Posts by Slickowan

    Man gut das du dich auskennst...


    Wir haben uns dann auf die unterste Ebene die Ausländerbehörde bei uns im Rathaus konzentriert und die so lange bearbeitet bis wir von denen ein Schreiben an die DBM bekommen haben, daß von Seiten der Ausländerbehörde keine Bedenken bestehen das Visum zu erteilen. Was wir dann auch bekommen haben.


    Gruß. der-wassermann

    Dann Gratuliere ich das das so geklappt hat!

    Widerspricht aber der Aussage von Franky, denn du hast dich an eine Behörde gewendet die mit der Sache eigentlich mal gar nichts zu tun hat, geschweige denn offiziell Einfluß hat auf die Visafreigabe.

    Meine ABH kann auch nicht verstehen das das Visum nicht bewilligt wird, hat aber keinerlei Einfluß auf den Prozess.

    Man gut das du dich auskennst...

    Da machst du einen Interpretationsfehler...

    Hier soll das Problem weitergegeben werden, entsprechend der Kompetenzkette, und niemandem soll die Leviten gelesen oder angeschissen werden...


    Hier scheint das System aber so geregelt zu sein, das unangenehme DInge die evbtl Arbeit bedeuten oder auch einfach nicht Systemkonform sind, in der unteren Kompetenzebene abgeblockt werden, damit die "hohen Damen/Herren/Divers" sich damit nicht auseinandersetzen müssen...

    Mir scheint es schon sinnvoll, die richtige Behörde anzuschreiben. Der Ministerpräsident oder der Innenminister von Niedersachsen haben sicherlich keine Weisungsbefugnis / Einflußmöglichkeiten gegenüber der DBM.


    Ansonst käme vielleicht tatsächlich nur noch die "Bildzeitung" in Frage (früher gab es einmal die Rubrik "Bild hilft!"). Wie soll den dir der AFD-Abgeordnete helfen? Mir fehlt hierzu die Fantasie und ich glaube auch nicht, dass die im Wahlprogramm eine Vereinfachung der Regeln für Schengenvisas haben.

    Ist doch schon längst passiert im Vorfeld, die lassen einen ja auflaufen, sowohl das AA als auch die DBM. Ergo muß man andere Wege einschlagen. Nur will sich mal wieder niemand die Finger verbrennen und schiebt das auf Resortverantwortlichkeiten ab. Eine EIngabe an die verantwortliche übergeordnete Stelle sollte ja wohl kein Problem sein für unsere Volksvertreter, dafür bezahl ich die schließlich mit. Ist doch im Job genauso. Wenn der kleine Schippenwilli nen Problem hat, rennt er ja auch nicht sofort zum Bigboss sondern zum Polier/Vorarbeiter. Und wenn der meint er kann das net regeln, gehts zum nächsten Vorgesetzten. Man muß es natürlich auch wollen... Hab grad auf FB von der SPD noch Bescheid bekommen das diese Vorgehensdweise im Förderalismus begründet liegt, welcher unserer dunklen Vergangenheit geschuldet ist... :blöd

    Ich hatte in der Sache unseren Ministerpräsidenten angeschrieben, und heute nach einigen Wochen (Sommerpause) doch mal Antwort erhalten.


    Lest und urteilt selber:

    VISUM_BRIEF.jpg


    Nach einem 10min Telefonat aufgrund diesen Schreibens mit dem entsprechenden Sachbearbeiter, kam dann der gute Rat doch Herrn Maas direkt anzuschreiben.

    Nunja, dann werde ich das eben mal tun. Oder evtl auch gleich die AFD ansprechen... :happy

    Die Leute versuchen andere Wege

    und dann wundert ihr euch, wenn die dt. Botschaft "zickt"???


    Aber ich vermute mal, dass die Mitarbeiter der DBM auch nur ihren Job machen wollen und sie keine Leistungsvorgaben haben, dass die möglichst viele Visaanfragen ablehnen.

    Die Henne oder das Ei...?


    Wäre toll wenn sie ihren Job machen würden, und nicht standardisierte Ablehnungsschreiben vom Abreißblock verteilen würden... Das läßt nämlich schon irgendwie an eine Leistungsvorgabe denken...

    Vielleicht ist dies auch der Grund, dass die dt. Botschaft mit der Erteilung eines Schengen Visums restriktiver umgeht, um "Mißbrauch" zu verhindern, da entsprechend schlechte Erfahrungen gemacht wurden.


    Gruß

    roha

    Ich sehe es eher anders herum... Die Leute versuchen andere Wege (gemäß deiner Wortwahl „Mißbrauchen“) weil die DBM so restriktiv ist.

    Ich hatte schon von einem Schengenvisum berichtet, das zwar etwas holprig zustande kam, aber wir haben es bekommen damals. Allerdings unter einem anderen Visastellenleiter, der sich auch mal selber gekümmert hat.

    Kann ich so nicht bestätigen... Ich ziehe Clark Airport jederzeit dem Manila Airport vor...

    Klar ist es ein kleiner Airport, aber ich hatte da bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, und bleibt immer unsere erste Wahl für unsere Reisen.

    Und was hat dein Erlebnis mit dem Airport an sich zu tun...?

    Jo, hab ich vor ca 2 Jahren dort auch gelesen, und auch ein paar nette Plakate dazu gesehen...

    Clark ist definitiv am wachsen, ich hoffe nur das das mit Sinn und Verstand gesteuert wird, sonst hat es bald Manila 2...

    Bei dem oben genannten Kumpel hat es mit 2 abgelehnten Visa nach Deutschland, dann mit einem Urlaub in Polen geklappt

    Dann sei doch so gut und setz hier mal die Details rein, was die polnische Botschaft in Manila verlangt. Eine HP von denen kann ich nicht finden. *) VE? wie wird die gemacht? welche Dokumente zur Rückkehrwilligkeit etc....


    *) hab ich zwar jetzt gefunden, aber die englische Version funktioniert bei mir nicht.

    Das wird nur über ein Touristvisum funktionieren oder man hat dort jemanden der für einen bürgen kann und die EInladung ausspricht. Sonst denke ich wird das nicht funktionieren. Diese Option habe schon im Hinterkopf fürs nächste Jahr in Schweden...

    Weiss denn jemand wie hoch Anwaltskosten sein würden, wenn kann Klage beim VG Berlin erheben würde? Has das schon mal jemand gemacht?

    Mein Anwalt meinte eine Klage würde so 1300-1600€ kosten, also Anwalt + Gerichtskosten... Aber er sagte gleich 50/50 Chance, wenn überhaupt, er hat davon abgeraten... Er hat geraten andere Wege zu versuchen, Petition oder Politiker anschreiben, etc.

    Kann ich auch nicht verstehen bei diesen Vorzeichen...

    Aber die Mutter meiner Frau durfte mit derselben Begründung auch nicht einreisen. Nur das sie net so viel vorzuweisen hatte wie bei euch...

    Im Moment sehe ich wirklich nur wenige Möglichkeiten die du hast. Du kannst dich z.B. mit Kopie an deinen lokalen Abgeordneten mit Kopie an eine Abgeordnete die relativ intensiv damit auseinandersetzt und an als Hauptadressatin dich an die Staatssekretärin wendest und bittest um Antwort, weshalb einer 60 jährigen Mutter von mehreren Kindern verweigert wird ihre Tochter und das Enkelkind in D zu besuchen.

    Ist schon längst in Arbeit, allerdings nicht über lokale Politiker...


    Zu dem Rest deiner Äußerungen will ich mich nicht mehr äußern, sonst krieg ich wirklich doch noch Frust...:hi

    Losgelöst von der Schwiegemutter von Slickowan, was ist eine "stille" Auflage und was ist "weitestgehend" (gibt es eine Statisitk?)? Da es genug Beispiele hier im Forum gibt, wo eine Einladung der Schwiegermutter / Schwester / Bruder, Freundin usw. geklappt hat, erschließt mich diese Aussage nicht.


    M.E. kommt es bei den Beiträgen hier zu kurz, dass Erwartungshaltung an den Bearbeiter in der DBM vorausgesetzt werden, die wohl schwer erfüllbar sind, wie dass die DBM-Mitarbeiter eigenständige Recherchen (wie z.B. bei dem Fall von Slickowahn z.B. Rückfrage bei der Kirchengemeinde oder Aussage über die Barangay-Clearance) machen sollen. M.E. sollte alles "mundgerecht" vorgetragen werden und die Aussagen in dem Antrag durch Anlagen (auch z.B. Ausdruck aus Googlemaps) belegt werden. Ich vermute weiterhin, in dem Fall von Slickowahn war der RA eine "Pfeife".

    Stille Auflage=limitiertes Kontingent an zu vergebenden Visa.

    Statistik=haste die Statistik wer vom Weihnachtsmann Geschenke erhält schon gelesen...?

    Anwalt=will ich mich nicht zu äußern, tendiere aber zu deiner Meinung

    DBM-Recherche=nunja, evtl wurde ich vom ehemaligen Visastellenleiter etwas verwöhnt, denn der hat sich damals die Mühe gemacht sowohl nachzuforschen als ein Widersoruch auftauchte (ohne unser Verschulden) und er hat mich angerufen um das Mißverständniss aufzuklären. Also möglich ist alles wenn es gewollt ist.

    Barangay-Clearance= was muß man da nachfaorschen wenn die Clearance von Eltern und den angeführten Kindern vorliegt, wo jeweils die Adresse enthalten ist...?

    Wer zieht hier nun was ins Lächerliche, z.B. mit selbstgemalten Bildchen. Keiner kann es vorhersehen und anders als beim Familiennachzug gibt es keinen Anspruch auf ein Schengenvisum. Wenn nun Menschen her gehen und Ratschläge ignorieren, dann ist eine Hilfestellung schwierig. Keiner kann eine Entscheidung vorhersehen, Aktuell dürfte es schwierig sein genaueres über den Entscheider zu erfahren. Nimm einfach mal an, er ist relativ neu auf den Phils, es müssen Rückstände aufgearbeitet werden, dann würde ein Schreiben, das sich auf wesentliche Dinge konzentriert und zusätzlich erläutert deiner Meinung nach helfen. Du darfst ein abweichende Meinung haben, andere Argumente so kommentieren wie du es tust... Unstrittig dürfte sein, dass dies nach allem was der Antragsteller bisher machte ein relativ kleiner Mehraufwand gewesen wäre.


    Punkt Reisen. Ich redete von verschiedenen Reisen, und auch hier gilt das gleiche wie oben. Es ist ein Puzzlestein der im ein oder anderen Fall die Rückkehrwilligkeit wahrscheinlicher erscheinen lassen kann. Jemand der dann zu Hause verwurzelt ist z.B. mit einem Schreiben, das belegt, dass jemand seit langem ein extrem wichtiger Bestandteil nicht nur mithelfender (böse formuliert an Kaffeekränzchen teilnehmend) sondern wesentlich mitorganisierender Teil der Community ist ,sei es in der Schule z.B. organisiert eigenverantwortlich die Schulküche, sei es in der Kirche z.B. organisiert das Team für den Kirchenschmuck und bei Prozessionen sowie die Kirchenreinigung und hilft bei der terminlichen Organisation von Veranstaltungen, …., dessen Kinder z.B. in eigenen Häusern in der Nähe wohnen und dies auch einfach an Hand einer Karte nachvollziehbar macht und zusätzlich schon mehrfach die Landesgrenze überquerte sowohl in visafreie Staaten als auch in visapflichtige Staaten und zurückkehrte, der hat nach meiner Ansicht größere Chancen.


    Langfristig macht es immer Sinn z.B. die Hälfte des optionalen Unterstützungsbetrages, der steuerlich anerkannt werden könnte (60 und sehr aktiv nicht unbedingt vom FA akzeptiert) auf ein Konto zu überweisen, das auf den Namen der Eltern läuft und ggf. dessen Zugriff die Eltern aber nicht wirklich realisieren können und die andere Hälfte auf ein zugängliches Konto. Dadurch ist gewährleistet, dass sich auch ein Polster für schlechtere Zeiten aufbaut.

    Hmm, ich weiß grad net was ich von dir so wirklich halten soll...

    Einerseits willst du nen kurzen und knackigen Antrag bzw Einladungsschreiben weil der Sachbearbeiter potentiell überlastet ist und sich nicht auskennt, andererseits soll man aber die Einladung so ausführlich schreiben das sich der Bearbeiter ein Kristallklares Bild über die Lebensumstände des Antragstellers machen kann. Mit Skizzen und Bildern etc... Ist das jetzt nur Geschreibe um sich hier wichtig zu machen? sorry, kann ich nicht für voll nehmen...

    Auch deine weitere Argumentation kann ich dir nach Lesart der DBM zerlegen:

    Wenn der Antragsteller ein extrem wichtiger Bestandteil der Familie/Gemeinschaft, was auch immer ist, wie geht es dann weiter wenn die extrem wichtige Person sich im Ausland aufhält und nicht mehr verfügbar ist im entsprechenden Zeitraum? Entweder bricht dann alles zusammen oder derjenige ist entbehrlich. Warum sollte er also zurückkehren wollen wenn er das für einen Besuch bei der Familie bereit ist zu riskieren...? Kannst du jetzt auf Job, Studium, Kinder oder was auch immer erweitern...

    Die Kinder wohnen auch dann noch da, wenn die Mutter nicht mehr zurückkehrt, da kannst du ruhig nachweisen das die 2 Häuser weiter wohnen. Dafür braucht’s kein Ausdruck aus Googlemap, denn da könnte ich alles drauf kritzeln. Es reicht ja nicht mal der offizielle Meldebescheid der örtlichen Gemeinde um die Adressen der Kinder glaubhaft zu machen...

    Und wenn ich und meine Frau ihre Eltern regelmäßig unterstütze bisher mit monatlichen Zahlungen, dann bin ich bestimmt froh wenn die Mutter endlich in DE ist und die Kohle hier selber verdienen kann, so das ich nichts mehr rüber schicken muß.

    Du machst deine Hose glaub ich wirklich mit der Kneifzange zu...


    Btw, mein zweites Einladungsschreiben war eine voll geschriebene DinA4 Seite, schriftgröße 11. Dazu wurden 15 Seiten an Dokumenten und Belege beigefügt um die Verwurzelung innerhalb der Familie, Kirchen-Gemeinde und sozialem Umfeld zu belegen.

    Mein erstes Einladungsschreiben war kurz und knackig, mit ein paar eingestreuten Infos über die Umstände.

    Also kannst mir ruhig glauben wenn ich sage ich habe alle Register gezogen und alles verfügbare an Nachweisen beigebracht.

    Ich hätte natürlich noch ohne Probleme ein paar Lot-titles und Pachtverträge oder ähnliches fälschen lassen können, um auch eine wirtschaftliche Verwurzelung vorschwindeln zu können, evtl hätte das ja geklappt dann. Wenn die net mal wissen was ne Barangay Clearance ist, werden die auch net wissen wie so ein Title aussieht... :Rolf

    Aber wir sind ehrliche und wahrheitsliebende Menschen und erschwindeln uns nichts, sondern bleiben bei realen und nachweisbaren Tatsachen...

    Du kannst es drehen und wenden wie du willst... Du kannst nen Visum bekommen oder net, das hängt im Zweifelsfall nicht davon ab was du als Einlader bzw was der Antragsteller vorbringt...

    Das ist natürlich nicht das alles schlagende Indiz dafür. Es ist aber doch immerhin ein Unterschied, ob ma auf einer Parkbank wohnt oder eine feste Adresse hat.

    In diesem Fall ging es ja konkret darum nachzuweisen, dass einige Kinder im selben Barangay wohnten wie die Antragstellerin... um einen familiäre Verwurzelung nachzuweisen. (Im der ersten Ablehnung hatte die DBM so getan, als ob die Antragstellerin völlig einsam auf den Philippinen wohnte und ihr einziger Bezugspunkt ihre Tochte in D sei). Wenn der Entscheider jedoch nicht weiß, was eine Barangay Clearance ist, dann war dies leider zwecklos.

    Danke, genauso sieht es aus, diese sollte als eins von vielen Bausteinen dienen die Verwurzelung in der Familie und der Gemeinde vor Ort zu belegen, so wie es die DBM gerne haben wollte...



    Ja, das ist ja irgendwie der Witz an der Sache, wie mit dem Ei und dem Huhn...:dontknow

    Deine Einschätzung mit der Ausführung des Bescheides, kann ich nachvollziehen...

    @Franky23

    Was meinst du was gemacht wurde...? Bringt nur nix wenn alles negiert wird und ins lächerliche gezogen wird vom Sachbearbeiter. Du kannst im Grunde alles mögliche Argumentieren und X Belege/Dokumente vorbringen. Irgendwas findet sich immer wenn abgelehnt werden soll, sei es das ihm der Briefkopf nicht gefällt, oder er nicht weiß was eine Barangay Clearance ist.

    Das ganze Procedre ist nur lächerlich und Menschenverachtend. Ich bin nur froh das meine Frau nicht so eine extrem enge Bindung zu ihrer Mutter hat wie manch andere, sie nimmt das Recht sachlich und lehnt jetzt auch jeden weiteren Versuch ab, auch aus Kostengründen und sie mittlerweile gemerkt hat wie in DE der Hase läuft.