Wie Auswandern wenn man noch nicht in Rente ist ?

  • Hallo zusammen,


    ich und meine Frau Planen auch auszuwandern ...nur komme ich nicht dahinter wie es viele machen ( Auswandern ) in einem z.B. Alter von ich sage mal 45 +...

    Soviel gespartes hat doch keiner ( Normalo ) Ich bin jetzt 51 und bekomme das nicht hin... oder haben wir zuviel Angst ? Der hausbau beginnt anfang 2020 und war schon so oft auf den Philippinen aber das Auswandern klappt nicht :-(


    Für jede Antwort wäre ich euch dankbar

  • Ohne genug Kohle und regelmäßige Einkünfte wird das wohl nichts werden. Bei 2 Personen sollte man schon runde 2k€ / Monat zur Verfügung haben (inklusive einer KV), ohne mind. 1,5k €. Dazu mind.50k € als Anfangsinvestition für Haus, Auto, Möbel usw. + eine entsprechende Reserve für Notzeiten!

    Ich bin damals mit knapp über 40 ausgewandert, hatte aber eine gute Pension + recht hohe Ersparnisse!


    Also das sollte man sich sehr gut überlegen...speziell in einem Land ohne "Rettungsfallschirm"

    Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

  • Ähnlich wie Goose sehe ich es auch. Wenn du keinen Job / Einkommen in den Phils plants, dann musst du natürlich berechnen, ob deine liquide Mittel / Vermögensreserven ausreichen, bis zum Rentenbeginn deine Ausgaben aus eingener Tasche zu bezahlen. Ich denke mtl. 1.500 Euro (inkl. kv) ist heutzutage die Untergrenze, mit der man kalkulieren sollte. D.h.wenn du die Möglichkeit hast, mit 63 Jahren (ich glaube eher nicht) benötigt du 216.000 Euro! Evtl. zusätzliche (mtl.) Einnahmen (z.b. aus Kapitalvermögen oder Mieteinnahmen) kannst du natürlich anrechnen.


    Gruß

    roha

  • Soviel gespartes hat doch keiner ( Normalo ) Ich bin jetzt 51 und bekomme das nicht hin... oder haben wir zuviel Angst ? Der hausbau beginnt anfang 2020 und war schon so oft auf den Philippinen aber das Auswandern klappt nicht :-(


    Für jede Antwort wäre ich euch dankbar

    Ich sehe das ähnlich wie die Vorposter. Auswandern bedeutet, dass man einen Plan hat, wie man seinen Lebensunterhalt bestreitet. Sonst funktioniert das nicht. Man kann ja auch nicht beschließen, man kündigt sehen Job und macht bis ans Lebensende Urlaub (außer man hat zufällig genügend Ersparnisse oder Einkünfte).


    Die Möglichkeiten, den Lebensunterhalt bei Auswanderung zu bezahlen, sind auf den Philippinen tatsächlich beschränkt.

    Ich kenne einige Auswanderer, die ihr Geld in Deutschland verdienen und auf den Philippinen leben. Das funktioniert, wenn man mit wenigen Monaten Arbeit genügend verdient, um ein Jahr auf den Philippinen zu leben. Das war früher einfacher, wird mit den steigenden Lebenshaltungskosten auf den Philippinen aber zunehmend schwieriger.

    Manche Leute haben einen Job, den sie am Computer erledigen können (z. b. Programmierer), dann verdienen sie ihr Geld irgendwo und können dauerhaft auf den Philippinen leben.

    Unter speziellen Voraussetzungen kann man auch auf den Philippinen arbeiten, z. b. mit einem Business (das aber über einen philippinischen Staatsbürger laufen muss), oder bei speziellen Qualifikationen auch als Angestellte (allgemein ist das aber nicht möglich).

    Manche Auswanderer haben euch geerbt, haben ihr Haus verkauft, beziehen Renten oder Mieteinkünfte us Deutschland, und leben aks Touristen in in Philippinen.


    Das sind ein paar Beispiele, wie Auswanderer leben. Aber alle haben eine Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu bezahlen. Solche Möglichkeiten kann man natürlich suchen oder sich in Laufe einiger Jahre aufbauen. Aber ohne eine derartige Möglichkeit funktioniert Auswanderung auf die Philippinen nicht.

  • Manche Leute haben einen Job, den sie am Computer erledigen können (z. b. Programmierer), dann verdienen sie ihr Geld irgendwo und können dauerhaft auf den Philippinen leben.

    Na ja, wer home office von den Philippinen macht, wird in den meisten Fällen dort nach philippinischen Recht eine Betriebsstätte aufmachen. Siehe deutsch-philippinisches Steuerabkommen. Das ist schlicht illegal ohne Anmeldung und Arbeitserlaubnis. Ja, natürlich wird ggf. kein Hahn danach krähen, aber mann soll sich eben nicht einreden es wäre legal.

  • Hallo Kitt-Y


    dazu kommen dann noch die Visa Bestimmungen als Knackpunkt . Es sei denn einer von Euch hat den philippinischen Pass .

    sonst

    Philippinische Botschaft in Deutschland Visum für 59 Tage beantragen .

    dann

    Visa 9a wäre danach eine Möglichkeit : Falls Ihr Euch länger als 59 Tage auf den Philippinen aufhalten wollt , müsst Ihr innerhalb der 59 Tage Euer Visum im Bureau of Immigration um 1 bzw. 2 Monate verlängern. Dieser Vorgang müsstet Ihr so oft wiederholen bis Euer Aufenthalt gedeckt ist und ermöglicht Euch einen maximalen Aufenthalt von einem Jahr .


    Visa Bestimmungen sind via Google einfach zu recherchieren .


    oder das Dauervisum ohne Rente dafür muss aber viel Geld als Depot hinterlegt werden .

    SRRV Dauervisum mit jährlicher Erneuerung von 360$ unter folgender Voraussetzung ( Ohne nachweisbarer Lebenslanger Rente ) ;

    35 – 49 Jahre alt: 50.000,- US$ auf einem Festgeldkonto in den Philippinen / 50 Jahre und älter: 20.000,- US$ auf einem Festgeldkonto in den Philippinen


    Ich glaube es gibt kein Land auf diesem Planeten wo es einfach ist Euer Vorhaben zu verwirklichen , es sei denn Ihr arbeitet in diesem Land weiter . Kommt mir für Europa mit ähnlich klimatischen Verhältnisse nur Regionen wie Spanisches oder Portugiesisches Hoheitsgebiet in den Sinn wo man noch einigermaßen einen Lohn erhält mit dem mann wenigstens Überleben kann .


    Mit der Gewaltigen Völkerwanderung jüngster Zeit ist es aber auch in Europa nicht mehr einfach einen Job zu finden .


    Viel Erfolg mit Eurem Plan ...........oder ab und zu mal Lotto spielen , vielleicht hilft das Euren Traum zu verwirklichen


    Grüsse


    Jüge

    =)


    Das Leben ist viel zu kurz um normal zu sein :tease

  • dazu kommen dann noch die Visa Bestimmungen als Knackpunkt . Es sei denn einer von Euch hat den philippinischen Pass .

    sonst

    Philippinische Botschaft in Deutschland Visum für 59 Tage beantragen .

    dann

    Visa 9a wäre danach eine Möglichkeit : Falls Ihr Euch länger als 59 Tage auf den Philippinen aufhalten wollt , müsst Ihr innerhalb der 59 Tage Euer Visum im Bureau of Immigration um 1 bzw. 2 Monate verlängern. Dieser Vorgang müsstet Ihr so oft wiederholen bis Euer Aufenthalt gedeckt ist und ermöglicht Euch einen maximalen Aufenthalt von einem Jahr .

    Das ist falsch. Der maximale Aufenthalt für Touristen beträgt 36 Monate. Dann einfach mal kurz Aus- und wieder Einreisen genügt, danach fängt alles wieder von vorne an.


    Nach den ersten 59 Tagen kann das LSVVE-Visa beantragt werden (6 Monate Aufenthalt).


    Bin selber seit 32 Monaten am Stück auf den Phils als Tourist.



    ich und meine Frau Planen auch auszuwandern ...nur komme ich nicht dahinter wie es viele machen ( Auswandern ) in einem z.B. Alter von ich sage mal 45 +...

    Soviel gespartes hat doch keiner ( Normalo ) Ich bin jetzt 51 und bekomme das nicht hin... oder haben wir zuviel Angst ? Der hausbau beginnt anfang 2020 und war schon so oft auf den Philippinen aber das Auswandern klappt nicht :-(

    Das erste Jahr nach der Auswanderung ist teuer, Hier sind viele Anschaffung zu machen, Wohnungseinrichtung, Fahrzeuge etc. Mit 50.000 EUR oder mehr sollte man da rechnen.


    Ich komme hier zur Zeit mit ca. 800 EUR für den Lebensunterhalt (3 Personen Haushalt) hin, Lebensmittel, Bekleidung etc. Dazu kommen Kosten für Visa, Versicherungen, Ausflüge und Reisen, Fahrzeuge etc. Mit ca. 1500 EUR / Monat kann man hier gut leben, ist allerdings kein Luxus-Leben. Wechselkurs und Inflation können das in Zukunft deutlich teurer werden lassen.


    Wer langfristig seinen Aufenthalt kalkuliert sollte von 25.000 EUR pro Jahr ausgehen. Macht bei 10 Jahren bis zur Rente 250.000 EUR. Zuzüglich 50.000 EUR für das 1. Jahr und Hausbau im Wert von ca. 50.000 EUR machen zusammen 350.000 EUR, die man benötigt um ca. 10 Jahre auf den Phils als Privatier leben zu können.


    Wer gesundheitlich angeschlagen ist sollte sein Risiko mit einer Rücklage von zusätzlichen 50.000 EUR absichern. Wer z.B. nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus darauf wartet das eine Versicherung die Kostenübernahme erklärt und somit eine schnelle Behandlung verzögert wird spielt mit seinem Leben. Am besten immer eine Kreditkarte mit ausreichender Deckung für Erstbehandlungen im Krankenhaus am Mann.


    Grüße, Bahog Utot

  • Das ist falsch. Der maximale Aufenthalt für Touristen beträgt 36 Monate. Dann einfach mal kurz Aus- und wieder Einreisen genügt, danach fängt alles wieder von vorne an.

    Vorsicht, das scheint sich gerade zu ändern....ich verweise auf Tourist visa verweigert. Begruendung: zu lange im Land


    Ansonsten muss man schon genügend Geld auf der hohen Kante haben + monatliche Einkünfte für das Leben (mind. 1,5k € / Monat) oder eben extreme Ersparnisse

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Hallo an ALLE,


    erst mal danke für die vielen Antworten....

    aber das mit Visa usw. ist bei mir kein Problem meine Frau ist Pinay :-) wir sind 26 Jahre verh.

  • Hi Kitty

    Ich denke du solltest dir deine eigene Kostenrechnung aufstellen und dich nicht abschrecken lassen

    Kommt doch auf deine Ansprüche an

    Klar wenn du komfortabel leben willst

    Das kostet überall geld

    Ich bin auch noch nicht fix hier starte nächstes Jahr mit dem Hausbau

    Auf jeden Fall die paar Mal die ich mittlerweile hier war bin ich von den Kosten weit entfernt denn mit 1500 Euro kann ich in Österreich auch leben ich will die Posts nicht schlecht reden wird alles seine Richtigkeit haben aber in erster Linie kommt es auf euch an

    Willst normal leben oder willst protzen

    Ich würde dir raten setz dich in Ruhe hin und mache eine Kostenaufstellung


    LG

  • Auf jeden Fall die paar Mal die ich mittlerweile hier war bin ich von den Kosten weit entfernt denn mit 1500 Euro kann ich in Österreich auch leben ich will die Posts nicht schlecht reden wird alles seine Richtigkeit haben aber in erster Linie kommt es auf euch an

    Also ich habe vor 10 Jahren schon diese Summe gebraucht und da war nichts mit protzen. Inzwischen sind die Kosten deutlich gestiegen! Alleine eine KV für 2 Personen kostet mind. 500 € / Monat! Auto (Bike), Haus usw. muss alles unterhalten werden! Verreisen will man ja möglicherweise auch mal, oder zurück nach Europa! Also unter 1.500 € / Monat + 50.000 € Ersparnisse würde ich es nicht versuchen...es sei denn man lebt auf seiner Scholle in der Provinz, isst wie ein Pinoy und im Krankheitsfalle stirbt man betend!

    Demokratie ist eine Einrichtung, die es den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll :hi

  • Also ich habe vor 10 Jahren schon diese Summe gebraucht und da war nichts mit protzen. Inzwischen sind die Kosten deutlich gestiegen! Alleine eine KV für 2 Personen kostet mind. 500 € / Monat! Auto (Bike), Haus usw. muss alles unterhalten werden! Verreisen will man ja möglicherweise auch mal, oder zurück nach Europa! Also unter 1.500 € / Monat + 50.000 € Ersparnisse würde ich es nicht versuchen...es sei denn man lebt auf seiner Scholle in der Provinz, isst wie ein Pinoy und im Krankheitsfalle stirbt man betend!

    Das ist mal ne zahl.... hätte ich nicht gedacht aber dann würde ich behaupten du lebst auf großem Fuß oder komme ich dir da zu nah ?

    Ich Lebe zwar noch nicht auf den Ph. bin aber seit 26 Jahren dort unterwegs das nicht alles Billig ist das ist mir bewusst aber so viel...

  • Vorsicht, das scheint sich gerade zu ändern....ich verweise auf Tourist visa verweigert. Begruendung: zu lange im Land

    Ändert nichts an den Regeln das man als Tourist bis 36 Monate im Land verbleiben kann. Es wurden nur strengere Kontrollen eingeführt die eine illegale Arbeit verhindern soll. Gegebenenfalls muss man seine Einkünfte belegen mit denen man seinen Lebensunterhalt bestreitet, dann bleibt alles beim alten.


    Grüße, Bahog Utot

  • Ich bin mit 53 Jahren ausgewandert, hatte allerdings auch ganz gute Ersparnisse. Ich bekomme ab März 2020 meine Rente. Ich hatte allerdings auch Glück, das es zu dieser Zeit auf 5jährige Time Deposits 10 bis 12% Zinsen gab und das steuerfrei. Also konnte ich den Lebensunterhalt von den Zinsen bestreiten und brauchte nicht mein Erspartes angreifen, nur das Haus was ich kaufte wurde von den Ersparnissen bezahlt.

  • Ich bin mit 53 Jahren ausgewandert, hatte allerdings auch ganz gute Ersparnisse. Ich bekomme ab März 2020 meine Rente. Ich hatte allerdings auch Glück, das es zu dieser Zeit auf 5jährige Time Deposits 10 bis 12% Zinsen gab und das steuerfrei. Also konnte ich den Lebensunterhalt von den Zinsen bestreiten und brauchte nicht mein Erspartes angreifen, nur das Haus was ich kaufte wurde von den Ersparnissen bezahlt.

    Dann hast du Glück gehabt ..... Wünsche ich jedem der auf die Philippines will

  • Kaufe Dividenden orientierte Aktien oder ETF’s. US aktien Schütten 4x Jährlich aus.

    Bei 200-300k Investition hat man schon eine Rente. Sparsame mit kleinem Haus / Kubo mit Garten in PH kann damit leben.

    "It's not how good you are, it's how good you want to be"

  • war schon so oft auf den Philippinen

    Dann hast du sicher bemerkt, wie der Pesokurs jede Ansparbemühung zunichte macht.

    Wenn du am PC firm bist, mach dir ne Exel. Eine Kurve mit der Rentensteigerung und eine mit dem €-Peso Kurs.

    Wenn du die aufeinander legst, siehst du deine "Rentenlücke".

    Bedanke dich bei deiner Regierung.

  • Dann hast du sicher bemerkt, wie der Pesokurs jede Ansparbemühung zunichte macht.

    Wenn du am PC firm bist, mach dir ne Exel. Eine Kurve mit der Rentensteigerung und eine mit dem €-Peso Kurs.

    Wenn du die aufeinander legst, siehst du deine "Rentenlücke".

    Bedanke dich bei deiner Regierung.

    Wieso bei meiner Regierung ? ist es nicht auch deine ....

  • Manche Leute haben einen Job, den sie am Computer erledigen können (z. b. Programmierer), dann verdienen sie ihr Geld irgendwo und können dauerhaft auf den Philippinen leben.

    Ja, bei mir ist es so aehnlich. Ich bin Programmierer, arbeite aber zu 99% in den Haeusern (bzw. Fabriken) meiner Kundschaft.


    Das funktioniert, wenn man mit wenigen Monaten Arbeit genügend verdient, um ein Jahr auf den Philippinen zu leben.

    Das ist richtig.

    Bei mir kommt es im Jahresschnitt auf etwa 50% Arbeit (Ausland) / 50% zuhause (Philippines).

    Das hat halt den Nachteil dass man nicht dauerhaft auf den Phils sein kann, je nach beruflicher Auslastung mal mehr mal weniger.


    Einen Job bzw. Auftraege hierzulande habe ich mal testweise gemacht, allerdings springt dabei wie man sich denken kann bei weitem nicht soviel raus wie fuer andere Kunden im Ausland.


    Die Phils sind nun mal ein Billiglohnland, also hier zu arbeiten koennte ich mir nicht vorstellen, es sei denn fuer einen Kunden der meinen Stundensatz bezahlen will.

    Das findet sich aber wie gesagt leider nur sehr schwer - was aber nicht heisst dass es unmoeglich ist, es gibt hier im Forum glaube ich auch ein paar Mitglieder die auf den Phils fuer "deutsches Gehalt" arbeiten oder gearbeitet haben; sogenannte "Entsandte" quasi.


    Der Vorteil wenn man so lebt ist der, dass die Familie auch was von der Welt zu sehen bekommt wenn ich z.B. meine Frau + Kids mal auf Arbeitseinsaetze mitnehme.

    Dass das Geld kostet steht natuerlich ausser Frage, dafuer aber auch das hoehere Gehalt.


    Ich bin mit Ende-20 auf die Phils ausgewandert, bin nun Ende-30 und mache es Jahr fuer Jahr so...

    Das funktioniert (fuer mich) eigentlich ganz gut, denn dauerhaft moechte ich nicht auf einem Fleck bleiben - koennte ich momentan glaub ich auch nicht, das bin ich einfach nicht gewohnt.


    Lustig ist dabei auch, dass ich immer wieder mal den Balikbayan-Stempel in den Pass bekomme wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, diesen aber noch nie wirklich genutzt habe da ich selten laenger als 1-2 Monate am Stueck auf den Phils bin... :D


    Das erste Jahr nach der Auswanderung ist teuer, Hier sind viele Anschaffung zu machen, Wohnungseinrichtung, Fahrzeuge etc. Mit 50.000 EUR oder mehr sollte man da rechnen.

    Ja 50k ist ein guter Richtwert.

    Bei mir waren es etwa 35-40k fuer Haus+Auto, wobei ich die ersten paar Jahre zur Miete gelebt habe bevor ich mich fuer ein Haus entschieden habe - was ich auch jedem anraten wuerde der die hiesige Gegend wo er sich niederlassen moechte noch nicht kennt.


    Was die mtl. Ausgaben betrifft wuerde ich wie meine Vorredner ebenfalls sagen dass 1500 EUR (fuer 2 Personen) die Untergrenze darstellen.

    Bei mir bewegt es sich mit 1x Frau und 3x Kind bei etwa 1800-2000 EUR/Monat rein fuer Ausgaben, wobei wir aber keinen "luxurioesen" Lebensstandard fuehren.

    Dabei miteingerechnet sind Wartung von Haus und Auto, KV, Urlaube, Schule fuer die Kids, Steuern und andere Abgaben, Lebensmittel natuerlich, hin und wieder mal ein domestic Ausflug, etc.


    Abgesehen vom "jetzt" also was man aktuell an Kohle reinbekommt halte ich es fuer absolut wichtig auf den Phils auch fuer das "spaeter" also fuers Rentenalter abgesichert zu sein.

    Wenn man da keine guten Ruecklagen hat oder keine ordentliche Pension von Mutter-DACH bekommt, dann kann man in dem Land im Zweifelsfall wirklich "betend sterben".


    Das liegt bei mir zwar noch in weiter Ferne, betrifft aber jeden Auswanderer der "bis an sein Lebensende" auf den Phils bleiben moechte!