Posts by HelgeK

    Moin zusammen,


    wir sind im März zum ersten mal seit einigen Jahren wieder zum Familienbesuch auf den Philippinen gewesen ("wir" = meine Frau und unser einjähriger Sohn).


    Für die Rückreise mit Emirates ab Terminal 3 haben wir alles für einen stressfreien Ablauf getan: Übernachtung am Vorabend in einem Hotel direkt am Terminal, Gepäck dann für den letzten Tag dort zur Aufbewahrung gelassen, abends sehr frühzeitig zum Hotel zurück, noch etwas gegessen und dann rüber zum Terminal. Den Flughafen haben wir 3,5h (!) vor dem nächtlichen Abflug betreten. Ich habe es für sehr unwahrscheinlich gehalten, dass wir diesen Zeitpuffer tatsächlich brauchen würden, aber ... seht selbst:


    1. Zugang zum Terminal, Passieren der Security am Eingang: Lange Schlangen. Da wir unseren Sohn dabei haben, können wir einen Priority-Eingang für Senior Citizen, handicapped People und Eltern mit Babys benutzen - Wartezeit dennoch etwa 10 min.

    2. Der Stauraum vor den Emirates-Schaltern ist 2:50 vor Boarding komplett mit Wartenden gefüllt. Wir reihen uns in eine der Schlangen ein für Passagiere, die online eingecheckt haben. Obwohl die Abarbeitung schneller voran geht als bei den anderen, Wartezeit 70 (!) min. Als wir etwa noch 10 Gäste vor uns haben, werden wir dank unseres Sohnes zum Business-Class Counter herübergewunken und sparen so noch etwas Zeit.

    3. Immigration: 50 min. Es gibt eine Priority-Warteschlange, an die wir aber erst kurz vor Schluß herankommen, weil der komplette Stauraum mit Wartenden gefüllt ist.

    4. Security Nr. 2: 35 min

    5. Fussweg zum Gate: 5 min.


    Damit sind wir pünktlich zum regulären Boarding am Gate. Nochmal 10 Minuten warten, da der Flieger nicht ganz pünktlich aus Dubai gekommen ist, aber dann geht es auch los. Bei pünktlichen Abflug hätten wir also direkt einsteigen können, der eingeplante Puffer wäre fast vollständig aufgebraucht gewesen - obwohl wir 3mal bevorzugt behandelt worden sind und so etwas Zeit sparen konnten.


    3 Tage später sind mein Schwager, seine Frau + ihre 2 kleinen Kinder mit nur 1:50h Puffer für ihren Rückflug nach Auckland (NZ) mit PAL am Flughafen erschienen. Sie haben es nicht geschafft. Zum einen kein Online-Check-In - dadurch haben sie nicht mitgekommen, dass der Abflug ab T1 statt wie erwartet von T2 stattfindet. Bei Ankunft in T1 war der PAL Counter für Auckland bereits dicht. PAL hat sich nach einer kleinen Diskussion kulant gezeigt: Keine Gebühren für die Umbuchung auf den (nicht ausgebuchten) Flug am nächsten Tag.


    Edit: Durch unser frühzeitiges Erscheinen sind wir offenbar immer genau mit dem "Emirates-Pulk" durch das Terminal gewandert. Wären wir später gekommen, wäre es wahrscheinlich alles etwas schneller gegangen. Aber freiwillig das Risiko eingehen? Lieber nicht.

    Ich bin noch bis Monatsende bei meiner Family in Naga. Würde mich gerne für 1-2 Tage mal absetzen und was unternehmen. Gibt es hier ansonsten noch Mitforenten aus Bicol?


    Mein Freund Jochen aus Tigaon, der immer für interessante Unterhaltungen bei einem Bier oder Rotwein =) gut war, ist ja leider verstorben.

    Wir haben uns für das Belmont entschieden, und es hat alles gepasst. Da wir mit Emirates geflogen und in T3 angekommen sind, nur ein 5-Minuten Fussweg vom Terminal - perfekt. Für den Gepäcktransport haben wir uns Unterstützung von einem Träger genommen. Die einzige kleine Hürde war, zunächt einen funktionsfähigen ATM der Maestro akzeptiert zu finden um etwas Bargeld in die Hand zubekommen. ATMs gibt es in der Eingangshalle von T3 reichlich, aber die Hälfte war als defekt markiert und schlussendlich hatten wir ersten beim letzten Exemplar (Metrobank) Erfolg. Wir waren totmüde, sind nach dem Einschecken direkt auf sehr saubere Zimmer und sofort eingeschlafen. Am nächsten Morgen ausgiebiges (sehr ordentliches) Frühstück, dann wieder ins T3 zum Weiterflug mit Cebu Pacific. Für unseren Zweck die ideale Unterkunft!

    Schau mal auf das erste Posting vom Threadstarter. Er kommt mit Frau und kleinem Kind abends gegen 21 Uhr an (also wohl zwischen 22 und 23 Uhr aus dem Flughafen draussen) und fliegt am naechsten Tag mittags weiter in die Provinz, wird also auch schon wieder frueh am Flughafen sein muessen. Er sucht sicher kein "Lebensgefuehl" mit Roof top bar fuer die paar Stunden die ihm da nach dem langen Flug bleiben, sondern einfach ein paar Stunden Erholung und Schlaf fuer sich und seine Familie auf dem Zwischenstopp in Manila ohne lange Taxifahrten.


    LG Carabao

    Yap, passt.


    Je weiter weg vom Flughafen, desto früher raus am nächsten Morgen, um mit ausreichend Reserve auch bei Stau ganz sicher nicht den Flieger zu verpassen. Mit Frau und Kind bin ich "risikoscheu".


    Vor allem aber bin ich dankbar für Eure Beiträge hier und die rege Beteiligung!! :thumbup:


    Belmont könnte wirklich gut passen. Remington hat genau jetzt gerade den Betreiber gewechselt. Der bisherige Betreiber wollte laut Homepage keine Kinder als Gäste und wäre somit ausgeschieden. Beim neuen Betreiber Holiday Inn gehe ich davon aus, dass Kinder kein Problem sind.


    Bin momentan unterwegs und nur eingeschränkt online. Sobald ich wieder zu Hause bin, werde ich mir alle hier gemachten Vorschläge genau ansehen.

    Hallo,


    im März geht es nach ein paar Jahren Pause zum ersten Mal wieder auf die Philippinen. Diesmal zusammen mit unserem 1jährigen Sohn. In MNL kommen wir gegen 21:00 Uhr an, am nächsten Tag geht mittags weiter in die Provinz.


    Da wir den Kleinen dabei haben, möchten wir diesmal nicht beim Schwager auf dem Fußboden nächtigen, sondern airkonditioniert und vollständig stressfrei in einem Hotel.


    Gesucht wird


    - ein Hotel, mittlere bis obere Kategorie

    - in relativer Nähe zum Airport

    - gerne mit Fahrservice, muss aber nicht

    Über was für einen Geldbetrag reden wir hier eigentlich? Der Preisunterschied zwischen One Way und Return ist häufig nicht besonders groß!


    Deine Frau reist ohne Dich? Insbesondere junge Filipinas haben kulturell bedingt mehrheitlich große Schwierigkeiten damit, selbstbewusst eine konträre Diskussion mit einer "Autorität" durchzustehen. Sollte Deine Frau zu der Minderheit gehören, die damit keine Probleme hat: One Way. Ansonsten schone Deine Nerven und investiere lieber etwas mehr Zeit in die Suche nach einem wirklich günstigen Return-Ticket.

    @ Stephan: Je jünger, desto besser die Englischkenntnisse bei Deutschen/Österreichern/Schweizern.


    M. M. n. das wahrscheinlich einzige Schulfach, bei dem seit Jahrzehnten kontinuierlich Verbesserungen erreicht werden. Abturienten, die sich bei uns bewerben, sind oft nahe am Native Speaker Level dran. Tatsächlich 2sprachig aufgewachsen sind aber nur wenige. Ein gemeinsamer Erfolg der Schulen durch guten Unterricht und der Eltern, die ihren Kindern Auslandaufenthalte ermöglicht haben.


    Englisch lässt sich also offenbar "nachholen". Taglog nicht.

    Danke, daran hatten wir auch schon gedacht. Nur wissen wir nicht, ob die beiden nicht anschliessend noch arbeiten müssen. Aber wir versuchen das mal abzuklären.


    Geht abends essen - dann haben sie ja wahrscheinlich auch frei.


    Es gibt auf dem Peak und in einigen der Wolkenkratzer Restaurants mit Blick über Hong Kong's Lichtermeer - traumschön, und ohne unbedingt ein Vermögen kosten zu müssen.

    So, langsam ist alles organisiert und gebucht. Jetzt brauche ich mal eine Auskunft für die Trauzeugen. Die Schwester meiner Zukünftigen hat uns 2 Trauzeugen besorgt, da sie jahrelang in HKG gearbeitet hat und viele Leute kennt. Es sind 2 Mädels und ich habe keine Ahnung, was oder wieviel sollte ich denen für diesen "Liebesdienst" geben (HKG-Dollar). Wer kann mir einen Tipp geben (und/oder hat das auch schon gemacht)?


    Kein Geld geben.


    Statt dessen die beiden in ihrer Rolle als Eure Trauzeugen ernst nehmen und gemeinsam in schönem Restaurant essen gehen.


    Es ist Eure HOCHZEIT :thumb

    Heiraten in HKG:
    Offloading wurde bisher nie als Problem gemeldet. Ich würde die Heirat bei der Ausreise allerdings nicht erwähnen. Ihr macht z. B. einen Ausflug nach Disneyland - fertig. Unbürokratisch in jedem Fall, schnell mit hoher Wahrscheinlichkeit auch, allerdings nur dann, wenn die Geburtsurkunde Deiner Freundin nicht "spätregistriert" ist (mit hoher Wahrscheinlichkeit dann keine zeitraubende Urkundenprüfung). Da eine Heirat in HKG eine standesamtliche Heirat ist, stünde es Euch ja frei, zusätzlich auf den Philippinen kirchlich zu heiraten.

    Deutschland möchte dringend qualifizierte Pflegekräfte anwerben. Im weltweiten Wettbewerb um die Besten hat es so, wie jetzt gehandhabt, leider keine Chance.


    Neuseeland haben wir in der eigenen Familie als Vergleichsmodell: Nach Einreise mit Touristenvisum Bewerbung bei mehreren Krankenhäusern, Zusagen, Umstellung auf Arbeitsvisum. Mehrtägige Pflichtschulung wegen rechtl. Besonderheiten in NZ - das war's. Der philippinische Abschluss als Nurse wird anerkannt. Die ganze Prozedur hat nur 6 Wochen gedauert, und die Bezahlung ist auch noch besser als in D.

    In dem Parallelthread zur KV wurde ein Link auf eine Veröffentlichung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eingestellt, wonach zum 01.06.18 ein Sozialversicherungsabkommen Deutschlands mit den Philippinen rechtswirksam geworden ist.


    Was bedeutet dies konkret für die Rentensprüche von Übersiedlern, die ihr Arbeitsleben teils in dem einen, teils in dem anderen Land verbringen bzw. verbracht haben?

    3 ) Eine Registrierung der ausländischen Eheurkunde beim deutschen Standesamt ist in D keine Pflicht!


    Selbst wenn man die Registrierung durchführen möchte (- ich meine mich dunkel daran erinnern zu können, dass dies u. U. Vorteile haben kann - evtl. Thema Witwenrente (??) - ich weiß es nicht mehr), kann dies dann unschädlich irgendwann später erledigt werden.

    Wenn
    Sie das Visum nicht bekommt und wir es dann erst mit einem Heiratsvisum
    versuchen, dauert es noch ein Jahr länger bis wir endlich zusammen sein
    können. Das ist sehr riskant! Dauert es wirklich so lange?


    Neben der Möglichkeit, in Deutschland oder auf den Philippinen zu heiraten, bietet sich unter bestimmten Umständen (Geburtsurkunde nicht "spätregistriert") alternativ auch eine Heirat in Hong Kong an. Diese Option ist vielfach von Mitforenten erprobt und ausführlich in dem entsprechenden Thread beschrieben. Eine Heirat in Hong Kong ist wesentlich unkomplizierter als in D oder auf den Philippinen, und wird dennoch von deutschen Behörden als gleichwertig anerkannt. Bei guter Planung könnte sie so innerhalb weniger Monate hier sein.

    Hat sie denn eine ReiseKV?

    Bist Du Dir sicher, dass eine Reise KV reicht, um die Bedingungen der Versicherungspflicht zu erfüllen und die rückwirkende reguläre Versicherung ab Einreise zu verhindern? Ich kann mir das nicht vorstellen. Rein praktisch dürfte die Versicherung in diesem Fall auch nicht viel bringen, da nur die Behandlung von akuten, spontan auftetenen Problemen inkludiert ist und somit z.B. alles an Untersuchungen und Behandlungen, was noch im Zusammenhang mit der Geburt und Stillzeit steht, aussen vor bleibt.


    Verstehe nicht wie du darauf kommst, dass das so teuer werden soll ?
    Ich gehe mal davon aus, dass sie kein Einkommen hat.
    Da wird dann ein fiktives Mindesteinkommen von 1015€ angenommen und dann kostet die freiwillige GKV ca. 200€ monatlich in Deutschland.
    Es wird nur elend teuer, wenn man höheres Einkommen hat, da zahlt man dann schnell, altersabhängig, mehr als bei einer privaten KV.
    https://www.tk.de/techniker/se…willig-versichert-2006970

    Kann es sein, dass das fiktive Einkommen kürzlich gesenkt worden ist? Ich bin von einem deutlich höheren Betrag ausgegangen.

    GKV ist nicht gleich GKV. Als "freiwillig Versicherte" käme durchaus eine GKV in Frage, nur billig wird das nicht - entspräche preislich in etwa einer PKV. Nur ohne deren Leistungen zu bieten.


    Der hge erwähnte Umstand, dass Versicherungspflicht besteht, und damit bei Eintritt in eine Versicherung die Prämien ab Einreisedatum nachzuzahlen sind, sollte unbedingt beachtet werden.


    Vielleicht lohnt es sich, als Grundsatzproblem bei "FZV zum Kind" im Hinterkopf zu behalten, dass dieses Vorgehen temporär den Abschluss einer eigenen KV für die Mutter bedingt - mit entsprechenden, nicht unerheblichen Kosten.