ivo.andy / Philipina nach Deutschland einladen

  • Hallo,


    ich bin neu hier im Forum und suche unterstützung für meine Zeit auf den Philippinen. Ich werde hier für ca. 1 Jahr leben (ggf. länger) und ehrenamtlich unterrichten (Highschool). Auch wenn es nicht geplant war, habe ich mich auf meiner Weltreise (die Philippinen waren mein vorletztes Reiseziel) in eine Philipina verliebt und würde mit ihr gerne für 2-3 wochen nach Hause fliegen. Insbesondere da ich nun doch länger in den Philippinen bleibe würde ich vorher gerne einiges regeln und sie meiner Familie vorstellen. Das mit dem Visum ist doch sehr kompliziert und ich hoffe das ihr mir etwas unter die Arme greifen könnt, da ich mir in vielen Punkten unsicher bin. Insbesondere da ich von dutzenden Ablehnungen etc. gelesen habe und im Moment das Gefühl habe, dass ein Visum zu bekommen etwa die selbe Wahrscheinlichkeit hat wie im Lotto zu gewinnen... Ich habe zwar schon viel recherchiert aber die meisten Beiträge sind veraltet und schreiben beispielsweise noch vom Callcenter, welches inzwischen ja durch die Onlineterminvereinbarung abgelöst wurde.


    Sie ist 27 Jahre und die Schulleiterin einer Highschool, hat einen Bachelor und studiert derzeit nebenbei im Master. Keine Kinder, nicht Verheiratet, kein Grundbesitz (die Familie besitzt soweit ich verstanden habe 2 Häuser). Einkommen mit 23000 Pesos wohl über dem Durchschnitt... Unsere Reise wäre für Anfang Mai geplant, da in diesem Zeitraum Sommerferien sind. Kontaktnachweise könnte ich ggf. mittels der Einreisestempel in die Philippinen (2x in 2018), Whatsapp und/oder Facebookchatverlauf, Bilder (welche ja scheinbar nicht akzeptiert werden) und meine geplante Tätigkeit in der Schule erbringen. Zudem war ich ja auch schon in der Schule und könnte mir ein Schreiben geben lassen. Da dieses allerdings von ihr unterschrieben werden würde, ist die glaubwürdigkeit wohl eher gering.


    1. Welche Tipps könnt ihr mir für die Beantragung des Visums und das Gespräch in der Botschaft mitgeben?


    2. Wie schätzt ihr die Erfolgsaussichten ein?


    3. Da Sie noch einen Philippinischen Reisepass benötigt würde ich diesen gerne sehr Zeitnah mit ihr beantragen. Habt ihr diesbezüglich Informationen für mich?


    4. Da ich derzeit in den Philippinen bin stelle ich mir zudem die Frage wie ich sie denn offiziell einladen soll (Einladung und Verpflichtungserklärung). Ich habe gelesen das man dafür Persönlich zur Ausländerbehörde gehen muss (Weis nicht ob das so stimmt).


    Diesbezüglich habe ich zudem mehrere Wege und mich würde interessieren welchen oder welche Wege ihr gehen würdet?
    Ich bin selbstständig und habe derzeit kein festes Einkommen. Ab und zu kommt was ab und zu auch mal nichts... Auf meinem Konta habe ich 25000 Euro liegen.
    A) Würde dies für die Bonität der Verpflichtungserklärung ausreichen?
    B) Auch meine Mutter könnte sie einladen (Dann in der Schweiz, da sie dort lebt) und sie verfügt über ein festes Einkommen (Allerdings besteht kein wirkliches Kontaktverhältnis zwischen meiner Mutter und Ihr)
    C) Alternativ könnte ich ihr auch 5000 Euro überweisen und damit hätte sie die Mittel um die Reise selbst zu finanzieren. Allerdings wird dies ja auf den Kontoauszügen ersichtlich...


    5. Wie verfahrt ihr denn mit der Flugbuchung? Diese wird ja für das Visum benötigt und sollte dieses nicht erteilt werden, kann das Ticket ja nicht genutzt werden... Bucht ihr dann immer das teure Flex Ticket oder gibt es diesbezüglich bessere Wege?


    Ich bin offen füR alle Anregungen und Ideen und freue mich über eure Antworten.

  • 1. Welche Tipps könnt ihr mir für die Beantragung des Visums und das Gespräch in der Botschaft mitgeben?


    Alles dokumentieren und besonders die Rückkehrwilligkeit durch Bescheinigungen der Schule über ihre Arbeit darlegen. Nicht zu lange beantragen...3 Wochen maximum


    2. Wie schätzt ihr die Erfolgsaussichten ein?


    mit einer guten VE etwas höher als bei vielen anderen Fällen, da sie einen guten Job hat!


    . Da Sie noch einen Philippinischen Reisepass benötigt würde ich diesen gerne sehr Zeitnah mit ihr beantragen. Habt ihr diesbezüglich Informationen für mich?


    den muss sie dann beantragen...und zwar zeitnah


    Da ich derzeit in den Philippinen bin stelle ich mir zudem die Frage wie ich sie denn offiziell einladen soll (Einladung und Verpflichtungserklärung). Ich habe gelesen das man dafür Persönlich zur Ausländerbehörde gehen muss (Weis nicht ob das so stimmt).


    Wenn du auf den Philippinen bist geht das auch bei der DBM


    A) Würde dies für die Bonität der Verpflichtungserklärung ausreichen?


    Definitiv Nein, hierfür brauchst du ein regelmäßiges Einkommen! In Deutschland gibt es ein paar ABH, welche ein Sperrkonto aktzeptieren....aber längst nicht alle!


    Auch meine Mutter könnte sie einladen (Dann in der Schweiz, da sie dort lebt) und sie verfügt über ein festes Einkommen (Allerdings besteht kein wirkliches Kontaktverhältnis zwischen meiner Mutter und Ihr)

    Sie könnte dann einladen und die VE übernehmen....weise sie vorher auf das Risiko hin! Müsste dann aber ein Visum für die Schweiz gemacht werden


    Alternativ könnte ich ihr auch 5000 Euro überweisen und damit hätte sie die Mittel um die Reise selbst zu finanzieren. Allerdings wird dies ja auf den Kontoauszügen ersichtlich.


    Genau so ist es


    Wie verfahrt ihr denn mit der Flugbuchung? Diese wird ja für das Visum benötigt und sollte dieses nicht erteilt werden, kann das Ticket ja nicht genutzt werden... Bucht ihr dann immer das teure Flex Ticket oder gibt es diesbezüglich bessere Wege?


    Du brauchst keinen Flug im Vorfeld...erst nach erteilten Visum

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Ich bin selbstständig und habe derzeit kein festes Einkommen. Ab und zu kommt was ab und zu auch mal nichts... Auf meinem Konta habe ich 25000 Euro liegen.
    A) Würde dies für die Bonität der Verpflichtungserklärung ausreichen?
    B) Auch meine Mutter könnte sie einladen (Dann in der Schweiz, da sie dort lebt) und sie verfügt über ein festes Einkommen (Allerdings besteht kein wirkliches Kontaktverhältnis zwischen meiner Mutter und Ihr)



    Die DBM kann nur dann eine VE entgegennehmen oder ausstellen, wenn der Wohnsitz auch auf den Philippinen ist. Ob die DBM seinen derzeitigen Aufenthalt als Wohnsitz akzeptiert, kann ich nicht sagen.


    Die VE duch die Mutter wird daher kaum funktionieren, weil sie offenbar einen Wohnsitz in der Schweiz hat. Eine VE der Schweiz wird die DBM (höchstwahrscheinlich) nicht akzeptieren.



    Ansonsten stimme ich den Ausführungen von TI zu; die Aussichten auf ein Visum sind, was Job/Studium angeht, sehr gut.


    Daher würde ich wegen des Problems mit der VE dazu raten, die Sache offensiv anzugehen und die DBM anschreiben und fragen, wie das Problem mit der VE gelöst werden kann.

  • Ich denke die Mutter kann bei der deutschen Botschaft In Bern eine VE abgeben.
    Hab einen Kollegen, bei dem es aehnlich war, sprich Wohnsitz in der Schweiz aber deutsches Schengenvisa
    fuer die Freundin beantragt.
    VE wurde von der deutschen Botschaft in Bern und Manila akzeptiert.
    Wichtig ist vorher die Botschaft telefonisch zu infomieren was alles genau mitzubringen ist und kurz den Fall schildern und natuerlich den Termin vereinbaren.

    Edited 2 times, last by capitano ().

  • Hallo,


    vielen Dank für die bisherigen Antworten. Sie wird am Montag sich wegen dem Reisepass erkundigen und soll diesen auch zeitnah beantragen. Ist halt ihr erstes mal und deshalb weis sie nicht genau wie es geht... Letztendlich geht es mir genauso ?( Aber dieser Schritt ist definitiv noch bewältigbar :D


    Ich werde nun mal die Botschaft in Manila anschreiben und mich erkundigen. Hoffentlich finde ich einen Weg!


    Finde es doch sehr Merkwürdig das beispielsweise 30000 Euro auf einem Konto nicht akzeptiert werden, obwohl man damit eine höhere Bonität aufweist als der einfache Arbeiter mit 1300 Netto/Monat...
    Würde es denn Vorteile bringen wenn sie neben ihrem regelmäßigen Einkommen noch eine verhältnismäßig hohe Summe auf ihrem Konto hat (z.B. 5000 EUro)?
    Würde es Sinn mach das Visum sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz zu beantragen?

  • Würde es denn Vorteile bringen wenn sie neben ihrem regelmäßigen Einkommen noch eine verhältnismäßig hohe Summe auf ihrem Konto hat (z.B. 5000 EUro)?


    Das würde nur Sinn machen, wenn diese 5000 Euro auch von ihr selbst erwirtschaftet worden sind. Wenn die aber kurz vor Antragstellung erst auf das Konto gelangt sind, wird die DBM daraus den Schluss ziehen, dass dieses Geld nicht von ihr selbst ist. Und alles was nach "Fake" aussieht, macht sich nicht gut beim Antrag.


    Quote


    Würde es Sinn mach das Visum sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz zu beantragen?


    Nein, das macht keinen Sinn... und ist auch überflüssig. Mit dem Visum für D kann sie auch nach CH reisen und umgekehrt.
    Die bestimmungen sind so, dass sie das Visum in der Botschaft des Landes beantragen muss, in dem sie die meiste zeit zu verbringen gedenkt.
    (ein 2. Antrag auf ein Visum würde ja auch bemerkt, im VIs-System stehen schengenweit die beantragen Visa).



    Ich finde den Hinweis von Capitano gut, dass deine Mutter versuchen kan, die VE in der deutschen Botschaft in Bern abzugeben... wenn sie denn dazu bereit ist. Das würde mit großer Wahrscheinlichkeit von der DBM akzeptiert; aber dann vorher bei der DBM nachfragen.

  • Ich finde den Hinweis von Capitano gut, dass deine Mutter versuchen kan, die VE in der deutschen Botschaft in Bern abzugeben..

    Warum so kompliziert?
    Wenn die Mutter in der Schweiz lebt und auch bereit ist, die VE abzugeben, wäre sie ja Einladende und die Freundin des TS könnte ein Touristenvisum für die Schweiz bei der Schweizer Botschaft beantragen.
    Sie müsste dann natürlich auch über die Schweiz einreisen.
    Wobei ich natürlich an dieser Stelle nicht weiss, ob es einfacher oder schwieriger ist, das Visum für die Schweiz zu bekommen.

  • Ich denke das es über die schweiz besser ist da ein unmittelbares verwandtschaftsverhältniss besteht, da ist es doch sicher einfacher, alle von uns eingeladenen verwandten haben ohne Probleme und ohne besondere nachweise ein touri Visum erhalten, wir laden auch dieses jahr wieder zwei Personen ein, einmal 2 Wochen und ein mal für 4 Wochen, in so weit die finanziellen Möglichkeiten unsererseits reichen sollten...hab erst ne neue S Klasse bestellt für STS.

    Leben wie Rockefeller, warum kaufen wenn mieten so einfach ist.

  • sts

    Quote

    Ich denke das es über die schweiz besser ist da ein unmittelbares verwandtschaftsverhältniss besteht, da ist es doch sicher einfacher, alle von uns eingeladenen verwandten haben ohne Probleme und ohne besondere nachweise ein touri Visum erhalten,


    Das Verwandtschaftverhältnis besteht aber zwischen deutschem Freund und seiner Mutter in der Schweiz; aber nicht zwischen eingeladener Person und der Mutter.. daher wird da über Verwandschaft nichts zu machen sein.


    Wenn die Mutter in der Schweiz lebt und auch bereit ist, die VE abzugeben, wäre sie ja Einladende und die Freundin des TS könnte ein Touristenvisum für die Schweiz bei der Schweizer Botschaft beantragen.
    Sie müsste dann natürlich auch über die Schweiz einreisen.


    Das könnte man machen; wäre aber dennoch nicht ganz korrekt, weil dann die überwiegende Zeit in der Schweiz verbracht werden muss.
    Ausserdem müsste dann der deutsche Freund ganz aus dem Visumsantrag raus bleiben ... was dann letztendlich nicht der Wahrheit entspricht.
    Wie soll denn die pinay antworten auf die Frage, wo die beiden sich kennengelernt haben?

  • Hallo,


    ich habe nun recht viel recherchiert und einige Anfragen gestellt... Derzeit warte ich noch auf einige Rückmeldungen gebe euch aber schonmal einige der bisherigen Erkenntnisse:


    VE:
    Zuständige Ausländerbehörde in Deutschland:
    - Die VE kann in Deutschland nur perönlich abgegeben werden -> andere Person mit Generalvollmacht kann diese nicht in eurem Namen abgeben!
    - Weder per Einschreiben oder Videokonferenz oder auf sonstigem Weg kann die Erklärung abgeben werden (auch notariell beglaubigte Dokumente werden nicht anerkannt)
    - Ein Einkommen von 1400/Monat oder Spargutehaben von 1000 Euro/Person werden in meinem Gebiet akzeptiert.


    Botschaft Manila:
    - Die Botschaft unterstützt nur Personen ohne Wohnsitz in Deutschland -> Defacto ohne Wohnsitz (-> einfach abmelden ;) ) oder mit dauerhaftem Aufenthalt in den Philippinen...
    - (Allerdings gibt es wohl auch Ausnahmefälle und darauf könnte es auch hinauslaufen (Kommunikation ist noch im Gange))


    - Empfohlen wurde mir das die VE von einer verwandte Person übernommen werden sollte, was in meinem Fall etwas komplizierter ist!
    - Eine in <Deutschland lebende Person gibt diese einfach bei der Ausländerbehörde ab (wie oben beschrieben)
    - Eine im Ausland ansässige Person (bspw. Schweiz) kann die VE in der Botschaft abgeben (Bestätigt durch die Botschaft in Bern)
    -> Die VE ist für mich derzeit das kleinste Problem...


    Passport:
    - Zum Beantragen eines philippinischen Reisepasses werden eine Geburtsurkunde, Passbilder, ein ausgefüllter und unterschriebener Antrag sowie eine bereitsv vorhandene ID benötigt
    - Die Unterlagen müssen im Rahmen eines Termins eingereicht werden (Zur Terminvereinbarung: Online möglich unter http://www.dfa.gov.ph)
    - Die Kosten liegen wohl bei lediglich 1200 Pesos und die Dauer zur Ausstellung liegt bei ca. 2 Wochen(Angabe ohne Gewähr - Information stammt aus einem Gespräch mit einem Mitarbeiter der Behörde)
    Visumsverfahren:
    Soweit bin ich derzeit noch nicht gekommen...



    Am Ende werde ich natürlich nochmal alles zusammentragen und sozusagen die Ergebnisse präsentieren...


    Letztendlich ist im Moment wohl der Reisepass das Problem ;( :mauer
    Online sind nur Termine zwischen März und Juni verfügbar und alle Termine sind ausgebucht und das nicht nur in dmgt sondern auch in Cebu...
    Es kann doch nicht sein das die Beantragung eines Reisepasses unmöglich ist... Habt ihr einen Vorschlag oder eine Idee? Gibt es eine Möglichkeit das Problem zu lösen oder sowas wie ein Verfahren bei dem man mehr bezahlt und dafür noch einen Termin bekommen kann?

  • - Empfohlen wurde mir das die VE von einer verwandte Person übernommen werden sollte, ...


    .. das wurde in diesem Forum aber schon hunderte male ausgeführt -:)



    - Die Botschaft unterstützt nur Personen ohne Wohnsitz in Deutschland -> Defacto ohne Wohnsitz (-> einfach abmelden ;) ) oder mit dauerhaftem Aufenthalt in den Philippinen...


    Siehe mein Post #3 in diesem thread...

  • Termine für die Ausstellung des Reisepasses ist wohl gemeint?


    Das scheint offenbar schwierig. Es sieht so aus, als ob Fixer sich die Termine krallen und dann wieder verkaufen.


    zB hier eine Meldung:
    http://newsinfo.inquirer.net/9…-ricarte-abejuela-iii-spd


    Daher mal im Netz nach Agenten suchen, die einen Termin besorgen können. Ist leider ne dubiose Angelegenheit.. aber bei den Philippinen sollte das kein allzu unhäufiges Gefühl sein -:)

  • Meine Frau hat ihren Reisepass,vor drei Jahren, bei 2 go bearbeiten lassen.
    Beim Abholtermin wurden wir schon von einer Mitarbeiterin vo 2 go am Eingang zur DFA erwartet .
    Nach 30 Minuten waren Wir schon wieder auf dem Heimweg.
    Leider kann ich Dir die Kosten nicht nennen(war aber nicht zu teuer)


    Gruß Hartmut

    Wir sind alle Ausländer--fast überall auf der Welt

  • Morgens zwischen 9.00 und 10 Uhr deutscher Zeit scheint es Aktualisierungen zugeben, so dass kurze Zeit freie Lücken erscheinen.


    Ansonsten wäre eine Idee, eine Person mit zu nehmen, die keine Terminreservierung braucht. Vielleicht braucht die Oma ja auch einen Reisepaß. Meine konnte so ihren Reisepaß mit beantragen...