Giftige Fische

  • Letzte Woche ist ein Filipino (Bekannter und guter Freund) beim schwimmen in Kontakt

    mit einem Jelly fish (Qualle) gekommen. Leider hat er zu lange also 2 Tage gewartet und ist erst

    bei sehr hohem Fieber zum Arzt (Spital) und leider gestern verstorben.

    Vielleicht hat ja jemand hier auch schon eine Erfahrung gemacht oder kennt sich damit aus.

    Warnung und Vorsichts Massnahmen koennten vielleicht helfen so ein Unfall mitTodesfolge zu verhindern.

    -gogobo-

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Btw: Quallen sind keine Fische, daher irritiert der Thementitel.

    Bin leider kein Fisch oder Meerestier Experte.

    Nach recherchieren nennt sich diese Qualle Jellyfish und fish heisst uebersetzt wohl Fisch !

    Ob der Titel irritiert ? Vielleicht besser giftige Meerestiere oder Pflanzen.

    -gogobo-


    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Soweit ich weiß kommt am meisten in Strand Nähe die durchsichtige Qualle zum Vorschein, die ist weder giftig noch gefährlich.

    Die Frage ist welche Art von Qualle es war. Im tiefen Meer gibt es zum Beispiel schwarze Quallen die sehr giftig und tödlich sind. Vielleicht hat sich ja eine veiirt.

    • New
    • Helpful

    Jellyfish ist eine Qualle..wir haben hier bei uns so ein paar "tödliche" Tierchen...suche mal nach "Würfelqualle" und "Seewespe"


    "Bei dem Toxin der Würfelqualle handelt sich um eines der stärksten Gifte im Tierreich. Bei Berührung mit den Tentakeln wird das Gift sofort von den Nesselzellen abgegeben, dass beim Menschen direkt in die Haut eindringt. Folgen können unter anderem starke Schmerzen, Hautverätzungen, Übelkeit, Muskelkrämpfe und Lähmungen sein. Kommt man mit den Nesselzellen in Kontakt, so sind bestimmte Maßnahmen zu ergreifen. Als erstes sollte man den Notarzt verständigen (Telefonnummer 000), falls notwenidg Herz-Lungen-Wiederbelebungsmaßnahmen ergreifen und so schnell wie möglich Essig auf die betroffenen Stellen geben. Essig ist das einzige bisher bekannte Mittel, welches das Platzen der Nesselzellen und somit das weitere Austreten des Giftes verhindert. Allerdings hilft Essig nicht gegen die Auswirkungen des bereits injizierten Toxins. Die betroffene Person sollte sich nach Möglichkeit nicht bewegen, da durch Bewegungen weiterhin Gift abgegeben wird. Unter gar keinen Umständen sind Bandagen, Alkohol oder andere Flüssigkeiten anzuwenden, da diese die Auswirkungen verschlimmern können. Wenn Tentakel an der Haut haften bleiben, dann überspült man diese mit Essig und entfernt sie erst hiernach mit geeigneten Hilfsmitteln. Das Nesselgift der Tentakel kann auch nach dem Tod oder der Trennung von der Würfelqualle noch in die Haut injiziert werden, weshalb man niemals mit Teilen des Box Jellyfish in Berührung kommen sollte. Weiterhin ist die betroffene Person ins Krankenhaus zu bringen."


    Übersetzt aus einer Aussie Seite

    Eine gute Landung ist eine, bei der du hinterher weggehen kannst. Eine phantastische Landung ist eine, bei der das Flugzeug noch einmal verwendet werden kann. Starten muss man nicht. Landen schon

  • Dein Bekannter hat leider zu lange gewartet, um zum Arzt zu gehen.

    Vermutlich hatte er einen allergischen Schock.


    Es gibt gewisse 1. Hilfsmassnahmen, die man sofort nach der Berührung einer Qualle an Land durchführen kann. Ich habe z.B. wenn ich zum Schwimmen oder Tauchen gehe, immer eine kleine Flasche essig dabei. Dies lässt man dann über die betroffenen Stellen laufen, dadurch werden noch intakte Nesselzellen deaktivert. Niemals Süsswasser oder Alkohol verwenden. Diese bringen noch intakte Nesselzellen zum platzen.

    Als Folgemassnahme sollte man zuhause (falls auf den Phils möglich ist) lange heiss duschen. Das neutralisiert das Gift.


    Dann soll es noch zur Vorbeugung eine Salbe geben. Die nennt sich Safe Sea und soll verhindern, daß das Gift in die Haut eindringt . Habe ich aber nur von gehört. Ob das wirklich hilft, keine Ahnung.

  • Ja, Essig hilft bei Quallenverletzungen.

    Eigentlich alles, was sauer ist,

    d.h. auch Fruchtsaft (Zitrone, Calamansi, Papaya etc) - sogar Cola (Phosphorsaeure),

    wenn Essig nicht gerade greifbar ist.

  • Jetzt hat es doch noch geklappt.

    Deshalb habe ich dieses Thema gestartet, um ev. Warnungen und Sofort Massnahmen

    zu erfahren.

    Mein Bekannter hat den Stich zwar bemerkt aber leider weder etwas wie eben z.B. Essig

    gemacht und erst zum Arzt als sich hohe Fieber eingesetzt haben, im Spital konnten sie

    nichts mehr machen Nierenversagen und Herzlaehmung waren schon vortgeschritten und

    er fiel ins Koma.

    Ich meine, Resort Betreiber sollten auf solche Gefahren hinweisen und auch Sofort Massnahmen treffen.

    -gogobo-

    Der Sinn des Lebens besteht nicht darin ein Erfolgreicher Mensch zu sein

    sondern ein Wertvoller !


    -Einstein-


  • Ich meine, Resort Betreiber sollten auf solche Gefahren hinweisen und auch Sofort Massnahmen treffen.

    Du glaubst auch an das Gute im Menschen ?

    Wenn ein Resortbetreiber das taete, hiess das soviel wie:


    " An meinem Strand gibts Quallen ! Geht besser woanders hin ! "


    Aber zurueck zu den giftigen Fischen. Vor einigen Jahren war ich auf Mindoro.

    Da ist eine junge Frau gestorben, weil sie einen NICHT giftigen Fisch gegessen hat.

    Der Fisch hatte vorher giftige Algen oder Muscheln gefressen !

    D.h. ein bisschen Risiko ist immer.

  • Wuerfelquallen stechen nicht sondern sie nesseln. Also mit Essig waschen ist das Beste. Beim schwimwn sollte man googls tragen. dann sieht man die Biester. Wuerfelquallen sind im kuestennahem Flachwasser oft anzutreffen. Die Nesselfaeden sind lang, wenn man sie sieht ist es oft zu spaet.

    Die spanische Galeers gehoert auch zu den toxischen Quallen. Kommt aber eigendlich nicht ins Flachwasser. Beim schwimmen auf hoher See ist sie aber sehr gefaehrlich.

  • An den Stränden Australiens stehen überall weithin sichtbar essig-Fässer.

    Wenn es um Quallengift geht, kann Essig vielleicht helfen. Aber Essig ist vielfach zu schwach.

    Ich habe hier in Camiguin einmal geblutet wie ein Schwein draussen auf Mantigue.

    Gespürt hatte ich nichts, aber als ich auf das Tauchboot kletterte, hat alle unbedekt Haut geblutet.

    Der Divemaster auf dem Boot hat mich dann mit Destilled Water aus der Flasche abgewaschen und alles war OK.
    Schuld waren kleine Quallen, die man nicht spürt, welche aber sehr invasiv sind.

    Rund um Camiguin gibt es vor allem im Februar viele Quallen und Jellyfish. ansonsten ist es eher ruhig.


    Schlimmer finde ich die Seeigel. Obwohl sie gut zu essen sind, sind ihre Stacheln wirklich sehr schmerzhaft.
    Und ja, drauf pinkeln hilft wirklich. Aber nachher sollte man die Stacheln raus ziehen. Lieber Badelatschen anziehen als mit nackten Füssen drauf treten.


    Die Ostküste von White Island ist sauber davon. Aber die Westküste sollte man meiden.


    - followyou -

  • Hatte selbst schon Kontakt mit einer Würfelqualle, zum Glück nur an einer Wade- es brennt höllisch und man bekommt dicke Pusteln wie bei einer verbrennung.


    Und hier war meine Vorgehensweise: erst Mal mit dem eigenen Urin eingerieben.

    Und dann hat meine Frau jemanden vom Strand losgeschickt um nach einem Papaya Baum zu suchen. Der jeniege wusste Gott sei Dank sofort wo einer steht. Und dann muss man den weißen Saft reichlich auf der verbrannten Stelle verteilen. Das Papain ist ein natürliches Gegengift was auf das Protein des Giftes wirkt und dieses aufspaltet.


    Also merkt Euch: bevor ihr zum Schnorcheln oder scheimmen bei einsamen Stränden geht, immer zuerst wissen wo der nächste Papaya Baum ist.

    "Kung gusto mong igalang ka, matuto kang gumalang muna"


    "Wenn du respektiert werden willst, lerne zuerst andere zu respekteren"