Geschäfte mit den Philippinen???

  • Im letzter Zeit expandieren immer mehr philippinische Firmen ins Ausland.


    PLDT investiert in Rocket Internet, Manila Water besitzt Tochterfirmen in ganz Asien und investiert jetzt in Vietnam, Jollibee wird Filialen in Italien und England eröffnen. Ganz zu schweigen von der San Miguel Group, welche mittlerweile in zig Ländern aktiv ist. So weit so gut.


    Was mich aber stört ist das umgekehrte Investment auf den Philippinen. Nicht nur das es Einzelunternehmern und dem Mittelstand zunehmend schwerer gemacht wird eine Investition sicher zu platzieren. Auch Großkonzerne bangen um ihre Investitionen. Eine Investition wird nur noch als Joint Venture oder Minderheitsaktionär geduldet. GmbH´s sind unbekannt, Kommandititgesellschaften sind nicht lukrativ, weil nur der ausländische Partner mit Ihrer Einlage und ihrem Privatbesitz haften. Der Erwerb von Grundeigentum, auch als Sicherung für eine Investition sind nicht möglich, somit sind Bankkredite unmöglich.


    Die Gewinne der philippinischen Firmen, die aus der Ausbeutung der eigenen Landsleute entstehen werden im Ausland investiert. Sogar der Staat verdient an der Ausbeutung der OFW. Durch die Auslandsverträge (z.B. Saudi Arabien) ist ein moderner Sklavenhandel entstanden. Der mittlerweile 25% des Bruttoinlandsproduktes ausmacht.


    Toni

  • Hmm... die Philippinen gehören nicht umsonst zu den "Investoren-unfreundlichsten" Ländern auf der Welt. Leider.

    "Diejenigen, die zu klug sind um sich in der Politik zu engagieren,
    werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die
    dümmer sind als sie selbst."

    Platon

  • Sogar der Staat verdient an der Ausbeutung der OFW. Durch die Auslandsverträge (z.B. Saudi Arabien) ist ein moderner Sklavenhandel entstanden. Der mittlerweile 25% des Bruttoinlandsproduktes ausmacht.

    das koenntest du mal bitte etwas naeher erlaeutern , viele meiner lokalen freunde verdienen schweres geld im ausland , zumindest fuehlt sich da niemand versklavt ?(

    Wäre ich Du, wär' ich lieber ich.

  • Kenne auch einige. Die verdienen umgerechnet 11000 peso netto pro Monat in der Nähe von Dubai, bei einer 7-Tage-Woche.


    Wirklich SCHWERES Geld.

  • Kenne auch einige. Die verdienen umgerechnet 11000 peso netto pro Monat in der Nähe von Dubai, bei einer 7-Tage-Woche.


    Wirklich SCHWERES Geld.


    In Kuwait gibt es für "domestic helpers" bei einer 7-Tage-Woche und teilweise gerade einmal 5-6 Stunden "Freizeit" zum schlafen so um die 100KWD (ca. 15.000PHP) im Monat. Auch nicht wirklich besser...

    "Diejenigen, die zu klug sind um sich in der Politik zu engagieren,
    werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die
    dümmer sind als sie selbst."

    Platon

  • das koenntest du mal bitte etwas naeher erlaeutern , viele meiner lokalen freunde verdienen schweres geld im ausland , zumindest fuehlt sich da niemand versklavt ?(

    Wir haben einige Mitarbeiter in unserer Firma die vorher als OFW gearbeitet haben.
    Z.B. Saudi Arabien. Die Maids haben eine 7 Tage Woche. Dürfen nicht alleine auf die Strasse, weil sie ja keine Muslime sind. In ihren Verträgen stehen monatlich 400 Dollar, von denen sie der Agentur auch noch einen Teil abtreten müssen. Und genau diese 400 Dollar sind vom philippinischen Staat mit Saudi Arabien vereinbart.


    Z.B. Schiffsleute. Die Mannschaften verdienen ca. 1200 Dollar. Die Stunden kann man kaum zählen. Müssen sich für 2 Jahre verpflichten und kommen in dieser Zeit nicht nach Hause. Wenn andere von Bord gehen um 4-6 Wochen Urlaub zu haben, bleiben die Filipinos an Board oder werden als Auswechsel-Crew auf andere Schiffe verteilt.


    Z.B. Hong Kong. Meine Sekretärin arbeitete 5 Jahre dort. Im Call-Center für 18.000 Pesos im Monat. gewohnt hat sie im Bording-House mit 10 anderen in einem Raum.


    Alle haben eines gemeinsam. Sie schickten fast das gesamte Geld zu ihren Familien. Ich kenne keinen Fall wo etwas für später zurückgelegt werden konnte.


    Toni

    Edited once, last by Toni1968 ().

  • ja , ich glaube schon daß es da ungerechtigkeiten und ausbeutung gibt , ist nicht zuletzt auch eine frage der qualifikation , ein seit 10 jahren bekannter von mir hier am ort ist seit der zeit mit jahresverträgen auf verschiedenen schiffen unterwegs , in diesem jahr endete sein 1jähriger lehrgang der ihm von nun an statt 600 $ - 900 $ einbringt (6 mal 10 std.incl. pausen)
    andere freunde von mir sind sprengstoff , öltechnik , navigation oder antriebstechniker in malays. , us und thailand , die verdienen das pro woche und mehr .
    m.m. gehört das mit den maids an die große glocke , nur will das wohl keiner hören .
    das mit deiner sekretärin ist aber nicht so ok , für 18 k bekommst du einen job im callc. in lahug / cc ohne große komplikationen bei entsprechender voraussetzung , aber da gehören wiederum noch andere problemchen dazu .

    Wäre ich Du, wär' ich lieber ich.

  • Seit den 70er Jahren stellen sich die Philippinen als Arbeiter Exportland da. Taeglich verlassen ca. 5.000 OFW das Land um Uebersee zu arbeiten. Dadurch entsteht ein Brain Drain im Land. Die Guten gehen, die Schlechten bleiben. Wirklich gute Leute sind sehr schwer zu finden.


    Jetzt gehen sogar große nationale Firmen ins Overseas Investment WEIL eben im Land selbst der Markt für diese Firmen gesättigt ist.


    Wenn die Politik hergehen würde und ein condusive climate für Investoren schaffen würde, würden wohl viele dieser OFWs nicht das Land verlassen. Sie hätten die Möglichkeit im Land gutes Geld für ihr Wissen zu bekommen.


    Maid/Driver sind garantiert kein Aushängeschild für phil. Wissen und Ausbildung, eigentlich das Gegenteil. Indonesien will den Export von Domestic Helpers einschränken bzw. abschaffen, die Philippinen foedern diesen Export!


    Leiharbeit im Ausland fuer billige Arbeitskräfte (blue collar worker) sind immer gefragt. In Laendern, die phil. Maids einstellen, findet man viele hochgebildete Leute wie Lehrer, Krankenschwestern etc. etc. die wirtschaftlich gezwungen wurden ins Ausland zu gehen und damit zum Brain Drain beitragen.


    Und die Zuhause gebliebene Verwandtschaft lebt ein Leben ohne eigenes Einkommen. Aber die OFWs werden fuer uns schon sorgen!

    I am multi-talented!

    I can talk and p.iss people off at the same time!


    A pessimist is a man who thinks all women are bad.

    An optimist is a man who hopes they are.


    My mouth is not a bakery, I don't sugarcoat anything!


    If you ask my opinion,
    I am going to tell you the truth,
    Not that what you'd like to hear!


    Ein erfahrener Pilot ist,

    wer seine Erfahrung benutzt,

    um Situationen zu vermeiden,

    die seine Erfahrung erfordern!


    ╭∩╮(︶︿︶)╭∩╮



  • Genau so ist es!!!

  • ...Taeglich verlassen ca. 5.000 OFW das Land um Uebersee zu arbeiten. Dadurch entsteht ein Brain Drain im Land. Die Guten gehen, die Schlechten bleiben.


    Da wird sich leider in absehbarer Zukunft nix ändern. Die 40 reichsten Familien beherrschen das Land und sind bestimmt nicht daran interessiert, sich mit ausländischen Investoren zu messen - oder sogar den Markt zu teilen. Zudem bescheren die OFW dem Land massiv Devisen.

    Quote

    Der Vermögenszuwachs der 40 reichsten Familien der Philippinen entspricht 76 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (zum Vergleich: 34 Prozent in Thailand, 6 Prozent in Malaysia, 3 Prozent in Japan).
    70 Prozent aller Abgeordneten des aktuellen Kongresses (Repräsentantenhaus und Senat) entstammen politischen Dynastien.
    Unter den 26-40jährigen Abgeordneten stammen sogar 80 Prozent aus diesen Dynastien


    Quelle

  • Die OFW sind für die Philippinen eben ein wichtiger Devisenbringer - wie die ganzen Migranten aus Afrika, die in Europa leben. Für die Politik ist das natürlich recht angenehm: Man exportiert quasi einen Teil des Bevölkerungsüberschusses und lukriert so eben noch Geld für die Binnenwirtschaft, ohne dass man selbst was im Land verbessern muss.


    Grundsätzlich wären die Philippinen nämlich in Sachen Steuern und Lohnkosten durchaus interessant. Würde man noch etwas mehr in die Bildung investieren, wäre sogar noch mehr drin als nur "einfache Massenproduktion" für den Export. Aber leider scheint das System halt doch sehr verkrustet zu sein, so dass eine Änderung eben nur langsam erfolgt. Dabei gäbe es in der Nachbarschaft genügend positive Beispiele, wie man es machen kann. Vor allem jedoch würde ein steigendes Wohlstandsniveau auch dazu führen, dass die Kriminalitätsrate sinkt und selbst die muslimischen Hohlköpfe von Abu Sayyaf, MILF & Co keinen Nährboden mehr für ihre Aktionen mehr finden würden (wobei sich die Leute in der autonomen muslimischen Region auch mal fragen könnten, warum diese die ärmste im ganzen Land ist...).


    Wir (mein Geschäftspartner und ich) haben uns auf jeden Fall dazu entschlossen, für unseren Unternehmensausbau nur auf Freelancer zurückzugreifen und die Firma offshore zu registrieren. Wenn die Führung in Manila nicht daran interessiert ist, ein paar Pesos mehr in der Staatskasse zu haben ist das eben deren Problem.

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    Platon

  • Aber leider scheint das System halt doch sehr verkrustet zu sein, so dass eine Änderung eben nur langsam erfolgt. Dabei gäbe es in der Nachbarschaft genügend positive Beispiele, wie man es machen kann. Vor allem jedoch würde ein steigendes Wohlstandsniveau auch dazu führen, dass die Kriminalitätsrate sinkt


    Marco81
    Ganzer Beitrag sehe ich genau so, nur das mit <genügend positive Beispiele > ist mit Vorsicht zu geniessen
    oder in welchem dieser Beispiele geht es dem "Fussvolk" besser.
    Steigendes Wohlstandsniveau wäre den Pinoys zu wünschen doch aufgepasst dass es nicht zum Teufelskreis führt,d.h.
    Löhne steigen Produkte Dienstleistungen steigen und damit also die ganzen Lebenshaltekosten.
    Wie sieht es in Beispielen von "Vorbilds" Länder wie DACH aus in dieser Hinsicht ? Anfang Jahr Lohnerhöhung 2% Abgaben und Teuerung 5%
    Mich würde schon interessieren welches Nachbarland nur Vorteile demonstrieren könnte.

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Nun ja, die "Inflationsspirale" ist nicht so streng zu sehen. Volkswirtschaftlich gesehen trägt ein wachsendes Volkseinkommen nur bedingt zur Inflation bei, da die Produktivitätszuwächse und andere Kostenfaktoren diesen Effekt relativieren. Löhne (und Lohnnebenkosten) machen zumindest im produzierenden Bereich nur einen Teil der Kosten aus. Der Rest sind Materialien, Energie, Steuern, Mieten, usw. Im Dienstleistungsbereich ist der Effekt natürlich meistens etwas höher. Berechnet man noch die jährlichen Produktivitätssteigerungen mit ein, wird dies noch weiter abgeschwächt.


    Als Beispiel:


    Eine Firma hat folgende Kosten: Löhne/Gehälter: 1.000GE, Materialien: 2.000GE, Steuern: 500GE Sonstiges: 500GE = 4.000GE Damit werden 1.000 Stück an "Produkt A" hergestellt. Stückpreis: 4 GE
    Im folgenden Jahr sehen die Kosten so aus: Löhne/Gehälter: 1.100GE, Materialien: 2.100GE, Steuern: 550GE, Sonstiges: 520GE = 4.270GE. Damit werden nun 1.050 Stück von "Produkt A" hergestellt. Stückpreis: 4,07GE


    Ergo: Löhne +10% Preis: +1,7%


    Gesamtwirtschaftlich mag die Preiserhöhung (vor allem wegen dem tertiären Sektor) etwas höher sein, doch sie wird ziemlich sicher unter den Lohnerhöhungen liegen.


    Was das "Fußvolk" betrifft: Da braucht man gar nicht so weit zu gehen. Schau mal nach Deutschland (Mindestlohn von 8,50€ brutto...) oder Österreich. Im Niedriglohnsektor einer jeden Volkswirtschaft gibt es genügend Menschen, die es nicht so gut haben. Aber du hast selbst in Ländern wie China, Vietnam oder Malaysia eine wachsende Mittelschicht. Die Mindestlöhne in der ganzen Region sind in den letzten Jahren doch recht deutlich gestiegen, weil sich dieser Kampf um Arbeitsplätze über Lohndumping einfach nicht auszahlt. Das wissen auch deren Regierungen, die langsam erkennen, dass die Binnenwirtschaft schlussendlich das Rückgrat einer gesunden Volkswirtschaft ist. Den Fokus nur auf die Exportmärkte zu legen ist wahnsinnig, weil man sich damit von der konjunkturellen Entwicklung in den Zielmärkten (und den Währungsschwankungen) abhängig macht. Aber sind ja auch "die Deutschen" zu "blöd" um das zu kapieren. Aus Angst vor den Auswirkungen auf die Exportmärkte (die eh meist nur mit Schulden zahlen) vernachlässigte man die Binnenwirtschaft. Das Ergebnis: China schwächelt, die Eurozone sowieso und schon muss man neue Exportmärkte suchen um das zu kompensieren. Weil im Inland einfach keine Nachfrage dafür vorhanden ist...


    Ansonsten kann man regional sagen: Von der Ausnahmeerscheinung Singapur mal abgesehen steht Malaysia doch recht gut da. Thailand holt ebenfalls auf. Das sozialistische Vietnam hat den Mindestlohn erst mit Beginn dieses Jahres um etwa 15 Prozent erhöht (was übrigens zu einem realen BIP-Wachstum von wohl 6,2 Prozent in diesem Jahr führt - und die Inflationsrate liegt bei etwa 5 Prozent in diesem Jahr).


    Gerade wenn man vom äußerst niedrigen Niveau auf den Philippinen ausgeht, kann ein sukzessiver Zuwachs bei den Löhnen nur positiv sein. Vor allem würde das die Abhängigkeit von den OFW reduzieren und schlussendlich auch dazu führen, dass der Geburtenüberschuss sinkt - weil sich die Menschen dann auch Versicherungen leisten können und nicht auf viele kleine Einkommen zur Deckung von Zusatzkosten im Krankheitsfall usw. angewiesen sind.

    "Diejenigen, die zu klug sind um sich in der Politik zu engagieren,
    werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die
    dümmer sind als sie selbst."

    Platon

  • Wenn die Politik hergehen würde und ein condusive climate für Investoren schaffen würde, würden wohl viele dieser OFWs nicht das Land verlassen. Sie hätten die Möglichkeit im Land gutes Geld für ihr Wissen zu bekommen.


    Die "Politik" besteht auf den Philippinen aus den rund "50 Oligarchen" denen hier alles gehoert und die es nicht zulassen werden, dass hier irgend jemand an ihren Besitztuemern auch nur annaehernd kratzen kann. Schon der Versuch ist "strafbar". Jeder freie Wettbewerb wie ihn die meisten kennen wird hier unterbunden. Die Philippinen sind ein Land in einem permanenten Entwicklungsnotstand. Das einzige was hier ganz gut klappt ist die Produktion von menschlichen Nachwuchs, von dem viele bei Volljaehrigkeit in das Ausland abwandern werden. Warum wollen die meisten Filipinos die in Europa, USA, Australien leben und arbeiten nur noch als Besucher oder im Rentenalter in ihre Heimat zurueck?

    Edited 3 times, last by Checker ().

  • Warum wollen die meisten Filipinos die in Europa, USA, Australien leben und arbeiten nur noch als Besucher oder im Rentenalter in ihre Heimat zurueck?[/size][/font][/align]


    Ich kenn niemanden der im Rentenalter auf die Philippinen zurückgekehrt ist. Planen ja, aber wirklich gegangen ist bisher keiner.

    1. Gott gebe mir die Kraft die Dinge zu änder die ich änder kann, und die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann.
    2. Gott geben mir die Weisheit beides voneinander zu trennen.

  • native oversea worker kommen wieder in die heimat , leute die professionelle arbeit im ausland gefunden haben splitten sich , ich kenne einige die in us , singapure und malaysia arbeiten um hier ihr verdientes einkommen anzulegen bevor sie heimkehren , meist in land oder geschaeftskauf , es gibt auch einige die nach us gehen und ihre haeuser den kindern ueberlassen , pinays die ins ausland heiraten teilen sich aehnlich auf , zb. wenn der mann gefallen an den phils findet , ein bekannter wird naechstes jahr hierher (mindanao) uebersiedeln die kinder verbleiben in d.
    wo ist ein problem ? das ist alles total gemischt und das von "die meisten" gesprochen wird ist nur unwissende anmassung solange es keine volkszaehlung gab :D
    eine wichtige zusatzfrage waere eher wie bzw. auf welche art gut verdienende pinoys aus dem ausland geschaeftsverbindungen nach den phils knuepfen , allerdings waeren da eher landeskenner als moechtegern - touristen gefragt !
    und um es gleich vorweg zu nehmen , nein ich bin kein landeskenner :rolleyes: aber ich kenne die mittlerweile :yupi

    Wäre ich Du, wär' ich lieber ich.

  • Warum wollen die meisten Filipinos die in Europa, USA, Australien leben und arbeiten nur noch als Besucher oder im Rentenalter in ihre Heimat zurueck?




    Ich kenn niemanden der im Rentenalter auf die Philippinen zurückgekehrt ist. Planen ja, aber wirklich gegangen ist bisher keiner.


    Und ich lebe und wohne in einer Village wo praktisch nur Heimkehrer ihren Ruhestand leben,ihnen geht es doch genau gleich mit ihrer Rente wie uns,hier in ihrem Heimatland können sie sehr gut leben mit 40k und alle die ich kenne
    haben noch während der Zeit im Ausland hier ein schönes Haus gebaut.Die Seamänner rüsten vor und bauen Apertements solange sie noch auf Sea sind und haben dann als Pensionisten dieses Einkommen.

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    -Einstein-


  • Ich kenn niemanden der im Rentenalter auf die Philippinen zurückgekehrt ist. Planen ja, aber wirklich gegangen ist bisher keiner.

    Die, die ich kenne kommen meistens als Urlauber wieder zurueck und ich habe viele in den letzten 10 Jahren kennengelernt. Man sollte aber schon einen Unterschied zwischen OFW, Seeleute und normale Familien machen die sich im Ausland ein neues Leben/Existenz aufgebaut haben. Am deutlichsten sehe ich das immer an den Kinder von Filipinos die hier aus Deutschland mit ihren Eltern Urlaub machen und die Verwandschaft aufsuchen. Alleine schon wegen dem hiesigen Schulsystem, der Umwelt und der Infrastruktur u.v.a.m. koennen sich diese Jugendlichen eine Rueckkehr fuer immer auf die Philippinen nicht mehr vorstellen. Fuer Ferien immer wieder gerne, aber nicht fuer immer So denken ja auch einige andere hier im Forum. Wir haben gerade wieder zwei philippinische Familien nach New Zealand verabschiedet auf die diese Einstellung voll zutrifft.


    Und was die Geschaefte mit den Philippinen angeht, gelten die Filipinos nicht gerade als zuverlaessige Partner, wie ich es persoenlich aus diversen Vorgaengen kenne und wie es auch hier im Forum schon sehr deutlich beschrieben wurde. Zumal ja meistens bei Streitereien und Vertragsprozessen den Beteiligten das Leben verlaengert werden muss, damit sie den Prozessausgang ueberhaupt erleben

    Edited once, last by Checker ().

  • Es gibt auch Rückkehrer - habe selbst im Freundeskreis eine Dame mittleren Alters die als OFW arbeitete und sich vor ein paar Jahren nach Rückkehr auf die Philippinen ihren ersten Jeepney kaufte - heute hat sie in Cebu 21 Jeepneys laufen und kommt damit locker auf 250.000Peso im Monat.

  • Es gibt auch Rückkehrer - habe selbst im Freundeskreis eine Dame mittleren Alters die als OFW arbeitete und sich vor ein paar Jahren nach Rückkehr auf die Philippinen ihren ersten Jeepney kaufte - heute hat sie in Cebu 21 Jeepneys laufen und kommt damit locker auf 250.000Peso im Monat.


    Na ja, hoffentlich lesen das diejenigen die sich auf den Philippinen selbstaendig machen wollen und nach lukrativen Moeglichkeiten suchen. 250 T Einkommen im Monat sind ja ganz gut fuer den Anfang mit 10 Cars (wenn es denn so stimmt ???) Und ein selbst gebackenerJeepney kostet ja hier nicht die Welt.