Sohn hat Spass in "Kinder1"

  • Auf den Philippinen ist es ueblich, dass die KInder schon sehr frueh zur Schule gehen. Es beginnt bei den ganz Kleinen mit Nursery1 und 2, geht weiter ab 4 Jahren mit Kinder1 und 2 bevor dann danach die Elementary beginnt.


    Nun war es Zeit dass wir uns entscheiden mussten wo wir meinen demnaechst 4-jaehrigen Sohn zur Schule bringen. Manila wo wir ein Condo bewohnen oder Bohol in unserem Haus mit grossem Grundstueck am Strand in Anda.
    In Manila standen mehrere internationale Schulen zur Auswahl, aber unsere Entscheidung fiel auf Bohol. In Manila waere sicherlich die Schulqualitaet besser gewesen, aber was fuer ein Leben haette er in Manila zu erwarten? Ein Leben zwischen Schule, Wohnung, Malls und ein paar anderen Spots in denen sich ein Vorschulkind relativ sicher bewegen kann.


    Wir haben uns also fuer eine Privatschule auf Bohol entschieden, Kostet etwas mehr als 1.000 Peso im Monat. 45 Minuten Fahrzeit von unserem Haus entfernt.


    Um die KInder auf die Schule vorzubereiten nahm er am Sommerunterricht dieser Schule teil zusammen mit rund 10 anderen KIndern seiner Altersklasse teil. Ich war erst skeptisch ob es mir dort zusagen wuerde, wir sind bisher aber dort sehr angetan.


    Der gesamte Unterricht findet in Englisch statt. Dies war mir auch wichtig. Was die Kleinen dort lernen ist tatsaechlich schon schulaehnlich. Buchstaben, Zahlen, Wetter, Wochentage etc. wird den Kindern in Gruppen und einzelnen Abfragen beigebracht bzw. vertieft. Hinzu kommen spielerische Elemente wie das Lernen von Tanzschritten oder "Modelling". Da Eltern im Klassenraum dabei sein durften habe ich mir den Unterricht auch einige Male angeschaut. Der religioese Teil ist auf ein Minimum beschraenkt. Am Anfang der Stunden werden Papa Jesus, Mama Mary und dem Guardian Angel good morning gesagt und am Ende nochmal verabschiedet und das war es dann schon.
    Am Ende der mehrwoechigen Sommerschule gab es eine Auffuehrung vor den Eltern in denen gezeigt wurde was die Kinder gelernt haben.


    Es gab auch Sommerklassen von aelteren KIndern bis 11 Jahren. Ich hatte den Eindruck alle waren mit Spass dabei auch in den Ferien zur Schule zu gehen.


    Auch meinem Sohn hat es sehr gut gefallen und er kann kaum abwarten, dass die Schule dort am 18. Juni endlich beginnt. :D


    Mal sehen wie es weitergeht.


    Wer sonst hat Erfahrungen mit Vor- oder Grundschulen auf den Philippinen gemacht oder Fragen dazu?


    Mir ist schon klar, dass die Lehrqualitaet spaeter in High School und College in der Provinz problematisch sein duerfte und man sich dann mit dem Wohnort wohl umentscheiden muss. Bitte daher dies hier nicht thematisieren. Hier geht es um Vorschule und Elementary.



    LG Carabao

    Edited once, last by Carabao ().

  • meine tochter hat bisher 2 mal die "sommerclass" mitgemacht , die lehrer hatten tolle ideen um den kindern in den paar täglichen stunden spass zu bereiten , bei einer ausführlichen unterhaltung mit einer ärztin während einer erkrankung die nicht so schnell besser werden wollte sagte mir diese " sprich mal mit deiner lehrerin , es ist die zweitfamilie deiner tochter " .
    es ist auch mein eindruck daß speziell die jüngeren kinder der schule an sich näher stehen als ich es von d. her kenne und der bereich der zwischenmenschlichkeit hier mehr gewicht hat . leider ist ein weiterer eindruck daß sich dieses verhältnis ab highschool ins gegenteil verändert , der freundeskreis sollte hier mit argusaugen überwacht werden

    „ Man ist nicht zu betrunken , solange man auf dem Boden liegen kann ohne sich festzuhalten.“

  • Wer sonst hat Erfahrungen mit Vor- oder Grundschulen auf den Philippinen gemacht oder Fragen dazu?


    Unsere Kinder gingen 2 Jahre in die Cebu International School. Zu Beginn hatten Sie das Zusatzfach: «English as a second language». Die Kinder lernten bzw. verbesserten ihr Englisch derart schnell, dass sie schon nach wenigen Monaten ohne diese Unterstützung auskamen. Auch sonst war der Unterricht zielgerichtet und die Anforderungen hoch. Am Ende des Schuljahres wurden die besten jedes Schulfachs speziell ausgezeichnet. Dadurch wurde der Wettbewerb erhöht. Viele Eltern haben ihre Kinder neben der Schule noch von einem Nachhilfelehrer privat zu Hause unterrichten lassen. Das fanden wir übertrieben. Die Kinder sollen in der Grundschule auch noch die Freizeit geniessen und nicht nur pauken.


    visayas

    „People change, things go wrong, shit happens and life goes on.“

  • meine tochter hat bisher 2 mal die "sommerclass" mitgemacht , die lehrer hatten tolle ideen um den kindern in den paar täglichen stunden spass zu bereiten , bei einer ausführlichen unterhaltung mit einer ärztin während einer erkrankung die nicht so schnell besser werden wollte sagte mir diese " sprich mal mit deiner lehrerin , es ist die zweitfamilie deiner tochter " .


    Ja diesen Eindruck habe ich auch. Die Lehrer haben wirklich gute Ideen aus recht begrenzten Mitteln Spass aber auch Lehrstoff zu vermitteln. Trotz dieser recht kurzen Zeit konnte ich auch bei meinem Sohn einen Entwicklungssprung erkennen.


    Wir haben dann nach vorheriger Absprache mit der Schulleiterin alle Schueler der Sommerklassen samt Eltern und Lehrer nach der Abschlussfeier am Mittag zur "Poolparty" auf unser Grundstueck eingeladen. Insgesamt etwa 50 Personen die teils mit privaten PKWs, teils mit einem von der Schulleiterin gemietetem Truck kamen. Da man weiss welch Chaos bei so vielen Leuten auftreten kann gab es klare Regeln. Z.B. musste jeder Essen und Trinken selber mitbringen, die Eltern haben ihre KInder zu beaufsichtigen und sind alleine dafuer verantwortlich wenn etwas passiert (die Schulleiterin hat sich von allen einen Waiver diesbezueglich unterschreiben lassen) , mit dem Spielzeug meines Sohnes durften sie in seinem Zimmer spielen aber es nicht ueberall auf dem Grundstueck verteilen (und am Ende fehlt dann noch was), es ist kein Muell einfach wegzuwerfen oder auf das Grundstueck zu pinkeln. Alle haben sich ausnahmslos an die Regeln gehalten und das Grundstueck sah nach der Party aus wie vorher und nichts kam abhanden. Klasse! So eine Gruppe kann man gerne wieder einladen.


    Im Gespraech kam dann auch das Thema Verdoppelung der Lehrergehaelter an oeffentlichen Schulen auf. Die Schulleitung beklagte dass sie selbst aktuell mit den Schoolfees kaum mehr als die Lehrer bezahlen koennen worauf ich empfahl die Schulgebuehren von derzeit lausigen ich glaube 1.300 Peso pro Monat zu verdoppeln oder zu verdreifachen. Zumindest bei neu aufgenommenen Schuelern. Bei den "Bestandsschuelern" koennte man ja die alten Betraege belassen um zu vermeiden dass langjaehrige Schueler aus wirtschaftlichen Gruenden aus der Schule genommen werden muessen.
    Private Schulen sind auf den Philippinen schliesslich Business und wenn eine vergleichsweise gute Bildung geboten wird sind viele Eltern aus der Mittelschicht der Region auch bereit dies fuer ihre Kinder zu bezahlen. Zumal man mir sagte dass es so viele Anfragen zur Einschulung gegeben haette dass man gar nicht alle Schueler aufnehmen konnte.
    Es scheint aber wohl Probleme mit Erhoehungen zu geben weil diese von den Behoerden genehmigt werden muessen. Man koenne also als Privatschule nicht einfach die Schulgebuehren nach Belieben erhoehen.



    LG Carabao

    Edited 2 times, last by Carabao ().

  • Wir haben erst in Estancia / Iloilo gewohnt und meine Tochter ging mit 3 jahren halbtags in die ,, barangay School '' . War OK ,haben gleich etwas mit English angefangen u.auch die Kinder nicht ueberstarpaziert. Nun leben wir seit 2013 im Sueden von Palawan und es ist eine Katastrophe.Sie geht seit Kinder 2 in Palawan in eine ,,Privatschule '' -in der Zeit 8000peso pro jahr.Die lLehrerinnen kommen nicht immer , mal regnet es , mal ist Beerdigung von Verwanten oder Weiterbilldung - na ja kann ich etwas verstehen bei ca.6000peso Gehalt.Habe ich mir jetzt, bis zum Ende des 3 jahres der Elementary angesehen und nun ist Schluss - habe meine Tochter ( nun 8 jahre alt ) wieder nach Estancia mit meiner Schwiegermutter geschickt , wo sie eine gute katholische Schule fuer 14000 Peso Enrollment +ca.1500Peso per Months besucht.Meine Frau ist selber Lehrerin ( durfte zwar in Singapur 5 jahre unterrichten ) aber in den Phills, weil sie das Boardexamen nicht bestanden hat, nur an privaten Schulen.Wie auch imme,r das Level in vielen Staatl. Schulen ist einfach eine Schande. Nachdem meine Frau, nach 5 jahren Singapur wieder in den Phills war und die Vorbereitung fuer das Boardexamen ca. 6 Mon. gemacht habe , bin ich, da ich Langeweile hatte manchmal mithin - alle dieser Maedels waren Bachlor of education fuer English - keine konnte mir auf der Weltkarte zeigen wo Haiti liegt ( hatten damals das schlimme Erdbeben ). Mathe ...... bin ich fast umgefallen wie kompliziert Prozentrechnung vermittelt wurde- nachdem ich mich mehrmals mit ,, Verbesserungen und Vereinfachungen - zu Wort gemeldet hatte wurde die Lehrerin sehr ungehalten.Na ja und dann gibt es noch ein Ranking der UN ueber education in den Phills - und da passen T- Shirts mit der Aufschrift ,, The Teacher my Hero '' nicht wirklich dazu.
    Schernihund

  • Habe ich mir jetzt, bis zum Ende des 3 jahres der Elementary angesehen und nun ist Schluss - habe meine Tochter ( nun 8 jahre alt ) wieder nach Estancia mit meiner Schwiegermutter geschickt , wo sie eine gute katholische Schule fuer 14000 Peso Enrollment +ca.1500Peso per Months besucht.


    Du lebst also in Palawan und schickst Deine 8jaehrige Tochter nun nach Iloilo zur Schule wo sie bei der Schwiegermutter und nicht mehr bei Dir/Euch lebt?? Auf den Philippinen ist es durchaus aus wirtschaftlichen Erwaegungen oder weil ein neuer Partner nichts mit den bestehenden Kindern zu tun haben will so ueblich, in unserem Kulturkreis aber eigentlich eher nicht, dass man sein 8jaehriges Kind einfach so wegschiebt.
    Da stellt sich natuerlich die Frage ob es Dein leibliches Kind ist oder es in die Ehe mitgebracht wurde.


    Wenn die Schule auf Palawan so schlecht war habt Ihr denn probiert es in eine andere Schule in der auch weiteren Umgebung zu bringen oder wieder von Palawan zum Wohle des Kindes wegzuziehen?
    Wenn ich der Auffassung waere, dass die schulischen Zustaende um meinen Wohnort so unzumutbar sind dann wuerde ich selbstverstaendlich gemeinsam mit meinem Kind dort wegziehen.


    LG Carabao

  • Die Fernschulen machen in Deinem Fall als "Entsandter" einer Deutschen Firma in verschiedene andere Laender ausserordentlichen Sinn, denn es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass mit Ende der Auslandstaetigkeit das Kind zurueck mit Euch nach Deutschland gehen wird.


    Aber jeder Fall liegt anders. Die Erstsprache meines Sohnes ist Englisch. Tagalog oder Bisayan versteht er noch fast gar nicht, wird es aber schnell in der Schule von Mitschuelern verstehen lernen und ich fange jetzt langsam an ihm auch Deutsch nahezubringen.
    Ich sehe den zukuenftigen Lebensmittelpunkt meines Sohnes eher auf den Philippinen als in Deutschland - obwohl es ihm spaeter natuerlich selber freigestellt ist wo er leben moechte. Ich denke unter der Voraussetzung finanzieller Unabhaengigkeit kann ein Sohn aus Filipina und Europaer eher auf den Philippinen gluecklich werden als in Deutschland. Eine gute Schulausbildung zu ermoeglichen ist natuerlich Voraussetzung. Aber die kann in Fall meines Sohnes besser in Englisch als in Deutsch erfolgen, denn mit Englisch steht die ganze Welt offen.


    Als Ergaenzung zum normalem Schulunterricht auf den Philippinen werde ich Deine Links zum Lernen der Deutschen Sprache aber gerne im Auge behalten. Vielen Dank fuer die Infos.



    LG Carabao

  • Du lebst also in Palawan und schickst Deine 8jaehrige Tochter nun nach Iloilo zur Schule wo sie bei der Schwiegermutter und nicht mehr bei Dir/Euch lebt?? Auf den Philippinen ist es durchaus aus wirtschaftlichen Erwaegungen oder weil ein neuer Partner nichts mit den bestehenden Kindern zu tun haben will so ueblich, in unserem Kulturkreis aber eigentlich eher nicht, dass man sein 8jaehriges Kind einfach so wegschiebt.
    Da stellt sich natuerlich die Frage ob es Dein leibliches Kind ist oder es in die Ehe mitgebracht wurde.


    Wenn die Schule auf Palawan so schlecht war habt Ihr denn probiert es in eine andere Schule in der auch weiteren Umgebung zu bringen oder wieder von Palawan zum Wohle des Kindes wegzuziehen?
    Wenn ich der Auffassung waere, dass die schulischen Zustaende um meinen Wohnort so unzumutbar sind dann wuerde ich selbstverstaendlich gemeinsam mit meinem Kind dort wegziehen.


    LG Carabao

    Hallo Carabao , Du hast natuerlich voellig recht das es in unserem Kulturkreis absolut unueblich ist die Kinder entfernt von den Eltern aufwachsen zu lassen - aber- man muss abwaegen als Elternteil was ist wichtiger das Zusammenleben mit den Eltern oder die bessere Ausbildung . Ist halt eine Gewissens -u.Kulturfrage da auch meine Frau ein Mitspracherecht hat .Wir fliegen alle ca.2 Mon . fuer 1-2 Wochen rueber so das der Kontakt nicht abreist und wir auch die Situation zwischen Grossmutter und Enkelin bereinigen bei Problemen.Es ist mein leibliches Kind und hat nichts mit ,, wegschicken oder loswerden '' zu tun - einzig und allein die Ausbildung ist der Grund.Wir leben in Rizal / Palawan haben 1 Staatl. Elementary School und 2 Private School - da bleibt nicht viel Platz zum auswaehlen. Ok wenn Du oder Ihr die Entscheidung trefft dort wegzuziehen weil die Ausbildung Eurer Kinder nicht genuege getan wird - koennt Ihr es tun - wir gehen halt einen anderen Weg - warum ?1991 wollte ich nach Sri Lanka auswandern hatte ein schoenes Grundstueck in Hikkaduwa gekauft wo ich schon lange von getraumt habe und mein Sohn, war 3 jahre alt- nachste ,,gute '' Schule in Colombo ca.120km - war auch eine Gewissensfrage - habe auf die Auswanderung vorlaufig verzichtet und bin in Deutschland geblieben bis mein Sohn seinen Abschluss hatte - nun gehe ich einen anderen Weg bei meiner Tochter. Tja und die Idee mit Fernunterrricht ist nicht schlecht aber meine Tochter spricht noch kein Deutsch nur Illongo, Tagalog , English und Palawani. das naechste ist Mandarin was sie lernen wird - Deutsch ?- erstmal unwichtig . LG Schernihund

  • Da

    Da kommt die deutsche Langnase und will gleich das Schulgeld erhoehen.Lass das mal die phillipinischen Eltern hoeren.Deutsche Hausordnung bei der Poolparty noch dazu.Man sollte sich also nicht wundern wenn viele Auslaender als Besserwisser gesehen werden statt sich zu integrieren und die Dinge wie sie sind erst mal zu akzeptieren.Ansonsten steht ja fuer ca. 1000 Euro/Monat die deutsche Schule in Manila zur Verfuegung da ist dann alles soooo schoen organisiert.

    Man sollte das ganze Leben nicht so ernst nehmen,
    man kommt sowieso nicht lebend raus.

  • Da kommt die deutsche Langnase und will gleich das Schulgeld erhoehen.Lass das mal die phillipinischen Eltern hoeren.Deutsche Hausordnung bei der Poolparty noch dazu.Man sollte sich also nicht wundern wenn viele Auslaender als Besserwisser gesehen werden statt sich zu integrieren und die Dinge wie sie sind erst mal zu akzeptieren.Ansonsten steht ja fuer ca. 1000 Euro/Monat die deutsche Schule in Manila zur Verfuegung da ist dann alles soooo schoen organisiert.



    1. Du wirst es nicht glauben aber Schulleitung, Eltern und Kindern waren von der Party begeistert.


    2. Mag ja sein, dass Du Dich nur im Umfeld bewegst wo es drunter und drueber geht. In vielen Umfeldern der Philippinen gibt es aber durchaus Regeln und Hausordnungen. Das hat ueberhaupt nichts mit "Besserwisser" oder "fehelnder Integration" zu tun. Gehe mal zu Amt, zur Schule, in Malls oder in bessere Hotels/Resorts - ueberall gibt es Hausordnungen die von Gaesten mit ensprechendem Background/Bildung befolgt werden weil sie die Gruende dafuer verstehen.
    Bei der Zusammensetzung der Teilnehmer, also Eltern denen die Bildung ihrer Kinder etwas wert ist und die bereit waren 3.000 Peso fuer die summerclass zu zahlen handelt es sich auch nicht um "Gesocks" von der Strasse, sondern um eine Gruppe von zivisilierten Leuten. Die Hausregeln wurden uebrigens nicht von mir alleine festgelegt, sondern auch die Schulleitung hat dies forciert.


    3. Ja ich denke kaufmaennisch. Und wenn es so ist, dass die Schule eine hohe Nachfrage hat so dass nicht einmal alle Schueler genommen werden koennen und auf der anderen Seite die Schulgelder gerade ausreichen um die Lehrer bezahlen zu keonnen dann waere es in der Tat eine betriebswirtschaftliche Ueberlegung die Gebuehren entsprechend anzuheben. Wenn die Schule einen Mehrwert gegenueber anderen Schulen der Umgebung bietet, ggfs. sogar einen Imagewert ("ich kann es mir leisten meine Kinder auf diese XY-Schule, die Beste der Umgebung, zu schicken") warum soll sie nicht an Erhoehung der Fees denken um den Betrieb weiter aufrecht erhalten oder gar ausbauen zu koennen?


    4. Manche der Eltern wuerden ihre Kinder sicherlich auch gerne in Manila zur Schule schicken und waeren bereit dafuer deutlich mehr Geld pro Monat auszugeben. Sie sind aber regional gebunden und koennen nicht einfach umziehen. So haben die Eltern eines der Kinder mehrere Apotheken in der Umgebung, die Eltern eines anderen Kindes leiten einen Supermarkt. Sie koennen also nicht einfach nach Manila sondern sind auf Schulen der Umgebung angewiesen.



    LG Carabao

  • Hi Carabao,


    Unser heute 13-jähriger Sohn hat auch mit 4 Jahren eine sog. "Lerning School" (Kindergarten) in Luzon besucht.


    Auch dort war der "Unterricht" ähnlich. Nach einiger Zeit konnte er schon Dreiecke, Rechtecke, Quadrate u.a. unterscheiden. Sprache ebenfalls Englisch, was ihm heute in Deutschland sehr zu statten kommt.


    Ansonsten das übliche wie bei Dir.


    Alles in allem, es hat ihm nicht geschadet.


    Grüße nach Manila


    Benny

    Benny

  • Alles in allem, es hat ihm nicht geschadet.


    HI Balibago,


    ..oder sogar geholfen... Bei der Schule meines Sohnes wurde nach der Auffuehrung in einer Rede der Brief eines Philippinen Paares vorgelesen welches mit ihrem Kind kuerzlich nach Kanada uebergesiedelt ist. Das Kind sei nun in Kanada nach kurzer Zeit die Beste der Klasse und ging vorher einige Jahre dort auf Bohol zur Schule. Ich denke schon dass es auf den Philippinen viele gute Lehrer fuer Vorschule und Elementary gibt.


    Wie auch schon Bernd schrieb koennte es dann ab der High School problematisch werden.


    Sprache ebenfalls Englisch, was ihm heute in Deutschland sehr zu statten kommt.


    Schoen! Auch ich halte es fuer sehr wichtig, dass der Unterricht komplett in Englisch stattfinden. Mir ist es fuer meinen Sohn wichtig, dass er in "Englisch denkt" und nicht in Tagalog oder Bisayan. Weil bei den 2- bis 4jaehrigen ein paar Kinder dabei waren die nicht jedes Wort in Englisch kannten wurden zwar auch manchmal zusaetzlich die Bisayan Woerter zum Verstaendnis hinzugefuegt aber der gesamte Lehrstoff und alle Ansprachen erfolgten erst einmal auf Englisch.



    LG Carabao

    Edited 2 times, last by Carabao ().

  • Ich finde wem was an der Zukunft seiner Kinder liegt kommt an einer Schulausbildung in Europa nicht vorbei,das muss nicht Deutschland sein.Ich bin nach 22 Jahren in einem Drittweltland auch wegen meines Kindes schwehren Herzens zurueck nach Europa (nicht nach D.land)und bereue es nicht.

    Man sollte das ganze Leben nicht so ernst nehmen,
    man kommt sowieso nicht lebend raus.

  • Ich finde wem was an der Zukunft seiner Kinder liegt kommt an einer Schulausbildung in Europa nicht vorbei,das muss nicht Deutschland sein.


    Das kann man so pauschal nicht sagen, das hat wohl eher mit den eigenen finanziellen Möglichkeiten zu tun.

  • Das kann man so pauschal nicht sagen, das hat wohl eher mit den eigenen finanziellen Möglichkeiten zu tun.


    Nein, nicht nur, sondern auch mit Kultur und Umgebung (Umwelt!). Weshalb Manila für mich aus beiden Gründen kein Thema war, langfristig macht eine gute europäisch/westliche Ausbildung und Kultur Sinn, wo die ist, ist eine andere Frage.


    Aber der TS wünscht diese Diskussion nicht. Er will jetzt das Gefühl haben, alles richtig zu machen. Und das macht er. Der Start für die Kinder auf den Philippinen ist ok, auch in der Provinz. Da geht es um enge Betreuung und die ersten Schritte usw., das bekommen die gut hin, sehr gut sogar.
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    Bilder unserer Touren hier: Nord-Luzon, Kordilleren, Reisterrassen, Banaue, Sagada, Pinatubo und Vigan!


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  • Hier mal wieder ein Update.


    Die Schule bringt meinem Sohn weiterhin grossen Spass. Obwohl erst Kindergartenalter (alle Schueler in der KLasse meines Sohnes sind 4 Jahre alt) ist es dort schon richtige "Schule", mit Lehrstoff, Schulbuechern, monatlichen Tests und Bewertungen fuer die Kinder. Also nicht wie in Deutschland "spielen und basteln".
    Jeder Monat hat ein bestimmtes Thema. So gab es letzten Monat den "Nutrition Month" der gesunde Ernaehrung als Thema hatte. Als Hoehepunkt des Monats fand ein Wettbewerb statt bei dem bewertet wurde welche der Klassen die besten Speisen zubereitete. Das wurde dann von einer als Eltern bestehenden Jury bewertet.


    Vor zwei Wochen gab es dann eine Elternversammlung in der Schule in der die Projekte der kommenden Monate besprochen und die Elternvertreter gewaehlt wurden. Ich wurde von der Schulleiterin als sogenannter "Praesident" der Elternvertretung vorgeschlagen habe aber mit Verweis auf Zeitmangel abgelehnt. Nach weiterem Draengen und nachdem zugesagt wurde, dass ich nur einmal monatlich an einem Samstag an dem Treffen der Elternvertreter teilnehmen muesste und ich den Tag frei waehlen koennte habe ich dann nach langem Hin und Her zugestimmt und wurde gegen zwei kandidierende Pinoys gewaehlt.
    Ich bin nun also dort "PTGA Officer President" und habe ein :Kabinett" von insgesamt 12 Elternteilen (2 "Vizepraesienten, Secretary, Treasurer, Auditor etc. etc.). Ich weiss allerings immer noch nicht genau was ich dort eigentlich zu tun habe. Welche "To does" and welche "Not to does"?
    Ich wollte eine Messenger-Adresse einrichten unter der mich Eltern mit Problemen erreichen koennen, aber die Schulleitung fand dies nicht so gut, weil es wohl einige Eltern gaebe die sich auf Schulbashing spezialisiert haben was kontraproduktiv waere.


    Vor einer Woche gab es dann ein erstes Treffen der "Officer". Da ich fuer "Nichts" nicht meine Zeit totschlage habe ich zur Einbringung meiner :Handschrift" eine "on-time-policy" angeregt. Es ist nervig wenn man puenklich vor Ort ist aber Schulveranstaltungen erst mit einer Stunde Verspaetung beginnen weil manche Eltern erst nach und nach eintrudeln. Ich habe das Argument "filipino time" damit entkraeftet dass es sich um eine bessere Schule handelt und die Kinder spaeter ja bessere Jobs ausueben moechten wozu es wichtig ist zu lernen puenktlich zu sein. Die Eltern wurden also fuer die naechste Veranstaltung schriftlich informiert, dass verspaetetes Kommen mit Strafzahlungen in die Kasse der Elterngemeinschaft belegt wird. First Offence 50 Peso Second 100 Peso und Third 150 Peso. Gleiches gilt bei Nichterscheinen ohne ausreichenden Grund. Als dieser gelten Erkrankungen oder sehr schlechtes Wetter. Man wollte noch "Probleme mit Transportation" aufnehmen, dies habe ich aber als Entschuldigungsgrund abgelehnt.


    Mal sehen wie es dort weitergeht. :D



    LG Carabao

    Edited 2 times, last by Carabao ().