Kinder (12 & 14) trotz geringem Einkommen und kleiner Wohnung nach D holen

  • Mit etlichen Wochen müsst ihr garantiert rechnen! Kommt auch auf die Belastung der Behörden an....eine ekannte hat jetzt 7 Monate gewartet, in Berlin dauert es bis 18 Monate

    Finde ich echt ein Ding, dass jemand nach der Einbürgerungszusicherunng und Aufgabe seiner Staatszugehörigkeit noch mal 18 Monate staatenlos durch die Gegend läuft. Verstehen muss man das nicht. Um so mehr hoffe ich, dass das bei uns wesentlich schneller geht.


    Erstmal Glückwunsch zum bisher Erreichten.


    Den Rest schafft ihr auch noch.

    Vielen Dank, Ole.

  • Bzgl. Vornamensänderung waren wir heute übrigens im entsprechenden Büro des Einwohnerzentralamtes. Hier erzählte man uns, dass man in diesem Amt auf Antrag nur den Vornamen meiner Frau in einen deutschen Namen ändern oder einen zusätzlichen deutschen Zweitnamen vergeben würde.

    Man verwies darauf, dass wir uns nach Erhalt der Einbürgerungsurkunde noch mal beim Standesamt erkundigen sollten. Dieses wäre angeblich eher für eine solche Änderung des Vornamens zuständig (Leerzeile im jetzt noch zusammengeschriebenen Vornamen).

    Dennoch dürfte es schwierig werden, einen Grund für eine solche Änderung zu finden. Denn man muss einen triftigen Grund für diese Änderung haben. Also scheinbar ist es dann doch nicht so einfach, den Vornamen nach Erhalt der Einbürgerungsurkunde zu ändern.

    Auch sah man im heutigen Gespräch ein Risiko, dass es beim Standesamt zu unangenehmen Fragen kommen kann, weshalb der Name in der Einbürgerungsurkunde etc. zusammengeschrieben ist und in der Geburtsurkunde auseinander geschrieben ist.

    Werde berichten, wie alles ausging.

  • Eine Frage würde ich gern noch stellen.

    Und zwar hat meine Frau bereits vor 5 Wochen schon mal 2 Termine für die Familienzusammenführung (Kindernachzug) online beantragt. Als Tag, an dem sie alle Unterlagen beisammen hat, hat sie den 04.04.2020 genannt. Danach hat sie noch eine E-Mail an die Botschaft in Manila gesendet, in der sie darum bat, dass die beiden Termine möglichst an einem Tag stattfinden, da sie ja extra aus D anreist und nicht so lange auf den Phlis bleibt.

    Bis zum heutigen Tage haben wir leider weder eine Antwort auf diese E-Mail erhalten noch die Termine für die Antragstellung für die FZV.

    Ist das normal? Wie sollen wir uns verhalten? Dort einmal anrufen und fragen, ob/wann wir mit den Terminen rechnen können, da meine Frau ja auch urlaubstechnisch planen muss bzw. dieses mit Kollegen abpassen muss? Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass die DBM auf telefonische Nachfragen ziemlich empflindlich reagiert.

    Habt ihr Tipps?

    LG

  • Klasse, vielen Dank für die E-Mail-Adressen & Links zu Kontaktmöglichkeiten, TanduayIce!

    Dann wird meine Frau die DBM zunächst noch mal über das Kontaktformular anschreiben. Oder halt später, sollte immer noch keine Antwort kommen, anrufen.

    Viele Grüße

  • Man verwies darauf, dass wir uns nach Erhalt der Einbürgerungsurkunde noch mal beim Standesamt erkundigen sollten. Dieses wäre angeblich eher für eine solche Änderung des Vornamens zuständig (Leerzeile im jetzt noch zusammengeschriebenen Vornamen).

    Es wird auch bei jeder Gemeinde anders verlaufen.


    Wir hatten auch das gleiche Problem. Bei uns wurde es so gelöst:


    Nach Überreichung Einbürgerungsurkunde und vor Ausstellung der neuen Pässe beim StA einen Antrag gestellt, dass der Vorname geändert wird. Das hat dann ca. 20 Euro Gebühren gekostet. Erst als wir die Zusicherung bekommen haben, dass der Vorname geändert ist, haben wir die Pässe beantragt.

    Eine Begründung für die Änderung des Vornamens haben wir nicht angeben müssen.


    Das der Vorgang selten ist und unsere Gemeinde relativ klein, musste sich die Sachbearbeiterin beim Kreis erst mal über den Ablauf kundig machen.

  • Vielen Dank für die vielen Infos, hge! Letztendlich hat es bei meiner Frau tatsächlich ohne Umstände geklappt.
    Jetzt warten wir eben wie gesagt nur noch auf die Termine für die Beantragung der Familienzusammenführung.
    Schließlich muss meine Frau ja Urlaub einreichen und genau zu der Zeit des Termins bekommen.
    Und dann hoffen wir, dass alles weitere ohne viel Gängelungen vonstatten geht.

  • Meine Frau hat die Anträge auf FZV für sich und beide Kinder 7+8 zeitgleich gestellt. Auch ich war der Meinung, dass für die Kinder keine VE erforderlich sei. Wir wurden von der DBM aufgefordert, für jedes Kind eine VE unter dem Hinweis nachzureichen, dass der Antrag ansonsten wegen Unvollständigkeit nicht weiter bearbeitet wird. In Unkenntnis habe ich die VE's besorgt und per DHL zur DBM geschickt.

  • Wenn sie dir sagen, dass sie den Antrag nicht annehemn oder bearbeiten wollen, DAB wegen Arbeitsverweigerung. Wenn sie den Antrag nicht bearbeiten oder bescheiden innerhalb von drei Monaten Untätigkeitsklage.

  • Diese Woche haben wir nun Termine für die Beantragung der 2 Visa zum Kindernachzug bekommen. Leider sind die Termine genau zu einer Zeit, in der meine Frau sehr schwierig Urlaub bekommt. 3 Wochen früher wäre perfekt gewesen. Wenn ich es richtig verstanden habe, können Termine wohl nicht verschoben werden, sondern nur gecancelt und dann muss man wieder neue Termine online beantragen.


    Das finde ich etwas schade. Nun muss meine Frau zusehen, wie sie das mit dem Urlaub hinbekommt.


    Thilo: bzgl. VE: da meine Frau die dt. Staatsbürgerschaft hat, benötigt sie diese m.M. nach nicht mehr für den Kindernachzug. Nur noch ein Einladungsschreiben.


    BG

  • Thilo: bzgl. VE: da meine Frau die dt. Staatsbürgerschaft hat, benötigt sie diese m.M. nach nicht mehr für den Kindernachzug. Nur noch ein Einladungsschreiben.

    das ist richtig...


    aber deutsche Staatsangehörigkeit trotz niedrigem Einkommen (siehe Titel des threads) bekommen ? nur rhetorische Frage :)

  • Hallo hge, nein, meine Frau hatte vor 7 Monaten einen neuen Vollzeitjob mit einem Bruttoverdienst von 1.800 angenommen (zzgl. Nebenjob) und ich selber habe 2019 einen steigenden Verdienst aus selbständiger Arbeit nachweisen können.


    LG

  • Hallo,

    ich habe jetzt erst diese Diskussion entdeckt und viele der Antworten gelesen.

    Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber ich muss sagen, dass mir bei sowas irgendwie die Galle hochkommt. Wie kann eine Mutter es wagen, sich ins gelobte Deutschland zu verdünnisieren und ihre Töchter in einem Drittweltland allein zu lassen???

    Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis, auch wenn ich weiß, dass dieses Desinteresse an Wohl der eigenen Kinder auf den Philippinen schon fast normal ist.

    Trotzdem alles Gute für Ihr Unterfangen!

    LG