Wie Auswandern wenn man noch nicht in Rente ist ?

  • Hm, das ist alles das mir im Moment einfaellt - bitte natuerlich um Ergaenzung eurerseits!

    Dienstleistungen, z.B.


    Massagen (1 Stunde) in Davao 250 bis 300 Pesos, Promoangebote auch ab 150 Pesos, in D. sicherlich mind. 50 Euro

    Peticure/Manicure: 140 Pesos (Fuß+Hand), in D: sicherlich 20 Euro (gönne ich mir auch in den Phils...meine Frau noch öfters:D)


    Gruß

    roha

  • Dienstleistungen, z.B.

    Ich denke, dass aufgrund der dünnen Löhne, nahezu alle Dienstleistungen deutlich billiger sind als in Deutschland! Dafür muss man aber auch oft lange suchen, um eine gute "geprüfte" Dienstleistung zu bekommen! Oftmals bekommt man nur "selbsterlenten" Pfusch...wofür jeder PHP zu viel ist und bei "Schäden" durch den Dienstleister keinen Ersatz, da dieser keine Versicherung hat und das Rechtssystem korrupt und unsicher ist!

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Hallo Tanduayce...


    wenn du so fragst nein ich bin ca. 40 mal da gewesen a. 4 manchmal 5 Wochen...


    Meinst du nicht das 800 Euro ausreichend sind wenn alles vorhanden ist ?

    In Deutschland müssen Menschen mit viel weniger Leben :denken

  • Oftmals bekommt man nur "selbsterlenten" Pfusch...wofür jeder PHP zu viel ist und bei "Schäden"

    I.d.R. sieht man schon von "Außen" welche Seriosität man bei einer Massage erwarten kann...ich kenne in Davao viele seriöse Massagesalons, auch den Angeboten von Blindenmasseure kann man trauen...eine Massage im medizinischen Sinne, wo einzelne Körperpartien zur Schmerzlinderung behandelt werden, ist es sicherlich nicht. Wer "Rücken" hat, sollte sich dann vielleicht keine "hard"-Massage machen lassen...


    Aber noch eine andere Dienstleistung:


    Krankengymnastik. Hatte ich einmal aufgrund langandauernde stark schmerzhafte Rückenschmerzen notwendig. Kostete 400 Pesos pro Sitzung in einem guten Hospital (Davaodoctors) inkl. Fango. Hatte sehr guten und schnellen Erfolg. Noch heute mache ich die dort gelernten Übungen, wenn ich mal Rückenschmerzen habe und nach wenigen Tagen bin ich wieder "fit"=)

  • Hallo,

    Zitat war von mir, ist aber auch egal!


    Kitt-y , wenn DU meinst, mit der Summe klar zu kommen, dann mach' das!

    Wo und wie er leben will, muss jeder für sich entscheiden.

    Es ist DEIN Leben!

    Im Forum werden nur Erfahrungen, Meinungen ausgetauscht. Einige Member geben offene und ehrliche Meinungen ab, andere hauen auf den Putz mit Phantasiesummen.


    Wäre schön, wenn Du weiter schreibst, wie auch immer Dein Weg erfolgen wird.

    VIEL GLÜCK UND ERFOLG bei Deinen Plänen!


    :hi

    Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
    :hi

  • Das Problem mit der KV


    ich denke auch dass das größte Problem die KV sein wird. Ich bekomme eine für deutsche Verhältnisse "gute" Rente in einigen Jahren(wenn es die dann so noch gibt). Aber ich bin in einer privaten KV. Nun habe ich zwei Möglichkeiten.


    Ich lasse meine private KV ruhen in Deutschland - dass kostet mich für den Ruhezustand im Moment ca. 150 Euro ohne dass irgendeine Leistung einforderbar wäre. Allerdings kann ich dann sobald ich in DE bin die KV aufleben lassen. Dann kostet es mich schlappe 500 Euro im Moment im Monat.


    Eine Auslands KV gibt es zumindest nur für 24 Monate maximal in DE. Die ist deutlich günstiger so bis 100 Euro im Monat (Recherche liegt schon wieder Monate zurück aber das war der Betrag glaube ich). Die deckt zumindest das nötigste ab. Die Frage ist halt ob ich es schaffen kann alle 24 Monate nach Deutschland zu fliegen. Wo soll das Geld herkommen?


    Es ist also nicht ganz so einfach. Da ich wohl ca. 1500 Euro freies Geld haben werde muss ich wohl gleich 500 Euro weglegen um diverse Flüge und Aufenthalte zu bezahlen.


    Also einfach stelle ich mir das nicht vor. Auch wenn ich denke, dass 1.000 Euro freies Geld bzw. 60.000 Pesos ausreichend sein sollten für ein Leben auf dem Standard den ich jetzt auch führe. Ich führe halt auch in DE kein aufwändiges Leben. Warum sollte ich es dann auf den Phil machen ?

    Wer sich nicht lebt, wehrt sich verkehrt!

  • Ähnliches gilt auch bei der GKV. Ich konnte zwar meine GKV bei meinen längeren Auslandsaufenthalte auf "Anwartschaft" (Betrag dann mtl. so um die 60 Euro) oder zuletzt sogar kündigen. Aber (spätestens) bei Wiederaufnahmeantrag in der GKV bzw. "Aktivstellung" muss man eine entsprechende Auslands-KV für die Zeit seines Auslandsaufenthaltes der GKV nachweisen. Wenn man dies nicht kann, muss man die volle Beiträge für die Zeit des Auslandsaufenthaltes nachzahlen. Dies kann dann auch teuer werden. Ich weiß jetzt nicht, was passiert, wenn man diesen Betrag nicht zahlen kann. Wahrscheinlich wird die GKV versuchen, eine Ratenabsprache zu treffen oder auch gleich Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten.

  • Meinst du nicht das 800 Euro ausreichend sind wenn alles vorhanden ist ?

    800 Euro halte ich für extrem wenig für 2 Personen...da kann man von leben, aber ohne Luxus und ohne Reserven anzulegen! Auch keine KV kann man davon bezahlen und selbst Reisen und Visakosten müsste man sich ansparen. Ich könnte so nicht leben

    n Deutschland müssen Menschen mit viel weniger Leben :denken

    Nein, die welche weniger haben bekommen meist KV zusätzlich und dazu Miet / Heizzuschüsse! Bei 2 Personen ist schon der Hartz 4 Satz deutlich höher

    Regelbedarf H4


    1. Person 424 €

    2. Person 382 €


    sind schon mal 806 € + Miete + KV = also ca. 1.500 € + x

    Das Problem mit der KV

    Tja, das muss man irgendwie lösen! Ohne KV sollte man mind. 50k € auf der Seite liegen haben! Damit kann man dann Notfälle, außer Krebs / Herz - OP / Dialyse usw. abfedern! Allerdings meist auch nur einmal, danach ist Schicht im Schacht! Einem Kumpel gerade passiert...ohne KV in der Nähe von Tagaytay gelebt, mit 62 Herzinfarkt und seine Ersparnisse für Operatonen aufgebraucht...jetzt darf nichts mehr passieren

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Und auch das halte ich schon fuer hoch bemessen.

    Also wir kommen zu fuenft mit etwa 15.000-18.000 PHP fuer Lebensmittel "durch" - da ist Supermarkt dabei aber auch regelmaessig Frisches vom Markt.

    Mit 400 Euro meinte ich nicht nur Lebensmittel, sondern die Summe der Einkäufe auf dem Markt und im Supermarkt für Lebensmittel, Hygieneartikel, Kosmetik, Reinigungsartikel und allmöglicher Kleinkram, der so anfällt. Da gehen bei uns so im Schnitt 25.000 Peso für drauf.

    Hin und wieder (etwa alle 2-3 Monate) goenne ich mir auch beim oben erwaehnten Swiss Deli leckere Schlemmereien aus der Schweiz, die schlagen dann schonmal mit 3.000 PHP oder mehr zu Buche

    Das ist in meinen 25.000 Peso schon enthalten.

    Bis auf "Auto kaufen" und "Kleidung" gebe ich dir Recht.

    "Öffentliche Verkehrsmittel" stimme ich Dir auch zu, wenn Du den Nahverkehr meinst.

    Ich wuerde es beim Betrachten dieser kleinen Liste unterm Strich eigentlich so sagen:

    das Leben hier ist nicht wesentlich billiger aber auch nicht wesentlich teurer als in DACH, die Preisniveaus sind einfach in ihren Bereichen verschoben!

    Würde ich auch so sehen.

    Frueher als ich noch in .at gelebt habe (alleine!), kam ich mit etwa 1400 EUR ganz gut ueber die Runden.

    Nun auf den Phils (mit Frau plus drei Kindern) mit sagen wir vergleichsweise 2000 EUR oder sogar weniger.


    Man sieht also, es schenkt sich Stand 2019 nicht wirklich viel...

    Und schon wieder sind wir uns grundsätzlich einig

  • Meinst du nicht das 800 Euro ausreichend sind wenn alles vorhanden ist ?

    In Deutschland müssen Menschen mit viel weniger Leben :denken

    In der Provinz, halte ich das für durchaus, für zumindest mittelfristig (nächste 3/4 Jahre) für ausreichend, vorausgesetzt es sind keine Kinder vorhanden.

    In der Stadt oder Stadtnähe wirds schwieriger, da kommst darauf an wie du den täglichen Verlockungen wiederstehen kannst. Möglich ist es aber schon, man muß halt Abstriche machen, aber das mußt du ja in Deutschland sowieso.

    Du bist 51, in diesem Alter ist eine Langzeitplannung noch von Nöten, da werden noch viele Veränderungen kommen, denn die Welt dreht sich immer schneller und schneller.

    ich habe z.B. früher auch mal gedacht, ich könnte mal von den Zinsen leben.... habe fast täglich gerechnet und gerechnet, aber daß Dragi mich als Sparer enteignet, hatte ich nicht auf der Rechnung.

  • Um dem Ganzen ein Ende breiten zu können...


    SCHLAGE ICH VOR ZU DIESEM THEMA KEINE KOMMENTARE MEHR ZU SCHREIBEN:


    ES WURDE SOVIEL GESAGT UND GESCHRIEBEN...ICH DENKE DAS ICH DA EINIGES MITNEHMEN KANN UND WERDE ES AUCH TUN


    DANKE

  • Wenn die 1000 reines Taschengeld für Essen und trinken sind, stimme ich zu. ALLES ANDERE (Flüge, Hotel/Haus/Zimmer, KV, Fortbewegung, LEBEN (nicht nur warmes Wetter und Palmen am Meer) leben usw.

    Wenn Freundin/Frau/Familie/Kinder/Visakosten etc. dazu kommen, mit entsprechender Erwartungshaltung, wird es schon sehr eng. Ich würde nicht mit 1000-2000€ ohne Rücklagen auswandern. Erstmal Langzeiturlaub machen und die Lage peilen, wäre meine Idee.

  • Schwägerin ist Lehrerin hier, also schon ein gehobener Berufsstand, Monatsverdienst 23.000 Peso. Wenn du sie als "arm" bezeichnen würdest, würde sie dir die Augen auskratzen. :tease

    Durchschnittsverdienst hier rund 6 bis 10.000 Peso / Monat!

    Da leben meist mehrköpfige Familien von!

    Das Argument hört man immer wieder. Es wird aber nicht richtiger dadurch.

    Deine Schwägerin ist sicher nicht Alleinverdiener in ihrer Familie.

    Ein DACH Rentner wäre es aber.

    Ein Durchschnittsverdienst sagt rein gar nichts aus.

    Wenn 3 Durchschnittsverdiener in einer Familie unter einem Dach leben, dazu noch sideline monkeybusiness betrieben wird und Knete aus Übersee fliesst, kommen da ganz nette Summen zusammen.


    Es ist sinnlos, sich hier die persönlichen Lebensstandards um die Ohren zu hauen.

    Wer auswandern will, sollte es auf Basis seiner eigenen Ansprüche rechnen und nicht seine Zukunft auf Hörensagen gründen.