altphil09 / Fragen zum richtigen Vorgehen beim Thema Hochzeits- Visa

  • nun es geht mir ja nicht um Zeit rausholen, sondern darum, dass die Terminvergabe inzwischen 6 Monate dauert - wir im Forum lange bei 3-4 Monaten waren, da auch die Schätzungen der Botschaft in diesem Zeitraum lagen - ich beobachte dies AFAIK seit Dezember letzten Jahres. Nun ist aber die Schätzung

    aktuell in diesem Bereich.

    Ich habe die Wahrnehmung, dass diejenigen, die noch im Mai beantragt haben in dem "kurzen" Zeitraum "August" gelandet sind, wie auch weiter oben z.B. von Dir gepostet.

    Ich war Anfang Juni (Schätzung der dbm lag bei ende Oktober Anfang Nov) und bin nun im Dezember (!) 3 Wochen machen gleich 4 Monate aus - das ist das was mich so stört, denn klarerweise hätte ich auch im Mai ohne Probleme beantragen können. Die Aussagen der DBM sind unbrauchbar, denn erst nach den 6-7- Wochen wird der Termin real vergeben - das ist das Problem.


    Gestern morgen haben wir eine sehr wertschätzende Anfrage an die Botschaft diesbezüglich gestellt - mein Gedanke war hier, wenn es noch x Monate sind, dann lieber gleich jetzt fragen, da man ja noch flexibler ist - so kenne ich das ja auch aus meinem Berufsleben wo man täglich Termine würfelt.


    Erwartungshaltung von meiner Seite war eher "neutral", d.h. ich habe mir keine Illusion gemacht.

    Trotzdem fand ich die Antwort innerhalb von 24h sehr bemerkenswert - keinesfalls abwertend, aber wenn man als Antragsteller in den Textbausteinen

    (zumindest war die Formulierung sehr ausgefeilt) die Formulierungen wie

    - kostenfreie Antragsstellung

    - elektronische Terminvergabe ermöglicht es, konstant die höchstmögliche Zahl von Terminen

    - Ausbau der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen haben bei der Botschaft Manila zu einem Anstieg bei Nachfrage nach allen Visa aller Kategorien geführt

    - Es kommt daher zu längeren Wartezeiten auf Termine zur Visumbeantragung. Die Botschaft gibt diese Wartezeiten auf der Webseite bekannt, sodass sich Antragsteller bei der Reiseplanung hierauf einstellen können.
    ( Ach ne !)


    liest komme ich mir gut verschaukelt vor - denn es wurde mir 1. der Sachverhalt nur in anderen Worten nochmals wiedergegeben und auf meine Bitte erst gar nicht eingegangen (die lautete auf Prüfung eines Novembertermines).
    Da sitzt also jemand, der nur dafür da ist abzuwimmeln. Sprich man will auch damit argumentieren, dass man gar nicht eingreifen kann, weil ansonsten die optimierte elektronische Terminvergabe gestört wird.


    Ich denke da läuft keine KI bei der Terminvergabe, sondern die Termine werden ganz einfach über vorgegebene Slots verteilt.

    Das ist ja super simpel.

    Was passiert wenn einer cancelt - dann wird einer frei - und dann ?

    Eingreifen sicherlich auch möglich aber nicht gewollt Punkt, sonst würde man anders antworten.


    Also um das nochmals zu unterstreichen -ich habe mich mit 2.12. abgefunden aber Hut ab DBM, das lässt tief blicken.

    Mund abputzen und weiter.

  • Was passiert wenn einer cancelt - dann wird einer frei - und dann ?

    Das Problem ist ja, dass die meisten eben nicht canceln sondern den Termin einfach nicht wahrnehmen! Der bleibt dann einfach leer, weil man nicht Bescheid sagt!

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Wir haben auch die A.... Karte gezogen. Erster Mai Termin gebucht, am 15 September sollten alle Dokumente Fertig sein angegeben, 21 Oktober bekommen. In der ersten Mail und auf der Webseite stand was von 4 Monate nun sind es fast 6 geworden. Nun habe ich das Befreiungsverfahren beim OLG verzögert damit wir später keine Probleme mit der 6 Monatigen frist bekommen. Ein bekannter hat ende Mai anfang Juni ein Termin gemacht und hat den Termin anfang Oktober bekommen.

    Man wird halt überall verarscht sei es Uhrkundenprüfung/ OLG/ Botschaft alles braucht zu lange... und stielt uns Zeit mit unseren zukünftigen Frauen :-(

  • Die Hoffnung, dass es durch die Auslagerung der Schengenvisa zum VFS eine schnellere Terminvergabe bei Langzeitvisa geben würde, hat sich offenbar nicht erfüllt. Bei dieser Wartefristenliste von Juni ging man durchschnittlich von 4 Monaten aus:

    https://manila.diplo.de/blob/1…en-terminvergabe-data.pdf

    (Bei Nurses rund 1 Monat mehr)..


    Die aktuelle Liste ab August liegt noch nicht vor... *)


    PS:

    Offenbar wurde heute morgen die Warteliste erneuert. Ab August 6 Monate Wartezeit … das ist bitter.


  • ich hatte meinen Termin mitte Juni beantragt und mitte November erhalten fast auf den Tag 5 Monate.


  • ich hatte meinen Termin mitte Juni beantragt und mitte November erhalten fast auf den Tag 5 Monate.

    So jetzt bin ich aber sehr überrascht - kannst Du mir sagen, was Du für Angaben bei der Beantragung des Hochzeitsvisas gemacht hast ?

    z.B Datum wann die Unterlagen vollständig sind ?


    Ich versteh nun gar nichts mehr bzgl. diese Terminvegabe geschichte.

  • Bei mir wurde auch ein "Puffer" eingebaut.

    Beantragt habe ich meinen Termin am 07. April 2019 und habe angegeben, dass die Dokumente ab 19. August 2019 fertig sein werden. Letztlich ist der Termin nun auf den 10. September gefallen.


    Bin aber MEHR als dankbar, für die Verzögerung, da ich mit den Zeiträumen viel zu optimistisch gerechnet hatte. Dokumentenüberprüfung ist jetzt seit Freitag durch aber habe leider diese Woche keinen Termin beim Standesamt bekommen. Muss nun einen Vertreter senden, da ich ab Sonntag wieder auf den Philippinen bin. Rechtzeitig zum Termin wird mein 11/121 also nicht mehr fertig. Habe aber von mehreren gehört, dass die Botschaft wohl in den meisten Fällen eine Frist zur Nachreichung gewährt? Laut Standesamt dauert der Prozess 4-6 Wochen. Wenn wir von einem Termin nächste Woche ausgehen und dann 6 Wochen, sind wir schon in der 1. Oktoberwoche also fast 1 Monat zu spät... ob das gut geht :confused1


    Daher lieber dankbar um den Puffer sein, man weiß nie was noch auf einen zukommt.


    Solange das Endergebnis stimmt, sind 2 Monate mehr oder weniger ja nicht tragisch :D

  • Solange das Endergebnis stimmt, sind 2 Monate mehr oder weniger ja nicht tragisch :D

    Ja da hast Du Recht - na hoffe das bei Dir auch alles klappt. Ich habe versucht in meiner Hochrechnung bereits Puffer einzubauen - aber nicht mit einem zusätzlichen Puffer der DMB gerechnet :D. Im Endeffekt gibt es jetzt erstmal kommende Woche einen gemeinsamen Urlaub mit meiner Holden + Sohn.

    Das verkürzt die Wartezeit auch wieder.

  • Ich hab grad ganz fürchterliche Neuigkeiten bekommen 😭😭😭 Mein Standesamt hat erst ab 4. September freie Termine um die Ehe anzumelden und am 10. September ist unser Termin bei der DBM. Die haben mir damals gesagt, dass es wenn’s blöd läuft 2 Wochen dauern kann, bis ein Termin ist und ich deswegen 2 Wochen reinkalkulieren soll. Aber jetzt sind es ganze 4 Wochen und dann nochmal 4-6 Wochen beim OLG bis wir die Form 11/121 bekommen. Und dann muss das ganze ja auch noch auf die Philippinen. Also haben wir erst Anfang November komplette Dokumente. 2 Monate nach Botschaftstermin 😭😭 die geben uns niemals eine so lange Nachreichungsfrist. Hat jemand Erfahrungen damit? Bin grad total verzweifelt. Keine Ahnung was ich jetzt tun soll 😭😭 Was wird denn überhaupt bei der Anmeldung gemacht? Das ist doch nur Termin festlegen und unterschreiben oder? Wie kann es 4 Wochen dauern bis man einen Termin für etwas bekommt, was nur 5 Minuten dauert? Hätte ja schon eher einen termin ausgemacht aber das bringt ja auch Nichts wenn der Dokumentencheck nicht durch ist 😣

  • Was wird denn überhaupt bei der Anmeldung gemacht? Das ist doch nur Termin festlegen und unterschreiben oder? Wie kann es 4 Wochen dauern bis man einen Termin für etwas bekommt, was nur 5 Minuten dauert?

    Ja, das ist das Geheimnis jeder Behörde. Ich muss in der Zwischenzeit auch für die Abgabe einer VE fast 4 Wochen auf einen Termin warten...


    Meine Meinung: Lass es einfach weiterlaufen.

    Am 10.9. wird der Antrag eingereicht und sagen, dass Form 11/121 erst im November eingereicht wird.

    Ich kann's nicht garantieren, denke aber nicht dass ihr Antrag nicht angenommen wird.

    Du kannst es ja mit den Verzögerungen durch das StA begründen.

    Eine richtige Planung ist zur Zeit einfach nicht möglich, das sollte auch der DBM klar sein.

  • Was wird denn überhaupt bei der Anmeldung gemacht? Das ist doch nur Termin festlegen und unterschreiben oder? Wie kann es 4 Wochen dauern bis man einen Termin für etwas bekommt, was nur 5 Minuten dauert?

    Ja, das ist das Geheimnis jeder Behörde. Ich muss in der Zwischenzeit auch für die Abgabe einer VE fast 4 Wochen auf einen Termin warten...

    Ich denke, dass sind die Schattenseiten des hohen Zuzugs aus dem Ausland der letzten Jahre und der nicht so kurzfristig aufstockbaren Kapazitäten. Da diese insbesondere größere Städte betrifft, gibt es dort immer längere Wartezeiten. Die ABH muss jeden Foreigner betreuen, was zeitintensiv sein kann. Und auch Heiratsangelegenheiten laufen entsprechend beim Standesamt auf, bei vielen Herkunftsländern, wo die Urkunden auch kaum besser sein dürften wie auf den Philippinen.

    Zumindest wurde bei mir die lange Wartezeit auf einen Termin zur Eheregistrierung damit begründet, dass die involvierten Stellen in Heilbronn aufgrund des hohen Ausländerzuzugs entsprechend überlastet sind

  • Ich hab grad ganz fürchterliche Neuigkeiten bekommen 😭😭😭 Mein Standesamt hat erst ab 4. September freie Termine um die Ehe anzumelden und am 10. September ist unser Termin bei der DBM. Die haben mir damals gesagt, dass es wenn’s blöd läuft 2 Wochen dauern kann, bis ein Termin ist und ich deswegen 2 Wochen reinkalkulieren soll. Aber jetzt sind es ganze 4 Wochen und dann nochmal 4-6 Wochen beim OLG bis wir die Form 11/121 bekommen. Und dann muss das ganze ja auch noch auf die Philippinen. Also haben wir erst Anfang November komplette Dokumente. 2 Monate nach Botschaftstermin 😭😭 die geben uns niemals eine so lange Nachreichungsfrist. Hat jemand Erfahrungen damit? Bin grad total verzweifelt. Keine Ahnung was ich jetzt tun soll 😭😭 Was wird denn überhaupt bei der Anmeldung gemacht? Das ist doch nur Termin festlegen und unterschreiben oder? Wie kann es 4 Wochen dauern bis man einen Termin für etwas bekommt, was nur 5 Minuten dauert? Hätte ja schon eher einen termin ausgemacht aber das bringt ja auch Nichts wenn der Dokumentencheck nicht durch ist 😣

    Meine Verlobte hatte heute ihren Termin auf der Botschaft. Beim CENOMAR war ein Fehler. Sie haben ihr gesagt, dass sie 1 Monat Zeit hat es nachzureichen. Glücklicherweise hatte sie noch ein zweites CENOMAR dabei auf dem alle Personen mit Mittelnamen aufgeführt waren. Somit sind ihre Unterlagen komplett.

    Vielleicht machen sie die Verlängerung ja auch davon abhängig was genau fehlt.

  • So soeben Nachricht vom Leiter des Standesamtes - email von DBM - Urkundenprüfung ist durch ohne Beanstandungen.

    Jetzt müssen wir warten bis die Dokumentein D sind dann geht es weiter.

    Morgen hole ich die Übersetzungen ab und sobald ich die Originale habe, werden die dann noch beglaubigt.


  • ich hatte meinen Termin mitte Juni beantragt und mitte November erhalten fast auf den Tag 5 Monate.

    So jetzt bin ich aber sehr überrascht - kannst Du mir sagen, was Du für Angaben bei der Beantragung des Hochzeitsvisas gemacht hast ?

    z.B Datum wann die Unterlagen vollständig sind ?


    Ich versteh nun gar nichts mehr bzgl. diese Terminvegabe geschichte.

    Ich hatte als Wunschtermin mitte September angegeben da bis dahin die Papiere fertig sind.

  • Die ABH muss jeden Foreigner betreuen, was zeitintensiv sein kann.

    Nein muss sie nicht, sie will!! Und die ABH sind inzwischen die Nadelöhre, das ist aber von den Lokalfürsten (-politiker) so gewollt. Die ABH entscheidet selber wenn sie vorlädt, IMHO 90% für Standarddfälle die keiner Vorladung bedürfen.


    Das gleiche mit Ehefrauen deutscher. Warum man da nicht gleich ein Dreijahresvisum gibt, anstatt nur 1 oder 2 (wie bei eingigen ABH) ist auch mal zu diskutieren. Noch einfacher wäre einfach eine Vorabzustimmung, dann bekommt die Akte gar nicht auf den Tisch, auch wieder Zeit gespart.


    Die Sachbearbeiter könne noch am wenigsten dafür. Solange Politiker und Behlördenleiter aber denken man müsse es Ausländern besonders schwer und möglichst bürkratisch machen, wird sich nichts ändern.

    Ander Länder machen es anders. Als ich in USA studierte, hatt ich einen Gang zum Konsulat in Berlin, das wars. Antrag mit Belege war sowieso online.Vorteil, bei der Vorsprache war mein Antrag schon geprüft und der Sachbearbeiter hat noch eine Frage gestellt. Das ganze hat 2 min gedauert. Pass mit Visum kam 3 Tage später mit Post. In USA hat man über E-Mail oder Brief mit der Immigration kommuniziert.


    Min letztes Visum in ein anders Land, Antrag wurde online gestellt, zwei Tage später kam das Visum zum Ausdrucken. Der Grenzbeamte hat meinen Visacode mit Laser eingescannt und konnte meine Daten auf seinen Computer sehen. Das nenn ich mal moderne Verwaltung und Grenzkontrolle. Wir arbeiten in Deutschland bei Visaanträgen noch mit Papier und das ganze geht per Konsulatskurier nach Deutschaland und per Behördenpost vom Auswärtigen Amt zum Bundesverwaltungsamt zur Landesverwaltung und dann zur ABH. Das ist Mittlealter-Verwaltung.


    Wenn man wollte könnte man schon. Aber in Deutschland will man nicht und bei Ausländern schon gar nicht.


    Bei Konsulaten des gleiche. Warum Ehegatten Deutscher, die mit Ehemann im Ausland leben, nicht gleich ein unechtes Mehrjahresvisum bekommen muss man mir mal erklären. Das gleiche mit Geschäftleuten die sowieso schon öfter in DEU waren. Nein, bitte jedesmal schön den Kotau vor der Ortskraft machen 1, 2 , 3x im Jahr. Wenn man wollte könnte man IMHO 70% aller Visanträge reduzieren, aber wer will schon, könnte ja die Konsulatsabteilung verkleinert werden.

  • Die Sachbearbeiter könne noch am wenigsten dafür. Solange Politiker und Behlördenleiter aber denken man müsse es Ausländern besonders schwer und möglichst bürkratisch machen, wird sich nichts ändern.

    Ander Länder machen es anders. Als ich in USA studierte, hatt ich einen Gang zum Konsulat in Berlin, das wars. Antrag mit Belege war sowieso online.Vorteil, bei der Vorsprache war mein Antrag schon geprüft und der Sachbearbeiter hat noch eine Frage gestellt.

    … das geht bei uns nicht, weil wir ein föderatives System haben. Die Länder (oder Kommunen), wohin sich der Ausländer langfristig begibt wollen eben mitbestimmen, wen sie bei sich haben möchten. Ich stimme dir aber zu, dass dies in sehr vielen Fällen (zB. Zuzug zu deutschen) überhaupt kein Ermessen gegen einen Zuzug gibt und somit diese Fälle auch von Manila aus entschieden werden könnten.


    Seltsamerweise wurde vor einigen Jahren diese alleinige Zuständigkeit bei SchengenVisum auf die Botschaft verlagert. Wahrscheinlich dem VisaCodex geschuldet. Zuvor gab es aber noch einige Zeit das sogenannte "Verschweigefristverfahren". d.h. die ABH bekam Nachricht über den geplanten Besuch. Wenn innerhalb von 14 Tagen kein Widerspruch kam, galt die Zustimmung als gegeben.

    mE könnten AA und die Länder wenigstens dieses Verfahren auch für die Fälle des FZ/ Hochzeitsvisa einsetzen, bei denen ein unmittelbarer Anspruch besteht. Aber lieber hat man eine überarbeitete Verwaltung..

  • das geht bei uns nicht, weil wir ein föderatives System haben. Die Länder (oder Kommunen), wohin sich der Ausländer langfristig begibt wollen eben mitbestimmen, wen sie bei sich haben möchten

    Das könne sie im Rahmen der Erteilung der AT. Wir reden vom Visa. Das Visa dient dem rechtmäßigen Grenzübertritt und das ist Bundesangelegenheit. Es gibt ja auch längerfristige Visaarten, wo die AV alleine entscheidet und die ABH überhaupt nicht beteiligt wird. Schweigefristverfahrne bei Studenten. Warum beim FZF, also einem Visa ohne Ermessenspielraum, ähnlich auch Blaue Karte EU, die ABH beteiligt werden muss ist unverständlich. Was prüft die ABH, was der Sachbearbeiter vor Ort in der AV nicht besser weiss? Ok, wenn der deutsche Ehemann ALG II Empfänger ist wird schon mal Scheinehe geprüft, das verzögert ja das Visum und damit die Zahlungen an die Ehefrau nochmal um drei Monate, ggf, um eine Jahr wenns dann übers Verwaltungsgericht geht.


    Bei Visum zur Arbeitsplatzsuche oder Berufsausübung mag das anders sein, da geht es auch um örtliche Gegebenheiten vor Ort.


    Auch weil ja die ABH ja auch so überlastet sind, verstehe ich das sklavische Festhalten and verkrusteten Verfahren und liebgewonnen Gewohnheiten nicht. Vor allem wenn man durch einfache Weisungen der Behördenleitung schon die Arbeitsbelastung senken könnte.

    -Vorabstimmung wenn immer möglich

    -möglichst lange Laufzeiten der AT

    -möglicht Verlängerung ohne Vorsprache, ggf. Fingerabdruckerfassung zentral bei der ABH


    und bei den AV. Ausreizen der Möglichkeit zu unechten Jahresvisa.


    Langfristig natürlich umstellen auf elektronische Annahme und Bearbeitung von Visa. Das könnten dann AV und ABH ggf, sogar gleichzeitig. Und die Befragung der Bewerber findet nach der Überprüfung statt. Da kann man deutlich gezielter Fragen stellen, man weiss ja worum es geht. Wenn es dann überhaupt noch einer Befragung bedarf. Fortschritt wird transparent für den Antragsteller auf dem Portal dargestellt.


    Mir geht es nicht darum die Erteilung einfacher zu machen, aber das Verfahren, ggf sogar sicherer. 70% aller Visaantrag sind IMHO komplett unproblematisch und man arbeitet nur die Bürkratie ab. Die kann man max Beschleunigen, auch sich um die 30% dann wirklich zu kümmern, und bei einer Befragung, nachdem alle Fakten zusammengetragen wurden kann man die Leute deutlich besser bei der mündlichen Befragung prüfen. So machen das auch die US-Amerkaner.

  • Die ABH muss jeden Foreigner betreuen, was zeitintensiv sein kann.

    Nein muss sie nicht, sie will!! Und die ABH sind inzwischen die Nadelöhre, das ist aber von den Lokalfürsten (-politiker) so gewollt. Die ABH entscheidet selber wenn sie vorlädt, IMHO 90% für Standarddfälle die keiner Vorladung bedürfen.

    Mit jeden Foreigner meinte ich vor allem auch, dass alle, wo bereits hier sind, betreut werden müssen. Und da wir in den letzten 3-4 Jahren Zuzug von Ausländern im Millionenbereich hatten, und oft noch dazu aus Ländern bzw. mit Zuzugsgrund / -weg, wo dann viele Dokumente und Nachweise offen sind, sorgt dies für entsprechend Arbeit bei den ABHs. So schnell kann da auch kein ausgebildetes Personal nachgezogen werden. War nicht nur auf die Visa-Themen bezogen.

    Klar würde es helfen, wenn man Dinge mit Hilfe des techn. Fortschritt vereinfacht. Aber dazu braucht es erst auch Lösungen, die halt auch wiederum beim Staat mehrere Jahre brauchen (Erkennen des Problems - formale Ausschreibung - Problemlösung - Abnahme / Freigabe).

    Unser Staat ist leider schwerfällig, viele unsere Politiker produzieren leider nur jede Menge heiße Luft. Aber anpacken tut kaum einer noch. Dazu haben viel zu viele im Staatsapparat kein Rückgrat und drehen ihre Fahne im Wind des Vorgesetzten.

    Wir kennen ja zuhauf diese Probleme ...

  • Warum beim FZF, also einem Visa ohne Ermessenspielraum, ähnlich auch Blaue Karte EU, die ABH beteiligt werden muss ist unverständlich. Was prüft die ABH, was der Sachbearbeiter vor Ort in der AV nicht besser weiss?

    Genau das sagte ich doch... oder ?

    Das könne sie im Rahmen der Erteilung der AT.

    wenn tatsächlich was überprüft werden muss, dann vor der Einreise. Denn es ist ja die Philosophie, dass es nach der Einreise schwierig ist, eventuell die Ausreise wieder zu erzwingen oder andere Vorrausetzungen durchzusetzen wie zB das A1.

    Ich ging ja von den Fällen aus, wo der Anspruch unzweifelhaft besteht und die Zustimmung zum Visum Makulatur ist.

  • Mit jeden Foreigner meinte ich vor allem auch, dass alle, wo bereits hier sind, betreut werden müssen. U

    Was muss da betreut werden, wenn du Flüchtinge meinst ist dass das Bundesamt für Migration und Flüchtinge. Die ABH stellt am Anfang die Aufenthaltgestattung aus und am Ende den AT oder Duldung und führr ggf. die Ausweisung und Abschiebung durch. Den Rest macht das Bundesamt. Kommt der Flüchtling über eine Erstaufnahmeinrichtung sind auch die Daten bereits erfasst udn Papiere bereits ausgestellt, Aus das Papperl austellen ist da nichts mehr zu machen. Außer man will da mehr machen, wozu ja manchen ABH einen Ehrgeiz entwickeln möglichst of vorzuladen.


    Aber umso mehr kommt es doch darauf an die Standardfälle, ohne Ermessenspielraum wegzuarbeiten und nicht damit noch Zeit zu verschwenden. Aber das wird gemacht, da wird der Ehemann vorgeladen und eine Stunde befragt., und muss nchmal einen Schwung an Unterlagen vorlegen, die mit dem Visaantrag wenig zu tun haben. Gehaltsnachweise werden da gerne genommen. Warum? Zuviel Zeit? Nichts zu tun? Was prüft man da? Scheinehe? Ich möchte mal wissen wiviele Scheineheverdachte die ersten Instanz beim VG überstehen. Wahrscheinlich weniger als 10%, Die Hürden, eine Ehefrau die Einreise zu verweigern sind schon extrem hoch. Spätestens vor dem VG ist es eben mit herbeigezogenen Verdächtigungen nicht mehr getan.