Nordluzon - Palawan - Bohol - Manila 2019

  • Dabei haben wir einige Entdeckungen gemacht wie diese disneyähnliche Anlage, von der ich vorher noch nichts gehört hatte. Besucht haben wir sie aber aus Zeitmangel nicht.

    Das ist die "Fantasy World Tagaytay". Sollte mal ein Freizeitpark werden, wurde aber nie fertiggestellt (genau wie das Vorbild Neuschwanstein, hehehe). Der Eigentümer war pleite gegangen.

  • Sollte mal ein Freizeitpark werden, wurde aber nie fertiggestellt

    Das bedeutet, dass dort nichts für Besucher stattfindet? Es saß nämlich ein Wächter am Eingang.


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    Wow, raucht der Vulkan da oder kratzen die Wolken entlang?

    Da es die ganze Zeit recht wolkig war, kann ich das nicht mit Bestimmtheit beantworten. Ich vermute aber, dass es eher harmlos war. Problematischer war da schon der starke Wind. Ein Boot, das zurückkam, schaukelte ganz schön. Da hatte ich volles Verständnis, dass meine beiden Damen keine Lust auf Abenteuer hatten.

    Viele Grüße

    Reinhold

  • Das bedeutet, dass dort nichts für Besucher stattfindet? Es saß nämlich ein Wächter am Eingang.

    Von dem, was ich gehört habe, kann man es wohl besichtigen und auch auf einen der Türme rauf, aber ansonsten findet nichts statt. Die Gebäude wären nur hohle Fassaden und es gäbe noch ein paar vor sich hin rottende Kinderreitschulen.

  • Von dem, was ich gehört habe, kann man es wohl besichtigen und auch auf einen der Türme rauf, aber ansonsten findet nichts statt. Die Gebäude wären nur hohle Fassaden und es gäbe noch ein paar vor sich hin rottende Kinderreitschulen.

    Das die da noch keinen der üblichen Horrorfilme gedreht haben?

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    Bilder unserer Touren hier: Nord-Luzon, Kordilleren, Reisterrassen, Banaue, Sagada, Pinatubo und Vigan!


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  • Quote from von Sunday

    Die Stadt liegt mehr als 600 m über dem Meer. Auch wegen des eher gemäßigten Verkehrs ist es dort klimatisch viel angenehmer als im Großraum Manila.

    Es kann mitunter auch recht kühl werden in Tagaytay. Als wir im Februar 2015 dort übernachteten, haben wir echt gefröstelt - so "kalt" war und ist es mir in den Philippinen noch nie vorgekommen. :D


    Makato45









  • Am nächsten Tag fuhr uns meine Nichte nach Pagsanjan, weil wir uns nach 38 Jahren die Wasserfälle mal wieder ansehen wollten. Bereits unterwegs machten wir ein paar Stopps, weil mich die schwere Arbeit der Bauern auf den Reisfeldern interessierte.DSC05511.JPG


    In Pagsanjan hielten wir am Casa del Rio Resort, um von dort aus unsere Bootstour zu beginnen. Die Fälle sind nicht über den Landweg zu erreichen.Unsere Nichte Aglaja ist etwas wasserscheu und zog es vor dort zu bleiben. Das erwies sich als nützlich, wie sich später erweisen sollte.

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    Wir bestellten also ein Boot für 3 Leute (inklusive ihren Sohn J.M.). Die Schwimmwesten hingen schon am Zaun. Helme bekamen wir auch.


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    Die Tour begann von dort. Dazu mussten wir nur das Tor öffnen und ein paar Stufen runtergehen. Im ersten Teil wurden wir von einem Motorboot gezogen. Im unteren Teil ist der Bumbungan River noch recht zivilisiert.

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    An nicht schiffbaren Stellen des Flusses werden die Boote von den Führern über felsige Absätze gezogen, was teilweise durch in den Felsen verankerte Stahlrohre als Gleithilfe erleichtert wird. Die Fahrt bis zum Ziel dauerte bei uns gut 45 Minuten. Das Ganze erwies sich als recht spritzige Angelegenheit. Ich habe daher in diesem Teil fast nur noch gefilmt. Hauptsächlich geschah dies mit der GoPro Hero 7, die ich mir direkt vor der Reise zugelegt hatte. Sie ist wasserdicht, macht aber keine besonders tollen Fotos. Das nächste Bild ist daher von unserer Tour Ende 1981.

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    Während sich an der Arbeit der Bootsleute nicht viel verändert hat, wird jetzt bei den Fahrgästen viel mehr auf Sicherheit geachtet als früher, wie der Vergleich der nächsten beiden Bilder zeigt. In beiden Fällen sind wir auf dem letzten Teilstück - dem Transport auf einem Floß zum Wasserfall.

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    Der Rückweg dauerte nur noch eine halbe Stunde. Im Resort erwartete uns eine Überraschung. Wir wussten zwar, dass der Bruder von Aglaja in Saudi arbeitet und bald Urlaub haben sollte, aber dass er plötzlich leibhaftig zugegen war, kam ziemlich unerwartet. Er hatte Aglaja während unserer Abwesenheit angerufen und war dann zum Resort gefahren. Seine Frau und die beiden Kindern kamen auch bald, weil sie in der Nähe wohnen.


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    Auf dem Rückweg wollten wir dann noch kurz in einen Tempel reinschauen...


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    Ja Pustekuchen - das Ganze entpuppte sich als interessantes Restaurant.


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    Ich hoffe, dass ich demnächst mit einem Video hier noch mehr von dem Ausflug zeigen kann. Da gibt es aber vorher noch ein paar andere Projekte.


    Viele Grüße

    Reinhold

  • Habt ihr auch Apocalypse Now Locations angeschaut?

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    Bilder unserer Touren hier: Nord-Luzon, Kordilleren, Reisterrassen, Banaue, Sagada, Pinatubo und Vigan!


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  • Mir ist bewusst, dass ein großer Teil des Films dort gedreht wurde. Unterwegs sieht man steinerne Klippen, die fast 100 m in den Urwald aufragen. Das sieht recht beeindruckend aus. Meinst du das, oder gibt es noch eine besondere Ausstellung im Ort?

    Viele Grüße

    Reinhold

  • Mir ist bewusst, dass ein großer Teil des Films dort gedreht wurde. Unterwegs sieht man steinerne Klippen, die fast 100 m in den Urwald aufragen. Das sieht recht beeindruckend aus. Meinst du das, oder gibt es noch eine besondere Ausstellung im Ort?

    Ja, unter anderem. Die Unterkünfte sind wohl heute noch ein Hotel, vielleicht weiß elizaliz mehr.


    Wir hatten mal einen ganz interessanten Thread dazu:

    Apocalypse Now - Vielleicht der wichtigste Film, der je auf den Philippinen gedreht wurde

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    Bilder unserer Touren hier: Nord-Luzon, Kordilleren, Reisterrassen, Banaue, Sagada, Pinatubo und Vigan!


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  • Wir hatten mal einen ganz interessanten Thread dazu:

    Das war leider vor meiner Zeit hier. Darum habe ich nichts davon gewusst. Den Film "Apocalypse Now" habe ich natürlich gesehen und habe die Musik der Doors noch im Ohr "This is the end ...." Jedenfalls vielen Dank für den interessanten Link!

    Viele Grüße

    Reinhold









  • Am 23. Januar nimmt uns Aglaja mit ihrem Pkw mit bis zu ihrer Arbeit am Rande von Manila. 1 großen Koffer mit Inhalt lassen wir in Sta. Rosa. Mit einem Grabtaxi (370 PHP + 200 Toll) geht es weiter bis zum Terminal 3 in Manila. Am Terminal müssen wir selbst am Automaten einschecken. Das aufgegebene Gepäck passt mit 32,1 kg gerade so.

    Der Flug mit Cebu Pacific soll um 12.45 Uhr gehen, hat aber eine Stunde Verspätung.

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    Um ca.15.20 Uhr kommen wir im neuen Flughafen (erst im November eröffnet) von Bohol in Panglao an.

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    Das Ausladen und die Übergabe des Gepäcks geht zügig.

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    Außerhalb gibt es reichlich Taxis. Ein Van bringt uns für 300 PHP zum Linaw Beach Resort, das auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht.

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    Wir frühstücken meistens am Strand. Das hat aber nicht nur idyllische Gründe.

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    Am Donnerstag und Freitag habe ich die meiste Zeit so gefrühstückt.

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    Im Vorfeld unserer Reise hatte ich erfahren und das auch hier andiskutiert, dass leider nebenan seit kurzem eine Großbaustelle ist. Da können sich nicht nur die Gäste jetzt gratulieren, sondern in Zukunft dürfte der Strand wohl überflutet werden, wenn der KLotz erst fertig ist.DSC05820.JPG


    Da wurde so hart gearbeitet, dass teilweise der Boden im Frühstücksraum vibrierte. Darum haben wir auch am Strand gefrühstückt. Durch meine ANC-Kopfhörer von Bose ließ sich aber der Krach gut ertragen. Manchmal war aber auch Pause bzw. zum Glück hatten wir auch das Wochenende dabei. Ab Samstag 12 Uhr war Schluss mit dem Krach.

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    Dann konnte man sich auch mal erholen.

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    Lästig waren nur die Hunde, die meistens vor Ort waren. Sie sahen ja ganz putzig aus. Wenn ich an den Thread über Tollwut hier denke, bin ich froh, dass ich keinen angefasst habe.

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    Viele Grüße

    Reinhold

  • Es gibt halt leider Gottes viele Gäste die den Hunden da was vom Tisch hin werfen. Den Hunden wird auf diese Weise antrainiert, wenn da Gäste sitzen die was Essen einfach daneben sitzen und ein “liebes trauriges Gesicht machen” und schon fällt was ab.


    Man sollte die Hunde weg jagen. Grundsätzlich und jeder. Aber leider tun das nur die Wenigsten. Sind ja so liebe und putzige Tierchen die man am Liebsten mit nach Hause nehmen möchte.

  • Gleich für den nächsten Tag hatten wir uns mehrere Ziel für eine ausgedehnte Ausflugstour über 8h vorgenommen. Dazu hatten wir Jundil mit seinem Van (ähnlich wie auf dem Bild noch in Panglao) bestellt, der uns schon am Vortag vom Flughafen zum Resort gefahren hatte.

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    Unser Hauptziel waren die Chocolate Hills, wohl die berühmteste Sehenswürdigkeit von Bohol und und eine der Top 5 der Philippinen. Entsprechend war dann auch der Andrang.

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    Bevor man die Aussicht genießen kann, muss man aber erst einmal 250 Stufen erklimmen.


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    Nicht nur wegen des Andrangs habe ich für das Dronenverbot volles Verständnis.

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    Auf Bohol (und später an einem Tag in Manila) erlebten wir die einzigen Regentage während der 6 Wochen. Wir hatten an dem Tag aber Glück, weil es während der Hinfahrt regnete. Als wir dort waren, hatte es aufgehört, was den Aufstieg vereinfachte.


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    Als wir oben angekommen waren, bot sich uns tatsächlich eine fatastische Aussicht. Aber nichts mit Chocolate - nur in der Trockenzeit sind die Hügel braun und haben ihren Namen verdient.

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    Ob es um die 1250 oder sogar ca. 1700 Hügel sind, darüber streiten sich die Gelehrten. Eindrucksvoll ist die Landschaft jedenfalls. Weiß jemand was diese Spur auf dem einen Hügel zu bedeuten hat?


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    Am Fuße der Anlage konnte man bei Interesse mit offenen Fahrzeugen herumdüsen.


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    Auf jeden Fall hatten wir wieder mal eine Menge zu filmen und zu fotografieren.

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    Viele Grüße

    Reinhold

  • Wie schon erwähnt waren wir mit dem sehr freundlichen Jundil und seinem Van den ganzen Tag unterwegs.DSC05628.JPG


    Vor den Chocolate Hills hatten wir uns schon die Tarsier (Koboldmakis) in der Conservation Area angeschaut.IMAG2449.jpg


    Die mit ca. 12 cm Größe eher winzigen Tarsier sind gar nicht so leicht zu entdecken. Zudem schlafen sie die meiste Zeit. Man soll daher sich ruhig verhalten.

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    Es war schwierig sie aufzunehmen.IMAG2420.jpg


    Nach den Hills waren wir an den Pangas Wasserfällen. Von außen wirkt das etwas rustikal.

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    Wenn man die glitschigen Stufen überwunden hat, ist es aber angenehm. Wir haben jedenfalls ein erfrischendes Bad genommen.


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    Anschließend waren wir in der Butterfly Sanctuary. Dort gab es recht gute Erkläfungen, aber die Anlage ist eher klein.

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    Wenn man Lust hat, kann man einige Fototricks versuchen.

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    Lerma interessierte sich für schöne Blüten aber ebenso wie für die Schmetterlinge.

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    Viele Grüße

    Reinhold









  • Am nächsten Tag ist es auf der Baustelle neben dem Linaw besonders laut. Es hört sich an, als ob gleich mehrere Presslufthammer im Einsatz wären. Zum Glück haben wir an diesem Tag eine Fahrt nach Loboc und auf dem gleichnamigen Fluss geplant.


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    Als wir in Loboc ankommen, sehen wir zunächst die Restauration einer Kirche, die in dem letzten heftigen Erdbeben dort schwer beschädigt wurde.

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    Die Schiffstour kostet pro Person 550 PHP. Bevor wir an Bord gehen, werden wir darauf hingewisen, dass man noch etwas Anderes erledigen könnte.DSC05776.JPG


    Auf dem Schiff gibt es etwas Leckeres zu essen (inklusive). Irgendwie erinnert mich das Ganze etwas an die Dhowtour in Dubai, von der ich neulich mit einem Video in einem anderen Thread berichtet habe, nur dass wir hier nicht im Kreis sondern hin- und zurückfahren.

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    Wir haben einen günstigen Platz vorn erwischt. Von dort aus kann ich gut Bilder machen und filmen.


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    Zum Glück ist das Boot überdacht, denn es regnet leider die meiste Zeit.


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    Zwischendurch legt das Boot auch mal an. Dort gibt es Ringelpietz mit Anfassen. Kaufen kann man natürlich auch etwas.


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    Immerhin ist die Begleitmusik auf dem Schiff (Country, ältere Softrocksongs) für uns angenehm und nicht zu laut. Meist sieht auch die Umgebung interessant aus - besonders an der Wendestelle.


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    Wir haben unterwegs eine nette Unterhaltung mit einem kanadischen Ehepaar. Ab und zu beobachten wir einheimische Jünglinge, die sich auch durch den Regen kaum in ihren Aktivitäten stören lassen.


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    An sich ist das eine reine Tourimasche, aber trotzdem ganz nett. Die Dauer von 90 min fand ich etwas kurz. Für den Van haben wir 1600 PHP bezahlt.

    Viele Grüße

    Reinhold

  • Sieht so aus, als ob ihr einen schönen Tag hattet.

    Ja, das stimmt und er war auch noch lange nicht zu Ende. Wir wussten ja, was uns im Resort erwartet. Also haben wir uns Zeit gelassen und noch anderes uns angeschaut. Mehr dazu gibt es dann bei meinem nächsten Teilbericht.

    Viele Grüße

    Reinhold