Steiniger Weg

  • Wegerecht


    Wir hatten im Jahr 2013 einen Weg gekauft. Das war ein sehr teures kostspiliges

    Project, aber der Weg wurde dringend gebraucht. Der vorhandene Weg eigendlich

    ein Barangayweg war auf einmal privat, und der Besitzer wolle den schliessen. Ich hatte den Eindruck das jemand an den Lageplaenen etwas geaendert hatte. Die Verhandlungen waren schwierig, der Verkaeufer war geldgierig. Die Frau des Verkaeufers hatte brennende Augen als diese mich Amerikano sah. Da ging nichts mehr. Bezahlen oder kein Weg. Wir liessen den Weg einmessen. Eigendlich war alles klar. Den Vermesser kannte meine Frau und den Verkaeufer. Der Weg war ein rechter Winkel. Schenkellaenge 57m und 87m. Ich tat das Nachmessen, eine Schenkellaenge die 57m war 9m laenger. Meine Frau sagte das ist normal, more or less. Meine Einwaende galten nichts. Der Weg wurde also gekauft.

    Ich fand beim Bau des Weges dann einen Grenzstein in 57 m Distanz. Die Schenkellaenge

    87m war somit zu 70% Eigentum der privaten Barangayroad. Es gab endlose Diskussionen

    mit dem Ergebnis einer neuen Einmessung. Die Einmessung gab dann meinen Befuerchtungen recht. Alle Bauarbeiten waren umsonst. Ueber den Schaden konnte man nicht reden.

    Der Verkaeufer war kein unbeschriebenes Blatt im Waffengebrauch. Jeder hatte Angst sich mit Ihm anzulegen. Nur meine Wenigkeit hat Ihm gesagt was ich dachte. Der spruehte vor zorn, und bedrohte mich mit der Pinote. Die 2. Messung war klar wurde aber nicht akzeptiert. Die Meinung kam auf man muss warten bis der Verkaeufer stirbt.

    Im August 2019 war es dann soweit. Die Frau des Verkaeufers verstarb, und der Mann machte im Bett in die Pampers. Der Sohn brauchte Geld fuer die Finanzierung des

    Pflegefalls, konnte aber das Grundstueck nicht verkaufen, da der Assesor vom Katasteramt meine Frau als Miteigentuemer eingetragen hatte.

    Eine neue Einmessung fand im August statt, sie entsprach der 2. Einmessung und nun haben wir das richtige Gelaende fuer den Weg. Die Kosten des Wegebaus, sowie der Einmessung gingen zu unseren Lasten.

    Die Veraenderung des Weges wird ein halbes Jahr dauern.


    mfg Guenter


    Orange der neue Weg, Gruen der alte 2824a

  • Zuwegung . . .

    das ist ein gaaaaanz heisses Thema, hier auf den Phils!:denken


    Oft haben die traumhaft schönen Grundstücke keine Zuwegung, sie werden aber als Baugrundstücke verkauft.


    Mein "Schwager" (Engländer) wollte hier in der Bergregion von Dauin ein 7000 qm Grundstück kaufen. Wirklich wunderschön, Blick zum Meer, Blick zu den Bergen, ca. 40 bis 50 Mangobäume.

    Eigentümer wohnen in USA, 2.000.000 Peso Kaufpreis.

    Zur Besichtigung hatten wir das Grundstück zu Fuss erreicht.

    "Wie kommt ihr auf's Grundstück?" - meine Frage.


    Die ahnungslose Maklerin wollte das regeln. Mehrere Anwohner sollten Teile ihres Grundstücks verkaufen für einen Weg, ca. 6 x 75 Meter. Alle hatten schon die Dollarzeichen in den Augen, 4 Millionen Peso sollte dann die Wegfläche kosten. Ohne zu fragen wurde auch schon ein Vermessungstrupp geordert.


    Nun, Ende von der Aktion . . . Kauf wurde abgelehnt, Vermessungskosten soll die Maklerin übernehmen - Rechtsstreit darüber dauert an!


    Ein anderer Expat (Schweizer) hat in der Nähe ein Grundstück gekauft. Nun wurde ihm gesagt,

    das in ca. 5 Jahren ein Weg gebaut wird, vorher Zufahrt und Baubeginn nicht möglich!


    Bei einem Grundstückskauf nicht aus dem Bauch heraus entscheiden!

    Wunderschöne Lage, aber ZUWEGUNG, STROM, WASSER, TITEL in Ordnung?


    Lb. Gruss,

    Rolf


    P.S. Schwager hat jetzt ein Grundstück, auch 7.000 qm, gekauft (3 Mio. Peso)

    Baubeginn in Kürze, Problem, kein Wasser :( wie die das lösen? ich weiss es nicht?

    Wasserversorgung durch Tankwagen ist richtig teuer8-)

    Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
    :hi

  • P.S. Schwager hat jetzt ein Grundstück, auch 7.000 qm, gekauft (3 Mio. Peso)

    Baubeginn in Kürze, Problem, kein Wasser :( wie die das lösen? ich weiss es nicht?

    Wasserversorgung durch Tankwagen ist richtig teuer8-)

    Wie wäre es mit einem Brunnen?

  • Brunnenbau ist nicht so einfach. Gerade in diesem Jahr hab ich viel Zeit aufgewendet um die Wasserversorgung stabil zu halten. Da hatte ich sogar ein wenig Mitgefuehl mit dem faulen Manager von unserem Wasserdistrikt

    Strom ist ohne Wegerecht auch ein Problem.

    Wir haben keine Schwierigkeit ausgelassen und alle Probleme sehr arbeitsintensiv geloesst.


    mfg Guenter

  • Hallo,

    Brunnenbau bringt nix auf diesem Grundstück :confused1

    Die wenigen Nachbarn haben auch kein Wasser - das sollte man natürlich vor dem Kauf erkunden und entsprechend nachfragen!


    Aber eine Hühnerzucht ist in der Nähe, wenn der Wind gut steht . . . feine Düfte :floet


    Es gibt tolle Grundstücke auf den Phils.!

    Meistens preislich absolut ok - die Baukosten sind auch (im Vergleich zu D.) absolud günstig.

    Alles gut und schön . . . . .

    vor dem Kauf / Hausbau alles erkunden und auch nach einer guten Hausbautruppe suchen!


    In Zamboanquita hat ein Deutscher ein Traumhaus am Beach. Streit mit den Phil-Nachbarn (denen gehört die Zuwegung, Privatgrundstücke) - die haben ihm den Weg dicht gemacht, sein Grundstück ist jetzt nur noch vom Beach aus erreichbar :weia


    Die Schwiegermutter von Member sts * wollte mir auch mal so ein Grundstück verkaufen.

    Sehr schön, Preis ok, aber Zuwegung über zig' Phil-Privatgrundstücke ;-(

    Da ist der Ärger vorprogrammiert. Sobald eine Langnase involviert ist, riechen die Filipinos nur noch Geld, oft unverschämt (Thema: "rücksichtslos")


    Auf jeden Fall ist ein Grundstückskauf / Hausbau, / -kauf spannend auf den Phils.

    Da braucht es gute Nerven (wie Drahtseile) und Geduld! Und Humor ! :cheers



    * sts . . . . leider nicht mehr aktiv dabei :dontknow

    Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
    :hi

  • Hier auf den Phil. sind ca. 50% der Title von Grundstuecken nicht ok. Vor einigen Jahren wurde in Quezon City Grundstuecke fuer eine Subdivision verkauft, nach 3 Jahren, es waren schon viele Haeuser gebaut, hat sich herausgestellt das der Verkaeufer nicht der Besitzer dieser Grundstuecke war.