alleine über die sozialen Netzwerke andere Filipinos kennen lernen.

    Vielleicht dann mal sporadische Besuche ihrer neuen Freundinnen, aber am besten ist es, wenn es kein täglicher Umgang im realen Lebens ist und diese in der Nachbarschaft wohnen

    Wer zieht hier nun was ins Lächerliche, z.B. mit selbstgemalten Bildchen. Keiner kann es vorhersehen und anders als beim Familiennachzug gibt es keinen Anspruch auf ein Schengenvisum. Wenn nun Menschen her gehen und Ratschläge ignorieren, dann ist eine Hilfestellung schwierig. Keiner kann eine Entscheidung vorhersehen.

    Ja, dass mit dem Google-Bildchen war überspitzt formuliert. Der Antragssteller hatte eine Barangay Clearance beigefügt zum Nachweis. Ein Barangay ist in der Regel doch von seiner Größe sehr überschaubar und ob der Angehörige jetzt im Nachbarhaus wohnt, oder 500 m weg, sollte doch kein Unterschied machen. Wenn also schon ein offizielles lokales Dokument nichts bewirkt, bzw. der Eindruck erweckt wird, dass die DBM es nicht mal kennt: Was soll dann ein selbstgefertigtes Dokument verbessern? Mir fehlt einfach jeder Glaube daran, aber kann ja jeder selbst handhaben wie er es will.

    By the way hatte ja auch der Antragssteller die Nachbarschaft in Prosa ausgeführt, und es wurde ihm kein Glauben geschenkt.


    Ich hatte auch schon die Argumentationen mit Reisen in andere wirtschaftlich besser gestellte Länder und dergleichen hinter mir. Die Ausführungen der DBM waren schlichtweg einseitig und unvollständig (sprich Dinge wie Reisen in andere Länder wurden nicht gewürdigt).

    Die abschließende Schlussfolgerung war gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit, auch wenn es eventuell ein Versehen bei dem zusammen klicken der Ablehnung gewesen sein möge.


    Der Entscheidungsprozess muss schlichtweg transparent werden. Und das wird er häufig selbst nach Remonstration nicht.

    Ist alles recht und schön, nur wenn die Entscheider nicht wollen, drehen sie es sich so hin, dass es die Ablehnung recht fertigt. Da werden zur Not auch Verpflichtungen, die sich aus der Gesetzgebung ergeben, ignoriert oder gar verdreht. Wie sollen da noch selbst gemalte Googlebildchen helfen?

    Reisen im ASEAN-Raum? Ist ja nicht Schengenraum, und dann wird es schnell allem Anschein nach auch ignoriert

    UP vom Standesamt ja erst nach der Hochzeit angestoßen worden, ( vielleicht hat die Botschaft und die ABH so lange gewartet bis die UP beendet war und dann erst begonnen mit dem Visa-Antrag )

    Das dürfte es auch nicht sein. Bei mir und meiner Frau wurde die UP auch erst nach der Hochzeit im Zusammenhang mit der Eintragung ins deutsche Eheregister durchgeführt. Sie war nur bereits zum Visatermin abgeschlossen.

    meinst du das "Certificate of No Impediment to Marriage"?

    Danke für den Hinweis auf das Datum im Barcode! Bezüglich des EFZ meiner Verlobten muss ich wirklich hinterfragen was mir der Standesbeamte erzählt hat....er meinte die Ausstellung des EFZ würde so gehandhabt werden als würden wir in D heiraten, deswegen brauche ich ihr EFZ.

    Es ist ein kleines StA mit entsprechend wenig Auslandserfahrung, jedoch hatten sie auch schon Ehen mit philippinischer Beteiligung.

    Ja, dass bzw legal capacity to contract marriage

    Super, dass alles gut gegangen ist.


    Gibt es auch einen Grund / Hinweis, wieso die Behörden diese Scheinehebefragung initiierten?

    Vielleicht brauchen sie es nicht direkt, aber ich hab hier ein Merkblatt vom OLG bekommen zur Befreiung des EFZ meiner Verlobten, und diese benötigen die Legalisation (dabei Fußnote so in etwa: Da keine Legalisation möglich, folgt UP).


    Davon gehe ich auch aus, früher oder später wird die kommen. Ob es einen Vorteil gibt ob sie früher stattfindet? Evtl. behalten zumindest die Urkunden, die wir jetzt schon haben, ihre 6 Monate Gültigkeit?

    Dabei eine kurze Frage am Rande: Die Geburtsurkunde meiner Verlobten hat kein Ausstellungsdatum. Ist das normal? Es scheint, als wäre es die originale Urkunde, nur auf PSA Papier kopiert.

    Für die Heirat auf den Philippinen braucht deine Zukünftige keine Befreiung von einem deutschen OLG. Diese wird nur benötigt, wenn ihr in Deutschland heiratet. Dafür brauchst du aber für die ph. Behörden das Counselar capacity ... von der DBM. Die PSA-Dokumente sollen nicht älter als 6 Monate sein für die Ausstellung des EFZ, und sie sollen nicht älter als 6 Monate sein beim Visatermin. Heist halt, dass du ihre Geburtsurkunde dafür noch einmal benötigen wirst, dazu die Eheurkunde von der PSA und das CEMAR, dass dann quasi das CENOMAR ersetzt.


    Die PSA-Urkunden haben auch ein Ausstellungsdatum. Es ist Bestandteil der langen Nummer unter dem Barcode. Da wirst du das Datum finden, wo deine Zukünftige es erstellen lies in der amerikanischen Form mmddjjjj.

    Ja es ist im Grunde eine Kopie des Originals auf spezielles Sicherheitspapier, wobei die Inhalte noch einmal irgendwie fälschungssicher eingearbeitet sein sollen.


    Ob es ein Vorteil ist? Hängt von eurer Planung ab, ansonsten wird es die Zeit entweder vor der Hochzeit kosten oder halt nach der Hochzeit.

    Was ich im Nachhinein nachteilig empfand: Man ist verheiratet, und kann dann noch einmal viele Monate warten, bis man zusammen leben kann. Andersrum wartet man halt die vielen Monate als nicht verheiratet...

    Das war auch die Information, die ich vorher hatte, jedoch hat er "UP" nicht erwähnt. Ist es möglich, dass die DBM die Dokumente (alle von PSA) nur authentifiziert, ohne vollständige UP?

    Dazu fehlt mir dann doch das Wissen, um hier eine klare Aussage treffen zu können. Aber was soll sie den Authentifizieren? Den Inhalt? --> wird sie sicherlich nicht machen, da hierfür die UP: https://manila.diplo.de/ph-de/service/beglaubigungen/1795140

    Das die Dokumente zumindest von der richtigen Stelle, bzw. durch diese (PSA) ausgestellt wurden: Ob es hierfür einen Vorgang gibt, habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. Kannst ja mal probieren, ob du eine entsprechende Auskunft per Email dort erhälst.

    Ich habe Anfang 2018 auf den Philippinen geheiratet. Mein Standesamt hatte zunächst auf eine UP verzichtet. Und erst mit der Eintragung der Ehe ins deutsche Eheregister eine durchführen lassen. Wenn keine FZ in Deutschland geplant ist, wäre es sicher für euch am schönsten, wenn dein Standesbeamter auf die UP verzichtet. Andernfalls wird die UP euch sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit beim FZV einholen.