Kursentwicklung/Wechselkurse/Wirtschaft

  • Die sind vernünftigerweise nie in die EURO-Zone eingetreten... also können sie auch nicht austreten! :yupi


    Sicherlich einer der Gründe, das die britische Wirtschaft seit Jahren viel stärker wächst als unsere!!... sie werden nach dem EU-Austritt zur Schweiz aufschließen können.. beim Lebensstandard und wir fallen immer weiter zurück ....


    Bezüglich EU-Austritt der Briten höre ich von den Befürwortern nur Angstparolen... ähnlich wie von unseren Politikern, wenn sie Vorteils-Behauptungen von sich geben... ich denke die Briten sind da viel "resistenter" als der dt. Michel...

  • reini: Die Briten haben derzeit genügend eigene wirtschaftliche Probleme. ;) Zudem kann man die britischen BIP-Angaben nicht direkt mit jenen Deutschlands vergleichen, da die Briten wie die Amerikaner verstärkt das hedonische Verfahren anwenden (was zu einer deutlichen Aufblähung führt).


    So, aber wieder zurück zum eigentlichen Thema (weil man das da oben in einem eigenen Thread besprechen kann...) :


    Nach dem Zwischenhoch geht es derzeit ja wieder etwas bergab: 52,70 Peso pro Euro.

    "Diejenigen, die zu klug sind um sich in der Politik zu engagieren,
    werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die
    dümmer sind als sie selbst."

    Platon

  • sie werden nach dem EU-Austritt zur Schweiz aufschließen können.


    Ja, und vermutlich schneller als gedacht :

    Quote

    Sollten sich die Briten für einen EU-Austritt aussprechen, würden das britische Pfund und auch der Euro unter Druck geraten, sagt HSBC-Chefdevisenstratege David Bloom. "Das würde den Franken ins Spiel bringen." ...
    Für die Schweizer Wirtschaft wäre das ein Horrorszenario. Bereits im vergangenen Jahr bauten zahlreiche Firmen Arbeitsplätze ab oder verlagerten ihre Produktion ins Ausland, um mit den günstigeren Herstellungskosten der Konkurrenz mithalten zu können.


    http://www.onvista.de/news/hin…eber-den-franken-32638007


    Der Euro würde bei einem Brexit ggü. dem Peso stark abgeben. Franken würden steigen.



    McTan

    Wer Alles weiß, muss Nichts hinterfragen

  • McTan: Sollte es zum Brexit kommen, würde sich zumindest ein Teil der City of London wohl nach Irland vertschüssen. Die Effekte für den Euro sind eher nicht so gravierend, da die Briten ja nicht in der Eurozone sind. Zudem gelten die Briten seit je her als Spalter und Eigenbrötler in Europa, die sich ja immer gegen eine weitere "EU-Integration" (ergo: EU-Superstaat) stark machten. Sind sie weg, haben die Brüsseler Eurokraten es leichter, ihre EUdSSR zu etablieren.
    Ich denke: Stimmen die Briten für den Brexit, haut das dem Euro vielleicht für ein paar Tage eine kleine Delle rein, die dann jedoch vorbei sein wird. Da macht mir Griechenland momentan eher Sorgen. Sagen die Briten Ja zur EU, könnte das den Euro sogar kurzfristig beflügeln.
    Über kurz oder lang sind Wechselkurse halt immer so eine Sache mit mehreren Variablen. Die Situation in Europa ist eine davon, die Lage auf den Philippinen und natürlich jene der USA eine andere.

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    werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die
    dümmer sind als sie selbst."

    Platon

  • Hallo


    ja,so ist es ,Am 23. Juni entscheiden die Briten über ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union.


    so sollte mann vorsorge treffen für paar Monate ,wo dadurch der euro fallen wird.bei einen nein.


    erwartet wird ein Kurs, normal zum Peso danach.

  • Die Gegner bemühen reine Panikmache... denn bei einem Brexit läuft erst mal alles weiter.. nur das die Briten sofort für sie "ungünstige" Sachen abschaffen bzw. nicht mehr machen... danach werden Abkommen ausgehandelt, die im Grunde für die Wirtschaft keine für GB negative Änderungen bringen werden... s. auch Schweiz, Norwegen.... Da ist GB für die dt. Exportwirtschaft (auch für andere EU-Länder) viel zu wichtig, als das es da Probleme geben könnte!!.. Auch für den Finanzplatz London ist ein Brexit letztlich ein riesiger Vorteil, denn die Beschränkungen durch die EU fallen alle weg! ...der Finanzplatz NY (oder Zürich oder Singapur) leidet auch nicht darunter, das er nicht zur EU gehört!!.. im Gegenteil :yupi :yupi


    Da hat die aktuelle Entwicklung in Frankreich viel größere Auswirkungen auf den EURO.. denn die franz. Regierung wird über kurz oder lang wieder mal "einknicken" müssen (Gott sei Dank) und das werden aber die Finanzmärkte als klares Zeichen werten, das Frankreich nicht reformierbar (im Sinne der Neoliberalen) ist!!.. die Franzosen haben, im Gegensatz zum dt. Michel, "Eier" in der Hose und lassen sich nicht alles gefallen und wählen dann auch noch die gleichen Idioten immer wieder!! :yupi


    Auch die Entwicklung in Portugal -die bei uns mal wieder nicht berichtet wird- wirkt sich viel mehr auf den EURO aus... denn die Portugiesen sind mal wieder kurz vor der Pleite!!!... und es muss evtl. sogar noch in 2016 ein neues Hilfsprogramm "gestrickt" werden.. unsere Regierung will das natürlich mit aller Macht nach die Bundestagswahlen verlagern.. mal sehen ob da die Finanzspekulanten mitmachen.. ich denke nicht!! Was das für eine bestimmte Partei (und die GroKo-Parteien) bedeutet (ich nenne mal keine Namen, sonst kassiere ich wieder jede Menge neg. Bewertungen) kann sich jeder leicht selbst ausmalen...


    Wobei aber jede "Schwächung" des EURO, egal warum, zu einem deutlich besseren Kurs für uns führt. :yupi :yupi


    Edited 3 times, last by Reini20: Ergänzung ().

  • Sind das schon die ersten Auswirkungen das die Amis Druck machen?
    PHP-Kurs scheint sich momentan für uns gut zu entwickeln, momentan Ca 1:54,5.
    Gucke jetzt net unbedingt täglich, aber seit längerem mal wieder so nen guter Kurs was ich so mitbekomme.

  • Sind das schon die ersten Auswirkungen das die Amis Druck machen?
    PHP-Kurs scheint sich momentan für uns gut zu entwickeln, momentan Ca 1:54,5.
    Gucke jetzt net unbedingt täglich, aber seit längerem mal wieder so nen guter Kurs was ich so mitbekomme.


    Auch der Dollar steht auf einem 7-Jahreshoch gegenueber dem Peso mit aktuell 48,4.


    Neben den wirtschaftlichen Gruenden wie Unsicherheiten bezueglich der FED-Zinspolitik werden auch nichtoekonomische Gruende angefuehrt wie die "wachsende Unsicherheit ueber die politische Stabilitaet unter President Duterte", "Marktteilnehmer seien besorgt ueber die Auswirkung von Dutertes Politik auf Geldzufluss, Ratings und die international Beziehungen".


    http://www.malaya.com.ph/busin…ss/peso-slumps-7-year-low



    LG Carabao

    Edited once, last by Carabao ().

  • Ich habe Dollar auf den Philippinen.


    Sollte man jetzt tauschen, oder weiter abwarten ?
    Ich kann mir durchaus Szenarien vorstellen, daß der Dollarkurs sogar auf 55 oder noch höher geht.
    Aber die amerikanische Finanzpolitik ist extrem schwer vorhersagbar.


    Andererseits ist es vielleicht auch ein Vorteil weiterhin harte Dollars zu haben, anstatt Peso.


    Ich würde mich für die Meinung der Experten hier interessieren.


    Danke.

  • Bin kein Experte aber das ist so ein bisschen wie mit Aktien. Wenn man das Geld nicht direkt nötig hat würde ich nicht tauschen.
    Die Entwicklung weiterhin kann man nicht voraussagen, das weiss keiner.


    Gruss

    Das Leben ist schön.....geniesse es!

  • Das Wort Experte,ich habe auch mit Aktien "gespielt" (nicht im grossen Stil) da hat mir jemand
    einen Tip gegeben ich sollte einen Experten fragen und dann das Gegenteil machen dann wäre ich
    auf der sichereren Seite.Man glaubt es nicht aber schon beim ersten Versuch hats geklappt.
    Auch mit Dollar habe ich mich abgegeben Dollar-Schweizerfranken jetzt aber auf den Phils. verfolge
    ich ausschliesslich nur CH Fr. zu Peso.Immer wieder gibt es Probleme in der Finanzwirtschaft und schnell
    können sich Kursentwicklungen bilden nach unten oder nach oben.
    Z.B.am 11.August 2011 war der Peso zum CH Fr. nur einen Tag bei 58,38 am nächsten Tag schon wieder zurück.
    Carabao sagt es richtig,der Dollar ist heute auf einem 7 Jahres Hoch bei gut 48 und da würde ich zuschlagen.
    Warum ? geht er wieder nach unten kann es wieder eine lange Zeit dauern oder er steigt noch ein wenig dann war es
    immer noch das Risiko wert.Es kommt natürlich noch drauf an wie teuer du diese Dollars erstanden hast und daraus ersehen
    kannst Geschäft oder kein Geschäft,hauptsache nicht zu viel Verlust.Ich denke dass du heute eher Gewinn als Verlust machen würdest.
    Nur meine Meinung kein Experte

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Ich bin kein Experte (eigentlich eher Hobby-Ökonom :D ) und kann nur sagen: expect the unexpected. Wenn ich mir die aktuelle politische Großwetterlage so ansehe, halte ich eine weitere Schwächung des Peso gegenüber Dollar und Euro für sehr wahrscheinlich. Dutertes Hinwendung zu Russland und China inkl. der Abwendung von den USA lässt ja schon mal die Ratingagenturen (die eh faktisch gekauft sind) die Daumenschrauben anziehen.


    Vor allem muss man bedenken, dass die Devisenkurse nur bedingt etwas mit der realwirtschaftlichen Entwicklung zu tun haben, da auf den Devisenmärkten inzwischen so viele "Trader" herumpfuschen und bei sämtlichen Bewegungen (egal ob hoch oder runter) noch Verstärkereffekte darstellen. Die zocken rein nur aus Profitgründen und nicht um irgendwelche realwirtschaftlichen Geschäfte abzusichern, wie es z.B. Konzerne machen. Das heißt: Senken die Agenturen die Daumen, geht es in G.-Soros-Manier los und zehntausende an Zocker ("Trader") versuchen ihr Glück und hantieren da mit Hebeln, so dass sie selbst mit kleinem Mitteleinsatz größere Summen bewegen und den Abwärtsdruck auf den Peso verstärken.


    Je hysterischer die westlichen Medien gegenüber Duterte agieren, umso größer halte ich die Wahrscheinlichkeit, dass der Dollar-Peso-Kurs noch die Marke von 1:50 kratzt (und die Entwicklung seit 2013 geht ja auch wieder in die Richtung, wenn man sich die Charts ansieht).


    Phil-Ole, mein Tipp: Wenn du das Geld nicht dringend brauchst, lass es auf dem Dollar-Konto. Da ist noch Luft nach oben drin. Einen Tausch würde ich mir dann überlegen, wenn es auf die 1:50 zugeht. Die Marke dürfte für die "großen Player" an den Märkten so eine psychologische Grenze darstellen um Duterte zu sagen: "Schau mal, gleich sind wir bei 50 Peso für einen Dollar. Sollen wir noch drauflegen? Wir haben weitaus mehr Kohle in der Hand als die ganzen Phils erwirtschaften können." (ein ähnliches Spiel spielte man ja auch mit Russland und dem Rubel).

    "Diejenigen, die zu klug sind um sich in der Politik zu engagieren,
    werden dadurch bestraft werden, dass sie von Leuten regiert werden, die
    dümmer sind als sie selbst."

    Platon

  • Marco, Gogobo und Carl,


    Danke für Eure Meinungen und Einschätzungen.
    Zur weiteren Erläuterung möchte ich hinzufügen, daß ich das Geld zur Zeit nicht brauche und keinerlei Zeitdruck habe.
    Der aktuelle Kurs ist natürlich verlockend um zu tauschen.


    Ich werde den Kurs weiter beobachten.
    Es hängt alles von Dutertes weiteren Vorgehen ab, sowie möglicher Sanktionen seitens der USA.
    Eine Anfangsposition würde ich tauschen, wenn der Kurs stabil über 49 bleibt, und eine weitere
    Position, wenn die 50 Schallmauer durchbrochen wird.


    Es bleibt spannend.

  • Tausch doch Teilbeträge.
    Mache ich, wenn ich keine Meinung über die Richtung habe.
    Man liegt dann garantiert teilweise richtig =)



    McTan

    Wer Alles weiß, muss Nichts hinterfragen

  • Tausch doch Teilbeträge.
    Mache ich, wenn ich keine Meinung über die Richtung habe.
    Man liegt dann garantiert teilweise richtig


    Wie gesagt, ich tendiere im Moment dazu noch zu warten, da ich von einer weiteren Schwächung des Peso ausgehe.
    Sollte der Kurs ein paar Tage über 49 bleiben, werde ich vielleicht 10 oder 20% der Summe tauschen.
    Geht er durch die Schallmauer von 50, dann erwarte ich Kurse von 55 oder höher und werden nochmal tauschen.
    Ich werde aber den größten Teil in Dollar belassen und anschließend nur nach Bedarf tauschen.


    Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt :)


    gogobo
    Ich habe die Dollar nicht erstanden im Sinne von getauscht.
    Eine vorherige Tätigkeit wurde in Dollar vergütet. Damals war der
    Kurs zum Euro zwischen 1,25 und 1,4.

  • Alles ist ja Spekulativ !nur eine Sache darf man mal erwähnen
    Russland !
    was hat Russland mt dem $ zu tun !?
    Rotschild ist der Eigentümer der meisten Zentralbanken der Welt und auch von der FED !
    Auch die Zentralbank der Russen ist in seinem Besitz zumindest bis kommenden Oktober . Dann sind die 99 Jahre vorrüber und die Zentalbank Russlands ist wieder der Russen Eigentum !
    Das komplette Geschäft mit Russland fällt dann den USA (FED / Rotschild) weg . Dadurch wird der US $ nach meiner Meinung nach nicht mehr steigen .
    Russland wird dann seine Geschäfte entweder in € oder Rubel abwickeln so meine Informationen aus dem Internet .


    Oktober 1918 Verkauf , der Rechte , der Zentralbank Russand zur Finazierung der Okotberrefolution .
    Und was macht man wenn man weiß das der $ fallen wird !!? Hochtreiben sich was vernünftiges dafür kaufen befor man nur noch grüne Papierschnippsel hat .
    Im übrigen ist der Dollar nicht mehr Gold gedeckt und auch keine staatliche Währung der USA !


    Peter


    P.s.Das hat vielleicht nun nicht direckt mit dem Kurs $ € zum PhP zu tun aber sicher zu kommenden Kursentwicklung !

  • Teil 1 kann ich dir erklären.


    Früher war es mal so das die USA für jeden gedruckten Dollar die gleiche Menge an Gold vorrätig hatten. Man konnte also theoretisch seine grünen Papierschnitzel abgeben und dafür gelbe Barren in Empfang nehmen. Wurde dann irgendwann (glaube 1970 oder so) gekippt und seither gibts nur noch die Versprechen (wie soweit ich weiß bei allen Währungen) das der Staat die Papierschnitzel tauschen würde im Fall der Fälle (was kein Staat der Welt mehr machen kann).


    Aber das der Doller keine staatliche Währung ist? Wie heißt die den dann?

    will weg aus D in die Sonne ohne Schnee und dort soll es günstig zu leben sein


    Weg bin ich nun, Sonne gibts genug ohne Schnee, nur mit dem letzten Punkt klappt es nicht zur Zeit



  • Sehr richtig, verehrter Peter!


    :hi


    Und dieses Ablaufen des Vertrags zwischen Lenin und Rothschild über die Russische Nationalbank im Besitz Rothschilds ist sicherlich ein ganz gewichtiger und vor allem sehr nachvollziehbarer Grund dafür, daß die Planungen des Pentagon für einen Krieg der NATO gegen Russland den Beginn dieses atomaren Weltkriegs auf das Jahr 2016 datieren. Bekannt wurde dies bereits vor Jahren, allerdings (wie zu erwarten) nirgendwo breit publiziert. Denn natürlich geht es nur darum, daß der Putin mal eben der Oberschurke ist. Wie es Saddam Hussein war, als er die Pipelines und den Erdölexport von Rothschild ähm deren Dollarsystem abkoppeln wollte. Oder Gaddafi, welcher eine afrikanische Währung ohne Rotschilds Segen ähm abgekoppelt von dessen Dollarsystem einführen wollte und dafür die afrikanischen Staaten bereits gewonnen hatte. Wer nicht mit Rothschild geht, ist eben ein Oberschurke und gehört schleunigst abgemurkst!


    :floet


    Sind wir in der EU oder in Deutschland davon nicht betroffen? Bitte laßt uns da mal einen Blick auf die Entwicklung großer deutscher Banken (!!!) und Konzerne werfen. Wer profitiert wohl von den gigantischen Verlusten, die da in den letzten 15 Jahren durch diverse Machenschaften eingetreten sind? Wo ist die einst weltweit starke Position der Deutschen Bank geblieben? Wohin fließen die dicken Summen von VW? Wie steht es um die Zinskraft des Euro? Bitte mal nachdenken, welcher Eigentumsverlust bis hin zu Enteignungen dahintersteckt. Was auch erklären dürfte, vor wem unsere politischen Gallionsfiguren in der Bumsregierung usw. dermaßen schlottern und zittern! Und was erklärt, wessen Interessen die politische Kaste in der EU den Völkern hier derzeit gegen die Interessen der Völker aufzwingt.


    :rolleyes:


    Es bleibt abzuwarten, ob Putin einen neuen Vertrag mit Rothschild abschließt. Wenn nicht, dann ergibt sich die bange Frage, wie hoch der künftige US-Präsident als Oberkommandierender der US-Streitkräfte und Rothschild-Geführter in diesem Konflikt mit Russland pokern wird. Daß Putin kein dummer Junge ist, zeigen die mit ihm geführten Interviews auf youtube anschaulich. Aber wer wie ich über Ruptly TV die UN-Sicherheitsratssitzung vor 3 Tagen live verfolgte und tags darauf in den russischen Medien online las, daß eiligst eine Division Küstenschutzkräfte an den Alaska nächstgelegenen Punkt Ostsibiriens an der Beringstrasse verlegt wird (von wo aus russische Panzer über das Eis Richtung Alaska rollen könnten ... und sich russische und US-Einheiten auf 100 Meter Distanz gegenüberstehen können), der merkt schon irgendwie mit mulmigen Gefühlen, was die Stunde derzeit schlägt. So aggressiv war der Ton zwischen Kerry und Lawrow (Kerry fing damit an, daher nenne ich ihn zuerst) schon lange nicht mehr.


    :cold


    Uns wird dies medial mit Schreckensbildern wie dem Bombardieren von UN-Hilfskonvois in Aleppo (durch natürlich -!!!- russische Bomber) verkauft, grrr!! Was Russland dementiert. Lawrow meinte, er sei kein Anhänger von Verschwörungstheorien. Aber daß russische oder syrische Regierungsstreitkräfte ausgerechnet einen Hilfskonvoi angreifen, der auch von der syrischen Regierung kontrollierten Teilen von Aleppo Hilfsgüter bringt, wäre völlig absurd und undenkbar. Zumal zwei Tage vor dem Bombardement eine Gruppierung aus der einstigen (israelisch aufgebauten und geführten) Al-nusra genau diesen Angriff auf diesen Konvoi ankündigte und von Israel via Türkei mit Panzerabwehr-Raketenartillerie aus US-Produktion beliefert worden war. So viel zu den "Kriegsverbrechen der Russen". Ich merke noch an, daß kein Krieg eine humanitäre Großtat sein kann, sondern auch bei einer Offensive syrischer Regierungstruppen mit russischer Luftunterstützung zur Freikämpfung von Stadtvierteln in Aleppo von Truppen des Islamischen Staates oder sonstigen Faschisten/"Islamisten" dies immer auch Opfer unter der Zivilbevölkerung fordert. Krieg ist Krieg! Und ohne Freikämpfung von Aleppo mit militärischen Mitteln kann die syrische Regierung das von den Terrorbanden gehaltene Territorium nicht zurückgewinnen. Im Grunde ist es letztlich ein Segen für die Zivilbevölkerung dort, wenn die syrischen Regierungstruppen sie von den Faschisten/"Islamisten" befreien. Es gab in den letzten Wochen wiederholt Reportagen, die zeigen, wie friedlich das Leben der Zivilbevölkerung in den von Assad kontrollierten Gebieten Syriens aussieht. Damaskus beispielsweise, oder Tartus an der Mittelmeerküste als Touristen-Hotspot nach wie vor. Wo mich schon wunderte, daß die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehkanäle diese Reportage überhaupt in Deutschland ausstrahlten, denn sie entkräftet völlig die Verteufelung von Assad als bösem Diktator, wo er ja faktisch legitimiert wurde durch demokratische Wiederwahl. Und so sehe ich, daß wie in der Ostukraine immer dann nach Waffenstillstand vom "Westen" gebrüllt wird, wenn die Verteidiger der Bevölkerung vor Ort auf dem Vormarsch sind und die vom "Westen" gesponserten und unterstützten "Regimewechselkräfte" plötzlich in die Flucht geschlagen werden und auf dem Rückzug sind. So ein Krieg endet aber nicht durch "Einfrieren" und mehr oder weniger einzuhaltende Waffenstillstände, sondern letztlich durch den Sieg einer Kriegspartei. Und ja, wo geschossen wird, da sterben Menschen! Wo geschossen wird, da herrscht viel Leid! Und wo die Faschisten/"Islamisten" in Syrien herrschen, herrscht alltäglich viel Leid und Unterdrückung, von Menschenrechten keine Spur! Und wo Assad herrscht, wurde er wiedergewählt von einer Mehrheit seines Volkes, auch wenn er sicherlich kein Paradiesbringer ist ... wer von den Präsidenten derzeit auf dieser Welt ist schon ein Paradiesbringer?!


    :Augenbraue


    Hoffentlich bleiben wir alle von einem Atomkrieg verschont und setzt sich Realitätssinn bei den Großkopfeten durch, damit wir bald mal wieder einen Kurs von 1:74 zwischen Euro und Peso haben, wie ich ihn vor Jahren mal echt genießen konnte. Das waren noch Zeiten! Und wo Duterte jetzt zum Schurken für den US-Botschafter geworden sein dürfte, könnte ein Währungsangriff von zionistischen Oligarchen wie Rotschild oder Soros gegen den Peso durchaus bevorstehen. Sollte dies kommen, hoffe ich nur, daß die armen Filipinos nicht darunter leiden müssen und unsereiner wieder einen sehr attraktiven Wechselkurs geboten bekommt.


    :cheers


    Reismehl

    :thumb "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht." (Bertolt Brecht) :thumb