• Ich hatte mir erlaubt bei Lazada Datteln zu kaufen und die Samen in die Erde zu stecken .

    Das war nun vor einem Jahr.

    Die Samen sind aufgegangen und die Pflänzchen haben sich entwickelt .

    Nicht ganz ohne Probleme denn da gibt es Schmetterlinge die Ihre Raupen an die jungen Pflanzen ablegen und die Blätter zerfressen .

    Das hatte Ich eine längere Zeit nicht erkannt aber der Schaden war nicht arg zu groß . Von den ca. 30 Pflanzen dürften noch 20 bis 25 Pflanzen da sein . Sie haben ca. 4 bis 6 Einzelblätter und Ich hoffe nun das die Fiederblätter kommen ,welche dann das Wachstum stark beschleunigen . In dem kleinen Pott sind 5 Pflanzen , im Großen ca 20 Es wird Zeit das Sie in das Freie Land raus kommen .

  • ich habe 2 Pälmchen. Wachsen unendlich langsam...vor meinen Urenkeln erntet da keiner was...hahaha.


    Umtopfen/umsetzen mögen die nicht. Tut man das, sind sie für ein halbes Jahr beleidigt.

    tschö
    Juanico

  • ich habe 2 Pälmchen. Wachsen unendlich langsam...vor meinen Urenkeln erntet da keiner was...hahaha.


    Umtopfen/umsetzen mögen die nicht. Tut man das, sind sie für ein halbes Jahr beleidigt.

    Kann ich nur bestätigen. Habe mir vor etwa 10 Jahren von "rarepalmseeds"


    https://www.rarepalmseeds.com/


    in München diverse Palmensamen bestellt. Soweit ich mich erinnere waren es etwa 80 Samen 8 unterschiedlicher Palmenarten. Darunter waren auch etwa 10 Kanarische Dattelpalmen "Phoenix canariensis" (die Früchte sind übrigens im Gegensatz zur echten Dattelpalme "Phoenix dactylifera" nicht eßbar). Im Vergleich zu den übrigen Arten entwickelten sich die meisten Kanarischen Dattelpalmen anfangs gut. Nach dem ersten Umtopfen wuchsen die Pflanzen in Kübeln bis auf eine Größe von etwa 50-60 cm heran. Das war so nach etwa 5 Jahren. Danach stagnierte der Wuchs, inbesondere auch, weil die Pflanzen regelmäßig von Schädlingen befallen wurden. Zwei habe ich später an einen amerikanischen Nachbarn verschenkt. Die letzten zwei "Überlebenden" pflanzte ich schließlich vor 3 Jahren ins Freiland. Der Wuchs stagniert weiterhin und spätestens alle 6 Wochen muß man mit der chemischen Keule Schädlingsbekämpfung betreiben.


    Fazit:

    Dattelpalmen, zumindest die kanarische Variante, sind hier sehr schwierig zu ziehen. Wir haben hier etwa 125 Palmen aus etwa 15 verschiedenen Arten auf unserem Grundstück. Aber mit keiner Sorte gibt es so viele Probleme wie mit Phoenix caraniensis!


    The man

  • @ Cloud

    Nein Die waren in einem Plastikbecher auf dem ein Deckel draufgeschweißt war . Und worauf Ich geachtet hatte war das die Datteln nicht entkernt waren . Gekeimt sind Sie recht anständig auch wenn der Prozess zt. 2 Monate gedauert hat .


    @ The man .: Kanarische Dattelpalmen sind das nicht sondern rein nur Datteln die Früchte bekommen . 2. Das spielt sich bei mir in den Philippinen ab und Ich hoffe das Wachstum ist besser als in Deutschland .


    @ juanico .: Das nächste ist schon das auspflanzen in das Gelände damit Sie dort gut gedeihen können .

  • @ The man .: Kanarische Dattelpalmen sind das nicht sondern rein nur Datteln die Früchte bekommen . 2. Das spielt sich bei mir in den Philippinen ab und Ich hoffe das Wachstum ist besser als in Deutschland .

    Hallo spice_snow,


    die Keimungszeit für Palmsamen ist je nach Art sehr unterschiedlich. Zwei Monate ist dabei relativ kurz, für Dattelpalmen aber normal. Manche Arten benötigen dafür bis zu 2 Jahre!


    Ich habe schon verstanden, daß Du in Deinem Post von der "echten" Dattelpalme sprichst. Deswegen habe ich in meinem Beitrag ja auch erwähnt, daß es sich bei mir um die kanarische Version handelt. Ich denke aber, daß die Anforderungen und damit verbunden die Wachstumserfolge beider Arten ähnlich sein dürften.


    Auch bei mir "spielt sich das in den Philippinen ab". Und das seit über 10 Jahren. Ich sprach also nicht über Deutschland!!!


    The man

  • Ich habe mal einige Infos zusammengetragen:


    Die Echte Dattelpalme (Phoenix dactylifera). Ihre Früchte werden Datteln genannt.


    Die Dattelpalme benötigt als Wüstenpflanze viel Sonne und vor allem in den Sommermonaten auch viel Wasser. Ansonsten gilt die Pflanze als anspruchslos und kommt mit nährstoffarmen Böden zurecht.


    Die Gattung der Dattelpalmen umfasst 14 Arten, die vorwiegend in trockenen Gebieten wachsen. Wirtschaftlich bedeutend sind die Früchte der Echten Dattelpalme (Phoenix dactylifera).


    Die Gattung ist von den atlantischen Inseln vor Afrika über ganz Afrika einschließlich Madagaskar, auf Kreta und von der Süd-Türkei über den Nahen und Mittleren Osten, Indien bis nach Hongkong, Taiwan, die nördlichen Philippinen, im Südosten bis zur Malaiischen Halbinsel und Nord-Sumatra verbreitet.


    Dann dürfte es sich bei den Palmen von spice_snow um die Echte Dattelpalme handeln. Ich bin gespannt wie diese Dattelpalmen mit dem PH-Klima zurechtkommen werden. Viel Regen und hohe Luftfeuchtigkeit sind nicht gerade förderlich.

  • @ Urlauber .: Khalas Die aus Saudi Arabien kommen ,habe Ich gesät . Diese waren sehr schmackhaft . Es wird noch paar Jahre dauern bis da Früchte kommen . Aber die Früchte kommen sicher schneller wie wenn man Kokosnussen pflanzt .

  • Nicht ganz ohne Probleme denn da gibt es Schmetterlinge die Ihre Raupen an die jungen Pflanzen ablegen und die Blätter zerfressen .

    Das Problem hab ich mit meinem Zitronenbaeumchen auch. Mistviecher.

    Ich spruehe jetzt regelmaessig Neemoil mit Wasser angemischt (5% Loesung) - das hilft ziemlich gut.


    Btw...Feigen wuerden mich viel mehr interessieren :D Datteln mochte ich noch nie.

    Es zeugt nicht von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

    - Jiddu Krishnamurti

  • In welchem Boden zieh ich die Palmen/Samen am besten?

    In meiner Region ist er lehmig.

    Du mußt die Samen erst einmal zur Keimung bringen. Das macht man normalerweise nicht direkt im Freiland, sondern in einem Anzuchtsubstrat.


    Der Keimungserfolg hängt dabei nicht zuletzt auch von der jeweiligen Palmenart ab. Der Zeitrahmen beläuft sich hierbei von etwa 6/8 Wochen bis zu 2 Jahren.


    Als Anzuchtmedium werden Torfmoos, Vermiculit, Perlite, Pinienrinde oder aber Sägemehl empfohlen. Allerdings enthalten die letzten beiden Pflanzengiftstoffe, weshalb man das jeweilige Material anhäufen und 6-8 Wochen ablagern sollte. Hinzu kommt natürlich, daß man die angegebenen Stoffe unter Umständen auf den Philippinen (zumindest in der Provinz) kaum bis schwierig finden dürfte.


    Ich selbst bevorzuge eine Mischung aus Sand (ca. 30%), Reisschalen (ca. 30%), Gartenerde (ca. 20%), Kokosfasen (ca. 10%) und Komposterde (ca. 10%).


    Die Anzuchttöpfe sollten etwa 10-15 cm im Durchmesser haben und im Verhältnis relativ tief sein (ca.25 cm). Da junge Palmen empfindlich gegen direktes Sonnenlicht sind, empfiehlt sich ein halbschattiger Standort. Dies betrifft nicht nur die Keimungsphase, sondern ist grundsätzlich die ersten 3-4 Jahre angeraten.


    Eine spezielle Keimungsmethode, die ich seit einiger Zeit bevorzuge, ist die Anzucht in durchsichtigen (!) Plastiktüten. Diese befüllt man mit etwas Substrat, gibt die Samen hinein, schüttelt alles etwas durch und hängt das ganze an einem nicht zu sonnigen Platz auf (z. B. an einem Baum oder am Gartenzaun). Jetzt heißt es nur noch den Inhalt stets feucht zu halten (alle 2-4 Tage mit dem Handsprayer den Tüteninhalt befeuchten) und zu warten.


    The man