Umgang mit den Kulturen in einer binationalen Beziehung

  • Ich lese hier sehr viel "romantisches Gesuelze" wenn ich so sagen darf, aber den Kopf darf/sollte man selbstverstaendlich niemals ausschalten, vor allem in der Anfangszeit nicht!

    Von dem her gebe ich Handyman vollstens Recht in seiner Entscheidung!!

    Danke

    Aber mal wieder zurueck zum Topic:

    was hat das alles hier eigentlich noch mit kulturellen Unterschieden zu tun?! :floet

    Der Handyman hat ja schon sein eigenes Topic zu dem Thema, also warum hier weiterfuehren?

    Na ja, der Thread war seit 4 Wochen tot...deshalb habe ich hier weiter geschrieben. Aber wenn es nicht passt soll es ein Mod / Admin (aber 3 von denen haben hier ja geantwortet, also kann es nicht so schlimm sein :D ) verschieben

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • Ich lese hier sehr viel "romantisches Gesuelze" wenn ich so sagen darf, aber den Kopf darf/sollte man selbstverstaendlich niemals ausschalten, vor allem in der Anfangszeit nicht!


    Deinem 'romantischen Gesülz' halte ich entgegen, dass mich eine rationelle Denkensweise, in Sachen Liebe, sehr erstaunt. :sonicht


    Die Liebe sollte der einzige Grund für eine Heirat sein.

    Die Liebe ist aber eine Emotion und kann weder logisch erklärt, noch mit rationellem Denken gesteuert werden – ansonsten sie keine Emotion wäre.


    Deine Aussage führt aber direkt zu einem anderen kulturellen Unterschied.


    Wenn der gewöhnliche Nordwesteuropäer von Liebe spricht, dann hat das oftmals einen abgeklärten Beigeschmack.

    Spätestens aber wenn es um eine mögliche Heirat geht, verfliegt sich die Romantik bei uns und es wird kühl gedacht.

    Dann wird gerechnet, es werden Zukunftsprognosen erstellt, mögliche Szenarien durchgedacht, Heiratsverträge aufgesetzt, sich rechtlich abgesichert und Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen.


    Nu ja – da geht sie den Bach hinunter, die vielbesungene Liebe.


    Schon die südeuropäischen Länder gehen ganz anders mit dem Thema Liebe und Heirat um.


    Meiner Erfahrung nach ist das auch so in den südostasiatischen Ländern.


    Wenn eine Filipina liebt, dann liebt sie den Mann – egal was da kommt.

    Sie will mit dem Mann zusammen sein, ihm zur Seite stehen und geht mit ihm durch alle Widrigkeiten, die das Leben so bereit hält.


    Selbst wenn der Mann pflegebedürftig werden sollte, wird sie nicht von seiner Seite weichen.


    Wie schaut es da mit dem nordwesteuropäischen Mann aus? :denken


    Er beziffert seine Liebe in Zahlen, Summen und Wert und will immer auf der sicheren Seite sein und sein Eigentum schützen.


    Ich glaube, dass wir da einen der grössten und wichtigsten kulturellen Unterschiede gefunden haben.


    Was bedeutet Liebe und Beziehung in unseren Ländern und auf den Philippinen?

    Was bedeutet Beziehung und Ehe hier und dort?

    Was sind wir bereit dafür zu geben und zu ertragen und was gibt eine Filipina und was ist sie bereit zu ertragen?



    So ganz nebenbei, selbstverständlich sollte man seinen Kopf eingeschlatet lassen, wenn es um eventuelle negative Anzeichen, welcher Art auch immer, geht.


    Andereseits, wenn es solche Anzeichen gibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass es sich eben nicht um Liebe handelt. ;)


    Aber mal wieder zurueck zum Topic:

    was hat das alles hier eigentlich noch mit kulturellen Unterschieden zu tun?! :floet

    Das hat für mich schon noch was mit dem Topic zu tun – sehr sogar.



    Handyman schreibt ja, dass für ihn da noch gewisse kulturelle Unterschiede im Raum stehen.

    Ausserdem kann seine Herangehensweise ja gerade der grosse kulturelle Unterschied sein.


    Er sagt selbst, dass er ein Kopfmensch ist und schreibt ja auch, dass er noch so einige Gedanken und Pläne hat.


    Ich glaube, dass 'über alles nachdenken', 'perfekte Planung', 'jedes kleinste Detail beachten' und 'eine Zeitleiste erstellen' schon eher eine Deutsche oder Nordeuropäische Eigenschaften sind.


    Es ist unsere Kultur alles zu Tode zu denken und bis zur völligen Unflexibilität alles durchzuplanen.

    Wir müssen einen klaren Plan haben und eine strukturierte Vorgehensweise.

    Wir müssen jede noch so unwahrscheinliche Möglichkeit beachten.


    Filipinos hingegen leben da mehr im Hier und Jetzt und machen sich eher weniger Gedanken über das Morgen.


    Auch ein strukturiertes Denken oder Abwägen von Vor- und Nachteilen kenne ich auf den Philippinen eher weniger.


    Ich denke, dass eine Filipina, wenn sie einen Mann liebt, sich schneller zu einer Heirat entscheidet, wie es der Deutsche, Schweizer oder Österreicher tut.


    Handyman erwähnt ja auch, dass seine Liebste bereits von Kinder redet und davon allenfalls das Studium zu beenden.


    Das zeigt ja ganz klar die kulturellen Unterschiede.


    Dabei wäre es aber sicherlich interessant, wie die Freundin von Handyman zum Thema heiraten steht.

    Wie gross sind da die Unterschiede.

  • Ihr ist schnell Langweilig und sie kann sich schwer selber beschäftigen und ich kann nicht jede Minute mit ihr verbringen und sie bespaßen wie im Urlaub.

    Das ist bei vielen Pinays so, besonders wenn sie sehr jung sind...dazu kommt dann noch die fremde Umgebung...also das wird sich legen! Gib ihr einfach Aufgaben

    Gehe ich nach der Arbeit 2x die Woche zum Sport maulte sie Anfangs (hat sich gebessert), aber mitkommen wollte sie auch nicht

    Gehe einfach, sie gewöhnt sich sehr schnell daran! Gib nicht alles auf

    Anfänglich rief sie mich jede Viertelstunde auf dem Handy im Büro an oder textete mich an...geht natürlich nicht! Als ich es dann mal sagte, war sie 3 Tage sauer, weil auf den Phills geht das!

    Auch das muss sie lernen...ist etwas anders als dort

    Sie war recht schnell dabei, dass sie von Kindern redet und ihr Studium / Arbeit aufgeben will...finde ich ja ok, aber erst in ein paar Jahren. Denn um etwas aufzubauen, müssen vielleicht beide erstmal ran. Diskussionen darüber waren recht schwierig

    Typisch Pinay...erkläre deinen Weg langsam abder standfest :D

    Sie hat kein besonderes Verhältnis zu Geld...ist welches da, wird es ausgegeben. Lebe heute....Wenn ich etwas sage, bin ich kuripot! Ist aber auch besser geworden

    Wenn man wenig Geld hat und du die Kohle zum Fenster ruaswirfst ist das klar. Wenn du nahezu 15k € in 3 Monaten verballerst, sind das für eine junge Pinay fast der gegenwert eines Hauses...was soll sie da denken! Dazu leben die meist nur im heute!

    Aber mal wieder zurueck zum Topic:

    was hat das alles hier eigentlich noch mit kulturellen Unterschieden zu tun?! :floet

    Hat es...sonst hätten wir schon umgeschichtet! Bleib mal unbesorgt! :D

    Deinem 'romantischen Gesülz' halte ichentgegen, dass mich eine rationelle Denkensweise, in Sachen Liebe,sehr erstaunt. :sonicht

    Na ja...Liebe muss man sich erarbeiten! Verleibtheit ist eine Herzensache, die aber schnell verdampft, wenn es mal brenzlig wird. liebe muss man hart & lange erarbeiten, das geht i.d.R. nicht in wenigen Monaten!

    Die Liebe sollte der einzige Grund füreine Heirat sein.

    Ja, aber hier wäre der Grund Visum...denn ohne Hochzeit kein Visum! Also macht der Handyman alles richtig :clapping:clapping

    Er beziffert seine Liebe in Zahlen,Summen und Wert und will immer auf der sicheren Seite sein und seinEigentum schützen.

    Richtig...denn Eigentum ist schwer erarbeitet in vielen jahren und um das in der Lieben ebenfalls zu erreichen braucht es auch Zeit..mit romantischen gesülz kommt man da nicht weit!

    Was sind wir bereit dafür zu geben undzu ertragen und was gibt eine Filipina und was ist sie bereit zuertragen?

    Ich kann dir mit der Erfahrung von 10 Jahren Philippinen und mehr als 15 Jahren Beziehungen mit Pinays sagen, dass hier beide Kulturen völig anders ticken und man tatsächlich viel Zeit braucht um auf ein "Gleichstand" Level in Sachen Liebe zu kommen

    Das hat für mich schon noch was mitdem Topic zu tun – sehr sogar.

    :thumb:thumb

    Handyman schreibt ja, dass für ihn danoch gewisse kulturelle Unterschiede im Raum stehen.

    Ausserdem kann seine Herangehensweiseja gerade der grosse kulturelle Unterschied sein.

    Absolut

    Ich glaube, dass 'über allesnachdenken', 'perfekte Planung', 'jedes kleinste Detail beachten' und'eine Zeitleiste erstellen' schon eher eine Deutsche oderNordeuropäische Eigenschaften sind.

    Der Australier ist da auch nicht anders :D

    Es ist unsere Kultur alles zu Tode zudenken und bis zur völligen Unflexibilität alles durchzuplanen.

    Wir müssen einen klaren Plan haben undeine strukturierte Vorgehensweise.

    Wir müssen jede noch sounwahrscheinliche Möglichkeit beachten.

    Und damit fahren wir i.d.R. gut...ich vergleiche das mal mit meinem Job....ein 100% Check vor dem Flug, sichert eine hohe Überlebenschance! :D

    Filipinos hingegen leben da mehr imHier und Jetzt und machen sich eher weniger Gedanken über dasMorgen.

    Und fallen dafür morgen meist auf die Schnauze, wenn morgen mal nicht die Sonne scheint! Keine Vorsorge, keine Ersparnisse, keine Versicherungen! Was ist besser?

    Auch ein strukturiertes Denken oderAbwägen von Vor- und Nachteilen kenne ich auf den Philippinen eherweniger.

    auch deshalb sind sie eben ein Entwicklungsland

    Ich denke, dass eine Filipina, wenn sieeinen Mann liebt, sich schneller zu einer Heirat entscheidet, wie esder Deutsche, Schweizer oder Österreicher tut.

    Sicher, weil sie deutlich emotionaler sind!

    Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

  • Na ja...Liebe muss man sich erarbeiten! Verleibtheit ist eine Herzensache, die aber schnell verdampft, wenn es mal brenzlig wird. liebe muss man hart & lange erarbeiten, das geht i.d.R. nicht in wenigen Monaten!

    Liebe muss erarbeitet werden? :eek

    Ich kenne nur den Satz: „Vertrauen muss erarbeitet werden“.


    Für mich gilt, die Liebe entsteht und wächst.


    Am Anfang ist es die Verliebtheit und daraus kann Liebe entstehen.

    Aber Liebe erarbeiten?

    Das klingt schon wieder sehr nach 'alles hat einen Wert' und muss in ein Punktesystem passen.



    Ich sprach von der Liebe und die kann man nicht rational abarbeiten. ;)

    Verliebtheit ist da ein anderes Thema.


    Ja, aber hier wäre der Grund Visum...denn ohne Hochzeit kein Visum! Also macht der Handyman alles richtig

    Mir ging es dabei nicht um einen expliziten Fall.

    Mir geht es um die Heirat grundsätzlich und da darf nur die Liebe der Grund sein.


    Ob er es richtig macht, wird die Zeit zeigen.

    Man kann sich eine Liebe auch 'zerdenken'. ;)



    Richtig...denn Eigentum ist schwer erarbeitet in vielen jahren und um das in der Lieben ebenfalls zu erreichen braucht es auch Zeit..mit romantischen gesülz kommt man da nicht weit!

    Genau dieses Denken meine ich.

    Wie sehr spricht das für die Liebe, wenn man sein 'hart erarbeitetes was-auch-immer) sichern muss?


    Ist meine Frau mein Feind, vor dem ich meine Sachen in Sicherheit bringen muss?


    Wie würde es übrigens anderherum aussehen, wenn wir aus einem armen Land kommen würden und der Mensch, den wir lieben und alles geben, sein Hab und Gut vor uns schützen würde?


    Wie würden wir uns dabei fühlen?


    Dabei geht es mir nicht um die Kritik der Handlung als solches – es soll einfach die grossen kulturellen Unterschiede aufzeigen und den Horizont erweitern.


    Ich kann dir mit der Erfahrung von 10 Jahren Philippinen und mehr als 15 Jahren Beziehungen mit Pinays sagen, dass hier beide Kulturen völig anders ticken und man tatsächlich viel Zeit braucht um auf ein "Gleichstand" Level in Sachen Liebe zu kommen

    Gleichstand und Liebe in einem Satz?!

    Die Liebe ist universell und überall auf der Welt dieselbe. ;)


    Nur, wir lassen die Liebe, wenn überhaupt, nur sehr kontrolliert zu und halten sie mit unserem Verstand permanent unter Kontrolle.


    Ist das wirklich der bessere Weg? :denken

    Ich weiss es nicht.


    Der Australier ist da auch nicht anders :D

    Der interessiert mich jetzt etwas weniger, denn unsere Paarungen sind DACH & Filipina. :D

    Und unsere Denkensweisen sind sehr unterschiedlich.


    Es gibt dabei weder ein 'Besser', noch ein 'Schlechter'.

    Wir sollten uns einfach bewusst sein, dass unsere Art zu Denken und zu Handeln nicht zwingend die einzig Richtige sein muss.


    Und so sollte sich auch mal der DACH-Mann über sich selber Gedanken machen und bereit sein, sich etwas auf den Filipino-Way-of-Life einzulassen.


    Für mich persönlich macht einen guten Mix aus DACH-Denken und Filipino-Leben eine lebenswerte Mischung.


    Und damit fahren wir i.d.R. gut...ich vergleiche das mal mit meinem Job....ein 100% Check vor dem Flug, sichert eine hohe Überlebenschance! :D

    Selbstverständlich hat unser Denken in der Arbeit seine absolute Berechtigung oder muss sogar zwingend vorhanden sein.


    Aber eben – unser Leben besteht nicht nur aus Arbeiten.


    Ein weitere grosser Unterschied.


    Wir leben um zu arbeiten.

    Der Filipino arbeitet um zu leben. ;)


    Unsere Art hat auch Schattenseiten.


    - Familienstrukturen sind bei uns eher weniger vorhanden.

    - Sich gegenseitig unterstützen Mangelware.

    - Glücklich sein, mit dem was man hat, kann man suchen.

    - Wir haben komplett überstrukturierte Länder, die einem keinen Raum zum leben lassen.

    - Wir sind soweit, dass wir noch nicht mal auf dem Balkon grillen dürfen.

    - Wer nach 22.00 Uhr noch eine kleine Feier im Garten hat, bei dem schaut die Polizei vorbei.

    - Usw. Usw. Usw.


    Und fallen dafür morgen meist auf die Schnauze, wenn morgen mal nicht die Sonne scheint! Keine Vorsorge, keine Ersparnisse, keine Versicherungen! Was ist besser?

    Ich finde weder unser System, noch das der Philippinen besser.


    Ich mag unsere Infrastruktur und Versorgung und das Lebensgefühl der Philippinen.

    Irgendwo zwischen den beiden Kulturen und Denkensweisen ist das, was ich mir für mein Leben wünsche.


    Aber – wenn ich entscheiden müsste, zwischen einem Leben in der emotional kalten und überregulierten Schweiz oder ein Leben auf den Philippinen . . .


    Mein Koffer wäre schnell gepackt und ein Einwegticket gebucht. :clapping



    auch deshalb sind sie eben ein Entwicklungsland

    Das sind sie aber vor allem aus dem Blickwinkel von unserem Wertesystem. ;)


    Weil sie nicht auf 'unserem' Stand sind, sind sie ein Entwicklungsland.

    Emotional gesehen und was die Lebensqualität angeht sind wir aber eher das Entwicklungsland.


    Sicher, weil sie deutlich emotionaler sind!

    Vielleicht ist ihr Herz einfach noch nicht so auf die harte Währung programmiert, wie unseres, sondern sie fühlen noch die ungetrübten Emotionen. ;):denken

  • Ich möchte jetzt kein Wasser in den Wein schütten, aber einmal ein paar Punkte aufgreiffen, die mir als außenstehender "Leser" so als Gedanken gekommen sind.

    Was ist schon billig? Hochzeit wird auch nicht billiger...und ich habe für 3 Monate Schengen bestimmt 15k € ausgegeben!

    Sehr großzügig. Über solche Summen hat man hier im Forum - in der "Findungsphase" - selten gelesen.

    2. Sie war recht schnell dabei, dass sie von Kindern redet und ihr Studium / Arbeit aufgeben will...finde ich ja ok, aber erst in ein paar Jahren. Denn um etwas aufzubauen, müssen vielleicht beide erstmal ran. Diskussionen darüber waren recht schwierig

    Ja, passt für Filipinas. Nur diese Einstellung passt auf den ersten Blick nicht mit deinen Beiträgen im Forum hinsichtlich Zukunftsplanung (keine Familienunterstützung, Mitbeteiligung am Familieneinkommen durch Arbeitsaufnahme, Sparen / "Nachsparen" für Investitionen, z.b. Haus) zusammen. Nach deinen Schilderungen habe ich jedenfalls nicht den Eindruck, dass sie besonders zielstrebig ist und eine "Karriere" machen will.

    3. Sie hat kein besonderes Verhältnis zu Geld...ist welches da, wird es ausgegeben. Lebe heute....Wenn ich etwas sage, bin ich kuripot! Ist aber auch besser geworden

    Ja, dies ist für die Philippinen auch nicht unüblich, nur bei mir würden hier einige "Warnlampen" angehen, wenn sie trotz deiner bisherigen Großzügigkeit dich noch als "kuripot" bezeichnet. Üblicherweise werden die Erwartungen nicht geringer.

    Alles keine dicken Dinger und alles wurde besser...ist natürlich alles neu für sie! Aber deshalb möchte ich unsere Probezeit noch etwas verlängern, für uns beide

    ja ist sicherlich das Beste, wenn du es dir finanziell leisten kannst und nicht jetzt schon die "Reisleine" ziehen willst.

    Ja, ich bin ja eher der "Kopfmensch"

    Bei der "Liebe" ist es häufig nicht ganz einfach. Viel Glück.

    Wenn eine Filipina liebt, dann liebtsie den Mann – egal was da kommt.

    Sie will mit dem Mann zusammen sein,ihm zur Seite stehen und geht mit ihm durch alle Widrigkeiten, diedas Leben so bereit hält.

    Halte ich für zu idealtpypisch. Wenn es bei Dir "für alle Zeiten" so ist: Glückwunsch:thumb Nur Menschen entwickeln sich weiter. Wo Anfangs mal (hoffentlich wirkliche) Liebe war, kann es im Laufe der Zeit auch zu "Hass" kommen.


    Wie schaut es da mit dem nordwesteuropäischen Mann aus? :denken


    Er beziffert seine Liebe in Zahlen,Summen und Wert und will immer auf der sicheren Seite sein und sein Eigentum schützen.

    Dies muss m.E. kein Widerspruch sein. Die Realität mit den hohen Scheidungsraten spricht doch dafür, dass man sich Gedanken macht, was wäre wenn und sich ggf. durch Ehevertrag (Gütertrennung) schützt, dass auch nach einer Scheidung noch ein "vernünftiges" Weiterleben möglich ist.


    Gruß

    roha

  • Liebe muss man sich erarbeiten! Verleibtheit ist eine Herzensache, die aber schnell verdampft, wenn es mal brenzlig wird.

    Sehr guter Punkt!

    Wenn Verliebtheit lange anhaelt, dann ist das doch etwas Wunderschoenes!! :blumen

    Liebe muss erarbeitet werden? :eek

    Ich kenne nur den Satz: „Vertrauenmuss erarbeitet werden“.


    Für mich gilt, die Liebe entsteht undwächst.

    Ich denke das ist es, was Goose damit meinte!


    Wirkliche Liebe entwickelt sich meiner Meinung nach aber erst ueber Zeit, sprich wenn man wirklich ALLE Facetten seines Partners kennt und man dann immernoch gut miteinander auskommt.

    Dass das in z.B. 3 Monaten machbar ist, halte ich fuer unmoeglich.


    Deinem 'romantischen Gesülz' halte ichentgegen, dass mich eine rationelle Denkensweise, in Sachen Liebe,sehr erstaunt. :sonicht

    Eine rationelle Denkweise in Sachen Liebe (bzw. nennen wir es besser Verliebtheit) ist natuerlich fast ausgeschlossen.

    In Sachen Heirat hingegen wuerde ich sie jedem nur anraten wollen wenn man eine wirklich standfeste Ehe fuehren moechte!


    "1-2-3 hopp in die Kiste und dann vor den Altar"-Beispiele haben doch gerade wir hier in solchen Diskussionsforen schon hundertfach gesehen.

    Und leider viel zu oft auch mit negativem bis sogar tragischem Ausgang. :(


    Es ist unsere Kultur alles zu Tode zudenken und bis zur völligen Unflexibilität alles durchzuplanen.

    Wir müssen einen klaren Plan haben undeine strukturierte Vorgehensweise.

    Wir müssen jede noch sounwahrscheinliche Möglichkeit beachten.

    Zugespitzt interpretiert trifft das zu, ja - das ist unsere westliche Kultur.

    Hier gilt es eben den Mittelweg zu finden zwischen "alles zu Tode durchdenken" und "nicht an Morgen zu denken", weil eben zwei verschiedene Kulturen.

    Der eine sollte dem anderen niemals etwas aufzwaengen wollen!


    Hat es...sonst hätten wir schon umgeschichtet! Bleib mal unbesorgt! :D

    Dann bin ich ja unbesorgt! :D


    Meiner Erfahrung nach ist das auch soin den südostasiatischen Ländern.


    Wenn eine Filipina liebt, dann liebtsie den Mann – egal was da kommt.

    Sie will mit dem Mann zusammen sein,ihm zur Seite stehen und geht mit ihm durch alle Widrigkeiten, diedas Leben so bereit hält.

    Da spricht doch auch absolut nix dagegen, und im Optimalfall beruht es auf Gegenseitigkeit!

    Nur bis dieser "Optimalfall" mal eintritt, das dauert bei Filipinas i.d.R. nicht allzu lang, weil eben nicht "an Morgen gedacht" wird und solche Entscheidungen eher selten "out-of-the-box" getroffen werden. (nur meine Mutmassung!)


    Damit wird in vielen Faellen eine "Verliebtheit" kuenstlich am Leben erhalten welche dann aber irgendwann entschwindet ohne dass vielleicht beide Partner es merken.

    Dann merkt es einer der beiden vielleicht doch und das Geschrei ist buchstaeblich gross.



    Ich finde vor allem auf den Phils ist diese Denkweise ("nicht an Morgen denken") eher ein Hindernis in Sachen Ehe, gibt es doch eigentlich keine Chance aus einer geschlossenen Ehe wieder rauszukommen.

    (OK Annullment etc pp., ja... aber wie einfach ist das denn fuer den Otto-Normal-Filipino...)



    Ich kann dir mit der Erfahrung von 10 Jahren Philippinen und mehr als 15 Jahren Beziehungen mit Pinays sagen, dass hier beide Kulturen völig anders ticken und man tatsächlich viel Zeit braucht um auf ein "Gleichstand" Level in Sachen Liebe zu kommen

    Dito!


    Ich denke, dass eine Filipina, wenn sieeinen Mann liebt, sich schneller zu einer Heirat entscheidet, wie esder Deutsche, Schweizer oder Österreicher tut.

    Ich wuerde hier eher dreist behaupten dass Filipinas oft nicht zwischen Liebe und Verliebtheit unterscheiden koennen!

    Auch (zu) viele Westler koennen das nicht, insbesondere wenn es um einen bildhuebschen "Zierfisch" geht der am ersten Blick PERFEKT zu sein scheint.

    Der Hauptteil liegt m.M. nach aber deutlich bei den - emotionaleren/temperamentvolleren - Filipinas.


    Handyman erwähnt ja auch, dass seineLiebste bereits von Kinder redet und davon allenfalls das Studium zubeenden.

    Also Kinder ja, Studium nein - typische Pinoy-Denke wie ich finde.

    Kann in DACH funktionieren, muss aber nicht und wird auch nicht wenn es sich im Rahmen ein Studi-Visums abspielt.


    Wie würde es übrigens anderherumaussehen, wenn wir aus einem armen Land kommen würden und derMensch, den wir lieben und alles geben, sein Hab und Gut vor unsschützen würde?

    Das tue zumindest ich als Fallbeispiel nicht.

    Meine Frau weiss ziemlich genau ueber mein Vermoegen bescheid und das ist (fuer mich) ja auch ihr Anrecht.

    Ehevertrag gibt es keinen - weil ich eben davor lange genug abgewaegt habe auf was bzw. wen ich mich da einlasse!!


    Wir sollten uns einfach bewusst sein,dass unsere Art zu Denken und zu Handeln nicht zwingend die einzig Richtige sein muss.


    Und so sollte sich auch mal derDACH-Mann über sich selber Gedanken machen und bereit sein, sichetwas auf den Filipino-Way-of-Life einzulassen.


    Für mich persönlich macht einen gutenMix aus DACH-Denken und Filipino-Leben eine lebenswerte Mischung.

    Auf jeden Fall!!!!! :thumb


    Das sind sie aber vor allem aus demBlickwinkel von unserem Wertesystem. ;)


    Weil sie nicht auf 'unserem' Standsind, sind sie ein Entwicklungsland.

    Emotional gesehen und was dieLebensqualität angeht sind wir aber eher das Entwicklungsland.

    Da stimme ich dir ebenfalls voll zu!


    Vielleicht ist ihr Herz einfach nochnicht so auf die harte Währung programmiert, wie unseres, sondern siefühlen noch die ungetrübten Emotionen. ;):denken

    Ich nenne das einfach Verliebtheit gepaart mit nicht-an-morgen-denken.

    Ich wuerde es auch nicht als "harte Waehrung" bezeichnen wenn ich mich vorab vor Dingen absichere die ich (in meinem Leben) nicht haben moechte.

    Das kann man per Ehevertrag machen, oder aber auch indem man - wie heisst es so schoen - "prueft bevor man sich ewig bindet".


    Es ist einfach das gewisse Vorausdenken welches wir Westler innehaben, die (Suedost-)Asiaten zum Grossteil aber nicht.


    In diesem Zusammenhang hat die Liebe mit der Ratio also sehr wohl etwas zu tun!


    :hi

  • Ja, passt für Filipinas. Nur diese Einstellung passt auf den ersten Blick nicht mit deinen Beiträgen im Forum hinsichtlich Zukunftsplanung (keine Familienunterstützung, Mitbeteiligung am Familieneinkommen durch Arbeitsaufnahme, Sparen / "Nachsparen" für Investitionen, z.b. Haus) zusammen. Nach deinen Schilderungen habe ich jedenfalls nicht den Eindruck, dass sie besonders zielstrebig ist und eine "Karriere" machen will.

    Das kenne ich auch bei den Filipinas.


    Und trotzdem – meine Frau hat keine Kinder und will erst mal gar nichts von Kindern wissen.

    Sie will arbeiten, ein gutes Leben aufbauen und erst mal das Leben mit mir geniessen und etws von der Welt sehen.


    Von daher, was ist denn die philippinische Kultur und wo geht es in die ureigene Persönlichkeit über?

    Frauen die nur Mutter werden und keine Karriere machen wollen, die gibt es auch in unseren Ländern.


    Halte ich für zu idealtpypisch. Wenn es bei Dir "für alle Zeiten" so ist: Glückwunsch:thumb Nur Menschen entwickeln sich weiter. Wo Anfangs mal (hoffentlich wirkliche) Liebe war, kann es im Laufe der Zeit auch zu "Hass" kommen.

    Klar kann die Liebe vergehen.


    Meiner Meinung nach, vergeht die Liebe aber vor allem dann, wenn sich die Partner nicht mehr genügend Aufmerksamkeit schenken und vergessen, sich auch die Zeit als Paar zu nehmen.


    Dann kann sich ein Paar schon auseinander leben.

    Bis aus Liebe Hass entsteht, muss miener Meinung nach aber schon einiges vorgefallen sein.


    So nebenbei bemerkt ist Hass oft eine fehlgeleitete oder enttäuschte Liebe. ;)



    Dies muss m.E. kein Widerspruch sein. Die Realität mit den hohen Scheidungsraten spricht doch dafür, dass man sich Gedanken macht, was wäre wenn und sich ggf. durch Ehevertrag (Gütertrennung) schützt, dass auch nach einer Scheidung noch ein "vernünftiges" Weiterleben möglich ist.

    Da gebe ich Dir natürlich Recht.


    Aber – warum haben wir denn eine so hohe Scheidungsrate?

    Ist es möglich, dass wir schon mit dem Gedanken 'ich kann mich ja scheiden lassen' in die Ehe gehen?


    Mir fällt grundsätzlich auf, dass wir auch in Sachen Beziehung in einer Wegwerfgesellschaft leben.

    Wenn etwas mal etwas kratzt, dann wird es weggeworfen und ersetzt.


    Nur noch wenige Paare sind wirklich bereit auch gemeinsame Probleme anzugehen.

    Es ist einfacher, sich einen neuen Lebensabschnittspartner zu suchen.


    Was in unserer Gesellschaft ebenfalls zugenommen hat, ist der Gedanke 'ich könnte etwas verpassen' oder 'etwas anderes könnte besser sein'.

    Dieses Verhalten ist leider auch immer mehr bei den Beziehungen zu sehen.


    Oder andersherum gesagt:


    Wenn ich jemanden wirklich von ganzem Herzen liebe und mich mein Partner genauso liebt, muss ich dann wirklich über die Sicherung meines Eigentums nachdenken? :denken



    Ich denke das ist es, was Goose damit meinte!

    Dann soll er es verflixt nochmal auch so sagen. X(:D



    Wirkliche Liebe entwickelt sich meiner Meinung nach aber erst ueber Zeit, sprich wenn man wirklich ALLE Facetten seines Partners kennt und man dann immernoch gut miteinander auskommt.

    Dass das in z.B. 3 Monaten machbar ist, halte ich fuer unmoeglich.

    Da gebe ich Dir vollkommen Recht – in der Regel. :P


    Es gibt natürlich auch Paare, da war es Liebe auf den ersten Blick und es hat viele Jahre oder sogar für immer gehalten.


    In Sachen Heirat hingegen wuerde ich sie jedem nur anraten wollen wenn man eine wirklich standfeste Ehe fuehren moechte!

    Und wie willst Du darüber nachdenken?


    Alles was Du kennst ist die Zeit die Ihr zusammen erlebt habt.


    Kommt noch das Wissen dazu, dass der Mensch nachgewiesener Massen keine freien Entscheidungen fällen kann.

    Das menschliche Hirn vergleicht eine Situation mit bereits Erlebten und zieht daraus seine Schlüsse. ;)


    Da komme ich halt eben wieder auf meinen Punkt zurück, es gibt nie DEN richtigen Zeitpunkt für eine Heirat – es gibt aber auch nie den falschen.


    Ich kenne Paare die haben kurz nach dem Kennenlernen geheiratet und sind seit 30 Jahren glücklich verheiratet.

    Ich kenne Paare die waren über 10 Jahre zusammen und haben sich zwei Jahre nach der Heirat wieder scheiden lassen. :denken



    "1-2-3 hopp in die Kiste und dann vor den Altar"-Beispiele haben doch gerade wir hier in solchen Diskussionsforen schon hundertfach gesehen.

    Und leider viel zu oft auch mit negativem bis sogar tragischem Ausgang. :(

    Da hast Du unumwunden Recht.


    Im Hormonrausch sollte niemand heiraten. :D



    Der eine sollte dem anderen niemals etwas aufzwaengen wollen!

    Den Satz unterschreibe ich und ergänze ihn mit:


    "Den anderen so akzeptieren wie er ist"


    Gerade in binationalen Beziehung vielleicht ein wichtiger Punkt.


    Damit wird in vielen Faellen eine "Verliebtheit" kuenstlich am Leben erhalten welche dann aber irgendwann entschwindet ohne dass vielleicht beide Partner es merken.

    Das meine ich natürlich nicht.

    Es macht keinen Sinn etwas künstlich am Leben zu erhalten.


    Doch wo geht die Verliebtheit in Liebe über?


    Ich vertrete die Meinung, dass wenn sich zwei jeden Tag ihrer Liebe und deren Wert bewusst sind, sie immer wieder gemeinsame Aktivitäten haben, sie schöne Gespräche führen und der Romantik und Erotik genügend Platz lassen – das Gefühl der Verliebtheit sehr lange anhalten kann.


    Daneben entwickelt sich die tragfähige Liebe, die das Paar auch über Untiefen segeln lässt – aber das Gefühl der Verliebtheit kann man sich sehr lange bewahren.


    Ich finde vor allem auf den Phils ist diese Denkweise ("nicht an Morgen denken") eher ein Hindernis in Sachen Ehe, gibt es doch eigentlich keine Chance aus einer geschlossenen Ehe wieder rauszukommen.

    (OK Annullment etc pp., ja... aber wie einfach ist das denn fuer den Otto-Normal-Filipino...)

    Nun ja, was ich so sehe ist, dass die FilipinA wesentlich eher bereit ist, die Ehe am Laufen zu halten.

    Oftmals scheitert die Ehe am FilipinO, denn der kann schon gerne mal im fremden Garten grasen, die Arbeit vernachlässigen, das ganze Geld verspielen, usw.


    Ich wuerde hier eher dreist behaupten dass Filipinas oft nicht zwischen Liebe und Verliebtheit unterscheiden koennen!

    Auch (zu) viele Westler koennen das nicht, insbesondere wenn es um einen bildhuebschen "Zierfisch" geht der am ersten Blick PERFEKT zu sein scheint.

    Der Hauptteil liegt m.M. nach aber deutlich bei den - emotionaleren/temperamentvolleren - Filipinas.

    Da magst Du vielleicht Recht haben.


    Was ich meine ist, dass in anderen Ländern eben auch weniger über alles nachgedacht werden muss.


    Der DACH-Mann denkt über alles nach.

    Plant, rechnet, sichert ab, schützt sich, macht Verträge und so weiter und so fort.


    Dabei vergisst er zu leben und zu geniessen und am Schluss kommt dann doch alles ganz anders wie es doch im Drehbuch steht – und alles war für die Katz.


    Auch hier denke ich, der Mittelweg der beiden Kulturen ist der Richtige.


    Etwas mehr auf das Herz hören, sich etwas mehr auf das Gefühl einlassen und das Leben und die Romantik geniessen – Dabei aber immer wieder mal inne halten und einen objektiven Standpunkt einnehmen.


    - Der DACH-Mann kann sich in Sachen Emotionen und Leben geniessen etwas von der Filipina abschneiden.

    - Die Filipina kann sich im Gegenzug gerne etwas von unserer Planung und Struktur aneignen.


    Ich nenne das einfach Verliebtheit gepaart mit nicht-an-morgen-denken.

    Ich wuerde es auch nicht als "harte Waehrung" bezeichnen wenn ich mich vorab vor Dingen absichere die ich (in meinem Leben) nicht haben moechte.

    Das kann man per Ehevertrag machen, oder aber auch indem man - wie heisst es so schoen - "prueft bevor man sich ewig bindet".

    Was ich meinte ist, dass in DACH der materiellen Absicherung eben mehr Bedeutung zugemessen wird, wie der Liebe.


    Sprich, wenn sich ein DACH-ler hart zwischen Geld oder der Liebe entscheiden müsste – er wahrscheinlich sehr oft das Geld nehmen würde.


    Ist jetzt nicht ganz mein Ding.


    Ich bin ein emotionaler Mensch und würde ohne Liebe und Zuneigung eingehen.

    Da muss ich ehrlich sein, lieber ein bescheidenes Leben mit dem richtigen Partner, als ein einsames Leben im Luxus.


    Am liebsten natürlich ein Leben in Reichtum mit der richtigen Frau. :clapping:D

  • Super Thema, super Antworten und super Hilfe :clapping:clapping:clapping

    Er sagt selbst, dass er ein Kopfmenschist und schreibt ja auch, dass er noch so einige Gedanken und Plänehat.

    Ja, absolut...ich denke erstmal alles durch..eher rational, als emotional

    Es ist unsere Kultur alles zu Tode zudenken und bis zur völligen Unflexibilität alles durchzuplanen.

    Wir müssen einen klaren Plan haben undeine strukturierte Vorgehensweise.

    Wir müssen jede noch sounwahrscheinliche Möglichkeit beachten.

    Ja, richtig und ich sehe das nicht als Fehler

    Filipinos hingegen leben da mehr imHier und Jetzt und machen sich eher weniger Gedanken über dasMorgen

    Deshalb haben sie "Morgen" auch sehr oft Probleme...

    Auch ein strukturiertes Denken oderAbwägen von Vor- und Nachteilen kenne ich auf den Philippinen eherweniger

    Auch das gereicht ihnen ja eher nicht zum Vorteil! Schau dir an wie viele "Single Mum" es gibt...

    Das ist bei vielen Pinays so, besonders wenn sie sehr jung sind...dazu kommt dann noch die fremde Umgebung...also das wird sich legen! Gib ihr einfach Aufgaben

    Ja, wurde ja auch deutlich besser...und tatsächlich haben Aufgaben geholfen!

    Typisch Pinay...erkläre deinen Weg langsam abder standfest :D

    Mache ich :D

    Wenn man wenig Geld hat und du die Kohle zum Fenster ruaswirfst ist das klar. Wenn du nahezu 15k € in 3 Monaten verballerst, sind das für eine junge Pinay fast der gegenwert eines Hauses...was soll sie da denken! Dazu leben die meist nur im heute!

    Na ja, wir waren halt viel Unterwegs...war ja nicht nur für Sie! Aber ich denke mal eher, dass sie PHP = Euro gedacht hat....wenn etwas 100 € kostete, dachte sie das ist ja billig...warum kaufen wir das nicht??? Besserte sich ja auch nach ca. 4 Wochen in Europa

    Liebe muss erarbeitet werden? :eek

    Ich kenne nur den Satz: „Vertrauenmuss erarbeitet werden“.

    Na ja, ist beides etwas an dem beide hart arbeiten müssen

    Für mich gilt, die Liebe entsteht undwächst.

    Ja, wächst aber nur wenn man dran arbeitet

    Mir geht es um die Heirat grundsätzlichund da darf nur die Liebe der Grund sein.


    Ob er es richtig macht, wird die Zeitzeigen.

    Ja, deshalb will ich ja noch warten....bisher haben wir einfach noch nicht genug Zeit miteinander gehabt.

    Ist meine Frau mein Feind, vor dem ichmeine Sachen in Sicherheit bringen muss?

    Nein, aber so lange man sich nicht intensiv kennt ist eine gewisse Vorsicht einfach real und alles andere eher weltfremd! Niemand kann in einen Menschen hinein sehen, allerdings nach einiger Zeit erkennt man viele Macken

    Wir sollten uns einfach bewusst sein,dass unsere Art zu Denken und zu Handeln nicht zwingend die einzig Richtige sein muss.


    Und so sollte sich auch mal derDACH-Mann über sich selber Gedanken machen und bereit sein, sichetwas auf den Filipino-Way-of-Life einzulassen

    Nein, der Filipino Way of Life ist nicht meins...so könnte ich nicht sein und leben.

    Für mich persönlich macht einen gutenMix aus DACH-Denken und Filipino-Leben eine lebenswerte Mischung

    Das kann sein

    Wir leben um zu arbeiten.

    Der Filipino arbeitet um zu leben. ;)

    Nein, ich arbeite um zu leben...gut zu leben! Der "gebildete" Pinoy macht es ebenso! Mein Leben besteht garantiert nicht nur aus Arbeit, dazu lebe ich zu gerne! Aber solch ein Leben muss finanziert sein. Dafür bedarf es nun mal harter Arbeit. Wünsche hat man ja auch noch

    1. Familienstrukturen haben für mich nicht unbedingt etwas Gutes...ich komme gut mit "kleiner" Familie aus

    2. das geht bei mir ganz gut, so lange es im Rahmen bleibt. prinzipiell soll aber jeder selbst klar kommen

    3. Na ja, es geht immer besser. Aber ab einen gewissen Level kann man zufrieden sein. Da bin ich aber aufgrund Alters bisher noch nicht:D

    4. sehe ich anders...du kannst hier sehr gut leben, jedenfalls da wo ich herkomme und auch da wo ich jetzt lebe

    5. doch darfst du wenn du den Nachbarn nicht störst...in unregulierten Philippinen verbrennt dein Nachbar dann seine Autoreifen, ob es dich stört oder nicht. Was ist besser?

    6. Auch das ist Gegendabhängig...die Karaoke bis um 3:00 und ab 3:30 das Hahnengekräh drüben wäre nun keine Alternative :D


    du siehst dass es für jeden Argument ein Gegenargument gibt :floet

    Ich finde weder unser System, noch dasder Philippinen besser.

    Also ich finde das System hier deutlich besser, möchte trotzdem nicht hier bleiben. Würde aber auch nicht auf die Phills ziehen, jedenfalls nicht dauerhaft!

    Aber – wenn ich entscheiden müsste,zwischen einem Leben in der emotional kalten und überreguliertenSchweiz oder ein Leben auf den Philippinen . . .


    Mein Koffer wäre schnell gepackt undein Einwegticket gebucht. :clapping

    Bei mir nicht...jedenfalls nicht mit diesem Ziel. Ein Land für einen Urlaub, oder wie bei mir zum arbeiten. Dauerhaft leben könnte und wollte ich dort nicht

    Das sind sie aber vor allem aus demBlickwinkel von unserem Wertesystem. ;)


    Weil sie nicht auf 'unserem' Standsind, sind sie ein Entwicklungsland.

    Nicht nur aus unserem Blickwinkel, sondern aus dem weltweiten Blickwinkel, ja selbst aus dem Blickwinkel der meisten Filipinos. Ansonsten würden nicht so viele ihr Land verlassen. Das ist wohl einmalig weltweit :floet

    Vielleicht ist ihr Herz einfach nochnicht so auf die harte Währung programmiert, wie unseres, sondern siefühlen noch die ungetrübten Emotionen. ;):denken

    Mag sein, vielleicht denken sie aber auch eher in Daily Soap Operas...und es fehlt das kluge Nachdenken

    Sehr großzügig. Über solche Summen hat man hier im Forum - in der "Findungsphase" - selten gelesen.

    Na ja, grob geschätzt und so großzügig ist das nicht


    1k Flug und Visum

    1,5 k Klamotten (denn Winter- wir waren in den Bergen-, Frühlingsklamotten hatte sie ja nicht)

    2,5 k Deutsch Intensivkurs inklusive Fahrkosten

    Da sind schon 5.000 Euro weg

    Dann gemeinsam Reisen, meist Billigflüge, Hotels, Eintritt (alleine Disney hat 500 € gekostet), Skipass usw. in etlichen Staaten Europas. Da sind mind. noch mal 6k drauf gegangen...ist aber Urlaub (fast mein Jahresurlaub)! Kostet eben...und so manche Kleinigkeiten.

    Ja, passt für Filipinas. Nur diese Einstellung passt auf den ersten Blick nicht mit deinen Beiträgen im Forum hinsichtlich Zukunftsplanung (keine Familienunterstützung, Mitbeteiligung am Familieneinkommen durch Arbeitsaufnahme, Sparen / "Nachsparen" für Investitionen, z.b. Haus) zusammen. Nach deinen Schilderungen habe ich jedenfalls nicht den Eindruck, dass sie besonders zielstrebig ist und eine "Karriere" machen will.

    Doch ist ja meine Planung....ich möchte klar ein wenig sinnvolle Beteiligung am Familieneinkommen, denn dafür studiert sie ja! Auch gibt es keine Unterstützung von mir für die Familie. Sie hat dann halt mal etwas anders gedacht...ist ja nichts schlimmes! Ich möchte ja gerade ihren Blick verstehen und dann muss man darüber reden! Was wollen wir gemeinsam? Kommen wir da zueinander oder eben nicht...dann muss man auch die Konsequenzen ziehen!

    Ja, dies ist für die Philippinen auch nicht unüblich, nur bei mir würden hier einige "Warnlampen" angehen, wenn sie trotz deiner bisherigen Großzügigkeit dich noch als "kuripot" bezeichnet. Üblicherweise werden die Erwartungen nicht geringer.

    Nö, das ging ganz gut. Sie hat keine großen Ansprüche...war nur Anfangs etwas verloren mit dem Umrechnungskurs.

    ja ist sicherlich das Beste, wenn du es dir finanziell leisten kannst und nicht jetzt schon die "Reisleine" ziehen willst.

    Ich will überhaupt nicht die Reißleine ziehen, brauche nur mehr Zeit bevor ich heirate! Leisten kann ich mir das, kostet ja nicht so viel wie Schengen :D

    Also Kinder ja, Studium nein - typische Pinoy-Denke wie ich finde.

    Kann in DACH funktionieren, muss aber nicht und wird auch nicht wenn es sich im Rahmen ein Studi-Visums abspielt.

    Ja, das wird schon klappen

    Aber – warum haben wir denn eine sohohe Scheidungsrate?

    Ist es möglich, dass wir schon mit demGedanken 'ich kann mich ja scheiden lassen' in die Ehe gehen?

    Nö, in den Philippinen haben sie zwar keine Scheidung dafür jedem Menge "Verheiratete" die nicht mehr zusammen leben und Massen an Single Moms...also die denken noch weniger als wir

    Mir fällt grundsätzlich auf, dass wirauch in Sachen Beziehung in einer Wegwerfgesellschaft leben.

    Wenn etwas mal etwas kratzt, dann wirdes weggeworfen und ersetzt.

    Das ist hüben wie drüben kein Unterschied

    Und wie willst Du darüber nachdenken?


    Alles was Du kennst ist die Zeit die Ihr zusammen erlebt habt.

    Deshalb will ich diese Zeit ja maximal verlängern...und das ist ja nicht zu ihrem nachteil

    Nun ja, was ich so sehe ist, dass dieFilipinA wesentlich eher bereit ist, die Ehe am Laufen zu halten.

    Hmmm, glaube ich eher nicht...bin aber nicht sicher

    Etwas mehr auf das Herz hören, sichetwas mehr auf das Gefühl einlassen und das Leben und die Romantikgeniessen

    Ja....vielleicht

    Was ich meinte ist, dass in DACH dermateriellen Absicherung eben mehr Bedeutung zugemessen wird, wie derLiebe.


    Sprich, wenn sich ein DACH-ler hartzwischen Geld oder der Liebe entscheiden müsste – erwahrscheinlich sehr oft das Geld nehmen würde.

    Ja, sicher.....Wer genug Geld hat, muss sich um die Liebe keine Sorgen machen :happy:happy

    Da muss ich ehrlich sein, lieber einbescheidenes Leben mit dem richtigen Partner, als ein einsames Lebenim Luxus

    Der Mittelweg wäre für mich ideal

    Am liebsten natürlich ein Leben inReichtum mit der richtigen Frau. :clapping:D

    Jepp

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • Aber ich denke mal eher, dass sie PHP = Euro gedacht hat....wenn etwas 100 € kostete, dachte sie das ist ja billig...warum kaufen wir das nicht???

    Wir haben am Anfang im Supermarkt immer ein Quiz daraus gemacht. Beim Einkaufen des täglichen Bedarfs hat sie den Eurowert der aus den Regalen genommenen Artikel in Peso umrechnen dürfen und mir dann den Peso-Preis des gleichen Artikels der Philippinen genannt......ganz ganz schnell wurde ihr bewusst, wie teuer es hier in Deutschland bei uns ist.
    Hat ihr auch Spass gemacht.

    Viele Grüße


    cappo

  • Super Thema, super Antworten und super Hilfe :clapping:clapping:clapping

    So ist unser ganzen Forum...eine Quelle der Hilfe und Anregungen :heilig:heilig

    Ja, absolut...ich denke erstmal alles durch..eher rational, als emotional

    Das ist ja nicht verkehrt....bin ähnlich strukturiert und gerade zusammen mit einer Pinay ist das sehr hilfreich! 2x Herzmenschen mit hauptsächlich emotionalen Entscheidungen können da eher massive Probleme bekommen!

    Deshalb haben sie "Morgen" auch sehr oft Probleme...

    Ist leider so....eine kluge Frau lernt aber sehr schnell, wie es hier läuft!

    Na ja, wir waren halt viel Unterwegs...war ja nicht nur für Sie! Aber ich denke mal eher, dass sie PHP = Euro gedacht hat....wenn etwas 100 € kostete, dachte sie das ist ja billig...warum kaufen wir das nicht??? Besserte sich ja auch nach ca. 4 Wochen in Europa

    Das ist in der Anfangszeit normal...speziell da viele Filipinos es sehr schwer haben mit Kopfrechnen (bei uns leider auch im kommen)

    Nein, aber so lange man sich nicht intensiv kennt ist eine gewisse Vorsicht einfach real und alles andere eher weltfremd! Niemand kann in einen Menschen hinein sehen, allerdings nach einiger Zeit erkennt man viele Macken

    Ja, das stimmt

    Nein, ich arbeite um zu leben...gut zu leben! Der "gebildete" Pinoy macht es ebenso! Mein Leben besteht garantiert nicht nur aus Arbeit, dazu lebe ich zu gerne! Aber solch ein Leben muss finanziert sein. Dafür bedarf es nun mal harter Arbeit. Wünsche hat man ja auch noch

    Ja richtig....aber das Leben darüber bitte nie vergessen

    sehe ich ähnlich und fahre damit sehr gut :clapping:clapping

    Da kommt schon einiges zusammen! Speziell mit dem Sprachkurs und den Kurzreisen....

    Doch ist ja meine Planung....ich möchte klar ein wenig sinnvolle Beteiligung am Familieneinkommen, denn dafür studiert sie ja! Auch gibt es keine Unterstützung von mir für die Familie. Sie hat dann halt mal etwas anders gedacht...ist ja nichts schlimmes! Ich möchte ja gerade ihren Blick verstehen und dann muss man darüber reden! Was wollen wir gemeinsam? Kommen wir da zueinander oder eben nicht...dann muss man auch die Konsequenzen ziehen!

    Guter Plan

    Deshalb will ich diese Zeit ja maximal verlängern...und das ist ja nicht zu ihrem nachteil

    Ihr macht das richtig...und du nutzt sie nicht aus! Das finde ich gut! Sprachkurse, Europa gesehen und nun Studium....selbst wenn es nichts wird mit euch, hat ihr diese Zeit viel gebracht! Bleib wie du bist :clapping

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • So ist unser ganzen Forum...eine Quelle der Hilfe und Anregungen :heilig:heilig

    Deshalb bin ich ja hier gelandet :D

    Das ist ja nicht verkehrt....bin ähnlich strukturiert und gerade zusammen mit einer Pinay ist das sehr hilfreich! 2x Herzmenschen mit hauptsächlich emotionalen Entscheidungen können da eher massive Probleme bekommen!

    Na dann bin ich ja froh, dass ich eher ein "Kopfmensch" bin und nicht so viel auf "Gefühlsduselei" im Alltag achte...nicht das ich keine "Gefühle" mag, aber eher da wo sie hingehören

    Ist leider so....eine kluge Frau lernt aber sehr schnell, wie es hier läuft!

    Klug ist sie und es ging ja auch immer vorwärts...meist jedenfalls:floet

    Das ist in der Anfangszeit normal...speziell da viele Filipinos es sehr schwer haben mit Kopfrechnen (bei uns leider auch im kommen)

    Ja, stimmt...immer wird das Handy genommen um zu addieren

    Da kommt schon einiges zusammen! Speziell mit dem Sprachkurs und den Kurzreisen....

    Ja, war so....sollte kein "Protzen" sein! Waren echte Kosten, aber eben auch Urlaub

    Ihr macht das richtig...und du nutzt sie nicht aus! Das finde ich gut! Sprachkurse, Europa gesehen und nun Studium....selbst wenn es nichts wird mit euch, hat ihr diese Zeit viel gebracht! Bleib wie du bist :clapping

    Ja, ansonsten käme ich mir schäbig vor!

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • Deshalb bin ich ja hier gelandet :D

    Und das ist gut so :cheers

    Na dann bin ich ja froh, dass ich eher ein "Kopfmensch" bin und nicht so viel auf "Gefühlsduselei" im Alltag achte...nicht das ich keine "Gefühle" mag, aber eher da wo sie hingehören

    Des öfteren mal den Kopf einschalten und klar denken, ist besonders im zusammenleben mit einer Pinay, ein großer Vorteil! Auch kann es hilfreich sein, manchmal direkt den Weg vorzugeben, ansonsten verläuft der typische Pinayweg oft über sehr viele Umleitungen (maybe / up to u / usw.) Wenn man sich hier als "Guide" etabliert, ohne die Frau zu unterdrücken macht man sich vieles im Leben einfacher :D

    Ja, ansonsten käme ich mir schäbig vor!

    Gute Einstellung :clapping:clapping

    Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon