Stirbt der Baum oder nicht?

  • Ich möchte bei einem abschüssigen Grundstück das Gefälle ausgleichen um eine einheitliche Höhe zu erreichen.

    Dazu muß als Füllmaterial Erde aufgeschüttet werden.


    Leider stehen auf dem aufzuschüttenden Teil des Grundstück ein großer Mangobaum und eine große Palme.


    Überleben diese Bäume eine Erdaufschüttung um ca. 1,50 Meter oder sterben sie ab?

  • Hallo,

    es kommt wahrscheinlich auf den Baum an. Hier in D habe ich es schon erlebt/gesehen dass Bäume durch so etwas eingegangen sind und andere es überstanden haben, auch noch nach 20ig Jahren. Hab aber auch schon mitbekommen dass die Untere Naturschutzbehörde wieder angeordnet hat dass diese Bäume wieder frei gegraben werden mussten. Bei mir im Garten musste ich feststellen, als ich an einem Birnenbaum am Stamm etwa 25cm Erde angefüllt hatte dieser fasst eingegangen wäre da die Rinde sich begann abzulösen. ( der Baum wäre erstickt bzw. abgefault )

    Gruß Günter

  • Was Mango / Palme machen, weiss ich nicht.

    Ein deutscher Baum ueberlebt so eine Nummer nicht.

    Stimmt so nicht. Eine Weide oder Hainbuche wächst weiter, das hab ich selbst erlebt. Wird bestimmt noch mehr geben.

    Lächeln ist ansteckend

  • Also der Mangobaum wird ueberleben. Staunasse ist zu vermeiden. Beim Auffuellen kann man eine Entwaesserungsschicht um den Baum mit Kies anlegen. Habe einen Mangobaum, der ist umgefallen und liegt 6 m langg auf dem Boden, der hat Wurzeln die 6 m Lang gemacht.


    In D gibt es Frost und nasse Rinde wird auffrieren. In den Phil gibt es nur im Norden Frost.

  • Überleben diese Bäume eine Erdaufschüttung um ca. 1,50 Meter oder sterben sie ab?

    Das lässt sich so allgemein nicht sagen. Wie eine Palme darauf reagiert weiß ich nicht. Allgemein vertragen Bäume ein Überschütten der Wurzeln nicht gut. Manche Gattungen sind robuster, für manche ist bereits ein geringes Überschütten das Todesurteil. Das ein Baum Schaden genommen hat, ist oft erst nach Jahren zu sehen. In unseren Breiten gilt, dass im Kronenbereich alles unterbleiben soll, was den Baum schädigen kann, also Befahren, Überschütten etc.

    Durch das Überschütten des Wurzelbereichs nimmst Du den feinen Wurzeln die Luft, wie empfindlich nun ein Mangobaum darauf reagiert weiß ich nicht, aber dass der Baum eine Überschüttung von 1,50 übersteht kann ich mir nicht vorstellen. Zwar hat ein Mangobaum eine mächtige Pfahlwurzel, aber üblicherweise auch ein weites Seitenwurzelsystem.


    Wenn Dir was an den Bäumen liegt, lass das Aufschütten sein. Ansonsten evtl. direkt absägen.

    Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.

  • Ein gutes Beispiel hier in den Phil. ist die Strassenverbreiterung. Da stehen viele Baeume, und auch viele Mangos im Grenzbereich.

    Niemand macht sich Gedanken ob der Baum stirbt. Aber er stirbt nicht. im Gegenteil er waechst besser hat er doch jetzt endlich genug Erde,

    Der Boden ueber den Wurzeln wird sogar verdichtet.

  • Ich möchte diese Bäume gerne erhalten und werde daher vor der Aufschüttung den Stamm mit Kies ummanteln um Staunässe zu vermeiden. Danke für diesen Tip an Nordwest.

    Außerdem werde ich auf dem neu aufgeschütteten Grundstück ca. 20 neue Bäume anpflanzen.


    Vielen Dank für eure Anregungen und Tips hier im Thread.

  • Der Mangobaum ist sehr widerstandsfähig.

    Habe sogar ein Baum gesehen, welcher nach einem Typhoon auf gesplittet wurde. Daraus wurden 2 Bäume.

    "It's not how good you are, it's how good you want to be"