welche krankenversicherung oder reisekrankenversicherumg?

  • hallo zusammen,


    da wir ende nächsten jahres uns eventuell von der schweiz abmelden möchten, stellt sich für uns die frage,
    welche krankenversicherung nehmen? oder genügt eine reisekrankenversicherung?


    wie sind eure erfahrungen diesbezüglich?


    könnt ihr eine empfehlen?


    die merkur hatten wir schon gesehen, aber dazu muss man in deutschland gemeldet sein, oder?


    In diesem Thema bitte bei Krankenversicherungen für Expats auf den Philippinen bleiben.
    Der Thread zu den Krankenversicherung in Deutschland findet sich hier: Krankenversicherung in Deutschland bei Auswanderung: behalten oder abmelden?
    ... trivial

    Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren.
    (William Faulkner)

  • da wir ende nächsten jahres uns eventuell von der schweiz abmelden möchten, stellt sich für uns die frage,
    welche krankenversicherung nehmen? oder genügt eine reisekrankenversicherung?


    Eine Reisekrankenversicherung ist für eine kurzzeitige Reise (Urlaub) gedacht und deckt nur akute Erkrankungen ab. Auch ist die Dauer auf ca. 40 Tage beschränkt, variiert je nach Gesellschaft.


    Für einen längeren Auslandsaufenthalt ist die Auslandskrankenversicherung gedacht. Diese wird jährlich abgeschlossen und kann jeweils jährlich bis zu insgesamt 4 Jahren verlängert werden. Der Abschluss des Vertrages muss in der Regel vor Antritt der Reise/Auswanderung gestellt werden, also mit noch Wohnsitz im Heimatland. Eine spätere Abmeldung/Ummeldung des Wohnsitzes kann kein Hinderungsgrund für Leistungsbezug aus der Auslandskrankenversicherung sein. In Deutschland ist die Ab- bzw. Ummeldung gemäß §17 BMG gegebenenfalls gesetzlich vorgeschrieben.


    Grüße, Bahug Utot

  • Hi Christinee,


    Ich hoffe ich darf deine Thread mal benutzen um die selbe Frage wie du, in einer anderen Weise zu stellen.


    Ich lebe ja schon hier und bin immer über die Firmen die ich arbeite Krankenversichert. Nun hatte ich tatsächlich vor 3 Wochen Bandscheibenvorfall inklusive OP. Kostete alles inklusive ca 300k Peso. Abzüglich Philhealth und KV musste ich 180k selbst zahlen, was erstmal alle Ersparnisse gefressen hat und Papa musste aushelfen. Akkes ist soweit gut gelaufen und ich arbeite auch wieder seit dieser Woche.


    Die eigentlich Frage ist nun, am besten an hier lebende Expats, welche Zusatzversicherung kann ich abschließen? Maxicare von der Arbeit deckt nur 75k pro Fall pro Jahr ab. Ein sehr niedrige Summe aber besser als nichts.
    Ich suche im Moment herum nach einer KV mit möglichst folgenden Details:


    - Coverage mindestens 250k
    - 5k Peso pro Monat (wenn es etwas sehr sehr gutes gibt geht auch mehr, weniger natürlich auch, ist nur Anhaltspunkt)
    - kein Prepaid
    - keine Vorzahlung (KV soll direkt zahlen)
    - Pre Conditions sollten auch gedeckt sein


    Ich hatte mit einer Dame von AXA gechattet. Leider haben die nix passendes. Die haben die PH Only welche nur ca 80 Cases deckt (meine Bandscheibe wäre schonmal nicht dabei gewesen) oder aber eine Internationale KV welche gleich mal 80k im Jahr kostet ich aber nicht brauche. Pacific Cross lese ich gerade aber soweit ich sehe (Select Plus) muss man Kosten vorauszahlen und dann Erstatten lassen von der KV. Finde ich nicht so prickelnd und möchte ich gern vermeiden.


    Habt ihr weitere Ideen oder Erfahrungen? Bei IBM war ich sehr zufrieden mit Intellicare. Leider haben diese nur Corporate Lösungen im Angebot. Mit Maxicare bin ich auch zufrieden, finde aber nur Prepaid KVs bei denen und wurde mir auch bestätigt.



    Danke im voraus.


    Chris

    Ich bin auf jedenfall dafür,

    das wir dagegen sind!

    :yupi

  • Hallo Chris-NRW
    Bei Pacific Cross gibts auch den 500 000 Dollar Plan bei deinem Alter auch nicht so Teuer für ein Jahr.
    Weis nicht so genau,aber denke unter 70 000 Peso im Jahr.
    Der Plan Rechnet auch direkt mit Krankenhaus ab,also keine Vorauszahlung.
    Nur hast Du 1 Monat wartezeit,und im ersten Jahr zahlen sie auch nicht alles.
    Aber am besten gehst Du mal in ein Pacific Cross Büro und läst dich im bezug auf diesen Plan beraten!
    Gruss

  • Hi bonbon,


    Danke für die Info. Was mich sehr stört, bei Blue Cross, ist das ich überall lese "Per Illness per Lifetime". Das heisst wenn ich mir mein Bein breche und das würde 250k Kosten (bei 250K Deckulung als Bsp.) und ich das in 10 Jahren nochmal breche, ist es nicht mehr bezahlt oder verstehe ich das falsch?
    Zusätzlich könnte ich bei 70k/ Jahr auch noch gleich 10 drauflegen und AXA nehmen welche 1.5 Mio Dollar deckelt. Macht dann nicht so viel Sinn meiner Meinung nach.


    Irgendwelche Vorschläge für PH anässsige KV's? Gibt ja einige (Intellicare, Maxicare, Medicard, Sun Life etc.) aber es ist schwer Meinungen/ Erfahrungen zu finden.



    Danke im voraus.


    Grüße Chris

    Ich bin auf jedenfall dafür,

    das wir dagegen sind!

    :yupi

  • Chris,


    das ist mittlerweile bei allen privaten Krankenversicherungen so. Man versichert sich fuer den einen Ernstfall und das wars.
    Wenn dieser Eintritt passiert eines der folgenden:
    - Alle in Verbindung mit dem Ernstfall stehenden Krankenheiten und Folgeerscheinungen werden ausgeschlossen
    - Mann fliegt aus der Versicherung raus
    - Die Beitraege werden erhoeht um die Verluste wieder reinzufahren


    Kulanz gibt es schon lange nicht mehr. Wichtiger als die Versicherung ist der Markler, der weiss welche Spielraeume bestehen und kann dadurch besser verhandeln

    "Eine Expertise ist eine objektive Niederschrift einer subjektiven Meinung"

  • hatte mich jetzt etliche stunden mit diesem thema befasst, und hier viel gelesen,
    und stelle fest das es extrem schwierig ist eine geeignete kk zu finden die auch sämtliche kosten übernimmt,
    alle scheinen sehr teuer zu sein, und auch nicht alles zu übernehmen,
    und je älter man wird desto teurer werden die beiträge oder man wird von der kk ganz rausgeschmissen ...
    ausserdem übernehmen die meisten die vorerkrankungen nicht,
    und wer hat bitteschön mit über 60 keine vorerkrankungen.....


    ich denke, ich werde bei der jetzigen kk in der schweiz bleiben,
    habe mich noch nicht bei der kk erkundigt aber soweit ich jetzt gelesen habe,
    dürfen rentner die in der schweiz rentenbezüge bekommen weiterhin,
    auch wenn sie auswandern bei der schweizer kk versichert bleiben,
    ich denke kostenmäsig tut sich da nicht viel,
    ausser dass auch die vorerkrankungen anerkannt werden.


    http://www.krankenkasse-wechse…asse/auswandern/#/rechner


    vielleicht hat noch jemand diesbzüglich informationen?

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    (William Faulkner)


  • Inhumaner Amidreck eben. Warum die alles Negative von den Amis uebernehmen ist mir raetselhaft.. Ich befuerchte Du hast recht, allerdings ist es immer noch besser eine zu haben als ganz Nackt da zustehen. Also nicht nur Chris, sondern auch ich und weitere Kollegen suchen nach einer zusaetzlichen KV. Das hat uns doch ein bisschen erschreckt und so lange wie wir fuer diese geizige Firma hier arbeiten, sind wir eben nur mit 75k abgedeckt. (das kleinste Paket, Maxicare Bronce, noch weiter abgespeckt)
    Andere BPO's zahlen auch fuer normale english agents bis zu 300k und mehr. (also fuer eine Versicherung die diese Summe abbdeckt). 80k fuer eine KV im Jahr sind eigentlich zu viel (Axia). Zumindest solange meine Freundin nicht genau so viel verdient wie ich oder ich nicht mind. 20k mehr im Monat verdiene. Und da man ja offenbar die Versicherungen kombinieren kann im Notfall, reichen 250-300k vorerst aus. Geht ja nur darum das man nicht so nackt da steht, wenn was ist.

  • Moinsen,


    Padawan weiss ja schon Bescheid aber ich wollte euch mal meine neueste Erkenntnis bzw. Wahl zwecks KV nennen.
    Nachdem ich mit einem Agent gesprochen habe wird es wohl AXA GHA Gold Lite.


    Diese umfasst:


    -100 Mio PHP Deckung pro Jahr
    - nur in-patient Deckung (stationäre Aufnahme)
    - international bis auf USA (würde extra 50k/ Jahr kosten)
    - Vorerkrankungen werden nach 3 Jahren übernommen (darf halt keinen Bandscheibenvorfall bekommen für 3 Jahre ... sollte machbar sein)
    - Alter bis 99
    - kostet für mich als 33 Jährigen ca 48k/ Jahr zahlbar halb- oder ganzjährig


    Was denkt ihr? Kling Meiner Meinung nach super. In-patient reicht mir da ich für alle anderen Krankheiten immernoch meine KV von der Arbeit habe. Zusätzlich fragen die Krankenhäuser hier eh immer ob man aufgenommen werden will.
    Für Interessenten - das gleiche Paket mit allen Arten von Deckung (In-Out Patient) würde ohne USA 91k / Jahr kosten mit 50 Mio PHP Deckung. Mir zu viel und nicht nötig für mich. Steigen tut das ganze um ca 1k Peso/Jahr.



    Grüße Chris

    Ich bin auf jedenfall dafür,

    das wir dagegen sind!

    :yupi

  • ich denke, ich werde bei der jetzigen kk in der schweiz bleiben,
    habe mich noch nicht bei der kk erkundigt aber soweit ich jetzt gelesen habe,
    dürfen rentner die in der schweiz rentenbezüge bekommen weiterhin,
    auch wenn sie auswandern bei der schweizer kk versichert bleiben,


    Gilt meines Wissens nur bei Auswanderung in einen EU- oder Efta-Staat. Bei Auswanderung in die Philippinen kann man die schweizerische Krankenkasse nicht beibehalten. Falls man aber zurück in die Schweiz geht, kann man sich vom ersten Tag in die KK (Grundversicherung) anmelden.


    Gruss
    Peter

  • Also ich habe mich bei MAWISTA Expatcare Comfort angemeldet, wollte ich mal in den Raum werfen. Kostet mich 79 euro im Monat, und es gab bisher keine Probleme, eine Rechnung wurde ohne weiteres beglichen, zum Glück war noch nix teures/schlimmes dabei. Das ganze kann man dann monatlich kündigen.


    https://www.mawista.com/en/hea…many/stays-up-to-5-years/



    Finde irgendwie nur das hier, wo man quasi in Deutschland als Ausländer abgesichert ist, bin mir aber sicher das mein Tarif für das Ausland gilt, und kurzzeitige Aufenthalte in Deutschland.

  • Chris ,


    das hört sich gut an!
    Wie sieht es mit Medikamenten aus? wenn man im Krankenhaus behandelt wird, z.B. Krebs.
    Der Doc um die ecke kostet ja so gut wie nichts, aber eine Versicherung für die großen Sachen ist enorm wichtig.

    Alles wird gut :D


    Wir alle haben gleich viel Zeit......24 Stunden täglich.......

  • [quote] [Gilt meines Wissens nur bei Auswanderung in einen EU- oder Efta-Staat. Bei Auswanderung in die Philippinen kann man die schweizerische Krankenkasse nicht beibehalten. /quote]


    ————————
    da hatte ich wohl etwas überlesen....


    habe mich bei meiner kk noch nicht erkundigt da es im moment noch nicht akut ist, aber ein wichtiger hinweis,
    schade, dann muss ich mich ja wohl wieder auf die suche machen. :-(


    ————————


    die mawista hört sich aber auch gut an, werde mich damit mal intensiver befassen....


    leider sind sie auch teuer je älter man wird, obwohl ich es nicht ganz nachvollziehen kann,
    gibt ja auch gesunde älter menschen.......


    wir z. b. brauchen selten einen arzt, ich habe schon seit zwei jahren keinen arzt mehr gesehen,
    worüber ich sehr froh bin, aber für grössere sachen wie unfall oder spital aufenthalt
    ist eine versicherung halt eben enorm wichtig, weil man nie weiss was kommen kann,
    vielleicht kann man ja ambulante leistungen rauslassen
    und sich nur für die grösseren sachen versichern lassen, dann vielleicht etwas günstiger .... ?


    .

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    (William Faulkner)

    Edited once, last by Christinee ().

  • Hi,



    Chris ,


    das hört sich gut an!
    Wie sieht es mit Medikamenten aus? wenn man im Krankenhaus behandelt wird, z.B. Krebs.
    Der Doc um die ecke kostet ja so gut wie nichts, aber eine Versicherung für die großen Sachen ist enorm wichtig.


    Ich denke mal Medikamente sollten abgesichert sein. Ich habe mal einen Ausschnitt angehangen Zwecks der Benefits.
    Dort steht:


    -In-patient hospital charges and accomodations including pre/post outpatient treatment


    Würde also davon ausgehen das alles dabei ist. Kann aber gern nochmal die Agentin fragen. Auf jedenfall klingt die ganze Versicherung sehr gut. Würde zwar gern nen kleineren Absicherungsbetrag für weniger Beitrag haben, gibts aber nicht.
    Weil 100 Mio PHP im Jahr ist schon ne Hausnummer. Andererseits hat man seine Ruhe und ist auf das schlimmste vorbereitet, was, wie ich ja schon 2 mal feststellen durfte, sehr wichtig ist.


    Grüße Chris


  • Ich sehe das extrem kritisch. Wichtig ist auch, dass im Fall von schweren Akuterkrankungen und chronischen Erkrankungen gesamte Behandlung inkl. Medikamenten übernommen werden. Dabei sollte man berücksichtigen, dass Medikamente der großen Pharmakonzerne in der Regel weltweit ungefähr gleich teuer sind.


    Ich werfe jetzt einmal ein paar Erkrankungen in den Raum, die typischerweise als Preistreiber im Gesundheitssystem gelten.
    * Krebs (Chemotherapie, Strahlentherapie, Operationen)
    * Herzinfarkt (schnellstmögliche OP, Stent, etc. (da zählt jede Minute), Rehabilitation)
    * Schlaganfall (moderne schnellstmögliche Akutbehandlung (da zählt jede Minute), Rehabilitation)
    * Diabetes (fast nur ambulante Behandlungen und Medikamente, auf Dauer recht teuer)
    * Nierenversagen --> Dialyse, evtl. irgendwann Nierentransplantationen
    * Rheuma und andere Autoimmunerkrankungen (nicht heilbar, Verlauf kann nur verlangsamt werden, bei schweren Fällen kosten die Medikamente mehrere tausend Euro im Quartal)
    * Unfälle mit schweren Verletzungen (mehrfache, komplizierte OPs)
    * Hepatitis C (entgegen der landläufigen Meinung kann man sich auch im normalen Alltag anstecken, ist seit kurzem gut heilbar, die Medikamente zur Heilung kosten derzeit ca. 30 000€ bis 60 000€)
    * Orthopädische Operationen inkl. Rehabilitation (Bandscheiben, neue Hüft- oder Kniegelenke)


    Diese Erkrankungen können potentiell jeden treffen. Man kann zwar durch seine Lebensweise das Risiko verringern, aber ausschließen kann man nichts. Meiner Meinung nach sollte eine vollwertige Krankenversicherung die Behandlung dieser Erkrankungen komplett ohne Kostenbeschränkung übernehmen. Alles andere enthält das Risiko, dass man plötzlich ein schwerwiegendes, medizinisches Problem hat und sich keine Behandlung leisten kann.



  • Ich möchte noch hinzufügen, ein großer Kosten Treiber sind auch Pyschische Erkrankungen, die leider jeden treffen können. Das sollte, auch wenn die Chancen niedrig sind in eurem Alter, daran zu erkranken, auch geklärt werden, da die Behandlung sehr kost spielig sein wird in den Ph. Die Medikamente kosten in etwa gleich viel ( z. B Citalopram in Richtung der 300 € in Deutschland) und die Therapien auch nicht grad günstig sind.


    LG yberion

  • das scheint ja wirklich ein thema zu sein dass sehr viele interessiert und für viele sehr wichtig ist.....


    kann denn von den expats hier vielleicht mal der eine oder andere ein bisschen mehr info bringen?
    z.b. wo seid ihr zu welchen bedinungen versichert, ausschluss, monatsbeiträg...ect.


    klar weiss ich das dieses thema schon oft behandelt wurde,
    aber teilweise sind die beiträge schon alt oder bestimmte bedinungen haben sich geändert,
    auch diverse erfahrungen mit den einzelnen versicherungen kommen erst mit der zeit zum vorschein....


    erfahrungen diesbezüglich wäre sicher für viele sehr hilfreich :-)



    .

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    (William Faulkner)

  • Hi,


    Diese Erkrankungen können potentiell jeden treffen. Man kann zwar durch seine Lebensweise das Risiko verringern, aber ausschließen kann man nichts. Meiner Meinung nach sollte eine vollwertige Krankenversicherung die Behandlung dieser Erkrankungen komplett ohne Kostenbeschränkung übernehmen. Alles andere enthält das Risiko, dass man plötzlich ein schwerwiegendes, medizinisches Problem hat und sich keine Behandlung leisten kann.


    Ja ich weis was du meinst und das sehe ich auch so. leider kostet die "nahezu perfekt KV" leider auch ordentlich Geld welches ich haben würde aber nicht ausgeben will. Klaro sollte man bei Gesundheit nicht sparen aber es gibt eben auch Grenzen. Ich bin eventuell auch noch etwas lockerer im Sattel wegen meines noch nicht allzu hohen Alters aber trotzdem möchte Ich eben eine Absicherung für die Fälle welche, im wahrscheinlichsten Falle, die größten Kosten enstehen lassen (OP's, stationäre Aufnahme). Ansonsten wie gesagt gebe ich dir absolut Recht. Eine Kostenbeschränkung von 2 Mio USD/ Jahr halte ich genug für fast alle Krankheitsfälle, vorallem auf den Phils.



    Bevor ich deinen Thread gesehen hatte, wollte ich einen eigenen öffnen da ich im Moment auch sehr interessiert bin. Etwas enttäuscht bin ich über die aktuellen Rückmeldungen. Eigentlich gab es bisher nur 1-2 Vorschläge und diese auch eher wage.
    Ich gehe eigentlich davon aus das die meisten Expats doch irgendeine KV haben. Da wären Infos wirklich sehr Willkommen.



    Ich möchte noch hinzufügen, ein großer Kosten Treiber sind auch Pyschische Erkrankungen, die leider jeden treffen können. Das sollte, auch wenn die Chancen niedrig sind in eurem Alter, daran zu erkranken, auch geklärt werden, da die Behandlung sehr kost spielig sein wird in den Ph. Die Medikamente kosten in etwa gleich viel ( z. B Citalopram in Richtung der 300 € in Deutschland) und die Therapien auch nicht grad günstig sind.
    LG yberion


    Psychische Erkrankungen sind hier auf den Phils meist ausgenommen bei den KV's. AXA übernimmt wenigestens bis zu 400k (in-patient).


    Ich hoffe wirklich mehr Leute beteiligen sich. Ich hab wenig Plan von Versicherungen und wälze schon ewig Klauseln etc. Ich weiss das nur die in-patient Versorgung eine Einschränkung ist, mit welcher ich aber erstmal leben kann. Für alles andere kann schon die Arbeits-KV herhalten, sollte für das nötigste reichen. Hier mal der Link zu meinem kompletten Angebot von AXA (bitte Bescheid geben ob der sich öffnen lässt):


    Link auf Wunsch des Nutzers entfernt. Die aktuelle Version findet sich unten: welche krankenversicherung oder reisekrankenversicherumg?
    ... trivial


    Wäre toll wenn der ein oder andere dort mal drüber lesen könnte. Viele Augen sehen bekanntlich mehr als nur 2. Eventuell fallen noch jemanden negative Haken auf.



    Grüße Chris

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  • Ich hatte im ersten Jahr auf den Philippinen Allianz Worldwide Care. Das wird aber ab einem bestimmten Alter beinahe unbezahlbar (ab 50 nur inpatient 600,- EUR/mtl. +).


    Nachdem mir ein Freund, der in der Versicherungsbranche arbeitet, mitgeteilt hat, dass philippinische Krankenhäuser in der Regel kein Zusagen der Kostenübernahme ausländischer Krankenversicherungen akzeptieren, wollte ich mich im Notfall nicht auf Barmittel verlassen.


    Nach einem Jahr habe ich dann nach einer lokalen Lösung mit Versicherungskarte gesucht. Das war 2011 und es gab damals nur wenige Optionen, die zudem fast alle "per case" Beschränkungen hatten. Ich habe mich dann für Blue Cross select plus, oder so ähnlich, entschieden.


    Soweit ich mich erinnere, wurden nach einjähriger Wartezeit alle Krankheiten, die ich für relevant hielt, abgedeckt. Deckungssummer pro Jahr waren 1,5kk PHP, keine case Beschränkungen. Das hört sich nach wenig an, da die Krankenkasse aber Vereinbarungen mit akkreditierten Krankenhäusern hat (in Davao alle großen), ist es aber ausreichend.


    Glücklicherweise musste ich nur einmal darauf zurückgreifen, als ich recht schwer an Dengue erkrankt bin. Für 8 Tage Davao Doctors (vermutlich das teuerste KH in Davao) im Einzelzimmer, Vollpension und, da alle 6 Stunden Blut abgenommen wurde, hohen Laborkosten, wurden nur 22k PHP in Rechnung gestellt. Zusätzlich habe ich noch einige hundert PHP pro Tag Pauschale für einen helper bekommen.


    Hätte ich selber gezahlt, wäre die Rechnung weit über 100k gelegen.


    Alles hat reibungslos funktioniert: Das Krankenhaus hat die Versicherungskarte akzeptiert, ich konnte mir einen der akkreditierten Ärzte aussuchen, nachdem ich mit dem nicht zufrieden war, hat man ihn durch einen anderen ersetzt. Man hat fast täglich angerufen und die Zufriedenheit abgefragt. Einmal kam auch jmd. von Bluecross persönlich vorbei.


    Nein, die meisten deutschen Expats (vermutlich 90%+) haben keine Krankenversicherung, wenn es nicht durch den Arbeitgeber geregelt wird. Diese Leichtsinnigkeit regt mich jetzt noch auf. Ich weiß nicht, wie oft ich für Ausländer in der Not gespendet habe. In einigen Fällen kam das Geld aber zu spät und die Patienten sind verstorben.

  • @ alt
    deine infos sind doch schon mal sehr hilfreich,damit kann man schon etwas anfangen :blumen


    das heisst wenn 90% der auswanderer keine kv haben, können wir hier kaum hilfe erwarten?
    oder sind im moment alle im urlaub...grins....


    was ist den die in-patient versorgung? und welche einschränkung gibt es da?


    .

    Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umgebung zu akzeptieren.
    (William Faulkner)