Posts by Seeräuber

    Bzgl. Vornamensänderung waren wir heute übrigens im entsprechenden Büro des Einwohnerzentralamtes. Hier erzählte man uns, dass man in diesem Amt auf Antrag nur den Vornamen meiner Frau in einen deutschen Namen ändern oder einen zusätzlichen deutschen Zweitnamen vergeben würde.

    Man verwies darauf, dass wir uns nach Erhalt der Einbürgerungsurkunde noch mal beim Standesamt erkundigen sollten. Dieses wäre angeblich eher für eine solche Änderung des Vornamens zuständig (Leerzeile im jetzt noch zusammengeschriebenen Vornamen).

    Dennoch dürfte es schwierig werden, einen Grund für eine solche Änderung zu finden. Denn man muss einen triftigen Grund für diese Änderung haben. Also scheinbar ist es dann doch nicht so einfach, den Vornamen nach Erhalt der Einbürgerungsurkunde zu ändern.

    Auch sah man im heutigen Gespräch ein Risiko, dass es beim Standesamt zu unangenehmen Fragen kommen kann, weshalb der Name in der Einbürgerungsurkunde etc. zusammengeschrieben ist und in der Geburtsurkunde auseinander geschrieben ist.

    Werde berichten, wie alles ausging.

    Mit etlichen Wochen müsst ihr garantiert rechnen! Kommt auch auf die Belastung der Behörden an....eine ekannte hat jetzt 7 Monate gewartet, in Berlin dauert es bis 18 Monate

    Finde ich echt ein Ding, dass jemand nach der Einbürgerungszusicherunng und Aufgabe seiner Staatszugehörigkeit noch mal 18 Monate staatenlos durch die Gegend läuft. Verstehen muss man das nicht. Um so mehr hoffe ich, dass das bei uns wesentlich schneller geht.


    Erstmal Glückwunsch zum bisher Erreichten.


    Den Rest schafft ihr auch noch.

    Vielen Dank, Ole.

    Vielen Dank für deine Antwort, TanduayIce!!!

    Oh, da lag ich ja völlig falsch mit meiner Vermutung, dass meine Frau nur ein paar Tage staatenlos bleibt. Ich dachte, dass sie die dt. Staatsbürgerschaft innerhalb 1-2 Wochen erhält, nachdem sie die Ausbürgerungs-Urkunde abgegeben hat. Ich hoffe, dass es dann kein Problem darstellt, wenn meine Frau in dieser Zeit nochmals ihren Arbeitsplatz wechselt oder gar für ein paar Wochen arbeitslos wird (sie wird an ihrem derzeitigen Arbeitsplatz sehr gemobbt und würde am liebsten sofort wieder kündigen, tut dies aber wegen der laufenden Einbürgerung nicht).

    Dann hoffen wir mal, dass das nach Abgabe des Ausbürgerungs-Formulars alles doch etwas schneller geht als die genannten bis zu 6 Monate. Wenn mans so sieht, ist es ja sogar ratsam, erst für Juni einen FZF Termin bei der DBM zu machen.

    Wegen der Namensänderung denke ich jedoch, dass es besser ist, diese gleich bei der Beantragung der Pässe zu machen. Gerade BEI der Familienzusammenführung könnte es ja Probleme geben, wenn meine Frau in ihrem neuen dt. Ausweis einen zusammengeschriebenen Vornamen hat und in ihrer Geburtsurkunde und der ihrer Kids dieser Name auseinander geschrieben ist.

    Ich hoffe auch, dass das nicht noch zu Diskussionen während der kommenden Termine bei der Ausländerbehörde, denn wenn diese dort ein Ausbürgerungs-Formular von der Phil. Botschaft erhalten, auf dem der Name auseinander geschrieben ist, während er in ihrem Ausweis und auf ihrem Aufenthaltstitel zusammen geschrieben ist, könnten sie ja im worst case sogar die ganz große Nummer fahren und alles anullieren bis hin zur Annullierung der Anerkennung der Heiratsurkunde (aus HK) und ihrem Aufenthaltstitel. Davor bin etwas bange. Gleiches gilt auch bei der Beantragung der dt. Pässe im Einwohnerzentralamt. Wenn dort einmal der zusammen geschrieben Name (Einbürgerungszusicherung, alter Ausweis, alter Aufenthaltstitel) und einmal der auseinander geschriebene Vorname (Geburtsurkunde) vorgelegt wird, was wird man machen? Insbesondere dann, wenn meine Frau eine Namensänderung (auf auseinander geschriebender Vorname) beantragt?

    Wie gesagt: etwas mulmig ist mir schon, wenn ich an die eventuellen Folgen denke...

    LG

    Für die Interessierten: mittlerweile ist einiges bei uns geschehen. Meine Frau hat seit 6 Monaten einen halbwegs gut bezahlten Vollzeitjob und meine Selbstständigkeit läuft langsam an, sodass wir erfolgreich die Einbürgerung meiner Frau beantragt haben. Nun hat sie eine Einladung zur Aushändigung der Einbürgerungszusicherung erhalten. Wir werden, nachdem sie diese erhalten hat, sofort nach Berlin fahren, um ihre Ausbürgerung zu beantragen.

    Die nächsten Tage werden wir auch online Termine (1 je Tochter) bei der DBM zur Familienzusammenführung beantragen (hoffe, wir bekommen die beiden Termine an einem Tag, bestenfalls im Frühling).

    Weiß vielleicht jemand, wie lange die Prozedur dauert, bis meine Frau entbürgert ist und sie die Bestätigung aus Berlin erhält? Wie gesagt, wir fahren direkt dort hin. Können wir uns die Bestätigung auch zusenden lassen oder ist es ratsam, diese wieder dort abzuholen, wegen Zeitersparnis? Diese Bestätigung geben wir dann ja wieder in der Ausländerbehörde ab, damit meine Frau die endgültige Einbürgerungs-Urkunde erhält. Weiß jemand, wie lange das dann wiederum dauert, bis sie die endgültige Urkunde erhält, mit der sie zu 100% dt. Staatsbürgerin ist?

    Und eine wichtige Frage noch: meine Frau möchte ja ihren in den jetzigen Dokumenten (phil. Ausweis, dt. Aufenthaltstitel etc.) leicht falsch geschriebenen Vornamen (es fehlt hier eine Leerzeile zwischen ihren beiden Vornamen, bzw. er ist zusammen geschrieben - in der Geburtsurkunde sind die Vornamen mit einem Leerzeichen voneinander getrennt) in ihrem ersten deutschen Ausweis gleich korrigieren lassen (also wieder mit Leerzeile). Sollte sie dies machen, bevor sie die Ausbürgerungsbestätigung beim Ausländeramt abgibt? Oder sollte sie die Vornamensänderung erst im Einwohnermeldeamts-Termin wegen der Beantragung der Pässe machen? Und was ist dabei zu beachten?

    Die Vornamensänderung will sie machen, da wir befürchten, dass man sonst bei der FZF Probleme macht, wenn in den beiden Geburtsurkunden der Kinder der Vorname der Mutter mit Leerzeichen, in der Geburtsurkunde der Mutter auch mit Leerzeichen - und er dann in ihrem Ausweis ohne Leerzeichen stehen würde. Nach meinen jetzigen Erfahrungen würden sich die Behörden dann garantiert querstellen.

    Überhaupt muss ich sagen: was ich besonders zuletzt mitbekommen habe, ist die Situation auf den phil. Behörden noch schlimmer als jemals zuvor. Schikanen wo es nur geht. Wirklich gruselig. Was bin ich froh, wenn wir das alles hinter uns haben und so wenig wie möglich mehr mit den phil. Behörden zu tun haben werden...

    Wäre sehr dankbar, wenn hier jemand helfen könnte.
    LG
    Seeräuber

    Ich persönlich fände das Thema "Kinder kriegen" auch recht wichtig für eine längere Zukunft - sollte diese dann letztendlich doch in Betracht kommen. Im Grunde will wohl fast JEDE Filipina eigene Kinder haben. Solltest du bereits jetzt das Gefühl haben, dass du selbst keine eigenen Kinder haben möchtest, sie dir aber bereits jetzt immer wieder ihren Kinderwunsch mitteilt, dann würde ich das ganze beenden, da ihr auf Dauer nicht glücklich werdet und sie sich wahrscheinlich irgendwann jemanden suchen würde, der ihr diesen Wunsch erfüllt.

    Sie auf Dauer abgesichert sehen zu wollen (z.B. unter anderem durch den Kauf eines Hauses oder eines Condos für sie), und dies unabhängig davon, ob ihr zusammen bleibt oder nicht, ehrt dich. Aber dann solltest du das auch wirklich nur machen, wenn du viele viele entbehrliche Teuros auf dem Konto liegen hast. Meiner Meinung nach...


    Ich bin kein Anwalt, aber ich glaube zu wissen, dass bei solch einer Schenkung die Klausel "Ehe gebunden" nicht fehlen sollte. Dann würde bei einer Scheidung auch ein potenzieller Zugewinn des Hauswertes egal sein. Außerdem könnten sich deine Eltern ein lebenslanges Nießbrauch Wohnrecht in den Schenkungsvertrag eintragen lassen - oder sogar eine Klausel, dass das Haus in Falle deines vorzeitigen Todes wieder (ohne Zahlung von Schenkungssteuern) an sie zurückfällt. Dann könnten sie selber noch mal entscheiden, ob sie deine Frau letztendlich als Erbin des Hauses eintragen lassen wollen.

    @Totti: Großen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Das ist auch sehr hilfreich und zeigt, dass die Einbürgerung doch etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Die Unterlagen haben wir selbstverständlich alle beisammen. Und ich hoffe, dass man hier in HH schneller ist.

    Auch interessant zu lesen, wie der Vorgang beim Zuzug eurer Kids vonstatten ging. Ich bin davon überzeugt, dass die beiden Töchter sich auch sprachlich recht schnell integrieren und auf sie eine sehr gute, auf jeden Fall bessere Zukunft wartet,als es voraussichtl. auf den Phils der Fall wäre. Das wichtigste bei allem ist aber, dass meine Frau, also ihr Mutter und Töchter zusammen sind.

    Ich würde das ganze aufgeben, warum wollt ihr die Kinder nach D. holen wenn ihr nicht die Kohle oder Wohnung habt das zu managen? Warum muss deine Frau lauter Mini-Jobs haben und kann nicht Vollzeit arbeiten? Warum suchst Du Dir nicht einen richtigen Job und gibst die Selbstständigkeit auf, wenn dabei nichts zu verdienen ist? Erst mal diese Probleme lösen, dann einen vernünftige Wohnung, dann Familiennachzug.

    Aufgeben? Aus diesen Gründen? Es geht um viel mehr als Jobs, Nebenjobs oder Wohnfläche. Es geht darum, dass die Kinder endlich bei Ihrer Mutter aufwachsen, da sowohl ihre Kinder die Mutter als auch die Mutter ihre Kinder sehr vermissen und zusammen sein wollen. Anderer Punkt ist: ich bin seit 20 Jahren auf den Philippinen unterwegs und kenne die dortige Jobsituation. Selbst hochgebildete sitzen arbeitslos mit 5 anderen Filipinos in einem Raum mit 1 Ventilator und wissen nicht, wie sie das Geld aufgrund der enorm gestiegenen Lebensmittelkosten zusammenkratzen sollen. Wenn die Kids groß sind, könnte auch ihnen dieses Schicksal blühen, obwohl sie intelligent sind. Hier in Deutschland bekommen selbst die ungebildetsten einen Job - ohne ein Wort Deutsch zu können und verdienen so viel, dass sie sich nach einigen Jahren auf den Phils ein kleines Townhouse kaufen können. Hier in Deutschland müssen sie für Bildung nichts bezahlen, während die Private School auf den Phils schon jetzt jährlich mit 2400 Euro zubuche schlägt, und das College oder allg. Ausbildung unbezahlbar ist. Du weißt hoffentlich, dass sich z.B. eine Ausbildung zur Krankenschwester auf den Phils nur die Reichsten gönnen können, während man hierzulande selbst in der Ausbildung 1000 Euro einsackt? Abgesehen von den miesen Zukunftsaussichten als Krankenschwester auf den Phils. Und du sagst mir, ich solle das Vorhaben abblasen?

    Übrigens habe ich 1. nichts von lauter Mini-Jobs geschrieben sowie, dass meine Freiberuflichkeit langsam ins Rollen kommt (aller Anfang ist schwer) und ich dieses Jahr voraussichtlich auf ein monatliches Einkommen von gut 1.000 Euro komme, meine Frau einen unbefristeten 25h Teilzeitjob mit 870 Netto hat (unbefristet ist Voraussetzung bei Einbürgerung bei der Berechnung des Einkommens) und mit einem 450 Nebenjob (den meine Frau bis Ende letzten Jahres sowieso hatte) kämen wir schon jetzt ohne viel Aufwand (denn bei 25/Woche ist ein 450 Job leicht zu bewältigen und alles in allem käme dies einem Vollzeitjob gleich) auf 2.320 Euro Netto plus knapp 400 Euro Kindergeld. Weshalb sollte meine Frau sich einen Vollzeitjob suchen, wenn sie mit dem Teilzeit plus 450 Nebenjob auf mindestens das selbe Gehalt kommt? Und weshalb soll ich jetzt, nachdem ich mir langsam und stetig einen Kundenstamm aufbaue, alles übe den Haufen werfen, wenn abzusehen ist, dass es bei derzeit 1000€ monatl. zukünftig besser und besser läuft? Weshalb?

    Zur Wohnung: Unsere derzeit kleine Wohnung (mit 675 Euro warm bei 44 qm) in Hamburg verfügt über jeweils 16/18 qm große Zimmer. In einem davon würden (übergangsweise) die Kids schlafen. Das, in dem sie derzeit zu Dritt oder Viert schlafen, ist halb so groß. Ich habe auch geschrieben, dass wir voraussichtlich Mitte 2020 in meine kleine Heimatstadt ziehen werden. Dort wartet eine neugebaute Wohnung meines Onkels mit 80 qm, in der wir für 60% der ortsüblichen Miete wohnen können. Wären nicht mehr als jetzt. Sollen wir das nette Angebot aus irgendwelchen Gründen nicht annehmen? Ich kann meinen Job auch von dort aus ausführen, und meine Frau kann dort in der Firma meines Stiefvaters oder bei Firmen von meinen Freunden arbeiten.

    Ich habe es satt mich ständig rechtfertigen zu müssen, dass wir die Kinder meiner Frau nach D holen - insbesondere, da ich hier sämtliche Gegebenheiten aufgeschrieben habe und es für keinen persönlichen Grund finanzieller Art gibt, dieses wichtige Vorhaben wie du schreibst abzublasen. Es ging mir bei der Eröffnung dieses Threads vor allem darum zu erfahren, wie man dabei am besten vorgeht - um Voraussetzungen (im letzten Fall bzgl. einer Einbürgerung, denn dieses würde uns gleichzeitig weitere Zeit oder der Familienzusammenführung verschaffen). Bei meinen Fragen haben mir viele hier sehr geholfen. Dafür sind wir sehr dankbar!!!

    Das Thema bestimmt gerade einen Großteil unseres Zusammenlebens. Vielen Dank, dass ihr mir bzw. uns so helft!

    Nachdem meine Frau sich (hoffentlich so schnell wie möglich) einen zusätzlichen 450 Euro Job gesucht hat, werden wir uns mit dem zuständigen Amt in Verbindung setzen, alles oben genannte vorlegen und hoffentlich eine halbwegs verbindliche Zusage über die Einbürgerung bzw. deren Chancen erhalten. Zuvor werde ich noch einen privaten Altersvorsorgeplan mit einer Einzahlung von monatlich 200 Euro abschließen (ergibt ca. 50k bei Renteneintritt). Hoffe, dass das auch noch als Pluspunkt gewertet wird.

    Das mit dem geplanten Nachzug der Kinder werden wir natürlich auf gar keinen Fall erwähnen. Selbst bei Nachfrage nicht, denn dann würde man sicherlich die enstehenden Zusatzkosten mit einberechnen und wir hätten schlechte Karten. Ich hoffe auch, dass Fakten wie, dass ich niemals in meinem Leben Schulden (Kredit) hatte und in meinem gesamten Leben nur 3 Monate ALG1 erhielt, Pluspunkte ergeben. Vielleicht sollte ich auch noch meinen Uniabschluss oder Arbeitszeugnisse ehemaliger Arbeitgeber vorlegen, um weitere Pluspunkte zu sammeln? Ich weiß es nicht.

    LG

    Danke euch vielmals für die Antworten.
    Da die älteste Tochter erst in 1.5 Jahren ihr 16. Lebensjahr vollendet hat, erhoffe ich mir, dass bis dahin die dt. Staatsbürgerschaft von meiner Frau erlangt und der Antrag bei der DBM eingereicht wurde.

    Meine Frau hat einen unbefristeten Teilzeitvertrag, leider aber nur mit 870 Euro Netto honoriert. Wir hoffen, dass ein bald dazukommender 450 Euro Job auch noch in die perspektivische Einkommensentwicklung mit hineinfließt. Bei meinem langsam in Schwung kommenden Freelancerjob könnte ich wie gesagt auch die ersten 6 Monate dieses Jahres einen Einkommensnachweis von rund 1000 Euro beisteuern.

    Ich hoffe, dass das Amt diese sicheren (Teilzeitvertrag mit 870 Euro Netto) und etwas unsichereren Einkünfte (450 Eurojob & mein Freelancerjob) als perspektivisch ausreichend einstuft und bzgl. Altersvorsorge mein Bankguthaben von rund 100k sowie das auf mich überschriebene Haus (mit Nießbrauchsrecht meiner Mutter) als ebenso ausreichend empfindet.

    Ich hatte hier schon überlegt, ob ich kurzfristig eine gesonderte monatliche Einzahlung von z.B. 300 Euro in einen Rentenfonds oder ähnlichem starten soll, um dem Amt diese zusätzliche Altersvorsorge belegen zu können.

    LG

    Wir würden die beiden Töchter ja gern so schnell wie möglich nach D ziehen lassen. Jetzt, wo der Vater der Kinder endlich "mitspielt" (lange unschöne und verzwickte Vorgeschichte).
    Bestenfalls gelingt es meiner Frau, die dt. Staatsbürgerschaft so schnell wie möglich zu erlangen - was von den oben erwähnten Faktoren abhängt. Die Frage wäre dann natürlich, ob sie sofort nach einer (potenziellen) Einbürgerung das Familienzusammenführungsvisum für die Kinder beantragen kann, oder ob die deutschen Behörden einfordern, dass man z.B. erst mal 2 Jahre dt. StaatsbürgerIn sein muss, um die Kinder mit den o.g. einfacheren Voraussetzungen hierher holen kann. Ungern wende ich mich mit solch einer Frage an die zuständigen Behörden, um nicht schlafende Hunde zu wecken.

    Es ist zwar richtig, dass man bei der Einbürgerung die Schreibweise des Vornamen ändern kann; jedoch kann niemand wissen, ob damit das philipp. DFA dann letztendlich einverstanden ist oder nicht doch eine Änderung der Philipp. Geburtsurkunden verlangt.

    Sobald meine Frau die Schreibweise in ihrem neuen dt. Ausweis ändern lassen würde, würde dieser dann ja auch mit dem Namen in ihrer Geburtsurkunde als auch in der ihrer Kinder wieder übereinstimmen. Insofern dürfte das DFA diesbezüglich ja eigentlich auch keine Probleme mehr bereiten. Denn hier würde ja nicht mehr der alte, nicht mehr gültige Filipino Ausweis vorgelegt werden, sondern der neue dt. Ausweis.

    LG

    Vielen Dank für deine Antwort, hge!

    Vielen Einträgen im Netz entsprechend, entfällt bei einem Kindernachzug zu einem deutschen Staatsangehörigen die Voraussetzung bzgl. Einkommen und Wohnraum (insbesondere der letzte Punkt bei unserer derzeitigen Wohnung mit 44 qm ist da ja wichtig sowie die von dir erwähnten möglichen Probleme mit den philippinischen Behörden wegen des kleinen Namensfehlers, der dann nach Erteilung des dt. Ausweis hinlänglich wäre).

    S. hier (demnach sind bei einem Kindernachzug zu einem deutschen Staatsangehörigen lediglich folgende Punkte ausschlaggebend:

    • Deutsche Staatsangehörigkeit
    • Wohnsitz in Deutschland
    • Sorgerecht für das Kind
    • tatsächliches Eltern-Kind-Verhältnis

    Oder hier

    "Kindernachzug zu Deutschen

    Ein Visum zur Familienzusammenführung unter einfacheren Voraussetzungen erhalten Kinder bis einschließlich 17 Jahre, die mit ihrem deutschen Elternteil in Deutschland zusammenleben möchten."

    Oder ganz besonders hier

    b) Kindernachzug zu deutschen Staatsangehörigen (§ 28 AufenthG)

    Rechtsgrundlage für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis zum Zwecke des
    Kindernachzugs zu deutschen Staatsangehörigen ist § 28 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 27 Abs. 1 und
    Abs. 3 AufenthG. Demnach besteht für das ledige Kind, das im Zeitpunkt der Antragstellung
    das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ein gesetzlicher Anspruch auf Erteilung einer
    Aufenthaltserlaubnis, sofern der Elternteil seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet
    hat.
    Die Voraussetzungen des § 5 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG (gesicherter Lebensunterhalt) müssen
    gem. § 28 Abs. 1 AufenthG nicht erfüllt sein.


    Insofern hatten wir nun überlegt, diesen Weg zu gehen, um insbesondere die oben erwähnten möglichen Einwände gegen den Kindernachzug zu umgehen. Einkommen, möglicherweise zu geringer Wohnraum und Querelen mit den phil. Behörden wegen des falsch zusammen geschriebenen Vornamens meiner Frau.

    Liebe Grüße

    Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, dass meine Frau zuerst einmal die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt, bevor sie versucht, ihre Kinder über ein FZV nach D zu holen. Die Zeit dazu müsste ausreichen, da ihre älteste Tochter erst in 1.5 Jahren ihren 16. Geburtstag feiert.

    Bedeutet: zuerst wird sie sich einen zusätzlichen 450 Euro Job zu ihrem unbefristeten Teilzeit-Arbeitsvertrag (870 Netto) suchen. Damit käme sie dann auf ein monatliches Gehalt von 1.300 Euro. Die ersten 6 Monate meiner Selbstständigkeit in 2019 ergeben ein monatliches Einkommen von ca. 1.000 Euro, welches ich mir von meinem Steuerberater bestätigen lasse. Wie oben beschrieben bei Wohnungskosten von 700 Euro warm, blieben uns gut 1.500 Euro zum Leben. Das müsste doch eigentlich schon mal reichen, oder was sagt ihr?

    Die Frage bleibt, ob man Belege für meine Altersvorsorge haben möchte, da ich kein Angestellter bin. Hier könnte ich nur ein Depotguthaben von ca. 100k (Hälfte davon in Aktien) vorweisen sowie die Urkunde über den Hausbesitz (mit Nießrecht meiner Mutter). Das Haus dürfte einen VK-Wert von knapp 300k haben.
    Würde dies eurer Meinung nach als Altersvorsorge ausreichen? Oder falls nicht, was sollte ich machen, bevor wir den Antrag stellen?

    Dann bliebe noch eine wichtige Frage: vorausgesetzt, meine Frau erhält die deutsche Staatsbürgerschaft z.B. in einem Jahr, wäre es dann möglich, sofort danach ein FZV für die Kinder zu beantragen? Oder müsste meine Frau eine längere Zeit über die dt. Staatsbürgerschaft verfügen, um die Kinder mit den Vorzügen eines dt. Staatsbürgers (Einkommen und Wohnraum hinlänglich) nach D holen zu können?

    Wäre toll, wenn ihr nochmals eure Meinungen und Tipps verratet.

    Liebe Grüße

    Vielen Dank euch beiden! Das mit der Einbürgerungsberatung ist auch ein klasse Tipp, den wir mal in Anspruch nehmen werden.
    Bzgl. der Annahme, dass bei deutschen Staatsangehörigen der Kindernachzug ohne C1 Voraussetzung bis zum 18. Lebensjahr stattfinden kann, da hatte ich wohl etwas falsch verstanden.

    Ich selber bin Deutscher, auch hier geboren. Sofort nach Ankunft abgeschlossener Integrationskurs (B1) + Leben in Deutschland vorhanden. Meine Frau wird durch den Jobwechsel voraussichtlich Netto 1.200 bekommen und dann noch einen Nebenjob tätigen, um auf mehr Gehalt zu kommen, das der Behörde bei Antrag auf Einbürgerung vorgewiesen werden kann. Also möglicherweise wie oben beschrieben 1.400 Netto monatlich. Ich selber werde durch meine Anlaufschwierigkeiten bei meiner freiberuflichen Tätigkeit dieses Jahr wohl nur auf ca. 800 bis 1.000 Euro monatlich kommen. Da wären wir dann zusammen bei ca. 2.200 bis 2.400 Euro Netto bei einer 44 qm Wohnung, die warm rund 700 Euro kostet.

    Ich hoffe dazu natürlich auch, dass die Regelung mit den 3 Jahren in D bei mit Deutschen verheirateten Frauen noch gilt.

    Liebe Grüße

    Zwei Fragen bzgl einer bzw der Einbürgerung meiner Frau habe ich noch. Auf verschiedenen Seiten habe ich gelesen, dass der Antragsteller mindestens 8 Jahre in Deutschland leben muss, um eingebürgert werden zu können. Ich weiß jedoch von 2 Personen (1 Filipina und 1 geflüchteter Iraner), die bereits nach 3 Jahren ihre dt. Staatsbürgerschaft erhalten haben. Die Filipina sogar im ersten Lehrjahr ihrer Ausbildung. Der Iraner, nachdem er einen festen Job mit einem Einkommen von 1.400 Euro Netto hatte.


    Wie seht ihr die Chancen auf eine Einbürgerung meiner Frau, die erst 5 Jahre in Deutschland lebt (auch bzl eines baldigen Vollzeitjobs plus Nebenjob und somt Nettoeinkünften von evtl. 1400-1500 Euro)? Sie und ich haben niemals staatliche finanzielle Hilfe in Anspruch genommen und meine Frau war fast ständig im Angestelltenverhältnis.


    Zweite Frage: sollte meine Frau eingebürgert werden, ist es richtig, dass die Kriterien Einkommen und Wohnraum beim Kinderzuzug keine Rolle mehr spielen und die Kinder sogar bis zu ihrem 18. Lebensjahr ohne sprachliche Erfordernisse nach D geholt werden können, so wie ich hier und da gelesen habe?


    Liebe Grüße