Posts by trivial

    Dino hat doch die Regulations oben gepostet. Du kommst als Tourist derzeit nicht in die Philippinen rein, somit steht auch nicht zur Debatte, ob du nach 11 Tagen wieder rauskommst.

    das klingt ja interessant, also könnte man auf das visum verzichten aufgrund von Corona? Nimmt die Ausländerbehörde das an?

    Ich glaube, da hast du etwas falsch verstanden. Niemand kann aufgrund von Corona auf ein Visum verzichten, zumindest nicht in Deutschland.

    Ich würde dringend empfehlen, dass er sich um die spanische Staatsbürgerschaft kümmert. Erstens, weil seine Dokumente in Spanien alle geklärt sind, zweitens weil er einen geklärten Aufenthaltsstatus in Spanien hat und drittens, weil mit der Staatsbürgerschaft sein Status in der EU dauerhaft fixiert ist. Du möchtest jetzt diesen gesamten Behördenweg in Deutschland erneut gehen, der in Spanien schon zu 90% durchgemacht worden ist?

    Eine ganz wichtige Sache habe ich vergessen: Wenn er jetzt mit Aufenthaltstitel nach Deutschland geht, ist sein spanischer Aufenthaltstitel natürlich weg und er hat keine Möglichkeit, wieder unproblematisch nach Spanien zurückzugehen, falls er das einmal möchte (ausgenommen Urlaub). Mit spanischer Staatsbürgerschaft kann er in der ganzen EU ohne Restriktionen leben und arbeiten, wie er möchte.

    Wie stehen denn die Chancen dass sie es nicht machen? Ich meine die Identität wurde ja schon in Spanien geklärt als er herkam...

    Die Identität wurde nur von den spanischen Behörden geklärt, aber nicht von den deutschen. Wie die Chancen stehen, dass UP oder keine UP gemacht wird, wird dir vermutlich keiner sagen können. Solche Fälle treten hier im Forum auch kaum auf, darum haben wir kaum Erfahrungswerte damit. Vielleicht findet hge einen ähnlich gelagerten Fall, von dem man lernen könnte?

    Ja genau Bruder und Mutter sind Spanier, er ist es eigentlich auch von Geburt an aber seine Mutter war zu faul seine Nationalität zu klären 🙄🙄 das könnte er ändern, dauert aber bei den spanischen Behörden Monate oder Jahre und er musste einen einbürgerungstest machen

    Familienzusammenführungsvisum dauert auch Monate und ist mit viel Aufwand verbunden.


    Ich würde dringend empfehlen, dass er sich um die spanische Staatsbürgerschaft kümmert. Erstens, weil seine Dokumente in Spanien alle geklärt sind, zweitens weil er einen geklärten Aufenthaltsstatus in Spanien hat und drittens, weil mit der Staatsbürgerschaft sein Status in der EU dauerhaft fixiert ist. Du möchtest jetzt diesen gesamten Behördenweg in Deutschland erneut gehen, der in Spanien schon zu 90% durchgemacht worden ist?


    Wenn er tatsächlich seit Geburt an spanischer Staatsbürger ist, dann muss er gar keinen Einbürgerungstest machen weil er ja nicht eingebürgert wird. Das muss halt irgendeine spanische Behörde klären. Und wenn das nicht klappt, ist es sicherlich weniger Aufwand, dass er jetzt ganz regulär die spanische Staatsbürgerschaft beantragt (der spanische Einbürgerungstest ist einfach, man lernt halt ein paar Fragen, die man als informierter Bewohner ohnehin wissen sollte). Er ist ein erwachsener Mann und kann das ohne seine Mutter machen. Das Familienzusammenführungsvisum wollt ihr ja auch ohne seine Mutter beantragen.

    Ein Ferrari ist wahrscheinlich das Letzte was sich Leute auf den Philippinen derzeit kaufen.

    Derzeit? Ich würde einen Ferrari auf den Philippinen nicht einmal geschenkt nehmen. Was macht man bei dem Straßenzustand damit? In der Subdivision herumkurven? Da beschädigt man sich den Unterboden bereits bei der Einfahrt zur nächsten Mall, von diversen Schlaglöchern und Straßenunebenheiten ganz zu schweigen.

    Wenn deine Frau von dieser Gegend kommt und auch dort die Verwandten wohnen, dann verstehe ich diese "Angst" nicht. Oder haben die Verwandten auch diese "Ängste" und haben ihre Grundstücke mit hohen Mauern mit Fluchmöglichkeit gesichert?

    Ich bin in diesem Thread zwar nicht angesprochen, aber ich denke, ich habe schon eine Erklärung dafür. Auf den Philippinen passiert es immer wieder, dass Leute zu Hause ausgeraubt und dabei umgebracht werden. Oder dass jemand in der Nacht gezielt einsteigt und die Bewohner erschießt. Das muss kein Auftragskiller sein, dass kann auch ein beleidigter Pinoy aus der Nachbarschaft sein. Oder irgendwer der meint, er holt sich jetzt Geld vom reichen Americano.
    Da macht es schon Sinn, physische Hürden einzubauen (Mauer, Gitter vor Fenster und Türen), dass es solche Leute erstmal gar nicht ins Haus schaffen.

    Ich denke Dein Gedankengang koennte funktionieren aber ich werde einen Teufel tun es auszuprobieren! :D

    Ja, klar, ich würde auch allen seriösen Leuten davon abraten, denn gerade als Ausländer kann man dabei nur verlieren, und zudem wird man erpressbar.


    Ich habe mir eher gedacht, wenn die Möglichkeit eines privaten Transports besteht, dann werden sich viele einheimische LSI nie wieder irgendwo melden, sobald sie erst einmal im privaten PKW sitzen.

    Ich hoffe weiterhin von meinem privat organisiertem Fahrer nach Ankunft im Hafen Cagayan de Oro abgeholt werden zu duerfen, der mich dann nach Butuan bringt. Dort mache ich dann einen Rapid Test und wenn der negativ ist darf ich 14 Tage in “Home Quarantaene”

    Wenn du erst im privaten PKW sitzt, besteht dann nicht die Möglichkeit, dass man in Butuan gleich nach Hause fährt und sich gar nicht mehr meldet? Mit privatem Fahrzeug müsste es doch ein leichtes sein, dem offiziellen System zu entwischen. Soweit ich das bisher verstanden habe, gibt es niemanden, der genau weiß, dass du jetzt am Weg von CdO bist und dich in Butuan erwartet. Aber dann fällt auch nicht auf, wenn du dich in Butuan hast nicht bei der Behörde meldest.

    Gratuliere, welcher Spezialist hat sich dieses "Manifest" ausgedacht? Da stehen nur Sachen drin, für die der philippinische Staat ohnehin zuständig ist. Die bisher auch mehr schlecht als recht wahrgenommen werden. Indem man sie in ein Manifest schreibt, werden sie auch nicht besser. Meine Prognose: Man wird ein paar Institutionen umbenennen, es werden sich ein paar neue Leute an die Hebel setzen, und dann fährt das Vehikel namens Philippinen weiter wie bisher. Wenn man zu viel Föderalismus zulässt wird es höchstens komplizierter, weil dann jeder Provinzkaiser sein eigenes Süppchen kocht.


    Wenn die Philippinen etwas ändern wollen, dann müssen sie sich zuerst selbst hinterfragen, wie es zu den Problemen im Land und der vielen Armut kommt. Das ist durchaus ein schmerzhafter Prozess und erfordert, mit dem bisherigen Zustand zu brechen, aber anders wird es nicht funktionieren. Das beginnt bei dysfunktionalen staatlichen Institutionen und der grassierenden Korruption und setzt sich fort bei der desolaten Infrastruktur, mangelnder Bildung, unzureichender Kranken- und Pensionsversicherung, der hohen Kriminalität, mangelnder Rechtssicherheit, dem starken Bevölkerungswachstum, der gewaltigen Einkommens- und Vermögensungleichheit, und auch den sozialen Strukturen innerhalb der Zivilgesellschaft. Und dann muss sich der Staat überlegen, wie er künftig agieren muss, um diese Probleme zu verbessern. Da ist es mit einen 2-seitigen Schmierblatt nicht getan. Vielmehr stellen sich weitreichende Fragen: Wie schafft man es, dass Institutionen ihre Aufträge hochwertig und effizient erledigen? Wie kommt man zu einer breiten Schicht an Klein- und Mittelunternehmen, um den Wohlstand zu heben - und wie kommt man zu einer gebildeten Bevölkerung, zu Rechtssicherheit, funktionierender Infrastruktur und zu einer gesellschaftlichen Vermögensaufteilung, die jedenfalls Grundlagen für solche KMUs darstellen?


    Von einem föderalen Gesundheitssystem kann ich übrigens nur abraten. In Österreich wurde das Gesundheitssystem nach dem 2. Weltkrieg auch föderal aufgebaut. Das hat damals mit einem überschaubaren Leistungsspektrum sogar ganz gut funktioniert. Mittlerweile besteht die Medizin aus einer Unzahl an hochspezialisierten Teilgebieten, jährlich werden neue Behandlungsmethoden und Medikamente zugelassen, die Preise für neue Technologien schießen in die Höhe. Langer Rede kurzer Sinn, Österreich arbeitet seit etwa 20 Jahren daran, das fragmentierte Gesundheitssystem zu einer Einheit zu formen, um es überhaupt steuerbar zu machen.

    Gratuliere zu dieser aufregenden Reise und dem guten Ende!

    Und was wenn der Test positiv ausfällt?

    Dann wuerde man einen PCR Test machen und eine weitere Woche Resort Quarantaene.


    Ich machte also in Anda den Test und ließ mir Blut abnehmen.

    Eine Frage habe ich schon noch: Meines Wissens kann ein PCR-Test für Sars-Cov-2 nur mit einem Nasen-/Rachen-Abstrich gemacht werden. Was zur Hölle haben die dann mit deinem Blut getestet?


    Nachlesen zum PCR-Test: "Die Probengewinnung erfolgt typischerweise mittels Nasopharynx-Abstrich oder Oropharynx-Abstrich der oberen Atemwege. Alternativ können bei entsprechender klinischer Situation auch Proben der tiefen Atemwege (induziertes Sputum, Trachealsekret oder bronchoalveoläre Lavage) herangezogen werden. Coronavirus SARS-CoV-2 wurde mittels PCR auch im Stuhl sowie in Einzelfällen in Urin, Blut/Plasma und Liquor nachgewiesen, diese Materialien sind jedoch derzeit nicht zur primären Diagnostik einer COVID-19 Erkrankung empfohlen."

    https://www.oeglmkc.at/corona.html

    Danke für diese interessanten Thread :thumbup


    A persion may import or export, bring in or take outside of the country, or electronically transfer legal tender Philippine notes and coins, checks, money orders or other bills of exchange in amounts not exceeding PHP50,000.

    Mir ist nicht ganz klar, wie electronically "transfer gemeint" ist. "money orders" bezeichnen Banküberweisungen. Werden Banküberweisungen auf ein ausländisches Konto mit anderer Währung nicht ohnehin in diese neue Währung konvertiert? Oder geht es um Überweisungen auf PHP-Konten im Ausland?

    Allgemeine Auslandsüberweisungen sind von dieser Richtline anscheinend nicht betroffen, sonst müsste man sich jede Auslandsüberwisung über 50 000 PHP von der BSP authorisieren lassen. Hat jemand eine Ahnung, wie das gemeint ist?

    Alle philippinische Bemühungen in Ehren, eine Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. Aber alle Leute mit einem positiven Antikörpertest in Quarantäne zu stecken ist abnormal. Gerade in diesem Fall ist davon auszugehen, dass diese Personen nicht ansteckend, sondern immun sind. Und etwas besseres kann einer Provinz gar nicht passieren, als wenn Immune herumlaufen. Eigentlich ist es völlig schwachsinnig, Einreisende einem Antikörpertest zu unterziehen. Wenn man wissen will, wer aktuell ansteckend ist, benötigt man einen PCR-Test.


    Schockierend, wie dumm die Philippinen diese Sache angehen. Mit einer koordinierten, intelligenten Strategie könnte man sich diese extremen Maßnahmen zum Teil sparen und würde die Ausbreitung trotzdem verhindern.


    Danke auf jeden Fall für deinen sehr interessanten Bericht :thumb

    zwischen Batangas = Luzon und Tagbilaran = Bohol gibt es keinen highway wegen zu viel Wasser.

    Vielleicht verwechselst du da was !?

    gib am besten mal Startort und Ziel bei G.-Maps oder Here we go ein und schreib dann nochmal, was du wirklich vorhast.

    Pit

    Natürlich geht das, eine Überfahrt von Südluzon nach Samar, und dann auf der Straße nach Leyte. In Leyte mit der Autofähre von Hilongos nach Ubay/Bohol. Das geht wahrscheinlich am schnellsten und einfachsten.


    Autofähre von Batangas nach Bohol gibt's meines Wissens keine.


    Alternativ als Cargo von Batangas nach Cebu City schicken und dann weiter mit einer Autofähre nach Bohol. Da müsstest du vorab mit Supershuttle abklären, ob dein Wohnmobil als Cargo mitgenommen wird (mit Cargo habe ich keine Erfahrung).

    http://supershuttleroro.com/en/schedule/

    Was ist zB mit einer Frau die in Deutschland lebt nicht verheiratet ist und nicht arbeitet . ( erlaubt weil gemeinsames Kind ) Was muss sie bezahlen.

    Bei so einem Sonderfall würde ich einmal bei der phil. Botschaft in Berlin nachfragen oder ggf. direkt bei der PhilHealth. Hier wird dir diese Frage sicherlich niemand beantworten können, auch da noch überhaupt keine Erfahrungswerte vorliegen.

    Derzeit muss sie gar nichts bezahlen, weil das Gesetz ausgesetzt ist. Da man nicht weiß, wann das Gesetz überhaupt wieder aktiv wird, muss man gar nichts nachfragen. Ganz generell bezweifle ich, dass philippinische Botschaften (eigentlich Konsulate) überhaupt Auskunft zu Angelegenheiten der PhilHealth geben, weil es überhaupt nicht ihre Zuständigkeit ist.


    Wenn das Gesetz aktiv wird und wenn es formal korrekt abgehandelt wird, müsste sie das vorgeschriebene Minimum zahlen, weil sie kein Einkommen hat. Also für 2020 monatlich 3% von 10 000 PHP = 300 PHP. Bis 2024 steigt der Betrag dann auf 500 PHP pro Monat. Möglicherweise ist der monatliche Betrag 13x pro Jahr zu zahlen, da in Absatz IV. F. von "thirteenth month pay" die Rede ist. Ob das alles so kommt und ob sich die Behörden dann formal korrekt verhalten, ist abzuwarten.

    Das steht im Circular 2019-0009. https://www.philhealth.gov.ph/…rs/2019/circ2019-0009.pdf

    Das ist sehr mühsam und teils unklar. Hier wird unterschieden zwischen Direct Contributors (die Beiträge zahlen) und Indirect Contributors (die keine Beiträge zahlen). Members sind alle philippinischen Staatsbürger. Soweit klar. Und dann werfen sie plötzlich mit unklaren Begriffen um sich.

    ad A) Als (Angehörige) Dependents zählen alle Ehepartner, Kinder bis 21 und Eltern ab 60, die keine "active members" und "enrolled members" sind. Was active und enrolled bedeutet kann man sich selbst ausdenken. Vermutlich sind damit alle gemeint, die nicht selbst irgendwie versichert sind, aber streng genommen steht das nicht da.

    ad B) Direct Contributors sind alle Filipinos, die Beiträge zahlen können (inklusive OFWs), sowie deren "Qualified Dependents". Dependents sind offenbar unversicherte Angehörige, aber wann sind die jetzt "qualified"? Vermutlich sind damit alle Angehörigen gemeint, die nicht selbst versichert sind, aber streng genommen steht das auch nicht da.

    as C) Indirect Contributors sind alle, die durch spezielle Gesetze von Zahlungen ausgenommen sind, sowie deren "Qualified Dependents".


    Das ist hochinteressant: Beispielsweise, wenn eine erwerbstätige Frau unversicherte Kinder, Eltern oder Ehemann hat, dann müssten diese auch zu zahlungspflichtigen Direct Contributors werden. Streng genommen müsste für diese einkommenslosen Angehörigen ein Mindesteinkommen von 10 000 PHP angenommen werden, also zahlbare Beiträge von jeweils 300 Pesos pro Monat. Relevant ist auch, wer als "Indirect Contributor" gilt (ob beispielsweise Kinder von Zahlungen ausgenommen sind), das habe ich aber noch nicht herausgefunden.

    Ob das alles tatsächlich so handgehabt wird, weiß ich nicht. Wie gesagt, Papier ist geduldig und philippinische Gesetze biegsam.


    Circular 2020-0014 von oben erweitert jetzt den Personenkreis der Direct Contributors auf alle Filipinos im Ausland und alle Dependents von Filipinos im Ausland. Das meiste in diesem Circular ist doppelt gemoppelt, weil es ohnehin bereits im Circular 2019-0009 definiert ist (beispielsweise, dass Dependents Direct Contributors sind, und welche Beiträge zu bezahlen sind). Aber im wesentlichen ist es der Versuch, auf Auslandsfilipinos die selben Regeln wie auf Inlandsfilipinos anzuwenden.


    PS: Diese Gesetzestexte sind ja ein Graus. Nach dieser Lektüre weiß ich wieder, warum ich niemals Jurist werden wollte.

    Ich habe das Philhealth Circular 2020-0014 jetzt mehrfach gelesen. Das ist jenes Dokument, das ALD im ersten Beitrag gepostet hat, es regelt die Zwangsversicherung. Darin wird festgelegt, dass alle Auslandsfilipinos (Overseas Filipinos) als Versicherte (Direct Contributors) gelten sind und dafür Versicherungsbeiträge (Premium Contributions) zahlen müssen. Im Nebensatz von IV.A. steht, dass auch Familienangehörige von Filipinos im Ausland als "Overseas Filipinos" gelten. Als Einkommensnachweis zählt ein Steuerbescheid oder ein notarisiertes Dokument über das Einkommen (und Philhealth darf auch andere Dokumente akzeptieren, wenn sie das möchten).


    Für mich heißt das klar, Ehemann und Ehefrau sind jeder für sich versichert und müssen die Beiträge selbst von ihrem eigenen Einkommen zahlen. Ich kann aber nicht erkennen, dass für eine philippinische Frau in irgendeiner Weise das Einkommen des Ehemannes angerechnet wird oder dass eine philippinische Frau für die Zahlung der Beiträge des Ehemannes verantwortlich gemacht werden kann.


    Sollte es jemals wirklich zur Umsetzung kommen, ist natürlich abzuwarten, wie das in der Praxis gehandhabt wird. Philippinisches Recht ist biegsamer als alles andere, das geschriebene Wort oft nicht das Papier wert, auf dem es steht.

    Ich meine dass explizit load für bestimmte Services angeboten wird. YouTube, Facebook, Tik Tok, Mobile Legends und mehr.

    Es gibt Billig-Angebote, bei denen der Load nur für bestimmte Websites oder Services genutzt werden kann.


    Für ein paar Pesos mehr gibt's normales Datenvolumen, wie Sackgesicht schon beschrieben hat, das völlig frei verwendbar ist.

    Zamboanga del Norte ist groß. Die Gegend rund um Dapitan und Dipolog und runter bis Sindangan sehe ich unproblematisch, weitgehend christliches Gebiet, da war ich auch schon ein paar Mal auf meinen Reisen. In Dapitan und Dipolog ist man durchaus auch mit ausländischen Touristen vertraut. In Sindangan gibt's quasi nix, außer einen katholischen Shrine auf einem Hügel, gefährlich ist es mir dort auch nicht vorgekommen.


    Südlich von Sindangan beginnt das Moslem-Gebiet, da war ich selbst noch nicht. Das ist den christlichen Filipinos relativ suspekt und wird von ihnen weitgehend gemieden. Tourismus gibt's dort kaum, weder in- noch ausländischen. Sicherlich wird man als Ausländer dort nicht sofort ausgeraubt und entführt. Sollte deine Freundin von dort kommen, dann würde ich das von ihrer Einschätzung abhängig machen. Wenn die Familie vertrauenswürdig scheint und meint, dass du sie gefahrlos besuchen kannst, dann würde ich schon hinfahren. Man muss beim ersten Besuch ja nicht wochenlang bleiben, ein paar Tage sollten reichen, und die Zeit nützen, sich selbst ein Bild von der Sicherheitslage zu machen.


    Zamboanga City ist, wie schon gesagt, eine Großstadt, die unter normalen Umständen sicherlich auch für Ausländer zu bereisen ist.


    Sicherheitsgarantie gebe ich sicher auch nicht ab, das kann niemand. Aber wenn du der Einschätzung der Familie folgst und die Augen offen hältst, ist das Risiko meiner Meinung nach auch nicht höher als in anderen philippinischen Regionen.

    Du weißt dann aber schon, dass du die Geburt und alles andere selbst zahlen musst...deine Freundin wird erstmal keine KV bekommen! Das kann sehr schnell sehr teuer werden....deshalb eventuell auch eine Geburt dort überlegen!

    Das stimmt so nicht ganz, obwohl es in diesem Fall tatsächlich problematisch aussieht. Prinzipiell werden Personen in Österreich unmittelbar versichert. Bei Pflicht- und Mitversicherung gilt der Versicherungsschutz ab dem ersten Tag zu 100%, bei Selbstversicherung aber erst nach 6 Monaten Wartezeit (für Geburt sogar ca. 8 Monate).


    Selbstversicherung:

    https://www.gesundheitskasse.a…837802&portal=oegkwportal

    Selbstversicherung ist für alle Personen möglich, die nicht pflichtversichert oder mitversichert sind. Die Selbstversicherung kostet monatlich 440,32€, kann jedoch bei keinem/geringem Einkommen deutlich vermindert werden.


    Mitversicherung:

    https://www.gesundheitskasse.a…827197&portal=oegkoportal

    Dein Kind ist auf jeden Fall ab dem Tag der Geburt kostenlos mit dir mitversichert. Deine Freundin kann mit dir nach 10 Monaten im gemeinsamen Haushalt mitversichert werden (Kosten sind 3,4% der Beitragsgrundlage, also deines Einkommens).

    Als Ehefrau wäre sie ab dem ersten Tag der Heirat bzw. ab dem ersten Tag in Österreich mit dir mitversichert. Wenn deine Scheidung doch noch durchgeht, könntet ihr binnen weniger Wochen in Hong Kong heiraten (da keine besonderen Dokumente benötigt werden, Anmeldung ist schnell und unkompliziert). Die ÖGK gibt sich zur Mitversicherung mit einer originalen Heiratsurkunde aus Hong Kong mit Apostille zufrieden, keine weiteren Dokumente erforderlich.


    Oder du findest eine Firma, die sie oberhalb der Geringsfügigkeitsgrenze (460,66€) anstellt, dann ist sie ab dem ersten Tag der Anstellung voll versichert.

    https://www.gesundheitskasse.a…21071&portal=oegkdgportal


    Im aktuellen Zustand würde ich eher raten, ohne Versicherung besser keine Geburt in Österreich, denn wenn es irgendwelche Probleme gibt, wird es für Privatzahler schnell unermesslich teuer. Besser nach der Geburt nach Österreich. Die ersten Monate mit einer Reiseversicherung überbrücken (bei der UNIQA sind bis zu 365 Tage möglich) und nach 10 Monaten in die Mitversicherung für Lebensgefährtin oder inzwischen heiraten.