Kola813 / Bevorstehende Heirat in Deutschland - oder doch auf den Philippinen?

  • Wenn man bedenkt, das ein


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    Prüfungsgebühr ………..

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  • Guten Morgen liebes Forum,


    meine Liebste war gestern zur Beantragung auf der DBM. Dort sagte man ihr, dass sie ein neues Cenomar nachreichen soll, weil der Mittelname ihrer Eltern auf ihrem aktuellen ausgeschrieben wurde aber auf der Geburtsurkunde lediglich T. und K. steht. Schon nen bissel sehr pinibel, aber gut.


    Jetzt meine Frage: geht dieses neue Dokument dann per Postweg einfach an die DBM oder wäre es besser gleich den Sachbearbeiter ihres Falles zu erfragen solange sie noch dort ist? Nicht, dass dann irgendwas schief geht. Außerdem würde mich interessieren ob das jetzt bedeutet, dass der ganze Prozess noch um einiges länger dauert als geplant oder arbeitet die DBM da trotz alledem zuverlässig und schnell? Unser Hochzeitstermin liegt auf dem 9.2.19 und Termin der gewünschten Einreise ist der 26.1. - dürfte passen, oder?


    Ich wünsche noch eine schöne Woche.


    Lg

  • Jetzt meine Frage: geht dieses neue Dokument dann per Postweg einfach an die DBM oder wäre es besser gleich den Sachbearbeiter ihres Falles zu erfragen solange sie noch dort ist? Nicht, dass dann irgendwas schief geht. Außerdem würde mich interessieren ob das jetzt bedeutet, dass der ganze Prozess noch um einiges länger dauert als geplant oder arbeitet die DBM da trotz alledem zuverlässig und schnell? Unser Hochzeitstermin liegt auf dem 9.2.19 und Termin der gewünschten Einreise ist der 26.1. - dürfte passen, oder?



    Wenn sie noch in Manila ist, könnte sie das neue CENOMAR selber bei der DBM abgeben. Siehe auf deren HP die Besuchszeiten... dazu braucht sie keinen Termin.
    Ansonsten kann man das Cenomar auch per Post dorthin schicken…


    Wenn das Cenomar jetzt unverzüglich abgeliefert wird, sehe ich keine Terminverzögerung... Hat denn die UP schon stattgefunden? wenn ja, sollte euer Termin zu halten sein.

  • S

    Wenn sie noch in Manila ist, könnte sie das neue CENOMAR selber bei der DBM abgeben. Siehe auf deren HP die Besuchszeiten... dazu braucht sie keinen Termin.
    Ansonsten kann man das Cenomar auch per Post dorthin schicken…


    Wenn das Cenomar jetzt unverzüglich abgeliefert wird, sehe ich keine Terminverzögerung... Hat denn die UP schon stattgefunden? wenn ja, sollte euer Termin zu halten sein.



    Sie ist noch bis Donnerstag Mittag in Manila, wir wissen allerdings nicht, wie schnell die Ausstellung des Cenomars in Manila passiert. Habt ihr da Erfahrungen?


    Ja, die UP ist abgeschlossen. Danke für die schnelle Antwort.


    Lg

  • Sie ist noch bis Donnerstag Mittag in Manila, wir wissen allerdings nicht, wie schnell die Ausstellung des Cenomars in Manila passiert. Habt ihr da Erfahrungen?

    Mit Erfahrungen aus Manila kann ich nicht dienen. In Baguio war das System so, dass man eine Nummer zog, die dann aufgerufen wurde. Man seine Dokumente in Auftrag gab, und ein paar Stunden später die Nummer wieder zur Abholung aufgerufen wurde.

  • Guten Morgen,


    meine Verlobte war grad beim PSA in Bacolod und sendet die Dokumente noch heute mitm Courier nach Manila. LBC meinte aber, dass sie eine Zustellung bis 27.11. (Deadline von der DBM) aufgrund des Typhoons nicht garantieren können. Sollte ich nun der DBM mal eine E-Mail schreiben und ihr das mitteilen?

  • Hallo,


    ein Kumpel, welcher eigentlich schon zugesagt hatte am Tag der Hochzeit zu dolmetschen, ist jetzt kurzfristig doch abgesprungen. Er hat Angst, den Forderungen (in sofern es überhaupt welche gibt?) nicht gerecht zu werden. Da er den Text nicht im Vorfeld ausgehändigt bekommt, hat er keinerlei Vorbereitungszeit und fühlt sich deshalb nicht in der Lage.


    Habt ihr Erfahrungen, welche Teile der Trauung da übersetzt werden müssen? Vielleicht kann ich ihn ja doch noch davon überzeugen, dass es gar nicht so schlimm wird.


    Option 2 ist ein Filipino, welcher seit 2 Jahren in Deutschland lebt und soweit ich weiß, B2 abgeschlossen hat. Er sollte das eigentlich auch hinbekommen.


    Option 3 wäre dann natürlich der "offizielle" Dolmetscher, welcher dann aber dementsprechend zusätzlich kostet und da wir in ner kleinen Stadt leben und heiraten, sicherlich aus der nächsten Großstadt zu uns rüber kommen müsste (und das ganze auch noch doppelt, wegen der Vereidigung).


    Was sind eure Gedanken dazu?


    MfG

  • Ich würde Option 2 nehmen, und das vorher mit dem Standesamt abklären.

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  • Habt ihr Erfahrungen, welche Teile der Trauung da übersetzt werden müssen? Vielleicht kann ich ihn ja doch noch davon überzeugen, dass es gar nicht so schlimm wird.

    Bei meiner Hochzeit und den paar wo ich dabei war oder übersetzte musste die komplette Trauung von A - Z simultan übersetzt werden! Macht ja auch Sinn, denn alles muss komplett verstanden werden! Dafür unterstreibt ja sowohl der Dolmetscher als auch vorallem der Standesbeamte

    Option 2 ist ein Filipino, welcher seit 2 Jahren in Deutschland lebt und soweit ich weiß, B2 abgeschlossen hat. Er sollte das eigentlich auch hinbekommen.

    Wird mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit nicht funktionieren, da B2 nicht "Muttersprachlich" ist! Um hier anerkennung vom Standesbeamten zu bekommen, sollte mind. C2 vorliegen, da es speziell um rechtliche Sachen geht.

    Aber fragen beim Standesamt, vielleicht funktioniert es

    Option 3 wäre dann natürlich der "offizielle" Dolmetscher, welcher dann aber dementsprechend zusätzlich kostet und da wir in ner kleinen Stadt leben und heiraten, sicherlich aus der nächsten Großstadt zu uns rüber kommen müsste (und das ganze auch noch doppelt, wegen der Vereidigung).

    Ja, darauf wird es hinauslaufen! Oder du findest jemanden anderes...Englisch oder Filipino - Sprache? Wo, in welcher Gegend? Vielleicht findest du hier einen. Der Übersetzer muss auch beim Vorgespräch beim Standesamt dabei sein!

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Ich habe selbst mal die Rolle als Dolmetscher für Freunde (deutsch/brasilianisch) gemacht, das war in Göttingen. Wie schon von anderen geschrieben, es muss der gesamte offizielle Teil "spontan" übersetzt werden. Es wurden keinerlei Nachweise von mir verlangt, und es gab auch keine langen Diskussionen: Personalausweis vorgelegt, und gesagt, dass ich bereit bin zu dolmetschen. Genau das muss natürlich vorab mit dem Standesamt geklärt werden. Alles an einem Termin, also keine zweifache Anreise.


    Ich hatte vorher gedacht, dass ich einen vorgedruckten Text bekomme, den ich dann in Ruhe übersetzen kann, aber es war wie gesagt eine direkte Übersetzung dessen, was die Standesbeamte gerade gesagt hat, mit Mikrofon in der Hand vor >100 Anwesenden. Man muss eben bereit sein, die eine oder andere legale Floskel irgendwie zu erklären ("Güterstand" oder was auch immer... aber m.M. nach einfacher als eine Steuererklärung zu übersetzen). Das allgemeine Sprachniveau ist denke ich weniger das Problem, eher das Vokabular in diesem speziellen Kontext, und die Fähigkeit, Begriffe vernünftig zu umschreiben, deren exakte Übersetzung man nicht kennt (und Ehefrau/Ehemann ja vielleicht ebenso wenig). Mir kam sicher zugute, dass ich 7 Jahre in den USA gelebt habe.


    Der Mensch kann nicht gut genug vom Menschen denken - Kant

  • (und das ganze auch noch doppelt, wegen der Vereidigung)

    Was meinst du damit konkret? Ein ver-/beeidigfter Dolmetscher kann sich bundesweit auf seinen Eid berufen und braucht nicht erneut beeidigt zu werden. Laien, die sich beim Dolmetschen versuchen, müssen/sollten vom Standesbeamten ad hoc beeidigt werden, wobei ich nicht weiß, ob dies immer gemacht wird.


    Die von dir genannte Option 2 halte ich für gewagt. Ich bin selbst Dolmetscher und Übersetzer von Beruf und war neulich, das zweite Mal in meinem Leben, als Gast bei einer standesamtlichen Trauung dabei und hab mir mehfach die Frage gestellt, ob ich es schaffen würde, die Standesbeamtin vernünftig zu dolmetschen. Je nach Publikum wird ja noch irgendeine Rede gehalten oder es werden ein paar Witze gerissen, Gedicht vorgelesen o. Ä., das ganze auf Grund der Routine mitunter in einem Affenzahn. Pauschal kann man das natürlich nicht voraussehen. Vielleicht solltest du die Person, die die Trauung abhält entsprechend bitten, auf den Bekannten/Freund Rücksicht zu nehmen.

  • Was meinst du damit konkret? Ein ver-/beeidigfter Dolmetscher kann sich bundesweit auf seinen Eid berufen und braucht nicht erneut beeidigt zu werden. Laien, die sich beim Dolmetschen versuchen, müssen/sollten vom Standesbeamten ad hoc beeidigt werden, wobei ich nicht weiß, ob dies immer gemacht wird.


    Die von dir genannte Option 2 halte ich für gewagt. Ich bin selbst Dolmetscher und Übersetzer von Beruf und war neulich, das zweite Mal in meinem Leben, als Gast bei einer standesamtlichen Trauung dabei und hab mir mehfach die Frage gestellt, ob ich es schaffen würde, die Standesbeamtin vernünftig zu dolmetschen. Je nach Publikum wird ja noch irgendeine Rede gehalten oder es werden ein paar Witze gerissen, Gedicht vorgelesen o. Ä., das ganze auf Grund der Routine mitunter in einem Affenzahn. Pauschal kann man das natürlich nicht voraussehen. Vielleicht solltest du die Person, die die Trauung abhält entsprechend bitten, auf den Bekannten/Freund Rücksicht zu nehmen.

    Ja, ich denke darauf wird die Standesbeamtin Rücksicht nehmen. Wir haben in ein paar Tagen einen Termin. Zusammen mit dem Dolmetscher (meinem philippinischen Freund) gehen meine Verlobte und ich zum Standesamt. Dort wird sich die Standesbeamtin dann sicherlich ihr eigenes Bild über die Sprachfähigkeiten des Dolmetschers machen.


    Ich bin erstmal froh, dass ich überhaupt auf meine zweite Option so spontan zurückgreifen kann! Es wird schon gut gehen.

  • Wir haben nun endlich geheiratet. Der Tag gestern war wunderschön und wir sind endlich Mann und Frau.


    Jetzt geht's an die Behördengänge in Deutschland, u.a. auch der Gang auf die phlippinische Botschaft zwecks Namensänderung im Reisepass. Gibt es hier etwas zu beachten? Wie läuft es mit der Terminvergabe? Welche Unterlagen werden benötigt? Hinweise wären super!


    Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!


    Lg


    PS: Ich lese gerade zum ersten Mal was vom LCCM. (LCCM)


    Das haben wir natürlich vorher nicht gemacht, weil ich davon nix wusste. Hat das irgendwelche Auswirkungen?

    Edited once, last by kola813 ().

  • Herzlichen Glückwunsch! :thumb

    u.a. auch der Gang auf die phlippinische Botschaft zwecks Namensänderung im Reisepass. Gibt es hier etwas zu beachten?

    Sie muss dazu einen neuen Pass beantragen. Aber bevor das geht, muss sie die Ehe registrieren lassen über den sogenannten Report of Marriage (ROM). Den ROM kann man auch über ein Konsulat machen, vielleicht gibt es da eines in Eurer Nähe. Nähere Infos gibt es bei der PE Berlin.

    Ein LCCM haben wir damals nicht gebraucht, aber eine original Geburtsurkunde mit Beglaubigung vom philippinischen Außenministerium (DFA).

    Für die Beantragung des neuen Passes brauchte man damals (2017) keinen Termin bei der Philippinischen Botschaft, einfach "walk-in".

  • Was für einen Report of marriage genraucht wird steht hier:


    http://philippine-embassy.de/civil-registry/


    Was für die Beantragung eines neuen passes gebraucht wird, steht hier:

    http://philippine-embassy.de/passports/


    Man kann beides gleichzeitig machen lassen. Also ROM und Beantragung des Passports.

    Wenn sich während der Ausstellung des neuen Passes abzeichnet, dass die Visumsgültigkeit ablaufen könnte, dann auf jeden fall zur Abh gehen und eine Verlängerung (FB) des Visums beantragen. Also auf jeden fall den alten Pass behalten, bis dass der neue zugeschickt werden kann.


    Jedenfalls erspart man sich so, das der eAT 2mal ausgestellt werden muss...

  • WIr haben es endlich geschafft. Seit Samstag sind wir verheiratet, sind nun endlich umgezogen und haben den schwierigsten Teil endlich hinter uns gebracht.


    Jetzt heißt es aber dran bleiben und die wichtigsten Behördengänge erledigen - Ausländeramt, Reisepass erneuern und Zeugnisse anerkennen lassen (währenddessen lernt meine Frau an der Sprachschule weiter die deutsche Sprache).


    Wir haben vor, im Frühjahr und im Sommer zu verreisen. Wir wollen gern nach Wales und die Türkei. Da die Türkei zur EU gehört, sollte es ja kein Problem sein mit dem Visa (sollten wir mit der Buchung des Fluges warten, bis sie ihren neuen Reisepass hat?).


    Weiterhin stellt sich mir die Frage, wie es als Ehepaar ist in andere Länder mit Visa-Bestimmungen zu reisen?


    Danke vielmals für eure Hilfe! =)=)

  • Wir haben vor, im Frühjahr und im Sommer zu verreisen. Wir wollen gern nach Wales und die Türkei. Da die Türkei zur EU gehört, sollte es ja kein Problem sein mit dem Visa

    Die Türkei ist kein Mitglied der EU! Und Wales ja voraussichtlich auch nicht mehr im Sommer.

  • Eine Person ein Threat...habe deine Themen zusammen geführt



    Wir wollen gern nach Wales und die Türkei. Da die Türkei zur EU gehört, sollte es ja kein Problem sein mit dem Visa (sollten wir mit der Buchung des Fluges warten, bis sie ihren neuen Reisepass hat?).

    :D:D Die Türkei wird vermutlich nie zur EU gehören und auch Wales gehört nicht zum Schengenraum und vermutlich auch bald nicht mehr zur EU! Für die Türkei muss deine Frau ein Visum beantragen und auch für UK benötigt sie ein Visum...möglicherweise du dann auch nach dem Brexit (weiß noch niemand)

    Da schon Februar ist, muss deine Frau erstmal eine AE haben, das kann eine Weile dauern (je nach ABH) und ohne ist das verreisen eher schlecht! Da du ohne neuen Reisepass kein Visum beantragen kannst, macht eine Flugbuchung vorher wenig Sinn!

    Weiterhin stellt sich mir die Frage, wie es als Ehepaar ist in andere Länder mit Visa-Bestimmungen zu reisen?

    Wie soll das sein? In sehr vielen Ländern brauchst du kein Visum, deine Frau fast immer! In Ländern wo du ein Visum brauchst, kannst du das meist Online machen, während deine Frau oft zur Botschaft muss (der Phil. Pass ist nicht viel wert) Daran ändert sich auch solange nichts, bis deine Frau mal eingebürgert ist (wenn das geplant ist)

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Vergessen wir einfach mal meinen kleinen Aussetzer bezüglich EU und nicht EU :D


    Andere Frage: In der deutschen Heiratsurkunde steht der "richtige" Name meiner Frau in folgendem Format: Vorname Nachname.


    Auf der internationalen Urkunde steht allerdings: Vorname + (ihr alter Mittelname) Nachname. Quasi ist ihr alter Mittelname mit zum Vornamen gerückt. Denkt ihr, ich sollte das ändern lassen oder ist es besser international mit dem vollständigen alten Vor- und Mittelnamen (auch wenn der Mittelname auf der Urkunde zum Vorname geworden ist) zu verbleiben?


    Ich hoffe, ich hab das nicht ganz so umständlich erklärt.


    Eine schöne Woche wünsche ich euch!!

  • Auf der internationalen Urkunde steht allerdings: Vorname + (ihr alter Mittelname) Nachname.

    Das ist normal so....

    Wir haben das bis zur Einbürgerung so gelassen und dann den alten Mittelnamen aus dem Vornamen rausgekickt.


    In Ihrem Philipp. Pass wird drinstehen: Vorname, alter Nachname , neuer Nachname