Elektroinstallation

  • okay was nehme ich den als erdungsstab für den Blitzableider am besten und wie tief ist tief? Ich habe ein Metallrohr für die Antenne das könnte man 1-2m in den Boden reinrammen. An der stelle schlägt meiner meinung nach der Blitz eh am warscheinlichsten ein.

    Gegenfrage:


    Muss man das hier ueberhaupt machen? Ich habe das Gefuehl das wir so umgeben sind von Strommasten und Leitungen, das die Haeuser ohnehin kaum bis nie getroffen werden.


    In Deutschland hab ich mehrfach Blitzeinschlaege in Gebaeude beobachten koennen. Hier noch nicht. Auch noch nicht von gehoert.

    (Gut, wer weit ab vom Schuss oder z.B. am Strand gebaut hat, ist natuerlich was anderes. )


    Zur Frage, weil ich neugierig war:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Staberder


    Interessant ist der Hinweis:


    Quote

    Das Vorhandensein eines Potentialerders allein bietet noch keine Gewähr für dessen Tauglichkeit und eine sichere Erdung. Daher muss nach dem Einrichten eines Potentialerders eine Prüfung auf Ableitung von Fehlerströmen nach VDE 0100 und VDE 0105 erfolgen.

    Was auch immer das im Detail heisst. Soll wohl heissen, es garantiert nicht das der Blitz ordentlich und weit/tief genug abgeleitet wird und teilsweise dennoch an den Leitungen im Haus (inklusive Geraete und Personenschaden) schaeden verursachen kann.

    Es zeugt nicht von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

    - Jiddu Krishnamurti

  • Wofuer der Sicherungskasten da ist, frage ich mich uebrigens auch. Wir hatten hier einen Kurzen, nachdem ich beim Umraeumen versehentlich ne lockere Steckdose abgerissen habe. Das hat gut gebrutzelt. Aber die Sicherung hat nicht reagiert.

    Die Sicherung muss nicht mal kaputt sein es kann auch einfach sein das die Kabel zu dünn/lang sind das der Auslösestrom nicht mehr erreicht werden kann.

  • Wofuer der Sicherungskasten da ist, frage ich mich uebrigens auch. Wir hatten hier einen Kurzen, nachdem ich beim Umraeumen versehentlich ne lockere Steckdose abgerissen habe. Das hat gut gebrutzelt. Aber die Sicherung hat nicht reagiert.

    Stell doch gern mal ein Foto vom Kasten ein. Ich vermute viel zu wenig Stromkreise (zu wenig unterschiedliche Sicherungen), Leitungen immer wieder von einer Steckdose zur anderen weiterverlängert (Gesamtlänge zu weit), Absicherung viel zu hoch (was ich da schon gesehen habe, Steckdosen mit 30A, das ist gerade bei den niedrigen Verbräuchen heute einfach irre viel).

  • Danke für deine Aufklärung heirip !


    War wohl Blödsinn, was mir der Elektriker da erzählt hat.

    Dann werde ich das noch nachrüsten, wenn ich denn irgendwann mal wieder auf die Phils zu unserem Haus fliegen kann.

    Für den Schutzschalter wirds aber eng im Sicherungskasten, der ist voll ausgefüllt mit Sicherungen.

    Gruß Mangojo


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    :yupi Frugalist, Privatier ohne Rente :yupi

    Auf dem Totenbett sagt keiner: Ach, hätt ich doch mehr gearbeitet.

  • Habe keine Bilder von dem Sicherungskasten, aber auf einem Film ist der drauf, habe es abfotografiert, sind doch noch 2 Plätze unten frei.

    So sieht das bei uns aus, laut meiner Frau sollen es 11 Ampere Absicherungen sein, kann man leider nicht auf den Bildern erkennen, steht aber drauf.

    Gruß Mangojo


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    :yupi Frugalist, Privatier ohne Rente :yupi

    Auf dem Totenbett sagt keiner: Ach, hätt ich doch mehr gearbeitet.

  • Habe keine Bilder von dem Sicherungskasten, aber auf einem Film ist der drauf, habe es abfotografiert, sind doch noch 2 Plätze unten frei.

    So sieht das bei uns aus, laut meiner Frau sollen es 11 Ampere Absicherungen sein, kann man leider nicht auf den Bildern erkennen, steht aber drauf.

    Bei dem abgebildeten Verteiler handelt es sich um die amerikanische Bauform. IMHO gibt es hier für keine Fehlerstromschutzschalter, würden hier auch nicht zu dem System passen. Das müsste da schon ein kombinierter Leitungsschutzschalter-Fehlerstromschutzschalter sein. Das amerikanische System hat 2polige Sammelschienen auf die die Leitungsschutzschalter aufgesteckt werden. Eine individuelle Verdrahtung der Einbauten ist hier nicht gegeben


    Lösung hier für ist ein kleiner DIN-Rail Verteiler mit einem Fehlerstromschutzschalter 30 mA, 63A Strombelastbarkeit, 2polig, in die Zuleitung des Verteilers einschleifen. 30mA, 16A hinter dem Abgang der Verteilung in Leitung einschleifen. Steckdoseneinsatz mit integriertem Fehlerstromschutzschalter.


    Bei Einzelabsicherung eines Durchlauferhitzers im Bad würde ich einen 10mA FI empfehlen.


    Grüße, Bahog Utot

  • Bei Einzelabsicherung eines Durchlauferhitzers im Bad würde ich einen 10mA FI empfehlen.

    Oder einen Durchlauferhitzer mit integriertem FI-Schalter kaufen.

    Die habe ich auf den PH schon oefter gesehen, waren glaube ich japanisch.

  • In den Philippinen gibt es auch Boiler zu kaufen. Wenn der aufgeheizt ist, vor dem Duschen einfach ausschalten, dann bist Du auf der sicheren Seite und auch kein Problem wegen zu niedrigen Wasserdruck.


    In vielen Philippinischen Häusern wird gerne zur Absicherung der Stromkreise ein 30 Ampere Automat verwendet. Wenn die Leitung zu lang oder zu dünn ist wird der 30A Automat nicht auslösen, weil der für die Schnellabschaltung erforderiche Kurzschlusstrom nicht erreicht wird. Besser durch einen 15A Automaten ersetzen, das ist meistens ausreichend.

  • Naja, Boiler ist so eine Sache. Mein Bad ist so klein, wenn ich auf dem Klo sitze, muss ich breitbeinig sitzen. Selbst meine Freundin. Da passt mich ach und krach ein kleiner Mülleimer unter das Waschbecken.


    Boiler sollte ja genug Wasser haben das ich mal 10 Minuten duschen kann.


    Oder einen Durchlauferhitzer mit integriertem FI-Schalter kaufen.

    Die habe ich auf den PH schon oefter gesehen, waren glaube ich japanisch.

    Wie zuverlässig ist das?


    (werd ich aber parallel ggf. mal googlen)

    Es zeugt nicht von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

    - Jiddu Krishnamurti

  • Hallo Leute,

    ich plane in Lipa ein EFH zu bauen, Grundstück haben wir schon gekauft.

    Und jetzt (bitte nicht lachen...) ich möchte die Elektrik mit KNX ausführen.

    Parametrierung würde ich natürlich selbst machen.

    Aber ich nehme an es ist schwierig (unmöglich) einen fachkundigen Elektriker zu finden :D


    Hat irgendwer schon Erfahrungen damit gemacht?


    Außerdem hasse ich die US-Steckdosen. Ich würde lieber unsere Schuko-Dosen verbauen,

    ist das möglich oder wird das so nicht abgenommen?

    Ich weiß... alle Geräte dort sind mit den NEMA-Steckern ausgerüstet.


    Jetzt warte ich eigentlich nur noch darauf, daß die Einreise wieder möglich wird.


    Schöne Grüße aus Old Germany

    Uwe

  • Bei Einzelabsicherung eines Durchlauferhitzers im Bad würde ich einen 10mA FI empfehlen.

    Oder einen Durchlauferhitzer mit integriertem FI-Schalter kaufen.

    Die habe ich auf den PH schon oefter gesehen, waren glaube ich japanisch.

    Wäre schöner, wenn du uns eine Marke oder Link posten könntest. Ich habe auf die schnelle nichts gefunden. :dontknow

  • Das ist kein Problem man bekommt Steckdosen

    die für Flach- und Rundstecker geeignet sind. Habe

    ich überall im Haus.


    Gruss

    Das Leben ist schön.....geniesse es!

  • Und jetzt (bitte nicht lachen...) ich möchte die Elektrik mit KNX ausführen.

    Parametrierung würde ich natürlich selbst machen.

    Aber ich nehme an es ist schwierig (unmöglich) einen fachkundigen Elektriker zu finden


    Ich habe die Programmierung mal vor langer Zeit gelernt, hieß damals noch EIB (european installation bus) und die EIB-Toolsoftware war Version 1.1, Habe auch einige Anlagen geplant und realisiert, letztmalig jedoch vor ca. 10 Jahren.


    Ich kann nur davon abraten das hier auf den Phils zu installieren. Du wirst hier wohl kaum jemanden finden der die Software beherrscht und die Anlage langfristig, über viel Jahre hinweg, warten und anpassen kann. Ich habe auch noch keine Komponenten gesehen die in die amerikanischen Unterputzdosen passen. Die Kosten werden auch ein mehrfaches einer konventionellen Installation betragen.


    Außerdem hasse ich die US-Steckdosen. Ich würde lieber unsere Schuko-Dosen verbauen,

    ist das möglich oder wird das so nicht abgenommen?

    Ich weiß... alle Geräte dort sind mit den NEMA-Steckern ausgerüstet.


    Ich würde hier 3polige amerikanische Steckdosen installieren, andernfalls müsstest du bei allen Geräten die Stecker austauschen oder Adapter einsetzen. Qualitativ am besten scheinen mir Steckdosen und Schalter von Panasonic. Gibt es hier bei Wilcon Depot und online bei Lazada. Einen PDF Katalog mit allen Produkten kannst du hier runterladen,


    Grüße, Bahog Utot

  • Danke für Deine Aufklärung, ich kümmere mich drum, wenn ich mal wieder runterfliegen kann.

    Das ist kein Problem man bekommt Steckdosen

    die für Flach- und Rundstecker geeignet sind. Habe

    ich überall im Haus.


    Gruss

    Die haben wir auch überall in unserem Haus in Mindanao verbaut.

    War die ganzen Jahre an mir vorbeigegangen, dass es die übberhaupt gibt.

    Hätte mir sparen können, deutsche Steckdosen runterzuschicken.

    Gruß Mangojo


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    :yupi Frugalist, Privatier ohne Rente :yupi

    Auf dem Totenbett sagt keiner: Ach, hätt ich doch mehr gearbeitet.

  • Oder einen Durchlauferhitzer mit integriertem FI-Schalter kaufen.

    Die habe ich auf den PH schon oefter gesehen, waren glaube ich japanisch.

    nennt sich ELB/ELCB (earth leakage circuit breaker) und haben eigentlich alle, egal ob Panasonic, AEG und was es sonst noch so alles gibt.



    Wie zuverlässig ist das?

    Ich hätte da keine Bedenken.



    Und jetzt (bitte nicht lachen...) ich möchte die Elektrik mit KNX ausführen.

    Dann entweder alles selber machen (und gleich einige Ersatzteile mitnehmen) oder gleich bleiben lassen.



    Ich würde lieber unsere Schuko-Dosen verbauen

    dann würde ich sowas nehmen, dann bist du unabhängig und die gibt es in ziemlich jedem Baumarkt zu kaufen.

  • Wäre schöner, wenn du uns eine Marke oder Link posten könntest. Ich habe auf die schnelle nichts gefunden.

    Ich sagte doch, ich habe die Dinger gesehen, wo sollte ich da einen Link herhaben ?

    Aaaaber extra fuer Dich: https://www.theweddingvowsg.com/water-heater-philippines/

    Ich wuerde den Panasonic nehmen.

    Danke für den Hinweis, ich bin aber absoluter Laie in Punkto Elektrik. da Truman schrieb "ELB/ELCB (earth leakage circuit breaker)" weiss ich in Zukunft Bescheid wonach ich schauen muß.

  • Was macht man eigentlich mit dem dt. Material, falls es mal ein phil. Gesetz zu normgerechten el. Anlagen geben sollte,

    oder Gebäudeversicherung danach verlangen?

    Ich erinnere mich an die Persiflage mit den Motorradhelmen. Beste EU-Normen für die Tonne, weil kein Phil-Sticker drauf pappte.

    Wer Alles weiß, muss Nichts hinterfragen

  • Das Thema Erdung habe ich auch mal angesprochen, er meinte, durch den Stahl im Fundament, das auch teilweisen den Boden direkt berührt, seie das ganze Haus sowieso geerdet.

    Er war von Anfang an beim Bau mit dabei.

    Mir gings bei dem Gespräch vorrangig um Blitzeinschlag, da wir ja ein Blechdach haben.

    Ich hoffe mal, das stimmt so.

    Blitzableiter habe ich auf den Philippinen noch nie gesehen, Vielleicht haben Hochhäuser einen, aber gesehen habe ich auch dort noch nie einen. auch habe ich kein Material, gefunden, das speziell für einen Blitzableiter taugen würde.

    Aber auch in Deutschland, ist Blitzableiter schon lange nicht mehr Pflicht, bei den neuen Häusern, kann man auch schon lange keinen Blitzableiter mehrt sehen.


    Auf den Philippinen, ist es überall anders, z.B. bei mir auf Lapu Lapu ist ein FI Schutzschalter im Zweileitersystem Pflicht. Ich brauchte sogar einen, beim temporären Baustellenanschluß.

    Wie das gehändelt wird, in ärmeren Gegenden, weiß ich nicht, weil ein FI Schutzschalter doch verhältnismäßig teuer ist, wäre das für manchen doch eine enorme Belastung.