Leben hinter hohen Mauern und Stacheldraht...Lebenswert?

  • Ist mir neu, hast du einen Link ?


    Link: www.rappler.com

    After 2 and a half years, martial law ends in Mindanao


    The fourth iteration of martial law in Mindanao lapsed at 11:59 pm Tuesday, December 31, seen to end two and a half years of heightened military tension on the country’s southern main island

    "Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety."

    (Benjamin Franklin, 1775)

  • Was es alles gibt...Wahnsinn! Ich habe ja auch einiges dort gesehen, aber das ist der Hammer! Viel Glück für Euch...wenn es dort wirklich so gefährlich ist, würden mich keine 10 Pferde dort hinbringen...Geld investieren schon lange nicht!

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • Also ich finde es konsequent. Wenn schon einen Fluchtraum, dann auch einen Notausgang dazu. Was nützt es, wenn man im Panic Room ist und vielleicht niemanden informieren kann und sich eine Bande an der Tür zu schaffen macht, weil den Code für den Tresor Finger für Finger zu erpressen einfacher erscheint als diesen aus der Wand zu reißen...


    Und wenn es nur Hobby ist.


    Ein Arbeitskollege ging unter die Prepper als die Kinder da waren. Sicher so ein Verlustängste Ding. Das scheint man auch eher ganz oder gar nicht zu machen.


    Meinem Haus fehlt noch ein Antennenmast mit einer großen Kurzwellen Antenne. Kontakt mit der Heimat halten. Per Internet kann ja jeder. Ich habe es noch nicht "gebeichtet" bereite meine Holde langsam darauf vor....


    Ein ehemaliger Kollege hier in DE hat ein Kino im Keller. Also ein richtiges. So mit Abspielgerät und Rolle tauschen, auch wenn zusätzlich Digitalgenöns mit Beamer drin ist.


    Wenn schon, denn schon. Ich finde es konsequent und daher gut.

  • Irgendwie verstehe ich Euch aber auch nicht.

    Ich bin ja seit Gründung des Forums hier, ja, hatte mal nen anderen Nic, und davor im Philboards oder wie das hieß.

    Öfters gab es Berichte, in den ganzen Jahren, dass es auf Ausländer auf ihren Anwesen Überfälle gab.

    Einen Fall habe ich auch im Kopf, dass eine Verwandte vor dem Tor war und die Mörder so rein ließ.

    Kann mich erinnern, in Negros und auf Cebu war das, auf Mindanao wurden welche beim Spazieren erschossen, mitten auf der Straße usw.

    Auftraggeber war die eiversüchtige Freundin.

    Verdrängt ihr das alles ?


    Also so gesehen, dürfte man nirgendwo auf den Phils was investieren.

    Ehrlich gesagt, würde ich überall auf den Phils solche oder ähnliche Sicherheitsvorkehrungen treffen.


    Meine Frau wußte auch nicht, dass es kein Kriegsrecht mehr auf Mindanao gibt.

    Aber vor kurzem hat ihre Mutter am Telefon erzählt, dass ein Bombenanschlag auf den Public Market durch die NPA verhindert wurde.

    Da hatte sie sich noch gewundert, wie schaffen die das bei Kriegsrecht ?

    Jetzt ists klar, kein Kriegsrecht mehr und dann haben es die Rebellen wieder leichter.

    Zudem, haben wir das verdiente Geld meiner Frau dort verbaut, denn sie hat bis 2018 seit 1998 in Deutschland gearbeitet.

    Meine Frau kann mit ihrem verdienten Geld im Prinzip machen was sie will, bauen wo sie will, ich verwalte das Geld aber, weil sie das nicht kann.

    Klar baut meine Frau mit ihrem Geld in der Nähe der Familie, ja wo denn sonst ?

    Schließlich soll das, wenn sie tot ist, alles die Familie bekommen.


    Ich muß auch sagen, wir sind uns einig, Paar Jahre später, hätten wir das nicht mehr geschafft, gut dass wir das 2019 erledigt haben.

    Dabei sein muß man, sonst wird das nichts.

    Man wird nicht jünger.

    Gruß Mangojo


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    :yupi Frugalist, Privatier ohne Rente :yupi

  • Ok, ich bin ja nicht so lange dabei...würde aber tatsächlich nie in solch einem Land leben wollen. Ich kenne nur Luzon vom Leben dort und Cebu,, Bohol, Mindoro und Palawan von Ausflügen...Wer will freiwillig in einem Land leben, wo man tatsächlich von Anfang an mit Überfall und Mord rechnet? Wäre nicht mein Ding

    Also so gesehen, dürfte man nirgendwo auf den Phils was investieren.

    Stimmt...wenn man es so sieht

    Ehrlich gesagt, würde ich überall auf den Phils solche oder ähnliche Sicherheitsvorkehrungen treffen.

    Ich würde mit dieser Einstellung nie dort investieren und leben.


    Zudem, haben wir das verdiente Geld meiner Frau dort verbaut, denn sie hat bis 2018 seit 1998 in Deutschland gearbeitet.

    Meine Frau kann mit ihrem verdienten Geld im Prinzip machen was sie will, bauen wo sie will,

    Stimmt, aber habt ihr keine gemeinsame Kasse? Also gehören theoretisch 50% davon dir, oder?

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • Was nützt es, wenn man im Panic Room ist und vielleicht niemanden informieren kann und sich eine Bande an der Tür zu schaffen macht, weil den Code für den Tresor Finger für Finger zu erpressen einfacher erscheint als diesen aus der Wand zu reißen...

    Bissl viel James Bond gekuckt, was? :D


    Ehrlich gesagt, würde ich überall auf den Phils solche oder ähnliche Sicherheitsvorkehrungen treffen.

    Meine "Sicherheitsvorkehrung" Nr.1 sind meine Hunde.

    Die bellen alles an das sich dem Grundstueck naehert und da will dann auch keiner reinklettern.

    Muss man auch nichtmal, denn bei mir waren seit Jahren weder Gate noch die Haustueren nachts verriegelt.

    Die einzigen "Eindringlinge" die ich hier habe sind manchmal streunende Katzen und wegen denen bau ich mir erstmal keinen Fluchttunnel...

    "Those who would give up essential liberty to purchase a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety."

    (Benjamin Franklin, 1775)

  • Mal von dem Fluchttunnel und der Bauregion weg zur Frage des Threads:


    "Leben hinter hohen Mauern und Stacheldraht...Lebenswert?"


    Mal eine Gegenfrage:


    "Leben in einem EFH in der Stadt wo einem von allen Seiten Leute aufs Grundstueck und in Wohn- und Schlafzimmer schauen koennen - Lebenswert?"

    "Wo man ab Einbruch der Dunkelheit wie fast ueblich in Deutschland die Vorhaenge oder Rollaeden zuziehen muss damit niemand von aussen reingaffen kann - Lebenswert? "


    Mangojo hat mit 1.500 qm ein nicht kleines Grundstueck! Da faellt eine Mauer kaum auf!

    Auch ich wuerde Mauern und Stacheldraht Betteleien und Beobachtungen von aussen vorziehen! Mit Mauern hat er ein 1.500 qm grosses Wohnzimmer wo er tun und lassen kann was er will ohne jede Stoerung von aussen!

    Und wenn er ein zweistoeckiges Haus baut hat er von oben die Umgebung im Auge ohne dass jemand auf sein Grundstueck kommt und nervt!


    LG Carabao

  • @Handyman


    Ich bin absolut kein ängstlicher Mensch, würde mich eher als vernünftig einstufen.

    Wir haben getrennte Konten und Depots, aber alles unter meiner Verwaltung.


    Na ja, wenn man den Teil nimmt, den meine Frau dort investiert hat, sind das Peanuts im Verhältnis zu dem was ich die ganzen Jahre erwirtschaftet habe.

    Selbst wenn da morgen eine Bombe einschlägt, dann ist es halt weg, juckt nicht wirklich.

    Um es zu verdeutliche, soll jetzt keine Prahlerei sein, das was in das Haus geflossen ist, habe ich in den wenigen letzten Monaten der Coronakrise an der Börse gemacht.

    War ja auch kein Kunststück, ich hatte es hier im Forum am Tiefpunkt auch gepostet.


    Jetzt mache ich nichts mehr, lass den Rest einfach liegen und selbst das ist nur ein Bruchteil unseres Vermögens.

    Wir haben halt immer sehr sparsam gelebt, sind es gewohn alles selbst zu machen und das wird sich, so lange es noch geht, wahrscheinlich nicht ändern.

    Man wird sehen.

    Zudem ist das Leben mit Ablaufdatum, warum soll ich Unmengen vererben ? Damit die dann restlebend nichts mehr machen müssen ?

    Garantiert nicht.

    Gruß Mangojo


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    :yupi Frugalist, Privatier ohne Rente :yupi

  • Mal eine Gegenfrage:


    "Leben in einem EFH in der Stadt wo einem von allen Seiten Leute aufs Grundstueck und in Wohn- und Schlafzimmer schauen koennen - Lebenswert?"

    Für mich wäre beides nicht lebenswert...würde mir auch in der Stadt nie ein EFH kaufen.


    #28 Danke :thumb

    :cheers Live is short, play it hard :cheers

  • So weit sind wir ja gar nicht vom Schuß.

    Bis an den Hafen sind es 5 Km, da müssen wir durch die Stadt durch.

    Bis zum Flughafen sind es 2 km, der ist auf unserer Seite, die fliegen aber nicht über unser Grundstück.

    Also bezüglich Anbindungen an den Rest der Welt ideal.

    Gruß Mangojo


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    :yupi Frugalist, Privatier ohne Rente :yupi

  • Du hast den Fluchttunnel vergessen:floet

    ich bin nicht neugierig. Ich muss nur immer alles wissen.

  • Mitmehmen kannste auch nix.:D

    ich bin nicht neugierig. Ich muss nur immer alles wissen.

  • Wohnste in einer Wohnung, so ist das doch so wie sich abends in der Wohnungsschublade wegzuschliessen. In einer Wohnung wusste ich nicht mal, wer genau überall "nebenan" wohnt. Links ja, rechts nie gesehen, auch kein Interesse daran.

    Haste ein Haus, wohnt rechts der Gartennazi, links die Ruhebedürftigen und hinten die Neugierigen. Über Eck dann die mit den Plagen Schandal und Kevin.

    Auch nicht viel besser. Dann lieber Fluchttunnel mit Natodraht aber "Auslauf" für einen.

  • Natodraht wollten wir ursprünglich verwenden, aber keinen gefunden, daher mußte normaler Stacheldraht herhalten.

    Gruß Mangojo


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    :yupi Frugalist, Privatier ohne Rente :yupi

  • Natodraht wollten wir ursprünglich verwenden

    Per Balikbayan Box doch sicher versendbar :Rolf


    Zum Thema Mauer: Denke auch, dass alles, was abschreckt mal eben schnell einzusteigen eine gute Sache ist.
    Zaun hoch genug, Gitter im EG, Hunde. - Der Bruder meiner Holden bestand auch auf CCTV.
    Jetzt in Corona-Zeiten eher dazu da, die eigene Urlaubssehnsucht ein wenig zu dämpfen.

  • Uns gings auch um Sichtschutz, keine Lust dauernd beobachtet zu werden.

    CCTV, vielleicht auch noch, mal gucken.

    Gruß Mangojo


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    :yupi Frugalist, Privatier ohne Rente :yupi

  • Natodraht wollten wir ursprünglich verwenden, aber keinen gefunden, daher mußte normaler Stacheldraht herhalten.

    Du kannst noch Nachrüsten


    »Wer nichts weiß, muss alles glauben«

    Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916)


  • Uns gings auch um Sichtschutz, keine Lust dauernd beobachtet zu werden.


    Gerade auf den Philippinen ist es wichtig!


    Am Ende unseren Grundstuecks abgewandt von der Meerseite ist seit einiger Zeit das dahinter liegende Land zu verkaufen. Ich wuerde es auch kaufen - aber viel zu teuer!


    Es waren schon diverse Foreigner da und haben es sich angeschaut, aber es scheiterte immer daran dass wir unser Grundstueck auch an dieser Seite mit einer 3 bis 4 Meter hohen Mauer abgegrenzt haben. Diese verhindert den bischen Meerblick welcher aus der Ferne noch da waere gaebe es die Mauer nicht. :D

    Der Verkaeufer versucht die Interessenten mit dem Vorschlag zu animieren man koennte doch ein zweistoeckiges Haus dorthin bauern damit der Kaeufer ueber die Mauer Richtung Meer hinweg sehen kann.


    Sollte es wirklich soweit kommen stehe ich schon in den Startloechern die Mauer in dem Bereich um ein paar Meter zu erhoehen damit man selbst von einem ersten oder zweiten Stock nicht mehr darueber schauen kann! :Rolf

    Geht ja alles auf den Philippinen! Wird halt als "firewall" deklariert! Frag da mal ein Deutsches Bauamt!



    LG Carabao

  • Ich wollte darauf gerade anspringen: Ich meine gelesen zu haben, das Mauern nur 2 Meter hoch sein dürfen ausser in Front, die dürfen 2,50 Meter sein. Klär mich bitte mal auf. Firewall?!?!

  • Fotos kann ich dir schicken, wenn ich wieder mal hinfliegen darf.

    Aber nur Tunnel, sonst nix, werde niemals ein Foto vom Haus oder Umgebung posten.

    Das hat schon ein Bauarbeiter von uns unerlaubterweise auf Facebook gemacht.

    Lass dann mal. Ich möchte nicht in die Gefahr laufen, dass ich plötzlich beschuldigt werde, deine Bilder veröffentlich zu haben, falls mal ein Überfall passiert und vielleicht dann auch der Eingang/Ausgang des Fluchttunnels besetzt ist.


    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass dieser Fluchttunnel ein Geheimnis bleiben wird. Um das Anwesen deiner Frau wird sich doch sicherlich irgendwelche Verwandte kümmern oder sogar bewohnen? Da wird dann schnell derartige Geheimnisse weiter erzählt in der Nachbarschaft

    der Ausgang ist unter der Erde mit einer Tür nur von innen öffenbar.

    Sieht man die Türe zum Fluchttunnel von Außen überhaupt nicht?

    Komme irgendwie mit dem Zitieren grad nicht klar:

    Schau mal ins Lexikon, da hat level4 kurzlich eine gute Beschreibung hinterlegt.

    Ich bin absolut kein ängstlicher Mensch, würde mich eher als vernünftig einstufen.

    Vielleicht weicht da das Eigenbild vom Fremdbild ab? Was machst du, wenn du zum Einkaufen in die Stadt gehst? Wenn jemand dir was "böses" will, dann kann er dich dann abfangen. Da schützt dann keine hohe Mauer oder Fluchttunnel.

    Natodraht wollten wir ursprünglich verwenden, aber keinen gefunden, daher mußte normaler Stacheldraht herhalten.

    Für mich klingt es eher logisch, nicht zu protzig und auffällig das Äußere eines Hauses / einer Mauer usw. zu gestalten (so jedenfalls hier im Forum schon gelesen). Könnte neugierig machen und Vermutungen nach Reichtum und lohnendes Einbruchsziel nähren.

    CCTV, vielleicht auch noch, mal gucken.

    Dies könnte m.E. eher sinnvoll sein.


    Wenn deine Frau von dieser Gegend kommt und auch dort die Verwandten wohnen, dann verstehe ich diese "Angst" nicht. Oder haben die Verwandten auch diese "Ängste" und haben ihre Grundstücke mit hohen Mauern mit Fluchmöglichkeit gesichert?


    Auf alle Fälle viel Glück von mir, dass euch in dieser gefährlichen Gegend nichts passiert, sobald ihr mal wieder dort hin reist und auch euer (restl.) Leben dort verbringt.