Posts by trivial

    Nein, das hilft. Die Sache ist: Wenn man bei einer derart destruktiven Befragung nicht sehr geübt in handfesten Diskussionen ist, dann geht man auf den anderen ein, bietet ihm ungewollt Angriffsflächen und kommt in Diskussionsstränge, wo man ziemlich schnell verloren ist. Und plötzlich wird alles mögliche gegen einen verwendet, auch wenn es nicht einmal der Realität entspricht. Es gibt genügend Möglichkeiten, wie geübte Diskussionsteilnehmer ohne Argumente ungeübte Diskussionsteilnehmer mit Argumenten rhetorisch völlig in die Ecke drängen können.


    Bei solchen destruktiven Befragungen kommt es nur darauf an, einen Standpunkt einzunehmen und keinerlei Angriffsflächen zu bieten. Und das geht am besten, wenn man sich einen Standpunkt zurechtlegt, den man immer und immer wieder wortgleich wiederholt. Damit ist man auf der sicheren Seite.


    Und wenn der Immi-Beamte einem vorwirft, man möchte etwas vertuschen, dann wiederholt man den selben Satz eben zum 20. Mal. Dann kommt er rhetorisch mit seinem Vorwurf auch nicht weiter und hat inhaltlich absolut nichts in der Hand.

    Ja, das sehe ich auch so. Und wenn sie auf Arbeit in Deutschland angesprochen wird, dann selbstbewusst erklären, dass so etwas keinesfalls geplant ist. Und wenn man sie erneut darauf anspricht, dann geduldig immer und immer das selbe wiederholen, am besten mit den exakt gleichen Worten, dass so etwas keinesfalls geplant ist und sie niemals etwas anderes behauptet hat.

    Ich denke die Kosten-Aufteilungs-Frage wurde somit geklaert, weiterer Input zu den Folgefragen ist natuerlich hoechst erwuenscht!

    Sie hat dann einen neuen.

    Daher müsste Sie dem Nocheheman monatlich eine Gebühr bezahlen.

    Da dies verboten ist.

    Das halte ich fuer ganz starken Tobak - wo steht denn das geschrieben?!? :dontknow

    Auf den Philippinen ist Ehebruch (adultery) strafbar!

    Hier wird das ausführlich beschrieben: https://pcw.gov.ph/repeal-of-r…adultery-and-concubinage/

    Und hier ein Zeitungsartikel dazu, der den Sachverhalt kurz und knapp erläutert: https://www.manilatimes.net/20…e-case-of-adultery/766679

    Ebenfalls meine Meinung, allerdings was bedeutet "alle Kosten" - auch die Anwaltskosten des Kumpels?


    Es gibt natuerlich wie gesagt noch Folgefragen wie z.B. custody, properties, usw...

    Aber die stelle ich dann wenn ein paar mehr Leute ihr Wissen geteilt haben. :)

    Soweit ich das in meinem Umfeld mitbekommen habe, wird das Annulment von einem Ehepartner bezahlt und der andere Ehepartner hat nicht einmal einen Anwalt, sondern erscheint nur zu Terminen um das vereinbarte Spiel mitzuspielen. Soweit ich das mitbekommen habe gab es keine gemeinsamen Vermögenswerte und über Sorgerecht hat man auch nicht gestritten. Da haben die Eheleute schon seit Jahren ohne jeglichen Kontakt getrennt gelebt.


    Wie das abläuft, wenn gemeinsames Vermögen und Sorgerecht eine Rolle spielen, weiß ich nicht, vielleicht haben andere Mitglieder bessere Informationen dazu.


    Aber prinzipiell kann er versuchen auszuhandeln, dass seine Frau auch seine Anwaltskosten übernimmt. Denn wenn er sich querlegt, gibt es eben kein Annulment.

    Ein Annulment muss man nicht machen, daher ist auch niemand gezwungen, die Kosten übernehmen. Ein Annulment funktioniert überhaupt nur, wenn beide Eheleute sich einig sind und das Spiel mitspielen.


    Das heißt, wenn ihm die Sache egal ist, dann muss die Frau alle Kosten selbst tragen, wenn sie unbedingt ein Annulment will. Und sie soll froh sein, wenn er brav mitspielt.

    ".....vielen Dank für Ihre E-Mail. Leider nein. Für Aufenthalte unter 90 Tagen, muss ein gültiger türkischer Aufenthaltstitel vorhanden sein...."


    das würde ja dann heißen über 90 Tage wäre kein Titel nötig. Laut der Mail werde ich an den zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet.

    In Deutschland ist touristischer Aufenthalt über 90 Tage nicht möglich. Länger als 90 Tage gibt es nur noch spezielle Visa für spezielle Zwecke.


    Wir haben uns schon überlegt ein Heirats-visum zu beantragen. Das scheint in unserem Fall schon fast leichter zu sein. Da wir das dann ja eh vor hatten wäre das vielleicht eine Alternative.


    Heiratsvisum ist prinzipiell möglich, wenn man den notwendigen Prozess (inkl. langwieriger Urkundenprüfung) durchläuft. Das ist aber schon eine andere Qualität als mehrere Wochen gemeinsamer Urlaub, hinsichtlich Kosten, Dauer, Aufwand und Folgen. Ob das mit abgelaufenen Aufenthaltstitel aus der Türkei möglich ist, musst du genau abklären, ich bin da zumindest skeptisch.

    Die Reisebedingungen ändern sich fast wöchentlich, manchmal auch täglich. Wie hge schon gesagt hat, als Tourist kommt man aktuell nicht in die Philippinen rein. Inlandsreisen scheinen von unkompliziert bis Wahnsinn alles zu bieten, das hängt von vielen Faktoren und vom Zufall ab.


    Wir haben dazu aber schon einige Thread, darum schließe ich hier. Am besten hier einlesen und gerne auch mitdiskutieren:

    Ab wann kann man wieder Reisen?

    Ausschließlich Status Reporte ohne Kommentare aus den einzelnen Städten und Provinzen in den Philippinen

    Der Sohn ist volljährig , verheiratet und hat zwei kleine Kinder .


    dann ist der sohn ja schon mal nicht der einzige erbe wie oben noch behauptet.

    Nein, wenn der Sohn lebt sind dessen Kinder nicht automatisch erbberechtigt.

    "Gesetzliche Erben der ersten Ordnung, also Kinder, Enkel, Urenkel, erben folgendermaßen: Der Nachlass geht zu gleichen Teilen an die Kinder. Ist eines der Kinder bereits vor dem Erblasser verstorben, geht dessen Erbteil wiederum zu gleichen Teilen auf dessen Kinder (also Enkel des Erblassers) über."


    Hier ist das recht gut beschrieben:

    https://deutsches-erbenzentrum…e/erbfolge-ohne-testament

    https://www.sparkasse.de/theme…gesetzliche-erbfolge.html


    Ganz allgemein stimmt es, dass noch einige Fragen offen sind, die aktuell nur der Sohn direkt mit dem Nachlassgericht klären kann. Zunächst ist zu klären, ob es ein Testament gibt und dann wird man sehen, ob sich noch weitere Erben melden. Das entscheidet natürlich über den weiteren Verlauf des Verfahrens.

    und die beauftragte betreuerin hat auch nichts mit einem möglichen testament zu tun.

    es ist also noch völlig offen, welche personen alle erbberechtigt sind und wie die bestattung durchgeführt werden soll.

    Ich weiß nicht, welche Funktion die "Beauftragte Betreuerin" tatsächlich hat. Wenn sie das Nachlassgericht vertritt dann ist es selbstverständlich ihre Aufgabe abzufragen, ob ein notarielles Testtament bei Gericht hinterlegt ist, festzustellen wer erbberechtigt ist (wobei sie nicht detektivisch tätig wird, darum müssen sich potentielle Erben schon selbst melden) und dann das Nachlassverfahren in die Wege zu leiten.

    Das ist nicht ganz vollständig. Wenn es ein Testament gibt und wenn der Sohn in diesem Testament erwähnt wird, dann wird er sicherlich vom Nachlassgericht kontaktiert. Wenn es kein Testament gibt oder der Sohn im Testament nicht genannt ist, ist er trotzdem erbberechtigt (zumindest mit Pflichtteil). Dazu muss sich der Sohn aber selbst an das Nachlassgericht wenden, um als Erbe berücksichtigt zu werden.


    Unabhängig davon lässt sich der Prozess deutlich beschleunigen, wenn er sich selbst an das Nachlassgericht wendet.

    Wie kommt nun der Sohn der verstorbenen nach Deutschland , resp. kann die amtliche Betreuerin ein Visum bantragen ( Wie lange gilt das Visum und wie nennt sich das ? ) das der Sohn die administrativen Sachen erledigen kann .

    Oder was gibt es da für Möglichkeiten , keine weiteren Verwandten und Bekannte in Europa , Ich bin die alleinige Kontaktperson für den Sohn , bin aber aufgrund des Datenschutz Gesetzes von allen Infos über den Tod , Todesursache ferngehalten .

    Das Visum muss der Sohn selbst beantragen. Ein ganz normales Schengenvisum (C-Visum) über VFS Global auf den Philippinen beantragen.

    https://visa.vfsglobal.com/phl/en/deu

    Als Reisegrund einfach angeben, dass die Mutter in Deutschland verstorben ist. Vermutlich macht es Sinn, wenn die amtliche Betreuerin ein Schreiben verfasst, in dem sie den Fall bestätigt.


    Zuvor macht es sicherlich Sinn, wenn der Sohn mit der amtlichen Betreuerin Kontakt aufnimmt. Ich würde an seiner Stelle einmal ein E-Mail schreiben mit Ausweis und Geburtsurkunde, wo ersichtlich ist, dass er tatsächlich der Sohn der Verstorbenen ist. Dann müsste es möglich sein, das gesamte Verfahren normal abzuwickeln. Man muss ja als nächster Verwandter bzw. als Erbe nicht vor Ort sein.


    Wenn es um ein größeres Erbe geht, könnte der Sohn auch mit Vollmacht einen kompetenten deutschen Anwalt engagieren, der die Erbschaft in seinem Sinne abwickelt. So ein Anwalt ist zwar nicht ganz billig, kann bei größeren Vermögen aber dafür sorgen, dass die Sache schnell und unkompliziert erledigt wird. Falls weitere Erben auftauchen und Anspruch erheben ist es natürlich nicht schnell und unkompliziert, aber auch dann ist man mit Anwalt besser dran.

    Pan de Sal (wie bei Markus 1234 von Pan de Manila)

    Ich auch, Pandesal von Pan de Manila sind die besten, direkt warm aus dem Ofen, ein Traum!


    Zum Frühstück auch gerne Fruchtsalat mit viel Mango und Papaya und sonstigen verfügbaren Früchten, beträufelt mit frischem Calamansi-Saft.


    In Cebu City finde ich das dunklere Brot vom Angelica Bakeshop recht gut, hat zwar philippinische Konsistenz, geht geschmacklich aber in eine brauchbare Richtung (vor allem ist es nicht süß).


    Beim Kaffee weiche ich vom philippinischen Standard ab. Instant-Kaffee trinke ich nur zur Not und mit Todesverachtung. Am liebsten Kaffee aus Südamerika (Kaffee Colombia gibt's in vielen besseren Supermärkten), zubereitet mit French Press oder Schraubkanne ("Bialetti").

    Zwei Tipps für Sonne und Wärme, während in Mitteleuropa Winter ist:


    Die kanarischen Inseln sind absolut unkompliziert zu erreichen und werden es auch weiterhin bleiben. Sie sind ja vollwertiger Teil Spaniens und innerhalb der EU gehen die Grenzen voraussichtlich nicht mehr zu. Schönes Wetter ist das ganze Jahr lang garantiert, Infrastruktur ist auch tip-top. Ich war kürzlich auf Teneriffa, dort herrscht ganz normales Leben und reger Tourismus, auch Geschäfte und Lokale sind überall ganz normal geöffnet (ob die großen Discotheken auch geöffnet sind weiß ich nicht, aber da gehe ich ohnehin nicht freiwillig hin). Ein Platz für einen wirklich ein schönen, entspannten Urlaub.


    Costa Rica ist ebenfalls gut zu bereisen. Costa Rica hat die Grenzen für Touristen nie geschlossen und war die letzten zwei Jahre durchgehend zu bereisen, darum gehe ich davon aus, dass es auch so bleiben wird. Außerdem kommen philippinische Staatsbürger visafrei rein.

    Ich kenne ein paar Leute die in den letzten zwei Jahren dort waren und von der schönen Reise nur so schwärmen. Definitiv ein schönes, tropisches, touristenfreundliches Land mit guter Infrastruktur. Ich war leider noch nie dort, aber es steht auf meiner Liste ziemlich weit oben.

    -Standesamt braucht eine Wohnsitzbestätigung, Geburtsurkunde und das CENOMAR

    -alle Dokumente müssen vom DFA bestätigt werden

    -Übersetzung auf Deutsch durch beglaubigtes Übersetzungsbüro

    -Originale + Übersetzung durch die Botschaft in Manila "überbeglaubigen" lassen

    Eine richtige Wohnsitzbescheinigung gibt es auf den Philippinen nicht. Man kann sich nur eine Bestätigung der Barangay holen, dass man da wohnt ("Barangay Clearance"). Die kann man meines Wissens aber nicht beglaubigen.


    Mit Geburtsurkunde und Cenomar kannst du verfahren wie beschrieben.

    Und dann hätte man alles beisammen für eine Eheschließung in Österreich. Ist das so? Vielen Dank für eine erneute Antwort!

    Leider gibt es in Österreich keine allgemeingültigen Regeln, welche Dokumente zur Heirat mit Ausländern notwendig sind. Das heißt, du kannst genau dann heiraten, wenn du alles heranschaffst, was sich das Standesamt wünscht. Wenn sich ein Standesamt querlegt und Dokumente verlangt, die du unmöglich auftreiben kannst, such dir ein anderes Standesamt. Du darfst in Österreich bei einem Standesamt deiner Wahl heiraten.


    Ein Freund von mir hat in Österreich eine Iranerin geheiratet. Ein Standesamt in Wien hat dazu Dokumente gefordert, die es im Iran nicht gibt (weil es ein islamisches Land ist und international isoliert ist und als Frau ist man dort ohnehin Bürger zweiter Klasse). War dem Standesamt egal, die haben gemeint, dann kann er halt nicht heiraten. Aber bei einem kleinen Standesamt am Land in der Heimatgemeinde seiner Großeltern wurden alle vorliegenden iranischen Dokumente anstandslos akzeptiert.


    Bemerkung 1: Bezüglich Wohnsitzbescheinigung musst du dem Standesamt erklären, dass diese "Barangay Clearance" nicht beglaubigt werden kann.

    Bemerkung 2: Du schreibst von einem Cenomar. Das ist eine philippinische Ledigkeitsbescheinigung, die man unkompliziert bekommt. Die meisten Standesämter verlangen aber ein Ehefähigkeitszeugnis, und das ist ein bürokratischer Albtraum. Lies daher noch einmal genau die Anforderung des Standesamtes durch. Wenn sich dein Standesamt wirklich mit einem Cenomar zufrieden gibt, dann sei froh und rede niemals über ein Ehefähigkeitszeugnis, sonst kommen die noch auf blöde Gedanken.

    Siehe hier: Legal Capacity to Contract Marriage (Österreich)


    Das weitere Prozedere ist dir bekannt, was auch immer ihr anstrebt?

    Eine Frage: Um Dokumente vom DFA bestätigen zu lassen (Geburtsurkunde, Meldezettel, "Cenomar"), ist es wahrscheinlich notwendig, persönlich in Manila vorstellig zu werden. Sehe ich das richtig?

    Nein, man muss dazu nicht selbst nach Manila. Das DFA prüft ja nur die Echtheit der Urkunden und bringt die Beglaubigung (Red Ribbon) an. Wer das Dokument abgibt und abholt ist im Prinzip egal. Wenn es Freunde oder Verwandte bringen, ist dazu eine schriftliche Erlaubnis vom Eigentümer der Dokumente und Ausweiskopien der beiden Personen erforderlich. Man kann aber auch eine Agentur beauftragen.

    https://consular.dfa.gov.ph/re…authorized-representative

    So, nun ist einige Zeit vergangen und wir haben eine Zusage bekommen. Wenn wir wollten könnten wir also für 3 Jahre gehen. Mir wurden ausreichend Optionen angeboten um nicht vor Langeweile zu sterben.

    Denn das konkreter wird würde mich interessieren, wie du das bezüglich Visum und Arbeitsgenehmigung löst. Du musst keine Details verraten, wenn du das nicht möchtest, aber vielleicht lässt du uns wissen, über welche Schiene das beantragt wird, wenn es soweit ist.


    Visum und die Arbeitsgenehmigung deiner Frau beantragt vermutlich ihr künftiger Arbeitgeber. Wahrscheinlich wird sie als Spezialkraft angefordert oder so ähnlich.

    Wie ist es mit dem Verkehr? Bei meinen bisherigen Auslandseinsätzen wurde mir immer ein lokaler Fahrer gestellt (Navigation, Polizei-/Militär-/Miliz Checkpoints etc.). Ist die Verkehrssituation eher mit Ländern wie Vietnam (bei Rot wird gehalten?) zu vergleichen? Oder ist es wie in Bombay (wuselig/chaotisch)? Oder ist es wie in Djuba (ohne Locals Selbstmord)?


    Wie sind die Lebenshaltungskosten im Großraum Manila? Also wenn die Bedingungen wären: fließend warmes Wasser, mehr als 16h Strom am Tag, und keine Schießerein des Nachts?

    Der Verkehr ist schon wuselig-chaotisch, aber wenn man dort lebt gewöhnt man sich sehr schnell daran und kann auch problemlos selbst autofahren. Digitale Straßenkarten sind gut, das halbe Land fährt mittlerweile mit Navi herum. Checkpoints auf den Straßen gibt es, sind aber unproblematisch solange man alle Papiere ordnungsgemäß dabei hat und sich normal verhält. Ich bin schon viel auf den Philippinen gefahren und hatte bei Checkpoints noch kein einziges Problem, weder mit LTO (Land Transportation Office) noch mit Polizei noch mit Militär (die suchen meist Kriminelle oder unregistrierte Fahrzeuge oder so, als seriöse Person wird man dort freundlich und korrekt behandelt). Wenn du dort lebst, solltest du dir einen philippinischen Führerschein zulegen, das erleichtert Kontrollen und ist zum Autofahren bei längeren Aufenthalten ohnehin vorgeschrieben.


    Öffentliche Sicherheit ist in den meisten Gebieten gut (man muss ich ja nicht in Problemvierteln ansiedeln). Bedenken sollte man, dass die Straßen in Metro Manila zu den Stoßzeiten heillos verstopft sind (und die paar Metro-Linien sind genauso überlastet). Ich würde daher dringend empfehlen, möglichst nahe zur Arbeit zu wohnen, sonst verbringst du täglich mehr Zeit im Auto als mit deiner Familie.


    Lebenshaltungskosten sind sehr stark von den eigenen Ansprüchen abhängig. Der Durchschnittsbürger in Manila lebt zwar für deutsche Maßstäbe sehr günstig, hat aber auch einen sehr niedrigen Lebensstandard. Meine persönliche Schätzung ist, dass der gleiche Lebensstandard in einer philippinischen Großstadt ungefähr gleich viel wie in einer mitteleuropäischen Großstadt kostet. Manches ist billiger und manches ist teurer, in Summe waren die Kosten für mich (ohne Kinder) in Europa und auf den Philippinen sehr ähnlich. Eine vollwertige private Krankenversicherung ist auch ein Thema, die Kosten bewegen sich ganz grob in dem Bereich, was man auch in Deutschland mit einem guten Gehalt an Beiträgen zahlt (dabei ist durchaus relevant, ob dein Arbeitgeber eine private Krankenversicherung zahlt oder nicht). Philhealth ist zwar billig, hat aber nur sehr eingeschränkte Leistungen (nicht einmal annähernd mit einer vollwertigen Krankenversicherung zu vergleichen).

    Die Kosten von Kindern auf den Philippinen kann ich nicht gut einschätzen, ein hochwertiger Kindergarten kann durchaus teurer sein als in Deutschland, ein Durchschnitts-Kindergarten ist natürlich deutlich billiger.