Warum bist Du ausgewandert?

  • Ich wurde oft gefragt: Warum wanderst Du aus? Warum verläßt Du Deutschland? Meine Antwort: Deutschland schränkt den Einzelnen nach meinem Dafürhalten zu sehr ein. Persönlich gefühlte Freiheit kann man anderswo besser erfahren. Ich habe großes Glück gehabt. Denn ich habe mein Lieblingsland gefunden, ohne enttäuscht worden zu sein. Das ist keineswegs selbstverständlich. Denn viele Auswanderer werden vor Ort ettäuscht.

  • Hallo Cinque!
    Als ich meinen ersten Urlaub auf den Philippinen verbrachte stand für mich fest das ich hier meinen Lebensabend verbringen möchte,ein Grund war mit das es hier kein Pflegeheim gibt,meine Mutter ist 4 Jahre lang in einem solchen elendiglich krepiert,von wegen würdevolles Sterben,und dann noch wegen der freundlichen Menschen und dem guten Klima.Ich habe hier meine Heimat gefunden und möchte hier auch bleiben,im übrigen liegt es auch an jedem selber ob er hier leben kann oder nicht,da spielt es eine große Rolle ob sich einer auch integrieren kann,daß heißt für mich auch am Leben hier teilnehmen.
    A Witzle:Wenn mich jemand frägt, weshalb bist du auf den Philippinen?
    Ist doch klar,in D. wär ich einer von den Dummen,hier gehöre ich zur Intelligenz. :D

    Der Bankraubraub ist die Initiative von Dilittanten.


    Wahre Profis gründen eine Bank.

  • Warum bin ich ausgewandert ? :denken


    1.) Weil ich in Deutschland sehr unglücklich war !


    2.) Weil ich mir nicht vorstellen konnte , noch weitere 40 Jahre am täglichen Rat Race( Arbeiten) teilzunehmen !


    3.)Weil ich ein anderes Leben , leben wollte !


    4.) Weil ich Kälte hasse !


    5.) Weil ich Abenteuerlustig bin/ war !


    6.) Weil ich meine Südseeträume ausleben wollte ( deshalb lange auf Inseln gelebt ) !


    Gibt noch mehr Gründe , aber das fällt mir halt auf Anhieb dazu ein . =)


    Gruß Träumer 8-)

    Philippines - ich kam , sah und blieb einfach =)

  • Liebe Leser,


    in Deutschland hat mich einfach nichts mehr gehalten. Die Deutschen sind ja an Spiessigkeit und Arroganz kaum noch zu übertreffen!


    Punkt B ist, dass ich hier einfach preiswerter und demnach besser lebe.


    Punkt C: die Landschaften gefallen mir auch sehr gut. Man kommt einfach auf völlig andere Gedanken, wo man in Deutschland einfach nur versauern kann.


    Punkt D: Hier rennen die Leute beruflich als auch privat hinter mir her. In Deutschland ist es umgekehrt und es lebt sich gut anonym, ausser man arbeitet bei einem Nachrichtendienst. :Rolf
    Ich bleibe einfach hier, solange es mir gesundheitlich gut geht.


    Ein frohes Weihnachtsfest.

  • Ich habe geerbt und das Leben in Europa geht mir so oder so auf den Sack. Ich brauch Sonne, Fun und hier gibt es ja bald nur noch Greise. Ich möchte mein Leben genießen und wander deswegen aus. In Deutschland gibt es mir zuviele engstirnige Spießer und man kann kaum Spaß haben. Alles ist verboten. Ich denke auf den Philippinen wird das Training auch viel mehr Spaß machen. Ich kann auf den Philippinen vom Geld einfach besser leben. Wo hab ich sonst eine Hochhauswohnung mit Pool und Fitness im Haus? Jeden Tag 30 Grad und es laufen nur schöne Frauen rum.

  • hallo ralle, wenn du viel geld hast, dann kann ich deinen wunsch verstehen auf die philippinen auszuwandern, ich weiss jedoch aus eigener erfahrung ,das geld nicht alles ist, lebe mal paar jahre in den philippinen und du wirst sehen das du auch mit einigen abstrichen leben musst.ich habe es nie mega lange in den philippinen ausgehalten,paar monate war super, es folgten immer paar reisen nach thailand , cambodia, auch nach australien für mehrere wochen oder auch monate,deutschland habe ich nie aus den augen verloren und war jedes jahr einmal zu besuch. sts 2001 - 2009 warum ich ausgewandert bin ? ich wollte mich auch mal verändern, kannte ja nur die DDR. die neuen reisefreiheiten gaben mir aber auch nichts. ich bin die ersten 10 jahre BRD für 7 wochen im westen gelebt und einen urlaub in ungarn gemacht. bis der tag X kam... jetzt bin ich wieder hier und bin zufrieden, ich habs gemacht, diese zeit wird mir niemand nehmen.

    Leben wie Rockefeller, warum kaufen wenn mieten so einfach ist.

    Edited 2 times, last by sts ().

  • Ich weiß es nicht genau: Ich fühle mich eher in einem fortlaufenden Prozeß mit offenem Ausgang - zeitlich wie räumlich - allerdings mit der eher unwahrscheinlichen Tendenz in die BRD zurückzukehren! :pleased


    Für mich war bereits als Mittdreissiger klar, das ich in dem Land, in dem ich gearbeitet und gelebt habe, nicht mein gesamtes Leben verbringen werde.


    Das Land,


    • in dem ich immer Fernweh und zu dem ich nie Heimweh hatte,


      in dem mich auch immer wieder die "dunkle Vergangenheit" ansprang, durch kleinkarierte, festgefügte Denkweisen (Intoleranz),


      in dem "Sicherheit" immer wichtiger war als Lebensfreude,


      in dem Andersdenkende und Anderslebende immer genau schauen mußten, wem sie sich "zeigen" konnten,


      in dem es überwiegend Kalt war - und damit meine ich auch, aber nicht nur, das Wetter,


      in dem das 50erJahre Motto der Sparkassen "Hast Du was - bist Du was!" nie seine Bedeutung verloren hatte,


      in dem Du von Fremden als Erstes immer gefragt wurdest, was Du arbeitest,


      in dem man Oktoberfeste und den "Ballermann" lustig fand...da ginge noch so Einiges!


    Und so entschieden eine kleine Freundesgruppe und ich, das wir spätestens im Rentenalter unsere Zelte dort abbrechen und in wärmere Gefielde umziehen würden! :D


    Und als ich dann mit "50" mal die ernsthafte Anfrage stellte, wohin es denn eigentlich gehen könnte stellte sich heraus, das es für die Anderen nicht mehr vorstellbar war ; man hatte bereits sein Ferienhäuschen/Appartement in Italien, Spanien, Griechenland...verkauft und sich doch lieber in Deutschland etabliert!


    Tja, und so war ich dann derjenige, der an seinem Lebensmotto festhielt: "Leben ist Bewegung/Veränderung - Stillstand bedeutet Tod" und bisher habe ich nichts bedauert, bereut - auch wenn ich "in schlechteren Zeiten" natürlich temporär schon das Ein und Andere vermisse - aber immer nur kurz! :D

  • Ich habe ja 1989/90 schonmal 2 Jahre hier gelebt, das ich meine heutige Frau besser kennen lernte, da ich zu dieser Zeit von meiner ersten Frau getrennt war und schlechte Erfahrungen gemacht hatte, wollte ich nicht gleich wieder ins kalte Wasser springen, deshalb die 2 Jahre Phil. Von dieser Zeit an stand für mich fest, wenn ich älter bin wieder hierher zu kommen, als ich dann mit knapp 54 Jahren ziemlich ausgebrannt war und die Mutter meiner Frau ( sie hat 30 Jahre in Barcelona gearbeitet ) einen Schlaganfall bekommen hat und halbseitig gelähmt war, da meine Frau viele Jahre ihre Mutter nicht gesehen hatte und wir nicht wussten wie lange sie noch lebt, haben wir beschlossen schon früher als geplant auszuwandern.
    Im Nachhinein kann ich sagen es war die richtige Entscheidung, meine Schwiegermutter ist ein Jahr später verstorben und so hatte meine Frau die Gelegenheit noch ein Jahr ihre Mutter zu sehen.
    Mir gefällt es auch noch gut hier zu leben, klar es gibt auch Dinge die mir auf den Geist gehen, aber das Positive überwiegt noch. Das wichtigste ist hier habe ich kein Stress mehr.
    Wie sagte unser Member Matthy richtig, ich habe Geld gegen Zeit getauscht, so trifft es bei mir auch zu.

  • Mein Auswanderungsgrund war ein einziger: meine Hobby tauchen zum Beruf zu machen. Dabei stand Asien absolut nicht im Vodergrund, geschweige denn die Philippinen.


    Aus meiner selbst "geplanten" Welttournee wurden dann nach Malediven und Dom. Rep. leider schon nach 3 Stationen die Philippinen die Endstation; wiederum leider im wahrsten Sinne des Wortes... :pleased

  • Als ich das erste mal meine Freundin besuchte (heute meine liebe Frau) habe ich mich sofort in das Land Verliebt,und sofort gedacht hier u. nur hier will ich meine Rentnerjahre die mir dann noch bleiben zusammen mit meiner Frau leben!
    Nach 3 Wochen mußte ich zurück nach D.und beim überfliegen der vielen Inseln hatte ich Tränen in meinen Augen! War es wegen meiner Freundin,oder wegen dem Land,ich denke es war beides!
    Hier in D. hält mich rein garnichts.
    Aber ich muß hier noch 5 lange Jahre Aushalten (Leider) ;(

  • Ich bleibe einfach hier, solange es mir gesundheitlich gut geht.


    Da sprichst Du etwas ganz Interessantes an, das geht nämlich fast allen Auswanderern so, im Hinterkopf bleibt dann immer noch die Idee, auswandern ja, wenns klemmt, dann zurück!


    Auch viele Aussteiger (nicht Auswanderer) entsagen der Modernen Welt und brüsten sich, was sie für ein tolles Leben führen, ohne Technik und anderem Firlefanz, sobald es jedoch mit der Gesundheit nicht mehr so hinhaut, dann muss die alte Heimat mit ihrer bösen Technik wieder dranglauben!


    Weshalb ich ausgewandert bin? Schwer zu sagen, ich denke, dass man dazu geboren sein muss, ausserdem sind Berge und Kälte nicht so mein Ding.


    MfG.

    :399: Es ist so wie es ist! :hi



  • Nun gehöre ich ja nicht zu denen, die ein alternatives Aussteigerleben suchen; ich liebe den Firlefanz :yupi , und bei der gesundheitlichen Beeinträchtigung kommt es ja nun vor allem auf die Art der Beeinträchtigung an, weil: Selbst "krank" lebe ich doch lieber bei schönem Wetter, gutem Obst und vor allem NETTEN Menschen als im kalten Europa!


    Schwieriger könnte es doch maximal mal mit absoluten Spezialbehandlungen werden - wüßte im Moment aber keine Krankheit, die man hier nicht auch behandeln lassen könnte - und bei Diagnosen, die das Finale beschleunigt einleiten könnten würde man sich eh, hier wie da, überlegen müssen, wieviel technischer Quälerei man da noch mitmachen möchte!


    Ist wie immer eine Frage der eigenen Entscheidung und der Übernahme von Eigenverantwortung! Von Letzterem braucht man hier in der Tat mehr als in Europa.

  • Bin zwar noch kein Auswanderer oder Aussteiger, aber arbeite tüchtig daran, und ich kann mich in der Aussagevon RAS voll anschließen. Sicherlich gehört eine Krankenversicherung auch mit dazu. Aber die Behandlungsmethoden zum Finale ( meist Krebs )gibt es auch auf den Philippinen. Und auch ich sehe es so, dass man besser in Würde als im allgemeinen Siechtum von der Erde abtritt. Und das liegt bin der Eigenverantwortung eines jeden selbst und ist sicherlich ein Teil des "kalkulierten Preises" für einen Auswanderer.
    Liebe Grüsse
    Wolle2

  • ich könnte meine "auswanderungsmotivation" nicht trefflicher beschreiben, als RAS. mir war schon früh klar, daß nach einer langen praxistätigkeit nicht das "geniessen der früchte" im vordergrund stand, sondern da war etwas aufregend neues zu erfahren. das hab ich hier auf den phils gefunden: eine neue familie, ein neues heim,eine neue aufgabe, neue freunde. deutschland ist fern- und ich bin froh darüber (das heißt nicht, daß ich alles hinter mir abgebrochen habe).


    das thread heist Warum bist Du ausgewandert? hier geht es nicht um doktorspiele, wäre schön wenn wir beim thema bleiben könnten. danke tdc

    " glücklich sind, die Träume wagen.."


  • Da sprichst Du etwas ganz Interessantes an, das geht nämlich fast allen Auswanderern so, im Hinterkopf bleibt dann immer noch die Idee, auswandern ja, wenns klemmt, dann zurück!


    Auch viele Aussteiger (nicht Auswanderer) entsagen der Modernen Welt und brüsten sich, was sie für ein tolles Leben führen, ohne Technik und anderem Firlefanz, sobald es jedoch mit der Gesundheit nicht mehr so hinhaut, dann muss die alte Heimat mit ihrer bösen Technik wieder dranglauben!

    Ich darf ja wohl ausdrücklich bitten, dass wenn ich einen Versicherungsschutz in Deutschland habe, ich diesen wohl auch bei Bedarf in Anspruch nehmen kann? Wo gibt es denn so etwas? X(

  • Hallo Gemeinde..
    Zu diesem Thema möchte ich nun auch mal Stellung nehmen,nachdem ich hier alles verfolgt habe..
    Ich verstehe und akzeptiere jede einzelne Entscheidung von denjenigen,die sich für eine Auswanderung in die Phils.entschieden haben,OHNE das sie im Rückblick gegen ihre ehem.Heimat nachtreten.
    Was mich aber auf die Palme bringt,sind diese Typen wie z.B."Detlef",der offensichtlich eine Legitimation für seine Auswanderung braucht,wenn er diese billigen Argumente gegen sein Heimatland ins Feld führt.So argumentieren typische Verlierer,die in D.nichts auf die Reihe gekriegt haben. Motto:"Deutschland hat nicht genug für mich getan,das ist nicht mehr mein Land".
    Für alle die im nachhinein mit dem Knüppel auf ihr Heimatland eindreschen<und davon gibts hier ne ganze Menge>, ein Wort...Nestbeschmutzer!!


    So,jetzt gehts mir besser..


    Kalle.


    Edit Asterix

    kalle12

  • Das sind dann aber die ersten wenn es hier auf den Phil. schief läuft und das Geld nicht mehr reicht, zurück in die Heimat gehen und ins soziale Netz springen.

  • Man hat bei diesen Typen wie "Detlef" den Eindruck,als wenn sie aus einer Bananenrepublik flüchten würden.Da werden Gründe wie "spiessig"oder "arrogant"als Auswanderungsgrund genannt.Das muss sich mal einer auf der Zunge zergehen lassen..Ich frage mich,war der besoffen,oder hat er das wirklich ernst gemeint..Wie will der eigentlich hier in den Phils auf Dauer überleben,welche Voraussetzungen muss ihm dieses Land eigentlich bieten.Irgendwann werden ihm Sonne Strand und Palmen auch nicht mehr genügen,dann wird er daran denken was er an D.gehabt hat.

    kalle12

  • Ich habe bis zu meinem 65zigsten in Deutschland gearbeitet, weil ich dort trotz hoher Abgaben das meiste verdient habe. Und auf Grund meines Einkommens galt ich statistisch als reich. Aber jetzt bin ich Rentner mit kleiner Rente und würde als arm eingestuft. Deshalb hatte ich schon immer vor, Deutschland mit 65 wieder zu verlassen und in ein wärmeres Land mit ärmeren Leuten zu gehen, wo ich billiger leben kann und wenigstens noch zur Mittelklasse gehöre. Eigentlich wollte ich in ein arabisches Land, weil ich die Sprache kann. Und Nordafrika ist nicht so weit weg, da kann man schnell man nach D., wenn man was braucht. Aber es kam ganz anders. Ich lernte eine Pinay kennen. Und Nordafrika hat sich politisch nicht verbessert.
    Und so bin ich auf den Phils gelandet.
    Alex