Beiträge von kola813

    Was meinst du damit konkret? Ein ver-/beeidigfter Dolmetscher kann sich bundesweit auf seinen Eid berufen und braucht nicht erneut beeidigt zu werden. Laien, die sich beim Dolmetschen versuchen, müssen/sollten vom Standesbeamten ad hoc beeidigt werden, wobei ich nicht weiß, ob dies immer gemacht wird.


    Die von dir genannte Option 2 halte ich für gewagt. Ich bin selbst Dolmetscher und Übersetzer von Beruf und war neulich, das zweite Mal in meinem Leben, als Gast bei einer standesamtlichen Trauung dabei und hab mir mehfach die Frage gestellt, ob ich es schaffen würde, die Standesbeamtin vernünftig zu dolmetschen. Je nach Publikum wird ja noch irgendeine Rede gehalten oder es werden ein paar Witze gerissen, Gedicht vorgelesen o. Ä., das ganze auf Grund der Routine mitunter in einem Affenzahn. Pauschal kann man das natürlich nicht voraussehen. Vielleicht solltest du die Person, die die Trauung abhält entsprechend bitten, auf den Bekannten/Freund Rücksicht zu nehmen.

    Ja, ich denke darauf wird die Standesbeamtin Rücksicht nehmen. Wir haben in ein paar Tagen einen Termin. Zusammen mit dem Dolmetscher (meinem philippinischen Freund) gehen meine Verlobte und ich zum Standesamt. Dort wird sich die Standesbeamtin dann sicherlich ihr eigenes Bild über die Sprachfähigkeiten des Dolmetschers machen.


    Ich bin erstmal froh, dass ich überhaupt auf meine zweite Option so spontan zurückgreifen kann! Es wird schon gut gehen.

    Hallo,


    ein Kumpel, welcher eigentlich schon zugesagt hatte am Tag der Hochzeit zu dolmetschen, ist jetzt kurzfristig doch abgesprungen. Er hat Angst, den Forderungen (in sofern es überhaupt welche gibt?) nicht gerecht zu werden. Da er den Text nicht im Vorfeld ausgehändigt bekommt, hat er keinerlei Vorbereitungszeit und fühlt sich deshalb nicht in der Lage.


    Habt ihr Erfahrungen, welche Teile der Trauung da übersetzt werden müssen? Vielleicht kann ich ihn ja doch noch davon überzeugen, dass es gar nicht so schlimm wird.


    Option 2 ist ein Filipino, welcher seit 2 Jahren in Deutschland lebt und soweit ich weiß, B2 abgeschlossen hat. Er sollte das eigentlich auch hinbekommen.


    Option 3 wäre dann natürlich der "offizielle" Dolmetscher, welcher dann aber dementsprechend zusätzlich kostet und da wir in ner kleinen Stadt leben und heiraten, sicherlich aus der nächsten Großstadt zu uns rüber kommen müsste (und das ganze auch noch doppelt, wegen der Vereidigung).


    Was sind eure Gedanken dazu?


    MfG

    Wenn du Deutscher bist, braucht sie erst die AE, auf der "Erwerbstätigkeit gestattet" steht. Die wird nach der Trauung auf Antrag erteilt.

    Wenn du EU Bürger bist darf sie sofort nach der Trauung arbeiten.

    Ich bin Deutscher und kenne den Unterschied zu einem EU-Bürger nicht. Nichtsdestotrotz: unter welchen Auflagen bekommt sie eine AE auf welcher "Erwerbstätigkeit gestattet" steht?

    Sehr gute Idee mit dem formlosen Schreiben. So mache ich es! Danke hge.

    Nein, die DBM behält die Verpflichtungserklärung nicht. Sie wurde zusammen mit dem Reisepass an meine Verlobte zurückgeschickt. Naja, die DBM fragte sie nach einem gewünschten Einreisetermin. Da uns es zeitlich besser passen würde, wenn sie schon ein paar Tage vor eigentlich geplanter Einreise in Deutschland ist, haben wir dann den 16.1. als Wunschtermin angegeben - den Flug habe ich trotzdem für den 22. (Einreise am 23.) gebucht.


    In einem Merkblatt habe ich folgendes gefunden:


    Dauer der eingegangenen Verpflichtungen
    Die aus der Verpflichtungserklärung resultierende Verpflichtung erstreckt sich unabhängig von der Dauer des zugrunde liegenden Aufenthaltstitels auf den Aufenthaltszeitraum von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt der Einreise...


    Auf der Verpflichtungserklärung selbst steht auch: voraussichtliches Datum der Einreise: _________


    In einem anderen Forum steht auch des öfteren, dass die BP sowohl in FFM als auch in MUN die VE nicht sehen möchte.

    Das ging ja ziemlich heiß her hier.


    Ich sehe da eigentlich auch kein Problem wegen den 3 Tagen. Im Endeffekt habe ich doch aufm Ausländeramt geschworen, dass ich verantwortlich bin. Das einzige was ich tun könnte wäre nochmal zum Ausländeramt zu gehen und entweder eine neue Verpflichtung aussprechen oder das Datum der alten um 3 Tage nach vorn zu schieben. Es geht ja darum, was im System steht, oder?


    Vielleicht wäre es auch noch ganz interessant zu wissen, dass meine Verlobte schon 2 Mal für je 3 Monate in Deutschland war.


    Und ja, ich werde am Tag der Einreise vor Ort sein. Sollte es dann zu irgendwelchen Problemen kommen, kann ich immernoch eine Verpflichtung abgeben für die 3 Tage. Ich frage mich halt, warum die DBM diesen "Fehler" macht?!


    Davon mal abgesehen steht hier ja wirklich gar nix darüber drin, was tatsächlich bei Einreise vorgezeigt werden muss - außer das Visum.

    • Darüber hinaus müssen Drittstaatsangehörige für einen geplanten Besuchsaufenthalt den Zweck und die Umstände des beabsichtigten Aufenthalts belegen. Sie müssen über ausreichende Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts sowohl für die Dauer des beabsichtigten Aufenthalts als auch für die Rückreise in den Herkunftsstaat verfügen.


    Soll ich die BP denn jetzt mal anschreiben und ihr die Sachlage schildern?

    Da hat die DBM aber nicht aufgepasst. Sie hätte das Visum erst ab dem 26.1. vergeben dürfen...

    Aber wegen der 3 Tagen würde ich nichts unternehmen. Es ist ohnehin sehr sehr selten, dass die BuPol bei der Einreise das sehen will … und wenn ja, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie sie dann 3 tage festhalten -:) ….

    Ja, das dachte ich mir auch. Irgendwie komisch wenn sie ne Verpflichtungsurkunde zur Antragstellung verlangen und dann kurz vor Visa-Vergabe fragen, an welchem Datum sie gern einreisen möchte...


    Ich werds einfach so lassen. Du hast Recht. Wegen 3 Tagen, und wenn es zu Problemen kommt bin ich ja im Flughafen. Fingers crossed.

    Meine Verlobte kommt jetzt doch schon 3 Tage eher als geplant nach Dtl. - sie hat ein Visum ab 16.1. und kommt am 23.1.


    Auf der Verpflichtungsurkunde steht allerdings der 26.1. als Einreisedatum drauf. Meint ihr, das könnte zu Problemen bei der Einreise führen und ich sollte das im Vorfeld mit der ABH klären?


    Reisekrankenversicherung hab ich schon geändert, also daran sollte es nicht scheitern.


    MfG

    Alles gut, ich melde mich einfach kurz nach der Hochzeit in meinem neuen Wohnort an. Da kann es nicht zu Problemen kommen.


    Andere Frage: Meine Freundin hat jetzt nach Aufforderung ihren Reisepass zur DBM geschickt, welche dann sicherlich das Marriage Visa vergibt. Schickt die DBM den Reisepass einfach per Kurier zurück an sie? Nur komisch weil es bisher keinen Tracking-Code gab bzw. sie nicht mal die Gebühren zur Rücksendung gezahlt hat. Rücksprache am Telefon diesbezüglich gab es auch nicht...


    Ansonsten wünsche ich euch natürlich einen guten Rutsch! Vor genau einem Jahr hab ich meiner Verlobten nen Antrag gemacht und jetzt ist es bald soweit und wir können endlich heiraten :)

    Jap, ich warte einfach bis nach dem Einzug mit der Anmeldung. Das passt zeitlich ganz prima.


    Andere Frage: Meine Verlobte bekam heute einen Anruf der DBM. Ihr Visa ist genehmigt und sie möge doch bitte ihren Reisepass an die DBM schicken. Das macht sie morgen dann auch gleich und hoffentlich kommt er zeitnah zurück.


    Am Telefon sagte ihr die Mitarbeiterin dass sie ein "tentative date" als Notiz benennen darf - im Falle wir entscheiden uns jetzt dafür dass sie 10 Tage eher als geplant nach Deutschland kommt, gibt es dann Schwierigkeiten mit der ja schon abgeschlossenen Krankenversicherung? Wird das irgendwo nochmal gecheckt? Nicht, dass sie dann an der Immigration in Dtl. nicht rein darf, weil ihr Datum dort nicht übereinstimmt (gleiches gilt übrigens für die Verpflichtungserklärung).


    Danke :)

    Genau das passiert; nach dem Umzug ist das neue Standesamt für die Registrierung der Heiratsurkunde zuständig. Die Hochzeit selbst könnte irgendwo anders stattfinden. Wenn kein anderes OLG zuständig ist, wird es keine größeren Verzögerungen geben; ansonsten würde ich tatsächlich empfehlen, den Umzug bis nach der Hochzeit zu verschieben.

    Da wir das Bundesland wechseln, wird dann demzufolge auch nen anderes OLG zuständig sein, nehme ich an.


    Die Frage ist aber, was "offiziell" ist denn ein Umzug? Zählt dann das Datum des Mietvertrags? Den könnte ich ja einfach auf nen Datum nach der Hochzeit setzen?


    Weiterhin wird meine Freundin bis kurz nach der Hochzeit in unserem Elternhaus leben. Einen Mietvertrag habe ich bei der neuen Wohnung ab 1.2.19, die Hochzeit ist am 9.2.19 geplant - allerdings wird innerhalb dieser Zeit kein Einzug stattfinden weil es noch eine ganze Reihe Renovierungsarbeiten zu erledigen gibt. Der eigentliche Einzug ist dann tatsächlich erst kurz nach der Hochzeit.


    Ach man. Diese Behördengeschichte macht einen wahnsinnig.

    Hmm, schwierig. Ich hoffe, dass führt nicht zu größeren Problemen. Schiebe grad nen bissel Panik. Aber an sich dürfte es sich ja "nur" um nen Austausch zwischen den beiden Standesämtern handeln. Ich frag am Besten direkt am Montag mal im Standesamt nach. Wenn nicht, dann ziehe ich eben offiziell erst nach der Hochzeit um...

    Ich benutz einfach mal den gleichen Thread für meine Fragen, ist ja das gleiche Thema.


    Danke erstmal für deine Antworten TanduayIce .


    Wie ja bereits erwähnt kommt meine Verlobte Ende Januar schon nach Deutschland:


    • dürfte sie im Falle sie erhält den Visa Sticker schon Anfang Januar dann auch schon einreisen?


    Da wir gemeinsam umziehen werden, wird es mehr Sinn machen sich also schon in der neuen Stadt beim Einwohnermeldeamt zu melden, oder?


    • würde das irgendwelche Probleme bei der Hochzeit geben? Ich werde ja demzufolge auch in ner neuen Stadt gemeldet sein.


    Danke für eure Hilfe. Ich bin froh, dass es nun bald geschafft ist :)

    Meine Freundin kommt am 26.1.19 nach Deutschland. Wir ziehen aber erst am 4.2.19 um. Ich nehme an, die paar Tage machen keinen Unterschied bei der Meldung beim Einwohnermeldeamt, oder?


    Außerdem, ist es okay einen One-Way-Flug zu buchen? Nicht, dass es dann von philippinischer Seite aus heißt..