Solardach Südausrichtung, welchen Neigungswinkel ?

  • Hallo !


    Will das Hausdach solar optimal bauen.

    Welchen Neigungswinkel hat das Hausdach mit Südausrichtung auf den Phils, Mindanao am besten ?

    Kann mir das jemand schreiben ?

    Danke !

    Gruß Mangojo


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    :yupi Privatier ohne Rente :yupi

  • Ich habe das mal für mich ermittelt, Nordosten Mindanao. Mittelwert des Sonnenwinkels zwischen Sommer Sonnenwende und Winter Sonnenwende ergibt knapp unter 10°. Dachneigung.


    Grüße, Bahog Utot

  • Da ich auch nur gut 9 Grad nördlich lebe, habe ich die Panels zu je 50% nach Norden und Süden geneigt. Eigentlich wäre ein Verhältnis 40 Nord zu 60 Süd besser gewesen.
    Die 10 Grad Neigungswinkel sind perfekt wegen der Einstrahlung und dem Wasserablauf. Man könnte sogar bis zu 7 Grad runter gehen.


    - followyou -

  • Da ich auch nur gut 9 Grad nördlich lebe, habe ich die Panels zu je 50% nach Norden und Süden geneigt. Eigentlich wäre ein Verhältnis 40 Nord zu 60 Süd besser gewesen.
    Die 10 Grad Neigungswinkel sind perfekt wegen der Einstrahlung und dem Wasserablauf. Man könnte sogar bis zu 7 Grad runter gehen.


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    Verstehe ich jetzt nicht ? ein Panel zugleich Nord und Südausrichtung, oder gewisse nach Norden und die andere Hälfte nach Süden

  • vergesst nicht für ausreichende Hinterlueftung der Panels zu sorgen, wenn da Luft unter den Panels durchströmt werden sie nicht so heiss, leben länger und produzieren mehr Strom.


    Einfach ein paar Zentimeter Abstand wo die Luft strömen kann von oben nach unten

    Bahalag saging basta labing

  • irgendwie sagt die Physik das Umgekehrte = von unten nach oben

    fragt mal nach bei PAGSA

    ausserdem sollten die Panels immer 90 Grad zur Sonne ausgerichtet sein, das geht nur bei flexibler Aufhängung mit entsprechender

    Steuerung - alles andere müsste aufwändig ermittelt/werden.

  • Habe Mangojo folgendes geantwortet:

    In DACH ca. 30 Grad weil die Sonne teilweise tief steht.

    Am Äquator ist das nicht so. Theoretisch wäre dort 0 Grad also flach richtig.

    Aber es muss Wasser und Schmutz abfliessen...

    10-20 Grad plus/minus spielt fast keine Rolle.

    Ich würde dir empfehlen eher auf Ost/West zu gehen. Dann hast du über den Tag einen gleichmässigeren Ertrag, denn du willst sicherlich einen hohen Eigenverbrauch bzw. Unabhängigkeitsgrad was nicht das Selbe ist.

    Gegenfrage: Netzgebunden mit ev. Einspeisung oder kein Netz reine Inselanlage?


    Was ihr hier vergesst ist folgendes:

    Die Grundlage der Diskussion über den Neigungswinkel ist unausgesprochen die Einspeisung mit hoher Vergütung!

    Wenn die Anlage hingegen Netzparallel betrieben wird um den Verbrauch zu reduzieren, dann muss der Zeitpunkt der Erzeugung mit dem Zeitpunkt des Verbrauchs übereinstimmen. Das geht natürlich nicht wirklich. Aber mit Ost-West-Ausrichtung erreicht man immerhin einen gleichmässigeren Ertrag über den Tag. Es nutzt ja nichts, wenn man vor allem um den Mittag herum viel erzeugt und morgens und abends zu wenig.


    Wenn es eine Inselanlage werden soll, spielt die Ausrichtung eine noch kleinere Rolle!
    Und zwar weil man in der Regel eine Inselanlage überdimensioniert um bei suboptimaler Einstrahlung bzw. Wetter noch ausreichend Strom zu erzeugen.

    Da stellt sich eher die Frage ob mehr Module oder mehr Batterie zum erwünschten Ergebnis führen.
    ZB kostet momentan 2kW LiFe Akku mindestens um die 1000€. Dafür bekommt man aber auch ca. 5 Stk. 300W Module, also 1500W zusätzlich. Bei nicht zu dicken Wolken erzeugen 1.5kWp immernoch ca. 10% also 150W ... und bei guten Wetter bis ca. 1300W.
    Batterien hingegen verschieben den Strom ja nur zeitlich und erzeugen nichts.

    Bei so einer Fragestellung sollte also gesagt werden um was es geht:

    - Max. Erzeugung (Einspeisung bzw. Anlage eh kleiner als der Verbrauch)

    - max. Eigenverbrauch (i.d.R. Netz vorhanden, reine Rentabilität)

    - max. Unabhängigkeitsgrad (kein Netz, EW ärgern, die Welt geht unter usw. :D )


    LG Sunny

    In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz gewährleistet.
    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“

  • Verstehe ich jetzt nicht ? ein Panel zugleich Nord und Südausrichtung, oder gewisse nach Norden und die andere Hälfte nach Süden

    Das schneidet eine weitere interessante Sache an.

    (Natürlich gehts um mehrere Module, solche mit Knick kenne ich nicht :D)


    Auf eine bestimmte Fläche fällt ja immer gleich viel Licht, egal wie diese Fläche, also ein Dach nun aufgeteilt ist. Nord-Süd erzeugt das Gleiche wie Ost-West. Zumal wenn die Module nur wenige Grad geneigt sind.


    Das Neueste sind Bifaciale Module die auf beiden Seiten Strom erzeugen. Diese kann man frei senkrecht O/W aufstellen (z.B. als Sichtschutz) und der Ertrag ist kaum schlechter als flach und Süd.


    LG Sunny :hi

    In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz gewährleistet.
    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“

  • Verstehe ich jetzt nicht ? ein Panel zugleich Nord und Südausrichtung, oder gewisse nach Norden und die andere Hälfte nach Süden

    Halbe -halbe! 50% der Panels nach Norden und 50% der Panels nach Süden. Auf dem Flachdach mit einem Gestell um 10 Grad geneigt. OK?

    vergesst nicht für ausreichende Hinterlueftung der Panels zu sorgen, wenn da Luft unter den Panels durchströmt werden sie nicht so heiss, leben länger und produzieren mehr Strom.

    Richtig. Aber immer gut fest machen. Die Luft zieht nämlich auch beim Sturm unten und oben durch. Ich hätte eigentlich gerne, wie im Wallis, grosse STeine darauf gelegt.

    ausserdem sollten die Panels immer 90 Grad zur Sonne ausgerichtet sein, das geht nur bei flexibler Aufhängung mit entsprechender

    Steuerung

    Auch richtig. Aber die Investition für die Steuerung holst du niemals raus.

    Wenn die Anlage hingegen Netzparallel betrieben wird um den Verbrauch zu reduzieren, dann muss der Zeitpunkt der Erzeugung mit dem Zeitpunkt des Verbrauchs übereinstimmen.

    Da hast du absolut recht. Aber die meisten hier betreiben eine isolierte Inselanlage. Bei uns in Camiguin bezahlen wir im Moment 16.95 PHP pro kWh. Wenn ich einspeisen würde, erhielte ich 5.7 PHP. Die teure Einspeisungselektronik müsste ich selbst bezahlen. Den Breakeven würde ich nie und nimmer erleben.


    - followyou -

  • Bei uns in Camiguin bezahlen wir im Moment 16.95 PHP pro kWh. Wenn ich einspeisen würde, erhielte ich 5.7 PHP. Die teure Einspeisungselektronik müsste ich selbst bezahlen. Den Breakeven würde ich nie und nimmer erleben.

    - followyou -

    Wow ca. 35 Cent/kW und ca. 10 Cent für Einspeisung. Nicht schlecht Herr Specht. :thumb


    Du, das mit der teureren Einspeiseelektronik musst du uns mal genauer erklären.
    Einspeisewechselrichter sind günstiger als das Paket guter Inselwechselrichter+Akku+Solarladegerät oder Hybridgeräte+Akku und einfacher dazu.

    Wenn du allerdings von Inselanlagen ausgehst, die jemand wegen der Stromausfällesowieso hat, darfst du beim Preisvergleich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
    Will bzw. benötigt jemand die Inselanlage, dann stellt sich die Frage ob der Aufpreis der Einspeisung ermöglicht lohnt. Und das kommt sehr auf die Anlage an, vor allem die Grösse.

    Wie schon so oft erwähnt: Inselanlagen laufen oft nur zu einem Bruchteil der Zeit, weil der Akku voll ist und kaum Verbrauch da ist.
    Beispiel 10 Module a 300W = 3kWp Inselanlage. Die wird in den PH ca. 3300kWh im Jahr erzeugen.
    Gehen wir mal von 50% Eigenverbrauch aus, was oft schon optimistisch sein dürfte, dann bleiben 1650kWh auf dem Dach. Das wären bei dir 1650*5.7PHP = 9405 PHP im Jahr an Vergütung. In 5 Jahren fast 1000€.
    Ich würde sagen für 1000€ Aufpreis ist die 3kWp Anlage locker einspeisefähig!


    ZB. der Vicron Easy Solar 3kW mit bis 4kWp Solarleistung verkaufe ich in CH für unter 2000€. Der ersetzt sogar den Sicherunskasten weil er schon 3 Sicherungen + FI integriert hat und kann fast alles was man will.:
    USV, Einspeisung, Inselbetrieb, Fernsteuerung, Akkus laden (auch mit Netzstrom wenn gewünscht), Generator anschalten usw.
    Soll keine Werbung sein. Das Ding wiegt 28kg keine Ahnung wie man das kostengünstig auf die PH bekommt ... ?(


    LG Sunny

    In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz gewährleistet.
    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“

  • Hallo Zusammen und Danke für die Infos.


    10-20 Grad, das geht ja in Richtung Flachdach.

    Das kann ich vergessen, da spielt meine Frau nicht mit.

    Ich Wollte ursprünglich ein Flachdach haben, aber meiner Frau schwebt eher ein Puppenhaus vor.


    Ok, dann begraben wir das.

    Haben genug Platz, um separat noch mal was zu bauen,.

    Hütte mit Solardach, dann als Flachdach oder so was.

    Ost/West geht nicht mehr, schon zu weit fortgeschritten das Ganze.

    Insellösung schwebte eigentlich vor, dann scheint Südausrichtung ja ok zu sein.


    Danke noch mal !

    Gruß Mangojo


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    :yupi Privatier ohne Rente :yupi

  • Das Neueste sind Bifaciale Module die auf beiden Seiten Strom erzeugen. Diese kann man frei senkrecht O/W aufstellen (z.B. als Sichtschutz) und der Ertrag ist kaum schlechter als flach und Süd.


    LG Sunny :hi

    Du meinst horizontale O/W hat den gleichen Ertrag wie Süd (flach) und das fast am Äquator? Das musst Du mir mal erklären...

    herschen-kriechen-gross-01-large.jpg

  • @Mangojo Bitte gern. Gutes Gelingen!

    Du meinst horizontale O/W hat den gleichen Ertrag wie Süd (flach) und das fast am Äquator? Das musst Du mir mal erklären...

    Is nicht so schweeer...

    Auch in den PH geht die Sonne im Osten auf und Westen unter.
    Wenn also ein Modul senkrecht O/W steht, dann bekommt es jeweils morgens und Abends die vollen Sonne, sie wie ein liegendes Modul am Mittag.


    Hier kannst du es nachrechnen. Senkrecht O+W bifacial gibt fast das Gleiche wie Süd 35 Grad. Jedenfalls in Basel :P

    http://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html#PVP


    Die meintest vertikal/senkrecht O/W und Süd flach am Äquator oder?


    LG Sunny

    In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz gewährleistet.
    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“

  • Du, das mit der teureren Einspeiseelektronik musst du uns mal genauer erklären.

    Das Problem hier ist die grauenhafte Qualität des Netzstroms. Mit der Spannung (168 - 313 Volt) ist es nicht so ein grosses Problem. Aber die Frequenz (54 - 65 Hertz) und die Phasenverschiebung sind ein richtiger Horror. Die Frequenzsprünge sind gross und permanent.


    Dazu kommt, dass es bei CAMELCO keinen vernünftigen Ansprechpartner gibt. Die wissen nichts von Einspeisung oder wollen nichts davon wissen. Bis jetzt hat es keiner von uns hier geschafft mit denen ein vernünftiges Gespräch zu führen.


    - followyou -

  • vergesst nicht für ausreichende Hinterlueftung der Panels zu sorgen, wenn da Luft unter den Panels durchströmt werden sie nicht so heiss, leben länger und produzieren mehr Strom.


    Einfach ein paar Zentimeter Abstand wo die Luft strömen kann von oben nach unten


    Richtig. Aber immer gut fest machen. Die Luft zieht nämlich auch beim Sturm unten und oben durch. Ich hätte eigentlich gerne, wie im Wallis, grosse STeine darauf gelegt.

    Das hat ein Schweizer Kollege von uns beherzigt und seine Solarzellen wie folgt geschützt:





    So sollten die Panels gegen starken Wind geschützt und trotzdem gut hinterlüftet sein. Gemäss meinem Kollegen hält sich bei dieser Lösung die Leistungseinbusse in Grenzen. Er nimmt dies in Kauf, um seine Solar-Panels im Falle eines Typoons geschützt zu wissen.

    Das Problem hier ist die grauenhafte Qualität des Netzstroms. Mit der Spannung (168 - 313 Volt) ist es nicht so ein grosses Problem. Aber die Frequenz (54 - 65 Hertz) und die Phasenverschiebung sind ein richtiger Horror. Die Frequenzsprünge sind gross und permanent.


    Dazu kommt, dass es bei CAMELCO keinen vernünftigen Ansprechpartner gibt. Die wissen nichts von Einspeisung oder wollen nichts davon wissen. Bis jetzt hat es keiner von uns hier geschafft mit denen ein vernünftiges Gespräch zu führen.


    - followyou -

    Im Übrigen haben wir dieselben Probleme hier mit der Einspeisung, wie sie followyou beschreibt. Mit der hiesigen Akelko kommt kein vernünftiges Gespräch zu Stande. Sie wollen oder können nicht verstehen, um was es geht.


    Makato45

  • das Problem haben wir in Deutschland ja auch


    die Netztbetreiber machen es den Einspeisern oft nicht leicht


    zur Not halt Anwalt usw


    aber ob das auf den Phils auch geht?


    Könnte mir vorstellen dass die nach erfolgreichem Anschluss dann mit allen möglichen Fees kommen

    Bahalag saging basta labing

  • Verstehe.
    Die PH typische Korruption :floet, Unwissen ?( und Sch...egalhaltung :blöd ist aber ein anderes, als zu teuere Wechselrichter... ;)


    Man könnte einmal versuchen, denen auf nette Art die Pistole auf die Brust zu setzen:

    "Herr Camelco ich baue eine autarke Solaranlage und werde mich in Zukunft selber versorgen. Haben sie Interesse billig Strom zu erhalten, wenn ich Überschuss habe? Es wäre doch schade für unsere Insel wenn der Strom nicht produziert würde ..."

    Die heutige Solartechnik ist so ausgereift, dass sie meiner Meinung nach 10 mal besser funktioniert als zB das Netz in Camiguin.
    Jeder Wechselrichter stabilisiert das Netz automatisch. Solange man ein Netz hat ist es finanziell (auch ohne Rückvergütung) und für die Umwelt besser wenn möglichst viel Strom erzeugt wird und nicht im Inselbetrieb im Zweifelsfall nur ein Bruchteil. Ich würde deshalb auch wenn ich keine Vergütung bekäme, der Umwelt zuliebe einfach trotzdem einspeisen.


    Mit Netz reicht ein kleiner Akku (2kW) für Ausfälle und weitgehend unabhängigen USV-Betrieb, denn man kann ja Nachts auch nachladen, wenn nach 2 Std. wieder Strom da ist.

    Meine Überlegung ist folgende: Wenn an einem Ort ein paar Leute wohnen die auf Solarstrom wechseln, wäre ein interner Zusammenschluss möglich. Solange das Netz da ist speist man Überschuss ein (kostet mit modernen Geräte nichts, das erwähnte Victron Gerät kann das), hilf so Umwelt und Nachbarn und stabilisiert das Netz. Ist das Netz ausserhalb der Werte die man einstellt, erfolgt automatisch eine Trennung.


    @Makato45
    Sieht toll aus die Betonsolaranlage. Allerdings gebe ich zu bedenken:

    - Umwelttechnisch ist Beton grausig, da braucht die Anlage vermutlich einige zusätzliche Jahre um sich energetisch zu amortisieren.

    - Wegblasen ist nicht das einzige Problem, sondern Schäden durch umherfliegende Sachen und die verhindert die Konstruktion nicht. OK vermutlich ist die Anlage ein paar Jahre alt und was dementsprechend teurer. Heute wird der Tausch einiger Module billiger sein, als dieser Zusatzaufwand.


    LG Sunny

    In Deutschland wird die Meinungsfreiheit durch Art. 5 Abs. 1 Satz 1 1. Hs. Grundgesetz gewährleistet.
    „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt.“

  • Danke für die Diskussion !

    Da wir uns nun entschlossen haben, wegen dem erforderlichen Winkel für Solar eine Extrahütte oder ähnliches zu bauen, stellt sich nun eine generelle Frage.

    Welches Dach, Dachausrichtung bei Satteldach, bringt auf den Phils die beste Verschattung ?

    Damit sich das Mauerwerk am wenigsten aufheizt und es im Raum kühler bleibt ?

    Aircon wollen wir keinen.

    Nord-Süd oder Ost West ?

    Gruß Mangojo


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    :yupi Privatier ohne Rente :yupi

  • So einfach ist das nicht.


    Du müsstest ein Hausdach haben welches in Ost und West Richtung von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang null Verschattung hat. Denn Verschattung von Ost und West bei bifacialen Modulen wirkt sich drastischer aus wie bei flach liegenden Modulen, Stichwort AM Spectra. Desweiteren ist die LID der Rückseite von bifacialen Modulen höher als bei der Vorderseite.


    In einem Labor unter idealen Bedinungen würde ich Dir Recht geben. Im real life haut das so nicht hin.


    Einverstanden? ;)


    P.S: Sehen wir uns auf der Intersolar?

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