Auswandern und Leben auf den Philippinen

  • Einfache Rechnung.


    - ein kleiner Bungalow zum Vermieten kostet dich bei den hohen Baukosten um die 25.000 incl. Interieur.

    - passendes Land wo du was machen kannst für Touristen ist teuer. 30.000 Euro für vielleicht 3000 SQM.

    - die Übersiedelung kostet ebenfalls Geld. Tickets, Anmeldungen usw. 2.000 Euro.

    - Genehmigungen für Bau und Start des Business schnell weitere 5.000 Euro.


    Nehmen wir an der erste Bungalow der bei dem Budget eher schlecht dann recht ist wird dann für euch bei beide sein. Denn ihr müsstet ja auch vor Ort irgendwo wohnen.

    Dann sind schon 62.000 Euro weg. Bis es überhaupt so weit ist das ihr einziehen könnt vergeht viel Zeit und du wirst vermutlich dann schon bei 70.000 Euro liegen.

    Heisst im Klartext.... Du kannst dann vom restlichen Geld einen Bungalow dazu bauen und das war es dann. Und davon willst du leben? Viel mehr als 1000 bis 1500 peso die Nacht wirst du am Ende auch nicht raus haben. Abzüglich Strom, Instandhaltung usw hast du dann 10 Euro am Tag netto bei Tagen wo du vermietest.

    Davon kannst nicht leben.


    Wir hatten letztens was in der Nähe von Iloilo gesehen.... 2 Hectare Land mit eigenem Wasserfall.

    Das wäre was für ein Inland Resort. Aber wer will da hin? Weit weg von allem und keine Infrastruktur. Die darfst dann erstmal auf eigene Kosten anlegen. Kaufpreis 8 Millionen Peso.

    Um da sowas wie du es planst zu entwickeln brauchst du mindestens das 10 fache.

    50.000 euro bezahlst du ja schon heute für eine kleine Bude mit ein bissl Grundstück und musst dann noch Geld nachschieben um es wohnlich zu gestalten. Ihr müsst ja auch irgendwo wohnen oder?!


    Ein Engländer den wir in Cebu trafen Meinte er habe damals Land für 40k gekauft, 6-7 Bambus Hüttchen errichtet (war selbst auch vor Ort)


    Ja früher.... Da konntest auch mit 700 Euro Rente dort geil leben. Heute reicht das Geld nicht mal für ne Krankenversicherung.

    In Ozon bei Iloilo konntest du vor 15 Jahren ein Hectare Land für 3000 Euro kaufen. Heute kostet es dort 20 bis 30.000 Euro.

    sts hatte ein kleines Haus für glaub ich 5000 Euro massiv gebaut. Sehake liegt aktuell wohl um die 10.000 Euro für ein kleines native house aus Holz und Bamboo.

    Die Preise sind explodiert und du bist halt 15 Jahre zu spät....

  • drohne

    ganzer Beitrag

    :clapping


    genau wie Du es in Deinem Beitrag beschreibst, ist es dem weiter oben von mir zitierten Engländer ergangen!


    Die Mieteinnahmen (2 Apartments, 1 Studioraum) waren insges. 36.000 Peso monatlich - zu wenig für eine 4-köpfige Familie um hier einigermassen vernünftig zu leben.

    Zuvor alles Geld für den Grundstückskauf und Hausbau (eigenes Haus, 2 Apartmenthäuser, 1 Studio) ausgegeben. Wobei er das meiste noch selber gebaut hatte um Kosten zu sparen!

    Ganz eng wurde es, wenn mal ein Mietobjekt nicht vermietet war, sprich nur noch 23.000 Peso monatlich zur Verfügung standen!


    Wieviel er für die Häuser bezahlt hatte, weiss ich nicht. Nach Verkauf der Objekte ist er jedenfalls mit weniger Geld nach GB gefahren, als er mitgebracht hatte!


    Wir hatten selbst bei ihm ein Apartment gemietet - er war der beste Vermieter, den wir gehabt haben :thumb Aber ist bzw. doch schon peinlich, wenn der Mieter (ich) dem Vermieter ab und zu ein Bier ausgeben muss bzw. zum Grillen eingeladen hat!?

    Hank, so heisst der gute Mann, ein feiner Mensch :thumb

    :friends

    Wer nur in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren !
    :hi

  • Vielleicht wäre eine Möglichkeit, dass der TS nichts baut, sondern was bestehendes kauft.

    Gerade momentan könnte da was möglich sein, da doch viel in Konkurs gegangen ist.


    Aber auch dann muss alles gut durchgerechnet werden und der Standort beleuchtet.

    Und auf jeden Fall sich vor Ort ein Bild machen, nicht von Deutschland aus!


    Ich persönlich muss kein Haus, Bungalow oder ne Wohnung auf den PH besitzen, sondern miete mir lieber etwas auf Zeit, aber das muss jeder selbst wissen.

  • Kannst vergessen. Wir haben auch darauf spekuliert das die Preise runter gehen. In unserer Region ist alles nur noch teurer geworden.

    Was viele nicht auf dem Schirm haben.... Viele Auslands Pinoy's ziehen zurück und investieren dort in Immobilien.


    Und so krass sich das jetzt anhören mag ... Aber 100.000 Euro sind dort vielleicht noch die Hälfte wert von dem was man vor 5 Jahren noch kaufen konnte.


    Ein Haus in einer subdivision mit 70 sqm wo nicht immer Wasser fliesst und die Bauweise nicht so pralle ist kostet schon an die 80.000 Euro. Kaufst halt noch ein Auto dazu und die 100.000 Euro sind weg.

  • Vielleicht wäre eine Möglichkeit, dass der TS nichts baut, sondern was bestehendes kauft.

    Gerade momentan könnte da was möglich sein, da doch viel in Konkurs gegangen ist.

    Grundsätzlich richtig, aber . . .

    obwohl viele pleite gegangen sind, wollen sie jetzt Phantasiepreise für ihre Objekte haben - total überzogen!

    2 Jahre Corona und keine oder kaum Einnahmen sind natürlich eine harte Zeit, aber eine gewisse Reserve für Durststrecken sollte man schon haben!


    Aber auch dann muss alles gut durchgerechnet werden und der Standort beleuchtet.

    Und auf jeden Fall sich vor Ort ein Bild machen, nicht von Deutschland aus!

    Lage, Lage, Lage, ist das A und O - wenn man was eigenes aufbauen will - was nützt die schönste Anlage am berühmten Ar... der Welt 8-)

    Beim Bauen vor Ort zu sein ist hier eine Grundvoraussetzung - und Nerven wie Drahtseile - und Abschied von deutschen Selbstverständlichkeiten :halt



    Ich persönlich muss kein Haus, Bungalow oder ne Wohnung auf den PH besitzen, sondern miete mir lieber etwas auf Zeit, aber das muss jeder selbst wissen.

    so auch mein Denken, als ich auf die Phils gekommen bin!


    4 Objekte hatten wir gemietet -


    Nr.1 - da ging mir der deutsche Nachbar erheblich auf den Zeiger, nach 5 Monate raus!

    (ehemal. Forumsmitglied, rd. 8 x rausgeflogen, inzwischen verstorben)


    Nr.2 - schönes Apartment, aber der Vermieter wurde beim Bauen beschissen. D.h. es war einfach zu heiss im Haus, keine Dämmung, keine Durchlüftung, nach 8 Monate Auszug (leider)


    Nr. 3 - in einer Subdivision, schönes Haus, aber kein Garten und zu viele Nachbarhunde, nach 1 Jahr wieder raus!


    Nr. 4 - fast ein Jahr, aber wieder ein deutscher Nachbar der uns tyrannisiert hatte, inkl Gewaltandrohung!


    Dann Grundstück gekauft, Haus gebaut, . . . . . auch nicht alles ideal, (gibt es das?) aber wir entscheiden selber wie wir leben!


    So muss man als Foreigner schon eine zeitlang hier leben und Land und Leute kennenlernen! Auch das kostet natürlich erst einmal Geld - ist aber für ein friedliches und zufriedenes Weiterleben zwingend notwendig :friends

    :friends

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    :hi

  • Ich bzw. meine Frau hatten vor 22 Jahren ein Grundstueck hier in Taytay gekauft, nur 100qm fuer 35000,- Peso, heute koennte ich das Grundstueck fuer 400000,- Peso verkaufen. Ich habe es allerdings meinem Stiefsohn gegeben, ist mal fuer die Enkelkinder meiner verstorbenen Frau, sie haette das bestimmt auch so gewollt.

    Ich koennte mir heute in den Arsch beissen, haette ich doch nur damals 1000 oder 2000 qm gekauft, allerdings war ich zu der Zeit noch nicht vor Ort und deshalb vorsichtig.

  • Hallo Berni 2,

    Du muesstest allerdings bei Deiner Rueckwartigen Betrachtung die Geldentwertung/Inflation beruecksichtigen.


    Wenn ich denke, dass kurz vor unserer Auswanderung (Ende 2011) es durchaus noch schnuckelige freistehende Haeuser in Ayala Alabang (Muntinlupa) mit ca. gut 300 qum Grundstueck und ueber 100 qum Wohnfllaeche (in bestmmten Teilen- vorwiegend wo frueher die Angestellten gewohnt haben) fuer etwa 5 M bis 7 M. Pesos angeboten wurden - waeren die gleichen Hauser fuer ca. das 3 bis 5 fache auf dem Markt. Allerdings auch da ist die jaehrliche Inflation mit mehr als 6% auch nicht beruecksichtigt.


    Gefuelt kommt es mir so vor, dass das Geld vor ueber 11 Jahren bei unserer Ankunft hier ca. das Doppelte an Wert/Kaufkraft hatte.


    Waere mal interessant eine Entwicklung der Immobilien-Werte inflations bereinigt ueber einen laengeren Zeitraum zu sehen.

    MfG.

    Wol23

  • Ja früher.... Da konntest auch mit 700 Euro Rente dort geil leben. Heute reicht das Geld nicht mal für ne Krankenversicherung.

    In Ozon bei Iloilo konntest du vor 15 Jahren ein Hectare Land für 3000 Euro kaufen. Heute kostet es dort 20 bis 30.000 Euro.

    sts hatte ein kleines Haus für glaub ich 5000 Euro massiv gebaut. Sehake liegt aktuell wohl um die 10.000 Euro für ein kleines native house aus Holz und Bamboo.

    Die Preise sind explodiert und du bist halt 15 Jahre zu spät....

    Ja nicht ganz bei 10K aber wenn ich die spärliche Einrichtung: Kühlschrank, Gaskocher, Bett, Esstisch mit Stühlen - siehe meinen Thread

    Bahay Kubo bauen nähe IloIlo - oder wohin mit dem Reisebudget 2020/21

    dazu rechne komme ich ungefähr auf den Betrag.

    Und habe ja in den letzen Wochen auch mitbekommen wie die Materialpreise sich entwickelt haben - teilweise 30% mehr als noch vor einem Jahr.

    Wie auch hier in D - alles was man zum Bauen braucht ist viel teurer geworden, das ist auf den Philippinen auch nicht anders.


    Und wenn der TS schon ein Resort aufmachen will oder Häuser zum Vermieten bauen muss er sich auch erst einmal fragen wer seine Zielgruppe ist.

    Also für Touristen aus dem Ausland, Expats als Mieter, etc. reichen die 100.000 bei weitem nicht.

    Um einigermaßen den "westlichen" standard beim Bauen halten zu können muss man momentan ca. 50-60K pro m2 rechnen und das ist dann noch nicht westlicher Superstandard. Also die 100K die der TS hat reichen mal für knapp 100 m2, Pacht und andere Kosten noch nicht berücksichtigt.


    Wenn er für den einfachen Pinoy (nicht Mittelschicht!!!!!!!!!!!!) bauen will kann er es machen wie meine Hütte in der Nähe von Iloilo. Vermieten könnte ich die dort für ca. 3K pro Monat. Also in ca. 14. Jahren hätte ich das Investment wieder rein - wenn da nicht die doch fälligen Reparaturen, etc. wären.

    Also selbst bei einer so einfachen Hütte würde die Rechnung nicht aufgehen.


    Als Resorthütte schon eher - aber dann müsste sich der TS für eine Resortanlage für Pinoys entscheiden und da gibt es große Konkurrenz, zweitens mit der Vermietung für Nächte allein ist es dann nicht getan und es müsste neben evtl. Restaurant und anderen Möglichkeiten auch was geschaffen werden das die Pinoys bei ihm und nicht beim Pinoy-Mitbewerber sich aufhalten.


    Ich sage nicht das es unmöglich ist, aber meiner Meinung reichen die 100K nicht aus um wirklich eine Chance zu haben.

  • Immerhin:


    Mit 100.000 Euro kann man rd. 4 bis 4 1/2 Jahre ein gutes Leben auf den Philippinen haben:victory

    - das entspricht rd. 100.000 Peso im Monat -

    das ist genug, um hier angenehm zu leben :cheers


    aber dann wieder ab nach Hause,

    nach D,

    Geld verdienen :denken


    DER TS HÄLT SICH SEHR BEDECKT :dontknow

    SO GESCHOCKT VON DER WIRKLICHKEIT ?

    AUS DER TRAUM ?

    :friends

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    :hi

  • Also es tut mir leid, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass man mindestens eine Million braucht um dort was aufzubauen. Was ist dann mit den ganzen Leuten die es geschafft haben? Wie oben erwähnt kenne ich dort 2 Leute, die mehr als gut betucht sind, seit sie das Auswandern gewagt haben, und die hatten garantiert keine Million zur Verfügung 😂

    Ein Engländer den wir in Cebu trafen Meinte er habe damals Land für 40k gekauft, 6-7 Bambus Hüttchen errichtet (war selbst auch vor Ort) und laut eigener Aussage (kann ich natürlich nicht bestätigen, außerhalb von Vertrauensbasis) geht es ihm finanziell besser als jemals in England.

    Ich bin mir sicher es wird nicht leicht, aber wenn man mindestens eine Million Startkapital bräuchte dann gäbe es wahrscheinlich 90 Prozent weniger Auswanderer.:denken

    Wann hat er das gekauft? Vor 20-30 Jahren als die Grundstuecke spott billig waren, weil es nur die Haelfte an Einwohnern gab?

    Und auch oft nur bessere Huetten in der Provinz zum Urlaub machen gab?

    Klar kann es was werden. Aber viele kannten sich im Land bereits aus. Nicht nur von Urlaub. Und hatten vermutlich gute Kontakte und ordentliche Familie (also eher sehr selten).

    Gibt genug intelligente Auslaender mit relativ guten Kontakten und bekommen es dennoch nicht auf die Reihe vermoegend zu werden. Glueck und Geschaeftssinn gehoeren auch dazu.


    Wenn Du infos brauchst ist das Forum eigentlich kein guter Ort. Nix gegen die Member hier, aber es waere sinniger das Du die dir angeblich bekannten Auslaender die es geschafft haben, Loecher in den Bauch fragst.


    Das Problem ist das du nicht hier lebst und nicht mal weisst was fuer Fragen du stellen musst!


    Hier im Forum ist doch kaum einer ein (erfolgreicher) Unternehmer in den Phils. Gibt es ueberhaupt einen?


    Leb erst mal hier und lerne Frau und deren Familie kennen. Daran kann schon bereits alles scheitern. Auch wenn du das aktuell nicht sehen kannst oder willst.


    Heisst im Klartext.... Du kannst dann vom restlichen Geld einen Bungalow dazu bauen und das war es dann. Und davon willst du leben? Viel mehr als 1000 bis 1500 peso die Nacht wirst du am Ende auch nicht raus haben. Abzüglich Strom, Instandhaltung usw hast du dann 10 Euro am Tag netto bei Tagen wo du vermietest.

    Davon kannst nicht leben.


    Und dann hat er auch noch niemanden angestellt. Der dann nicht zur Arbeit erscheint oder klaut oder oder oder...



    Dann hat er auch noch keinen Neidhammel am Hals der sein Nachbar ist und ihn deportieren lassen will oder oder oder...



    Das sind ja in diesem Thread fast alles Annahmen vom Idealfall. In den Phils. :D


    Hier kann einfach so vieles passieren. Es hat schon Gruende warum das Land so relativ wenig Investoren hat. Die vergraulen erfolgreich ganze Konzerne mit Milliarden EUR an Kapital.

  • Hier im Forum ist doch kaum einer ein (erfolgreicher) Unternehmer in den Phils. Gibt es ueberhaupt einen?

    Es gibt zumindest hier angestellte Geschäftsführer, aber das ist was leicht anderes :)

    "Manche […] sind halt einfach nur dumm! Muss man ihnen aber nicht direkt ins Gesicht sagen!" :hi

  • Hier im Forum ist doch kaum einer ein (erfolgreicher) Unternehmer in den Phils. Gibt es ueberhaupt einen?

    Es gibt zumindest hier angestellte Geschäftsführer, aber das ist was leicht anderes :)

    Und auch ein paar Erfolgreiche auf den Philippinen. Die sind aber schon vor vielen Jahren dort aufgeschlagen und damals schon mit deutlich mehr Geld als die 100.000 Euro. ;-)
    Wieder andere sind Unternehmer aber wissen ganz genau das dort nur schwer Geld zu verdienen ist. Ich war ja auch immer wieder am ueberlegen dort was zu starten. Aber wenn man ehrlich zu sich selber ist kann man eher sein Geld auf eine Farbe bei Roulette setzen.

    Mit Immobilien jedoch kann man doch gutes Geld verdienen wie ich finde. Aber da sollte wenigstens 500.000 Euro vorhanden sein um gute Deals abzuschliessen. Und auch da sollte man nicht all in gehen.

  • Hallo Wol23,

    das mit der Inflation stimmt, ich nehme mal an das die in den letzten 20 Jahren im Schnitt 4% betragen hat. Den Wechselkurs muss man auch mit einrechnen, als ich mein Haus in Antipolo kaufte, wechselte ich 1 Euro fuer 73 Peso, als ich es verkaufte, musste ich fuer 1 Euro nur noch 57 Peso zahlen. Ich kenne Jemand der hatte in Malate 2 grosse Condos, als er sie kaufte war der Wechselkurs 1 Euro 75 Peso, als er sie verkaufte kostete 1 Euro nur 51 Peso, er hatte alleine davon schon einen schoenen Gewinn gemacht.

  • Und auch ein paar Erfolgreiche auf den Philippinen. Die sind aber schon vor vielen Jahren dort aufgeschlagen und damals schon mit deutlich mehr Geld als die 100.000 Euro. ;-)

    Die gibt es schon - aber die meisten kamen ursprünglich unter anderen Umständen in die PI's und das vor längerer Zeit. Als Beispiel kann ich einen Schweizer Bijoutier oder den Besitzer von Säntis-Delikatessen anführen.


    Erster kam 1965 als Angestellter einer bekannten Bijouterie nach Manila. Lernte das Geschäft auf den PI's kennen und konnte unter seinem Kundenkreis und Lieferanten wichtige Kontakte knüpfen, die ihm behilflich waren, sein eigenes Geschäft auf zu tun. Dies mit Erfolg.


    Der Besitzer von Säntis Delikatessen war ursprünglich bei der PAL angestellt und verantwortlich für deren Catering.


    Was ich damit sagen will, man kann (möglicherweise) erfolgreich sein, wenn man die nötige Stamina hat, die in's and out's des hiesigen Geschäftslebens kennen lernt und die nötigen vertrauenswürdigen Kontakte schaffen kann, die zum Erfolg mithelfen. Darüber hinaus konnten die beiden ihre Tätigkeit auf eine seriöse Ausbildung in ihrem Bereich aufbauen. Zudem braucht es eine gute Geschäftsdidee und eine seriöse Abklärung, bevor man sich an ein eigenes Geschäft wagt. Das gilt sowohl für DACH und ganz besonders hier.


    So auf die Schnelle eine Idee verwirklichen wollen dürfte vom Traum zum Albtraum werden.


    Makato45

  • Die 2 Hollaender von der Wurstproduktion "Windmill" sind ja auch schon lange im Geschaeft und recht erfolgreich, mittlerweile verkaufen ja einige Supermaerkte diese Wurst, auch der SM Hypermarkt, da kaufe ich oefters Windmill Produkte.

    • Helpful

    Ich lebe jetzt 16 Jahre hier ( ohne business), ich habe schon sehr viele Auslaender gekannt, die ein business gemacht hatten, 95% hatten es nicht lange. Es gibt sehr wohl Auslaender die ein erfolgreiches business betreiben, sehr viele sind das aber nicht.

    Naja, ich kenne viele von Ausländern geführte Resorts hier.. Vor Corona waren einige davon fast immer ausgebucht. Ob die alle sehr viel auf der hohen Kante hatten als sie angefangen haben wage ich zu bezweifeln.


    Also es gleich von vornherein ausschliessen dass das Unterfangen des TS klappen könnte würde ich nicht.



    Ich versuche es mal mit konstruktiven Vorschlägen und Tipps wie gewünscht ;)


    Wie schon erwähnt, Lage ist das A und O. Da dein Budget begrenzt ist, ich würde vorschlagen versuche eine " emerging tourist destination" zu finden wo die Preise nicht explodiert sind, aber Potential vorhanden ist. Strände, irgendwelche Highlights in der Gegend, Aktivitäten die man machen kann, etwas das den Ort besonders macht, aber wichtig, mit gegebener Grund- Infrastruktur wie An- und Abreise darf nicht zu kompliziert sein und auch darf die Versorgungslage nicht zu schwierig sein.


    Das ist nicht einfach, erfordert viel Recherche und du musst natürlich persönlich herkommen und dich umsehen.


    Wenn man die ungefähre Location weiter einschränken kann, könnte man mehr Tipps dazu geben.


    Du musst dich halt dann auch darauf einstellen hier zu leben, denn ein Resort aufmachen und nicht dauerhaft hier sein funktioniert nicht, allein wegen der ganzen unvorhersehbaren kleinen Ärgernisse und Stolpersteine die du auf dem Weg haben wirst und die du von der Ferne aus unmöglich managen kannst, also da solltest du dir sicher sein dass du hier leben willst. Und du kannst dich für Arbeitszeiten rund um die Uhr am Anfang bereit machen. Aber das sind bei solchen Business Ideen grundsätzliche Sachen, was du bestimmt weisst.


    Da du dir einen Zeitrahmen gesetzt hast bis du deinen Plan umsetzen willst, was ich super finde, komm her und sieh dich um ob du etwas findest was in Frage kommt. Ein Grundstück mit einem sauberen Titel und guten Konditionen.


    So eine überteuerte Ruine irgendwo abkaufen halte ich für keine gute Idee, selbst mit genügend Budget.


    Denn auch wenn du eine gute Lage UND ein gutes Angebot dich dort sesshaft zu machen gefunden hast, musst du immer noch etwas anbieten was besser ist als das was die Konkurrenz in der Gegend anbietet.


    Hast du mehr Infos/Vorstellungen zu Konzept und Zielgruppe?

    Backpacker Hostel kann funktionieren, aber das wäre nicht meine Wahl weil du hier definitiv einen hohen Durchlauf brauchst.


    Viele gute von Ausländern geführten Resorts die ich hier kenne sind z.B. schnuckelige Mittelklasse Boutique Resorts, die sich durch irgendwas auszeichnen.


    Viel Glück bei der Suche, halte uns auf dem Laufenden :thumb

    I believe that Manila can be a reflection of your state of mind. Being a city of extreme contrasts it's easy to see how it can become an intense personal experience. Manila can be chaotic and spiritual, dirty and divine, gritty and gorgeous all at once. If you don't find beauty and poetry here, you will never find it anywhere. - Carlos Celdran

  • Aber ehrlich berichten!

    Ich glaube hier mehr den Leuten die zugeben, das es nicht geklappt hat, wie ursprünglich geplant.

    Vorstellungen und Wirklichkeiten liegen hier meilenweit voneinander! *

    In diesem Zusammenhang koennte sich der TS in diesem Topic hier belesen das unser geschaetzter why-not-now vor laengerer Zeit aufgemacht hat.

    Hier -> Das Wagnis oder Business on the Philippines


    Da kann man nachlesen was beim "eigenen Business" alles gut und vor allem schlecht laufen kann;

    wirklich trocken-ehrlich und facettenreich berichtet - ein absoluter Zugewinn fuer unser Forum wie ich finde!

    Meditieren ist immernoch besser als rumsitzen und nichts tun