Familienprobleme

  • ohh, Danke für die Nachfrage, danke für Dein Interesse, ich dachte, der Thread sei geschlossen, ich konnte ihn auf dem üblichen (meinem) Weg mit dem Android Handy nicht mehr finden, hatte dann lediglich noch eine persönliche Anfrage von jemand aus Angeles City, der mir gute nützliche Insider Tips für ne Wohnungs/Haussuche dort gab.

    Also bin ich jetzt überrascht, dass Deine Anfrage die #341 hat. Aber wie auch immer, ich habe ein Mitteilungsbedürfnis zu meinen "Familienproblemen" und auch eine aktuelle Frage zu einem anderen Thema, zu dem ich hier im Forum nichts aktuelles fand (MMDA Single Ticket, online Payment nicht möglich, da Ticket unvollständig vom Pasay Enforcer ausgefüllt wurde, vielleicht kann jemand darauf zurückkommen und hat einen hilfreichen Vorschlag).

    Jetzt aber zu Deiner Frage, Wie geht es mir.

    Ich bin seit Ende August 2023 mit kurzen Unterbrechungen krank. Nicht fähig, etwas von den guten Vorschlägen der Forumsmitglieder umzusetzen. Ich hatte ja schon mal erklärt, dass Dezember 2018 nach einem 5-tägigen Krankenhausaufenthalt wegen Lungenentzündung ein Lungenemphysem (dadurch eingeschränkte Lungenfunktion) und COPD festgestellt wurde, ich dann aber fast 4½ Jahre komplett Symptomfrei war, ohne in dieser Zeit ein Medikament oder ein Asthmaspray zu nehmen. Am 22. August hatte ich erstmals wieder Erkältungssymptome, festgestellt wurde eine Infektion der oberen Atemwege, laut 3 verschiedenen Ärzten kein Asthma und die Lunge sei auch nicht betroffen. Nach 3 Wochen ging es mir wieder besser. Hurra.

    In der letzten Septemberwoche war ich mit einem Freund -den ich vom Philippinenforum her kenne- zusammen einen halben Tag in Angeles City um ein paar House for rent zu besichtigen. Das war natürlich viel zu kurz, aber ich hatte einen Überblick über die Stadtteile. Leider war die Atemwegsinfektion nicht abgeheilt, sie gönnte mir lediglich eine 'Verschnaufpause'. Es wurde wieder schlimmer und am 15. Oktober kam ich über die Notaufnahme ins Makati Medical Center, wo man eine Lungenentzündung feststellte. Ich blieb stationär bis 21. Oktober, aber es geht mir auch heute noch nicht wesentlich besser. Nach Entlassung aus dem Hospital wurde durch das husten eine Rippenfellentzündung und danach ein Tietzesyndrom festgestellt.

    Das Makati Medical Center berechnete mir für 6 Tage ₱198,000, da ich noch keine Krankenversicherung habe. PhilHealth übernahm davon 15,000 und Maxicare 8,352.

    Ich kann die 175,000 verkraften, aber ich interessiere mich nun auch für eine Versicherung. Das läuft aber schon, also Angebote von 2 Vermittlern, die ich jetzt auswerten muss.

    Zu der Zeit im Hospital möchte ich noch mitteilen, dass ich sehr froh darüber war, dass meine Frau die ganze Zeit bei mir war und mich auch vor- und nachher umsorgt hat. Das ändert jetzt nichts an meinen langfristigen Absichten, ein Haus mit grosser Distanz zu hier zu mieten, aber in meiner gesundheitlichen Situation der vergangenen 10 Wochen war ich heilfroh, nicht allein gewesen zu sein. Auch der Familienclan hält die Füsse still. Man beschränkt die Konversation auf die 3 Begriffe

    Guten Morgen, - Tag und -Abend.

    Allen, die hier noch mitlesen, herzliche Grüsse, Stephan

  • Ich kann die 175,000 verkraften, aber ich interessiere mich nun auch für eine Versicherung. Das läuft aber schon, also Angebote von 2 Vermittlern, die ich jetzt auswerten muss.

    Nur kurz zur Krankenversicherung:

    Alle die mir,nächsten Monat auch 70 Jahre jung,angeboten wurden schliessen Vorerkrankungen aus.In deinem Fall beachtenswert,da ja auch hier auf den Philippinen schon mehrfach in Krankenhausakten "auffällig" gewesen

  • Nur kurz zur Krankenversicherung:

    Alle die mir,nächsten Monat auch 70 Jahre jung,angeboten wurden schliessen Vorerkrankungen aus.In deinem Fall beachtenswert,da ja auch hier auf den Philippinen schon mehrfach in Krankenhausakten "auffällig" gewesen

    Trotzdem dürfte sich der Beitritt zu einer Krankenkasse (Pacific Cross?) lohnen, weil das Krankenhaus bei der Rechnungsstellung nicht mehr so 'freie Hand' hat wie bei Nicht-Versicherten.

  • hallo in die runde habe gerade meine schicht beendet.soweit ich weiss kannst du die der pcso anfragen. philhealth bezahlt normal mehr, kommt drauf an ob du selber oder über deine Frau versichert bist. nicht pacific Cross, sondern blue cross. wer hat dich im mmd behandelt? ich habe ja damals selber am della rosa square gewohnt. wenn du nach deutschland krankheitsbedingt musst wende dich an das raphael projekt oder die deutsche botschaft (lutz maszun). hoffe du bist nicht tnt in den philippinen. wenn du ein haus suchst kann ich was organisieren aber nur in san pablo laguna. grüsse aus der schweiz.

  • pacific Cross, sondern blue cross

    Pacific hat Blue Cross aufgekauft und und nennt sich jetzt Pacific Cross

    I am multi-talented!

    I can talk and p.iss people off at the same time!


    A pessimist is a man who thinks all women are bad.

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    Ein erfahrener Pilot ist,

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    ╭∩╮(︶︿︶)╭∩╮

  • Ich kann die 175,000 verkraften, aber ich interessiere mich nun auch für eine Versicherung. Das läuft aber schon, also Angebote von 2 Vermittlern, die ich jetzt auswerten muss.

    Nur kurz zur Krankenversicherung:

    Alle die mir,nächsten Monat auch 70 Jahre jung,angeboten wurden schliessen Vorerkrankungen aus.In deinem Fall beachtenswert,da ja auch hier auf den Philippinen schon mehrfach in Krankenhausakten "auffällig" gewesen

    Hallo #hydrox. Dass Vorerkrankungen ausgeschlossen werden, ist missverständlich. Es ist eigentlich so, dass Vorerkrankungen, die mehr als 3 Jahre zurückliegen, sich nicht mehr negativ auswirken. In meinem Fall zB ist es so, dass ich 2018 bis April 2019 8 Monate wegen bronchial Asthma behandelt wurde. Das liegt also mehr als 3 Jahre zurück und würde nicht ausgeschlossen werden. Bei der derzeitigen Behandlung, also seit Aug. 2023 schliessen 3 Ärzte Asthma aus, Diagnose ist Bacterielle Infektion der oberen Atemwege und dann Lungenentzündung. Um den Ausschluss der Kostenübernahme einer Behandlung von Vorerkrankungen zu vermeiden, wird die Versicherung wegen des erhöhten Risikos einen höheren Beitrag festlegen. Ein Ausschluss der Kostenübernahme wird nur dann erfolgen, wenn man bei Vertragsabschluss etwas wissentlich verschwiegen hat.

    Hätte mich aber interessiert, wie Du Dich jetzt letztendlich entschieden hast, denn auf eine KV wegen der Kosten zu verzichten, ist offenbar keine Option. Also meine Gesamtrechnung war ja 198,000P. für 6 Behandlungstage, wobei sich das "behandeln" auf die Verordnung von Medikamenten, 3x Chest X-Ray und die täglichen Arzt-visiten beschränkte. Wenn da noch ne Operation mit bei wäre, kann das auch erheblich teurer werden.

  • Es ist eigentlich so, dass Vorerkrankungen, die mehr als 3 Jahre zurückliegen, sich nicht mehr negativ auswirken.

    Steht dies so in den Versicherungsbedingungen? Dies wäre dann "wachsweich".


    So wie dein jetziger Gesundheitszustand erscheint, wird die Krankenkasse wahrscheinlich diese Risiken ausschließen, wenn sie nicht komplett die Übernahme der Versicherung ablehnt. Wenn du Glück hast erfolgt Leistungsausschluß nur für einige Jahre und/oder gegen höheren Beitrag. Üblicherweise sind (private) Krankenversicherungen keine "Wohlfahrsunternehmen" und im Leistungsfall, wenn es dann um höhere Beträge geht, auch pingelig. Ist dein Englisch so gut, um die Versicherungsbedingungen "in die Tiefe" zu vertehen?

  • Grundsätzlich gilt für JEDE Versicherung auf der Welt: Was nicht UNBEDINGT bezahlen muss, wird abgelehnt!


    Dies trifft natürlich - und insonderheit - auch auf sämtliche philippinische Versicherungen zu, welche zudem noch fast ausschließlich "unterversichern", also niemals die gesamten Kosten übernehmen werden...


    Aus meiner sicheren Ecke des Beamten mit deutscher PKV kann ich - dementsprechend gelassen - jedem anderen nur dringend empfehlen, mindestens eine Mio. Pesos für solche Zwecke zurückzulegen und auf eine - nutzlose - Phil-Versicherung zu verzichten...


    Alles andere ist und bleibt ein Vabanque-Spiel...

    Bucanero:hi


  • Hallo Teider, mich hat es nun auch erwischt, bei mir wurde ein Prostatakarzinom entdeckt, die MRT Aufnahmen waren eindeutig, heute wurde die Biopsie durchgeführt, Ergebnisse kommen erst in 14 Tagen. Ich wollte dieses Jahr, nachdem ich endlich in Rente gehen kann zu meiner Freundin in die Philippinen ziehen, Flug ist bereits gebucht und ich wäre immer sechs Monate in den Philippinen geblieben und sechs Monate in Deutschland. Das war mein Plan, jetzt scheint sich ja alles zu ändern. Ich bin aber auch ganz bei dir, dass ich keine volle Operation mir antun werde. Sollte eine Fokale Therapie noch möglich sein, werde ich darüber nachdenken, doch ich möchte mein Leben lebenswert gestalten, soweit es geht und nicht den Rest meines Lebens Inkontinent und impotent sein, verursacht durch die chirurgische Entnahme der Prostata. Die Ärzte behaupten, heutzutage wäre das nicht mehr zwangsläufig so, insbesondere durch den Einsatz der robotergestützten Operation, doch mein Umfeld zeigt mir ganz andere Resultate.. Wie ist es bei deinem Krankenstand, fährst du noch regelmäßig in die Philippinen? Viele Grüße Norbert

  • Hallo Norbert,


    ohne hier allzu detailliert auf recht persönliche Belange einzugehen, kann ich doch meinen Umgang mit dem Problem älterer Männer schildern...


    Natürlich gibt es keine "beste Lösung" hinsichtlich der Reaktion, wenn ein Prostatakarzinom festgestellt wird - Urologen kommen in der Regel ziemlich locker mit einer Operation (Prostatektomie) um die Ecke, wobei nicht selten die Auswirkungen kleingeredet werden. Es mag sein, dass die Folgen Inkontinenz und Impotenz durch die seit ca. 10 Jahren angewendete computergestützte OP seltener eintreten als früher, aber in nicht wenigen Fällen treten sie eben doch noch ein. "Mein" Urologe hat dieses System (nennt sich Da Vinci) für'n ansehnlichen Haufen Kohle angeschafft und hat Belegbetten in einer Klinik, folglich ist nachvollziehbar, wenn da schnell über eine Prostatektomie geredet wird, schließlich möchte der gute Mann auch, dass sich seine Investitionen rentieren.


    Es wird vermutlich nicht in jedem Fall zutreffen, aber man zählt ein Prostatakarzinom wohl zu den eher langsam wachsenden "Krustentieren", unbehandelt sind "Überlebenszeiten" von 10 Jahren und mehr keine Seltenheit, und da Männer in der Regel erst in fortgeschrittenem Alter mit derartigem Krebs zu schaffen haben, muss das Ableben nicht unbedingt auf Prostatakrebs zurückzuführen sein und kann völlig andere Ursachen haben.


    Ich habe schon ein paar Jährchen mehr auf dem Tacho als du, und für mich war es völlig klar, dass ich meine letzten Lebensjahre nicht mit Windeln herumlaufen wollte, auch sollte der "kleine Mann" noch für das eine oder andere Vergnügen sorgen, also habe ich mich gegen einen operativen Eingriff entschieden. Ich lebe nunmehr fast 10 Jahre mit dem Karzinom und habe bislang keine Veränderung festgestellt - selbst die anfänglichen Kontrolluntersuchungen schwänze ich mittlerweile (wozu auch, ich lege mich eh nicht unters Messer).


    Um es deutlich zu machen: Ich habe hier MEINE Ansicht und MEIN Verhalten beschrieben, ich bin weit entfernt davon, hier Empfehlungen für Andere abzugeben, jeder Betroffene hat letztlich selbst zu entscheiden, wie er auf die Diagnose Prostatakarzinom reagieren sollte.


    Dir alles Gute (und für eventuelle weitere Fragen besser PN)

    Wenn drei Leute in einer Kneipe sind und vier 'rausgehen, muß einer wieder reinkommen, damit keiner mehr drin ist

  • Vielen Dank Teider für deine ausführliche Antwort. Ich bin tatsächlich noch geschockt über das Ergebnis welches nun durch zwei MRTs bestätigt wurde, und wo jetzt die Biopsie, deren Ergebnis ich erst in circa 14 Tage erhalten werde Klarheit über die Aggressivität des Karzinoms geben soll. Deine Beschreibung macht auch Mut mit der Situation umzugehen. Ich habe mir natürlich jetzt viele Studien angeschaut, auch die Ergebnisse der Martini Klinik in Hamburg, die wohl führend in der Behandlung von Prostatakrebs sein soll. Sie wenden dort beide Methoden an bei einer radikalen Prostataentfernung sowohl die Roboter gestützte als auch die rein chirurgische durch den Operateur.
    Im Endergebnis kommen eigentlich die gleichen Ergebnisse heraus, immer noch eine hohe Rate an Inkontinenz, und eine sehr hohe Rate an Impotenz. Und es tut sich bei mir tatsächlich die Frage auf ob ich das alles noch so will. bisher konnte ich immer ein selbstbestimmtes Leben führen, und mir ist meine Selbstständigkeit sehr wichtig- nur Lebenszeit zu kaufen, zu Kosten der Lebensqualität ist für mich nicht zielführend. Von daher kann ich deinen Entschluss sehr gut verstehen. Ich hoffe sehr, dass es sich bei meinem Krebs um ein weniger aggressiven handelt und das unter Umständen sogar noch eine Fokale Therapie möglich ist. Dazu gibt es ja bereits verschiedene Ansätze, die allerdings die Krankenkassen, also auch die privaten Krankenkassen noch nicht bezahlen bis auf wenige Ausnahmen. Aber es wäre mir natürlich wert, wenn ich damit meine Kontinenz und meine Potenz erhalten könnte und trotzdem den Krebs kurativ behandeln kann…..

    Aber wir werden es sehen, für mich ist jetzt auch der Faktor, was ich meiner Freundin sagen kann, um ihr selber nicht zu viel Angst zu machen. Wir kennen uns jetzt einige Jahre , und sie ist für mich das beste, was mir in dem letzten Jahrzehnt passiert ist, ..und wollten eigentlich unsere Beziehung nun auch mit einem gemeinsamen Wohnraum/Haus ab Dezember angehen da ich ab Dezember meine berufliche Tätigkeit beenden werde. Natürlich habe ich jetzt jede Menge Fragen, auf die ich noch keine Antworten habe. Vielen Dank auch für deine Bereitschaft, dass ich dir eine persönliche Nachricht schicken darf, ich komme garantiert darauf noch zurück. Herzliche Grüße, Norbert